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Leselupe.de > Gereimtes
Adieu - bonjour
Eingestellt am 21. 04. 2001 18:03


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Feder
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WĂ€hrend ich alle Sachen packte
war ich Momente fern von hier.
Das alte Leben rief, es sackte.
Zufrieden schloss ich jede TĂŒr.

Es wohl so, dass ich’s genieße
bald einmal ganz fĂŒr mich zu sein.
Wenn ich dann meine TĂŒre schließe
dann weiß ich, hier bin ich daheim.

Es gibt so Vieles zu entdecken
in erster Linie – ganz fĂŒr sich.
Dazu muss man das Ich aufwecken.
Es schlief zu lange – glaube ich.

Jetzt ist es da, reibt sich die Augen
und freut sich auf die neue Zeit.
Denn auf einmal, da kann es glauben,
fĂŒr GlĂŒck, da ist kein Weg zu weit.

Doch gilt es nicht, nur mich zu finden.
Viel Schöneres liegt oben auf.
Und dieses muss ich nicht begrĂŒnden.
Denn es ist Teil vom Lebenslauf.

Noch einmal kurz durch alle RĂ€ume
Noch einmal kurz Anfang, Beginn.
WÀhrend ich wachend dankbar trÀume,
dass ich nie mehr alleine bin.

Zu zweit ein Leben zu beschließen
ist immer schön, man plant und tut.
Doch kann man es dann nicht genießen,
dann braucht man Konsequenz und Mut.

Doch Tapferkeit ist nicht mehr wichtig,
wo alles klar und voll bewußt.
Dann weiß man, was man tut, ist richtig.
Entwickelt StÀrke, Kraft und Lust.

Dankbar fĂŒr all die guten Zeiten
sag ich „adieu“, „bonjour“ dem Jetzt.
Die Zukunft wird mein Leben leiten:
offen fĂŒr Freude, wert geschĂ€tzt.

Hier zwar zuletzt, doch nun als Erstes,
beginnt, was schön und intensiv.
Ihr last es alle und ihr wißt es,
es ist die Liebe, die lang schlief.


__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Michael Wirth
One-Hit-Wonder-Autor
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Es ist schön, dass du die selben GefĂŒhle beim Auszug hast, wie ich sie bereits vor einigen Tagen beim Umzug hatte.
Wenn du die Koffer packst, nehme auch die Erinnerungen mit ins neue Leben. Erinnerungen an ein gelebtes Leben, an einen Abschnitt deiner selbst. Nehme sie mit, denn ich möchte von dir hören, wie dein Leben bislang war, wie du warst. So kann ich dann manchmal von deiner Vergangenheit trÀumen, kann mir ausmalen, wie es wohl gewesen wÀre, hÀtten wir uns schon vor vielen Jahren kennengelernt. Nimm die Erinnerungen mit, denn sie gehören zu dir wie unsere gemeinsame Gegenwart und Zukunft.
Denn ich möchte mit dir das Leben nicht beschließen, ich möchte es mit dir beginnen. Immer wieder aufs Neue. Ein Anfang ohne Ende.
Ich liebe dich!
Ach ja, im zweiten Absatz deines wunderschönen Gedichts fehlt das zweite Wort
(Ich hÀtte es zwar ausbessern können, aber ich weise dich lieber darauf hin, denn das tut mir auch einmal gut....)

Michael


__________________
Was nĂŒtzt es, einem Engel die FlĂŒgel zu stutzen,
wenn er Gedichte schreibt.

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Feder
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Wie es gewesen wÀre, wenn ...

... ich es zum jetzigen Zeitpunkt ĂŒberdenke, ohne groß nachzudenken eigentlich, weil ich dies nicht brauche - rein aus dem GefĂŒhl heraus - kann ich sagen, ich stĂŒnde nicht vor einem NEUBEGINN ... jedenfalls nicht in der Form wie hier, sondern ... WIR wĂŒrden zurĂŒckblicken auf eine lange Zeit des Miteinanders, wohl aber auf zu neuen Ufern, da die Zeit dahin wĂ€re, wo man sich um das Großziehen der Kinder Sorgen machen mĂŒĂŸte, RĂŒcksicht darauf nehmen... Ein Neubeginn somit, wie wir ihn heute haben ... Zeit fĂŒr uns und das sind die Gedanken, die hier ĂŒber jedem Umzugskarton schweben, die Freude, die statt eingepackt ausgelebt beflĂŒgelt, die Hoffnung, die vorausgeht, die Sehnsucht, die begleitet und das Wissen, etwas hier war Bestimmung ... Der Humorist in mir neigt dazu zu sagen: "Die paar Jahre!" Der Ernst hinter allem sagt: "Besser spĂ€t, als nie!" Der Mensch und die Frau sagt: "Unerwartet und begrĂŒndet!"
"Ich freue mich" wĂ€re untertrieben ... "es verleiht FlĂŒgel bei aller Bodenhaftung" wĂ€re richtig und wichtig an dieser Stelle zu sagen!

Worauf ich mich besonders freue ist eine Zukunft, in der ich den Menschen an meiner Seite habe, auf dessen Meinung, Korrektur, Hinweis, Tipp und Ratschlag ich Ă€ußersten Wert lege: weil er mir eben so Ă€hnlich ist, dieser Mensch und eben doch so anders ... wie gut, dass er ein Leben hatte vor UNSEREM Leben! Wie gut, dass ich eines hatte, davor! Wie gut, dass es dich jetzt gibt und nicht spĂ€ter! Wie gut, dass es dich gibt!

Ein dicker Kuss mein Schatz,
dein ... "was auch immer " ... hier: "Federchen"
__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Brigitte
AutorenanwÀrter
Registriert: Dec 2000

Werke: 98
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Guten Abend ihr Beiden,
es ist immer eine Freude, Euch zu "lesen", man merkt gleich diese Verbundenheit und dieses Knistern zwischen den Zeilen. Laßt Euch das GefĂŒhl fĂŒreinander von niemanden nehmen.
FĂŒr Deinen Umzug, liebe Feder, viel Spaß. Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht, aber oft ist es ja so, man packt all die Dinge ein, die man mitnehmen möchte, weil man an ihnen hĂ€ngt, ist man aber in seinem neuen Zuhause, dann fĂ€ngt das Sortieren an, und plötzlich landen viele Dinge, die man mitgenommen hat auf dem Speicher oder im Keller, verpackt in Kartons, weil man plötzlich der Meinung ist, sie gehören einfach doch nicht mehr zum neuen Leben. Mir ging es jedenfalls so, als ich Zuhause auszog, um zu heiraten.

Einen schönen Wochenanfang wĂŒnscht Euch
Beiden Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂŒr das Auge unsichtbar.

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Feder
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das, was mit darf ...

liebe Brigitte, ist ein Teil von mir. Das was hier bleibt bzw. "auf den MĂŒll" kommt, gehört nicht mehr zu meinem Leben, weil es nie wirklich dazu gehört hat. VerschnĂŒrt und verpackt in Kartons bleibt all das, was lediglich "in memorium" ruht, ohne prĂ€gnant wichtig zu sein, weil Besseres folgen wird, dies zeigt schon der Beginn, der so ganz anaders ist, auf Grundlagen fußt, die bisher nicht gegeben waren.

Du "liest" mich fröhlich, glĂŒcklich, spontan, humorvoll, hungrig nach dem Leben, was ich nie hatte, frei und gleichzeitig geborgen zu sein, eine wunderbare Mischung. Ich nenne sie Zuhause.

Ohne Erwartunghaltung zÀrtlich zu sein.
Aus dem GefĂŒhl heraus zu vertrauen, einfach so.
Ein Zauber, ohne Ende!

Auch dir einen schönen Wochenanfang!
Deine Feder

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angela bosch
Hobbydichter
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Liebe Feder, lieber Michael!!

Ich schließe mich Brigitte an denn ich finde es wunderbar Euch zu lesen. Eine wahre Wonne! Hört ja nicht auf damit Euch hier mitzuteilen.

Ja und Dir liebe Feder wĂŒnsche ich ein gutes Gelingen fĂŒr Deinen Umzug, pack wirklich alles Wichtige ein und lasse das nicht mehr notwendige zurĂŒck. Damit meine ich natĂŒrlich nicht die GepĂ€ckstĂŒcke im eigentlichen Sinne. Man darf sein GepĂ€ck nicht zu schwer lassen auf seinem Weg sondern muß auch schon mal umpacken und auspacken. Das ist total wichtig. Und das GepĂ€ck das Du zurĂŒcklĂ€ĂŸt hat Dich mit geformt. Es hat seinen Zweck erfĂŒllt. Also dann mal auf in Deinen neuen Lebensabschnitt Du liebe kluge Feder!

Ganz herzliche GrĂŒĂŸe auch von Griffel (er sagt er kann keine Gedichte sondern nur Modellfluzeuge - sonst hĂ€tte er eins fĂŒr Dich geschrieben!!

Angela + *


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