Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92241
Momentan online:
170 Gäste und 7 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Adonis
Eingestellt am 07. 10. 2001 13:23


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

Werke: 587
Kommentare: 977
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Er faszinierte mich, ich betete ihn an. Ich liebte ihn abgöttisch. Ich hatte ihn gefunden.
IHN, meinen Adonis. Er machte mich so geil, wie bisher noch kein Mann auf der Welt. Sein wunderschöner haarloser aalglatter Körper. Ich musste ihn einfach immerzu ansehen und es entstand in mir der Wunsch: Ich will ein Kind von ihm!

Er ging an meiner Seite und ich musste mich zusammennehmen, ihn nicht in der Öffentlichkeit vor allen Leuten zu umarmen, zu streicheln und zu kĂŒssen. Es interessierte hier keinen und doch, er war um so vieles jĂŒnger als ich.

Mit seinem perfekten Körper zog er die MÀnner an wie ein Magnet. Mit seinem wunderschönen Knackarsch glich er wahrhaftig dem Adonis und deshalb erhielt er diesen Namen von mir.

Ich traf ihn am FKK-Strand in diesem Urlaubsort. Ich, ein alternder Mann, der mit ihm den zweiten FrĂŒhling noch einmal erlebte. 52 Jahre alt. Meine Haare schon auf dem Wege zum Grauton.

Es erfĂŒllte mich mit Stolz, mit ihm an meiner Seite durch Palma zu gehen. Ich hatte uns einen Mietwagen genommen, um ihm die Stadt zu zeigen. Nun standen wir im herrlichen Sonnenschein an einer Bar. Er ließ sich ein sĂŒndhaft teures GetrĂ€nk mixen, was ich natĂŒrlich gerne fĂŒr ihn bezahlte.





Mich beschÀftigte immer nur ein Gedanke: Wie schade um ihn, wenn sich seine Gene nicht fortsetzen! Warum nicht mit mir? Ich will ihn heiraten! Sicher, ich kannte ihn erst eine Woche und er war sehr anspruchsvoll. Doch seit ich meine Familie verlassen hatte und mich zur homosexuellen Szene bekannte ging es mir finanziell nicht schlechter als vorher.

Meine Familie kannte meinen Aufenthaltsort nicht und sie wĂŒrde es hoffentlich auch nie erfahren. So brauchte ich fĂŒr meine drei Kinder keinen Unterhalt zahlen. Ich grĂŒbelte an der Bar ĂŒber den Gedanken nach und teilte ihn meinem Adonis mit.

"Was!! Eine Frau mit meinem Samen!!!" Er war entrĂŒstet. Ja, nahezu gekrĂ€nkt. Dass es fĂŒr ihn absolut unmöglich war allein dieses zu denken, das war mir natĂŒrlich klar. Ja und da wĂ€ren dann ja auch die Gene der Frau mit im Spiel, selbst wenn das Reagenzglas der Vater des Gedankens wĂ€re. Stimmt, ich musste die Sache noch einmal ĂŒberdenken.

Ich schob den Gedanken wieder von mir und widmete mich ganz meiner neuen Eroberung.
Am Abend stand schon frĂŒh der Leihwagen vor meinem Hotel und es gab mal wieder diesen heißen Sex, der mich so fesselte, dass ich fast von Sinnen war. Ich konnte von seinem jugendlichen Körper nicht genug bekommen und genoss ihn mit jeder Pore meiner allmĂ€hlich faltig werdenden Haut.

Erschöpft muss ich dann irgendwann in tiefen Schlaf versunken sein, denn als ich am Morgen aufwachte, saß ein riesengroßer TeddybĂ€r neben mir mit einem Zettel auf dem Bauch und mein Adonis war verschwunden. Auf dem Zettel stand geschrieben: Du durftest mich lieben doch meine Gene sind in dir und diesem Teddy geblieben!

TatsĂ€chlich steckte ein Reagenzglas mit seiner SamenflĂŒssigkeit in diesem Stofftier. Ich schnupperte daran und wurde langsam nĂŒchtern, denn ich wusste jetzt, mein Adonis prostituierte sich nur fĂŒr einen schönen Urlaubsaufenthalt. Meine TrĂ€nen benetzten diesen Teddy, dessen Spender ich wenig spĂ€ter wiedersah, in seinem Arm ein zweiter Adonis, zum Anbeißen schön, dieses Paar.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


BeautifulExperience
Guest
Registriert: Not Yet

Cool!

Mutig, ungewöhnlich, cool und sehr gefĂŒhlvoll zugleich!
Erinnert mich an die besten Songs von Marc Almond.

Bearbeiten/Löschen    


anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

Werke: 587
Kommentare: 977
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
stammen die Punkte von Dir?

Danke dafĂŒr, freue mich sehr darĂŒber.

Einander kennen lernen, heißt lernen, wie fremd man einander ist. (Christian Morgenstern)

Bearbeiten/Löschen    


Dominik Klama
???
Registriert: Nov 2008

Werke: 40
Kommentare: 685
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

„Sein wunderschöner haarloser aalglatter Körper.“
Ich weiß, was du meinst. Und ich kann dir sagen, es findet in mir einen seiner andĂ€chtigsten Verehrer. Grade darum vielleicht wĂŒrde ich es nicht „aalglatt“ nennen. Aalglatt klingt nach kalt und unmenschlich und hinterhĂ€ltig. All das verehre ich nicht.

„Er faszinierte mich. Ich liebte ihn abgöttisch. Er machte mich so geil, wie bisher noch kein Mann auf der Welt.“
Also, ich schĂ€tze, wenn ein schwuler Mann immerhin schon ĂŒber fĂŒnfzig ist und wahrscheinlich eine ganze Menge mit MĂ€nnern zu tun hatte, die faszinierend fĂŒr ihn waren, ist er allmĂ€hlich auch mal in der Lage einzusehen, dass das, was bei dir so schön in einer Reihe steht, eigentlich nie, nie aufs Mal kommt. Man verwechselt das halt nur immer gern, auch noch, wenn man diese Lebenserfahrung eigentlich schon lange hat. Aber man weiß, das klĂ€rt sich recht bald. Wer mich „so geil“ macht, den glaube ich abgöttisch zu lieben. Tu ich meist aber gar nicht. Ich begehre ihn nur sehr stark und es macht mich wirklich glĂŒcklich, wenn er mich ranlĂ€sst. Aber das gibt sich nach ’ner Weile dann auch wieder, mal auf der einen Seite, mal auf der anderen, mal mehr oder weniger auf beiden zugleich. (Was nicht heißt, dass es nicht sehr schön war. Dass ohne die Liebe alles immer nichts sei, ist eher so ein MĂ€rchen, nicht wahr?)

Faszinieren ist nicht unbedingt dasselbe wie geil machen. Geil, das ist, ihn anschauen und wissen, Sex mit ihm wird mir sehr gut tun. Ist mit dem Schwanz denken, was die MĂ€nner ja angeblich immer tun, die Schwulen sowieso. Faszinierend, das ist, nicht recht schlau werden draus: Warum find ich den so anziehend, wenn er mir doch eigentlich nicht gefallen sollte, ist doch ĂŒberhaupt nicht mein Beuteraster? Hat was mit im eigenen Selbstbewusstsein unsicher Werden zu tun. Lieben ist, nun ja, dafĂŒr bin ich kein Experte. Hat aber viel damit zu tun, fĂŒr andere Menschen gegen seine eigenen Interessen zu handeln. Zum Teil ganz extrem gegen die eigenen Interessen. Ist ein wenig sentimental, sehr gefĂ€hrlich, kommt aber zum GlĂŒck nicht oft vor und geht dann auch wieder vorbei. Lieben ist, im Anderen leben. Das ist nicht besonders schlau auf dieser Welt und unter dieser Menschheit.

„Ich, ein alternder Mann, der den zweiten FrĂŒhling noch einmal erlebte. 52 Jahre alt.“

Also schon den dritten FrĂŒhling? Stopp! Das ist falsch. HeteromĂ€nner mögen den zweiten FrĂŒhling mit 41 und den dritten mit 52 erleben und dann vielleicht noch einen mit 64 und das war’s dann. Nicht so bei Schwulen. Schwule MĂ€nner haben (ist natĂŒrlich jetzt nur Durchschnitt, fĂŒr alle gilt eine Regel nie), nachdem sie meist etwas spĂ€ter damit angefangen haben als die Heteros, ihr ganzes Leben hindurch stĂ€ndig Sex. Also mindestens bis Ende sechzig hin, danach beugt manchen dann doch dieses Zipperlein oder jene Menschenfeindlichkeit. Im Normalfall haben sie auch feste Partnerbeziehungen auf Dauer. Oft viele, viele Jahre lang. Diese werden allerdings leichter beendet, wenn sie innerlich kaputt gegangen sind, als viele Heterobeziehungen. Man ist eben Mann und also denkt man die ganze Zeit doch ein wenig mehr Ich als Wir – im Vergleich zu einer Frau in einer festen Beziehung. Und man kann sich eben auch Hoffnung machen, dass durchaus noch was Besseres nachkommt, auch wenn man schon 57 ist und vielleicht nur JĂŒngere will. Die Aussichten sind da vielleicht etwas rosiger als fĂŒr getrennt lebende HeteromĂ€nner in diesem Alter. Neben diesen Beziehungen, die sie in der Regel haben, wollen (und bekommen) die meisten schwulen MĂ€nner (wie gesagt, nur Tendenz nicht Gesetz fĂŒr alle!) Sexkontakte mit anderen. Und nicht nur einmal in fĂŒnf Jahren beim Fasching, sondern immer. Faktisch stellt sich oft ein, dass der eine Mann diese „außerehelichen“ Kontakte braucht, der andere nicht. Faktisch stellt sich dann oft ein, dass der, der sie braucht, sie auch hat, der andere damit leben kann, weil es etwas wie Liebe gibt zwischen ihnen, was durch solche Sexabenteuer so gut wie nie ernsthaft gefĂ€hrdet wird. Zusammengefasst: Es gibt keinen zweiten FrĂŒhling bei Schwulen, da sie von 19 bis 72 stĂ€ndig im FrĂŒhling leben. Und besonders natĂŒrlich im FrĂŒhling.

Thomas Grossmann, der mal eine Art Briefkastentante fĂŒr junge Schwule war und mehrere BĂŒcher ĂŒber Paarbeziehungen geschrieben hat, (und dem ich zutraue, dass er weiß, was er spricht), sagte mal: „Schwule wollen immer die feste, andauernde, monogame Bindung. Aber sie sind dazu nicht in der Lage.“ Und: „Heteropaare machen irgendwann aus Ich und Ich ein „Wir“, schwule Paare machen aus Ich und Ich eher ein „Ich und Du“. Außerdem wurde mehrfach schon treffend bemerkt, dass fĂŒr Heteros der ĂŒbliche chronologische Ablauf ist: 1. Freundschaft. 2. Liebe. 3. Sex. 4. Paarbeziehung. WĂ€hrend der zeitliche Ablauf bei Schwulen so ist: 1. Sex. 2. Liebe. 3. Paarbeziehung. 4. Freundschaft.

Euer Problem als Heteros ist oft, dass ihr die schwule Welt verstehen wollt, als wĂ€re es die Heterowelt. Ist sie aber nicht. Da ihr die Mehrheit seid, allein durch eure Konsumentenmacht bestimmen könnt, was medial multipliziert wird, wird euch die schwule Welt in Geschichten, Romanen, Songs, Filmen stĂ€ndig so erklĂ€rt, wie ihr sie verstehen wollt. Auch eine Menge Schwuler, die sind ja bekanntlich enorm kreativ, machen das fĂŒr euch. Ist dann ihr Job, dass sie das können. Die Wahrheit werdet ihr nie erfahren, solange ihr immer schon vorher wisst, was ihr hören wollt.

„Wie schade um ihn, wenn sich seine Gene nicht fortsetzen!“
Das ist zum GlĂŒck ĂŒberhaupt kein Problem. Es kommen stĂ€ndig Neue nach. Die Natur will Schwule offenbar. Und es kommen dauernd unglaubliche GoldschĂ€tzchen nach. Das macht einen richtig traurig, dass man irgendwann weg ist und all diese wunderbaren Kerlchen immer weiter da rumlaufen! Man hat manchmal sogar fast den Eindruck, der Anteil wĂŒrde allmĂ€hlich noch grĂ¶ĂŸer werden. (Klein war der nie.) Na ja, mit all dem Androgyn-Schönheitsideal, diesen Trends wie „metrosexuell“ (was immer das sein mag), mit diesem Jugendbewusstsein „schwul“ ist zwar „Opfer“, aber bi schadet nie, da leuchtet das irgendwie auch ein.

Und eigene Kinder? Wozu denn all die Entbehrungen und die gegenseitige Frustration immer, wenn ich nur runter auf die Straße muss, ein bisschen rumlaufen, schon seh ich „meine“ Kinder dort? Kinder, die voll und ganz in Ordnung sind, ich hĂ€tte sie selber nicht besser machen können. In ganz anderem Zusammenhang sagte mal jemand: „Verzichten Sie darauf, sich Kinder anzuschaffen! Dann hat man spĂ€ter nur Menschen, die einen lieblos behandeln und ablehnen.“ Auch kann man kaum behaupten, die Menschheit sei vom Aussterben bedroht. (Also nicht wegen Nachwuchsmangel.) Nicht mal Deutschland ist das. Und das Aussterben von Deutschland könnte die Menschheit ganz locker wegstecken.

„...wenn das Reagenzglas der Vater des Gedankens wĂ€re.“
Unschön ausgedrĂŒckt. Es geht um keinen Gedanken, sondern um einen konkreten Menschen. Dessen Vater ist aber nicht Glas, sondern sind die Chromosomen, von denen sich auch nicht alle, sondern nur die eine HĂ€lfte in dem Reagenzglas befindet.

„Stolz, mit ihm durch Palma zu gehen.“
SelbstverstĂ€ndlich sind Schwule ĂŒberall. Zum Beispiel in Fußballmannschaften, bei TotengrĂ€bern, unter Metzgern, im MilitĂ€r, unter KindergĂ€rtnern und Lehrern, auf dem Arbeitsamt, in Sibirien und im Kongo... Aber möglichst attraktive andere Schwule im Urlaub treffen wollen, das tun sie dann doch etwas lieber auf den Kanaren als auf Mallorca. (War selber aber noch nie dort.)

„Als ich am Morgen aufwachte, saß ein riesengroßer TeddybĂ€r neben mir.“
Ach ja... Und unter den Fernfahrern sind Schwule auch. Ich war mal mit einem Fernfahrer aus der Gegend von Chemnitz zusammen. So klang der leider auch und hatte außerdem Schuppenflechte, was unschön ist. Aber, oh Mann, welche Kanone im Bett! Der musste sich immer diese Stofftiere kaufen, die es an Bahnhöfen und so in diesen GlaskĂ€sten gibt. Die fuhren dann mit im Laster. Fand ich eher unnötig, da der Kamerad, nachdem er in den Westen gemacht hatte, derart dem Kredit-Konsumrausch erlegen war, dass kein Mensch wusste, wie er aus seinen Schulden je rauskommen sollte. Schön, dass ich nicht so gut situiert war wie der Held in dieser Geschichte. HĂ€tte teuer werden können fĂŒr mich. (Eine Zeitlang glaubte ich ihn ernstlich zu lieben. Er war aber auch so eine Granate im Bett.)

„Den ich wenig spĂ€ter wiedersah, in seinem Arm ein zweiter Adonis, zum Anbeißen schön, dieses Paar.“
Ach ja, vergiss es! Das geht auch vorbei. Das ist der Fehler, den sie immer machen, dass sie so auf ihre schönen Spiegelbildlein abfahren. Aber: jung, schlank, unbehaart, glatte Haut, Adonis, schönes Gesicht, Knackarsch, heißer Sex mit Ă€lterem Mann... Das hast du doch nur, wenn er beim Sex ein Passiver ist. Der braucht ĂŒberhaupt kein weiteres schönes Gesicht und keinen Adonis, der braucht einen, der es ihm krĂ€ftig besorgt, und was zum sich dran Festhalten. Wird er schon noch draufkommen dereinst.

"Ich wurde langsam nĂŒchtern, denn ich wusste jetzt, mein Adonis prostituierte sich nur fĂŒr einen schönen Urlaubsaufenthalt.“
Na, das finde ich jetzt aber vorschnell geurteilt. Die JĂŒngeren sind nun mal körperlich oft schöner als die Älteren. Und die Älteren haben nun mal oft mehr Geld als die JĂŒngeren. Vielleicht haben sie mal was geerbt oder sie haben sich in Jahren nach oben gearbeitet, Jahre, die die Jungen noch nicht haben. Ich kann ja nun nicht dauernd mit jemandem zusammen sein, den ich gerne mag, von dem ich weiß, er hat einfach nicht so viel wie ich, und strikt getrennte Kasse halten. Ist doch normal, das man seinen Freunden was abgibt, wenn man hat. Was halt nicht stimmt, ist, dass diese hĂŒbschen Jungs mit den alten Kerlen immer nur zusammen sind, weil sich das finanziell lohnt oder lifestylemĂ€ĂŸig. Sicher, das nehmen sie gerne in Kauf, wenn es so kommt. Aber zusammen mit dem Älteren sind sie meist ganz einfach deswegen, warum Leute meistens zusammen sind: Weil ihnen der Partner was gibt, was sie brauchen. Und zwar alles Mögliche, auf das ihr gar nie kommt, wenn ihr euch nur Altersunterschied und AttraktivitĂ€t des Körpers anschaut.

Es mag schon sein, dass dieser Adonis sich fĂŒr angenehme Urlaubstage prostituiert. Aber wenn ja, dann mĂŒsste das schon auch noch ein wenig erzĂ€hlt werden. Nicht einfach nur so behauptet werden, als verstehe sich das ja wohl von selbst, wenn einem die teuren GetrĂ€nke spendiert werden. (Das, verzeiht, ist ein wenig spießig gedacht.)

„Du durftest mich lieben, doch meine Gene sind in dir und diesem Teddy geblieben!“
Das ist lustig. Du meinst das jetzt schon so, dass die Gene das Sperma sind, was der Bube in den Köper des Grauhaarigen, Ă€hm, eingebracht hat? Bei „diesem heißern Sex, der mich fesselte, dass ich fast von Sinnen war“. Dazu ist zu sagen, dass wir allmĂ€hlich ja alle wissen, dass es nicht unbedingt ratsam ist, das Sperma von an sich ziemlich unbekannten Urlaubsbekanntschaften, die man erst eine Woche kennt, in seinen Körper aufzunehmen, egal auf welche Weise. (TatsĂ€chlich nehmen sehr viele Schwule das auch sehr ernst. Andere wieder nicht. Nun ja.) Aber vor allem: Weißt du, in, sag ich mal, in mindestens siebzig Prozent der FĂ€lle bei solchen „ungleichen“ Paaren ist es anders herum. Wer da was, Ă€hm, eingebracht kriegt, ist der Junge, der Schöne. Und genau so will er es auch.

Schon wahr: Ich kenne da einen jungen TĂŒrken, einen gut Aussehenden, sehr mĂ€nnlich gut Aussehenden. Der ist seit Jahren in ununterbrochener Serie mit MĂ€nnern zusammen, die mindestens 45, teils auch deutlich ĂŒber 60 sind. Und er lĂ€sst sich nie ... Ă€-hem ... von denen. (Also, TĂŒrken sind da sowieso etwas heikel, was das angeht, andere kulturelle PrĂ€gung.) Sondern immer ist er der, haha, „Mann“ bei der Chose. Wenn auch der 35 Jahre jĂŒngere. Dem Burschen sagen jetzt alle, die sein Alter haben und die er mal hat abblitzen lassen, eben, weil sie dieses Alter haben, nach, er sei „Stricher“. Denn, na ja, er ist arbeitslos und ohne Hauptschulabschluss und ohne Berufsausbildung. Und die von ihm BeglĂŒckten sind Sachen wie Facharzt oder so. Da weiß dann aber die Welt von vornherein halt mal wieder was, was so einfach nicht ist, wie sie das weiß. Der junge TĂŒrke ist kein Stricher. Gut, er lĂ€sst sich einladen, wer wĂŒrde nicht, wenn er Hartz IV ist und der Freund Arzt? Der junge TĂŒrke verliebt sich in diese „Alten“. Ich hab’s gesehen, wie er geweint hat, als ihn einer rausgeschmissen hat und gesagt: „Ich will nicht dein Pappa sein! Bring du erst mal dein Leben ins Lot, dann kannst du wieder kommen.“ Ich war dabei, wie die Jungen dann wieder kamen, wie er die alle wieder nicht wollte, nicht mal, ums dem Alten zu zeigen. Gut, mag ja irgendwie nicht ganz richtig sein, dass er so Pappas zum Lover will. Aber wenn, warum auch immer, die Leute so nun mal ticken, warum sollten sie es denn nicht dĂŒrfen?

„Was! Eine Frau mit meinem Samen!" Er war entrĂŒstet. Ja, nahezu gekrĂ€nkt. Dass es fĂŒr ihn absolut unmöglich war, allein dieses zu denken, war mir natĂŒrlich klar.“
Au Backe!
Bei der kleinen Geschichte habe ich mich die ganze Zeit ĂŒber gefragt, worum es dabei eigentlich gehen sollte. (Hab dann aber ein wenig durch den umfangreichen Werkkatalog von anemone geklickt und gefunden, dass diese Frage bei ihr ja öfter aufkommen kann.) Ich finde, Prosageschichten sollten irgendwo ein geheimes Herz in sich schlagen haben. Etwas, was anfĂ€nglich vielleicht nicht so auf der Hand liegt, sollte allmĂ€hlich sich als Thema herausstellen. Das fĂ€nde ich gut. Leider fĂŒrchte ich, dass bei dieser Geschichte genau hier das Herz ist. (Und gehe also davon aus, dass es sich bei anemone – ihr Profil schweigt sich aus – tatsĂ€chlich um eine Frau handelt. Welche als solche, mag sie noch so lesbisch sein, naturgemĂ€ĂŸ den Zugang zum Schwulen nicht dermaßen hat, wie sie vielleicht denkt, da sie, falls hetero, ebenfalls mit MĂ€nnern schlĂ€ft, nicht in dem Maße hat, wie jeder Mann ihn eigentlich noch vor ihr hat, sei er nun auch hetero und sogar antischwul.)

Wenn’s in der Story nicht um das Obige geht, dann geht’s um das „ungleiche Paar“ von Alt und Jung. Was immer amĂŒsant ist und immer irgendwie ein Fehler, von denen, die es bilden. Da könnte man nun x niederlĂ€ndische Genremalereien aus dem Barock zeigen, die genau das aufspießen: der reiche alte Knauser, den eine geile Beutelschneiderin um den Finger wickelt, die vertrocknete Alte, die von ihrem jungen Galan gehörnt wird, der sie des gesellschaftlichen Aufstiegs wegen geheiratet hat. Tja, wenn aber das die Story wĂ€re, warum muss man sie denn ins schwule Milieu transponieren, in welchem man sich augenscheinlich so sehr gut ja nicht auskennt? Es gibt auf der Welt wirklich Unmengen mehr Ă€lterer, ergrauter MĂ€nner, die mit jugendlichen Frauen rummachen, als solche, die mit jugendlichen MĂ€nnern rummachen. (Von daher: Originell wĂ€re vielleicht mal die Story von dem jungen Burschen, der auf alte Frauen steht. Kommt die? Na von mir nicht, ich steh nicht auf alte Frauen. Aber, Jungs! Es gibt euch. Brecht eine Lanze fĂŒr eure Leidenschaft! Steht zu dem, was ihr seid! Das kann nie verkehrt sein.)

Jetzt aber, der witzige Clou bei dieser Story von einer Frau ĂŒber zwei schwule MĂ€nner ist, meiner unmaßgeblichen Meinung nach, doch, dass die so stolz auf ihr MĂ€nnersperma sind, dass sie es auf keinen Fall an weibliche Wesen verschwenden möchten. Das ist ja vielleicht nett ausgedacht. Aber leider total und vollkommen falsch bezĂŒglich der realen Welt.

Niemand ist schwul, weil er Frauen hasst. Schminkt euch diesen Irrglauben einfach mal ab! Man ist schon mal ĂŒberhaupt nicht schwul, weil man irgendwann mal eine Wahl gehabt hĂ€tte. Man hatte nie eine Wahl. Man war es immer schon und wird es immer bleiben. Ganz egal, wie viele Kinder man zeugt und liebevoll groß zieht. Der Eine muss nackte FĂŒĂŸe ablecken, weil ihn das geil macht. Das ist sinnlos und lĂ€cherlich. Aber es ist sein Leben. Er muss so sein. Irgendwas, das nicht er war, hat es gewollt. Er wird auf jeden Fall ein anstĂ€ndigeres Leben fĂŒhren, wenn er sich beim Lecken von FĂŒĂŸen befriedigt, als wenn er es ein Leben lang unterdrĂŒcken wĂŒrde, weil die Anderen es nicht normal finden. Ein Anderer will immer zwanzigjĂ€hrige Frauen mit Wespentaille und langem, seidigen Blondhaar und blauen Augen haben. Das ist ganz genauso verrĂŒckt und unlogisch wie das mit den FĂŒĂŸen. Gar kein Unterschied. (Sag ich.) Und er hat sich das auch nicht ausgesucht, aber wenn er kriegt, was er braucht, tut es ihm gut. Also, warum sollte er es nicht kriegen? Schadet ja niemand, nĂŒtzt doch nur, ihm und vermutlich auch den MĂ€dchen, in die er sich verliebt.

Ich mache bisweilen beim Sex Sachen, die ich jetzt nicht schreiben kann, wĂ€re einfach ein wenig unfein und geschmacklos, das an dieser Stelle zu bringen, die aber „alle Welt“ macht, ohne viel drĂŒber zu reden, ziemt sich nicht so, - und die auch gar keinem Menschen auf irgendeine Weise was Böses zufĂŒgen, mir aber großen Genuss verschaffen. Was ich da mache, manchmal, ist lĂ€cherlich und sinnlos und noch nicht einmal auf direktem Weg Geschlechtsorgane-stimulierend. Als ich jung war, hat mir das nie jemand gezeigt, es hat nie jemand vorher mit mir gemacht, bevor ich es von Anderen wollte. Ich wusste lange gar nicht, dass das in mir drin war. Aber es war da. Ich verstehe bis heute nicht, wie das zugeht, wie das funktioniert, aber es wirkt, es macht mich, na ja, geil, einfach geil. Und es wirkt unfehlbar. Es macht mich jedes Mal wieder so geil wie beim ersten Mal. (Ist also eine wesentlich bessere Droge als die meisten.) Dieses ist aber etwas, von dem ich weiß, dass die Mehrheit der Leute es nicht macht beim Sex. Obwohl es so wahnsinnig ausgefallen nun auch wieder nicht ist: Die Mehrheit der Schwulen macht es ebenfalls nicht. Es ist unbegrĂŒndbar, absurd, komisch, unschĂ€dlich, wirkungsvoll. Es ist von irgendwoher verhĂ€ngt worden ĂŒber mich wie ein Urteil. Gegen das ich ĂŒberhaupt nichts habe, weil es mir Lust bereitet.

Und so ist das mit der gesamten SexualitÀt von uns allen, wer immer wir auch seien.

NĂ€mlich auch mit der schwulen. FrĂŒher, zu meiner Zeit, hatten wir im Biologiebuch eine Bildseite, auf welcher frontal nebeneinander stehend zwei nackte junge Menschen fotografiert waren, ein junger Mann und eine junge Frau. (Heute leben wir ja wieder in schamhafteren Zeiten, da wird das nur noch abstrahiert gezeichnet, sonst wĂ€re es am Ende noch pornografisch oder kindheitsverderbend oder was.) Jetzt denkt euch das Bild und dann schaut genau hin, wo ĂŒberall diese beiden Körper sich unterscheiden. Eigentlich unterscheiden sie sich ja nicht sehr. Eigentlich sind MĂ€nnerköper recht Ă€hnlich wie Frauenkörper. Und, wie man herausgefunden hat, die gesamten Geschlechtsorgane (also das, wo sie sich am ehesten unterscheiden) sind bis ins kleinste Detail einander ĂŒberraschend Ă€hnlich gebildet. (Und ĂŒberlegt man mal, dann sieht’s innerlich auch so aus: Die Frauen und die MĂ€nner sind verschieden im Denken und FĂŒhlen, aber so ganz wahnsinnig verschieden sind sie ja nun auch wieder nicht.) Jetzt aber, stellt euch mal vor, dass alles, jede noch so kleine Kleinigkeit, die anders ist bei dem jungen Mann im Biobuch, euch ein kleines bisschen mehr zusagt als bei der jungen Frau.

Kein Busen? Wundervoll. Adamsapfel? Wundervoll. Haare ĂŒber der Lippe? Wundervoll. Kleinere Brustwarzen? Wundervoll. Schmaleres Becken? Wundervoll. Haare an den Beinen? Wundervoll. DĂŒrftigers GesĂ€ĂŸ? Wundervoll. Muskeln, hĂ€rteres Fleisch? Wundervoll. Etwas tiefere Stimme? Wundervoll. Und so weiter. Alles, was es da so gibt, ist gar nicht ĂŒbel, bei beiden nicht. Aber immer ist das bei dem jungen Mann noch ein bisschen besser als bei der Frau. Und wenn ihr sie riechen könntet, vielleicht weil sie nicht ganz frisch geduscht sind und sich grade etwas angestrengt haben, dann riecht wer besser fĂŒr euch? Ihr ahnt es. Und wenn sie lachen. Dann klingt wer besser? Und wenn sie sich aufregen und rumschreien? Dann klingt wer besser? Und wenn sie euch hassen und verachten und bestrafen wollen? Dann erlebt ihr lieber den Zorn von wem? Genau.

Und wenn ihr, die ihr das ĂŒber euer Sehnen nach dem ErgĂ€nzungsmenschen herausgefunden habt, eine junge Frau seid, dann seid ihr? Eine ganz normale Frau. Ihr seid heterosexuell und gehört zufĂ€llig zur Mehrheit im menschlichen Klub. Und wenn ihr ein junger Mann seid, dann seid ihr schwul, dann seid ihr im Minderheitslager. Ist aber nicht tragisch. So winzig ist diese Minderheit beileibe nicht.

Wenn ihr aber eine heterosexuelle Frau seid, habt ihr dann eine Abneigung gegenĂŒber Frauen, weil sie nicht das sind, was ihr begehrt, weil sie nicht das sind, was in euch rein soll beim Sex? Eher nicht, nehme ich an. Wenn ihr aber ein schwuler Mann wĂ€ret, warum solltet ihr dann eine solche Abneigung gegen Frauen haben? Weil sie nicht das sind, was ihr begehrt, nicht das, was in euch rein soll beim Sex oder das, wo ihr rein wollt beim Sex? Nein, keine Sekunde denkt ihr, euer tolles Sperma sei verschleudert im Leib einer Frau. Vielmehr sind euch die Leiber der Frauen einfach etwas egal - und ihr seht auch keinerlei Veranlassung, dort rein zu wollen. Und also verschleudert ihr euer tolles Sperma lieber anderswo, wo es wirklich ziemlich verschleudert eigentlich ist. (Und meist ja, siehe oben, sowieso im GummitĂŒtchen endet.)

Na ja. Oder so... WĂ€r lĂ€ngst mal an der Zeit, dass Schwule sich hier melden und mir ĂŒber den Mund fahren, was ich da immer behaupte von ihnen. Ja, ja ich weiß. Es GIBT Schwule, die so Sachen sagen wie „Frauen sind eine minder entwickelte Lebensform.“ Ich will dann mal hoffen, die meinen das nicht ernst. Das ist nur so Flachs, wenn man unter sich ist. Irgendeinen Scheiß reden muss man ja.
__________________
14.11.2015 Forum Lupanum Threads Höhe Zeit AufklÀrung Verteidiger: Es ist genug.

Bearbeiten/Löschen    


anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

Werke: 587
Kommentare: 977
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

hallo Estrella,
du bist also der Meinung ich soll nach 9 Jahren mit dieser Geschichte nicht aufgeben und zur Zufriedenheit Aller zu einem annehmbaren Ergebnis kommen.

Ich will es versuchen, doch versprechen kann ich nichts.
(Ich bin nicht mehr die, die ich mal war).

Ein schönes Pfingstfest wĂŒnsche ich dir.

Liebe GrĂŒĂŸe anemone

Bearbeiten/Löschen    


Estrella fugaz
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2010

Werke: 77
Kommentare: 1836
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Estrella fugaz eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Liebe anemone,

es geht nicht um die Zufriedenheit anderer. Du, du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Wenn wir versuchen im Heute zu leben, das Gestern zurĂŒcklassen und dem Morgen erwartungsvoll entgegen sehen, dann wird das schon. Vertrau darauf...

Übrigens bin auch ich nicht mehr, die, die ich mal war - vor 9 Jahren. Wer ist das schon?

Ganz lieben Pfingstgruß,
Estrella


__________________
Ich schließe meine Augen, um zu sehen. (Paul Gauguin)

Bearbeiten/Löschen    


anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

Werke: 587
Kommentare: 977
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
Adonis (neu ĂŒberarbeitet)

Adonis

Ich betete ihn an; liebte ihn abgöttisch. Ich hatte ihn gefunden!
IHN, meinen Adonis. Er machte mich so geil, wie bisher kaum ein Mensch auf der Welt. Sein wunderschöner haarloser geschmeidiger Körper! Ich musste ihn einfach immerzu ansehen und es entstand in mir der Wunsch: Ich will ein Kind von ihm!

Er ging an meiner Seite und ich musste mich zusammennehmen, ihn nicht in der Öffentlichkeit vor allen Leuten zu umarmen, zu streicheln und zu kĂŒssen. Es interessierte hier keinen und doch, er war um so vieles jĂŒnger als ich.

Mit seinem perfekten Körper zog er MÀnner wie Frauen an wie ein Magnet. Mit seinem wunderschönen Knackarsch glich er wahrhaftig dem Adonis und deshalb erhielt er diesen Namen von mir.

Ich traf ihn am FKK-Strand in diesem Urlaubsort auf den Kanaren. Ich, ein alternder Mann, der mit ihm einen weiteren FrĂŒhling noch einmal erlebte. 52 Jahre alt. Meine Haare schon auf dem Wege zum Grauton.

Es erfĂŒllte mich mit Stolz, mit ihm an meiner Seite durch Maspalomas zu gehen. Ich hatte uns einen Mietwagen genommen, um ihm die Stadt und die Umgebung zu zeigen. Nun standen wir im herrlichen Sonnenschein an einer Bar. Er ließ sich ein sĂŒndhaft teures GetrĂ€nk mixen, was ich natĂŒrlich gerne fĂŒr ihn zahlte.

Mich beschÀftigte immer nur ein Gedanke: Wie schade um ihn, wenn sich seine Gene nicht fortsetzen! Warum nicht mit mir? Ich will ihn heiraten!
Sicher, ich kannte ihn erst eine Woche und er war sehr anspruchsvoll. Doch seit ich meine Familie verlassen hatte und mich zur homosexuellen Szene bekannte, ging es mir finanziell nicht schlechter als vorher.
Meine Familie kannte meinen Aufenthaltsort nicht und sie wĂŒrde es hoffentlich auch nie erfahren. So brauchte ich fĂŒr meinen Nachkommen keinen Unterhalt zahlen. Ich grĂŒbelte an der Bar ĂŒber den Gedanken nach und teilte ihn meinem Adonis mit.
Er war entrĂŒstet. Ja, nahezu gekrĂ€nkt. Selbst wenn das Reagenzglas der Vater meiner Vorstellung sein sollte.
Stimmt, ich musste die Sache noch einmal ĂŒberdenken.
Ich schob den Gedanken wieder von mir und widmete mich ganz meiner neuen Eroberung.
Am Abend stand schon frĂŒh der Leihwagen vor meinem Hotel und es gab mal wieder diesen heißen Sex, der ihn so fesselte, dass er fast von Sinnen war. Ich konnte von seinem jugendlichen Körper nicht genug bekommen und genoss ihn mit jeder Pore meiner allmĂ€hlich faltig werdenden Haut.

Erschöpft muss ich dann irgendwann in tiefem Schlaf versunken sein, denn als ich am Morgen aufwachte, saß ein riesengroßer TeddybĂ€r neben mir mit einem Zettel auf dem Bauch und mein Adonis war verschwunden. Auf dem Blatt stand geschrieben: Du durftest mich lieben doch meine Gene sind in diesem Teddy geblieben!
TatsĂ€chlich steckte ein Reagenzglas mit seiner SamenflĂŒssigkeit in diesem Stofftier. Ich schnupperte daran und wurde langsam nĂŒchtern, denn ich wusste jetzt, mein Adonis prostituierte sich nur fĂŒr einen schönen Urlaubsaufenthalt. Meine TrĂ€nen benetzten diesen Teddy, dessen Spender ich wenig spĂ€ter wieder sah; in seinem Arm ein zweiter Adonis, zum Anbeißen schön, dieses Paar.


Bearbeiten/Löschen    


11 ausgeblendete Kommentare sind nur fĂŒr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
ZurĂŒck zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!