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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Advent
Eingestellt am 01. 12. 2005 09:01


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Rudolf Wolter
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Sprachlos
von Rudolf Wolter
Er kam um vier. Jeden Tag. Um vier Uhr kam er zur T├╝r hinein, im dunklen wetterfeuchten Mantel, setzte sich an den Tresen, ganz in der Ecke, neben den Automaten f├╝r die N├╝sse und dem Hafen mit den Soleiern, setzte sich hin, nahm wortlos das Pils, den Klaren, z├╝ndete sich die Zigarette an, trank, nahm wieder wortlos das Pils und den Klaren, trank, rauchte, nahm wieder wortlos das Pils und den Klaren, trank, rauchte.
Er ging um zwei, wenn die St├╝hle hochgestellt wurden, die Wirtin nach den Schl├╝sseln zur T├╝r griff, dann erst zahlte er ohne ein Wort, legte nur einen Schein hin, stieg von seinem Hocker und ging. Nicht leichten Fu├čes n├Ąherte er sich der T├╝r, nein, er schlurfte wie ein Schwer-beladener zum Ausgang in die Welt.
Er kam um vier, er ging um zwei. Er sprach nicht. Er schien aber immer in Gedanken zu sein. Manchmal glaubte die Wirtin, es liefen ihm Tr├Ąnen ├╝ber die faltigen Wangen, aber das konnte auch vom Wind da drau├čen kommen. Er setzte sich an den Tresen, immer auf den gleichen Platz, und sie brauchte ihm nur immer ein Bier hinzustellen und den Klaren. Manchmal, nicht so oft, wechselte sie den Aschenbecher.
Die anderen G├Ąste sahen ihn nicht. Er war wie ein St├╝ck der Einrichtung, ein Automat f├╝r N├╝sse, ein St├Ąnder mit Prospekten. Sie lachten, feierten, diskutierten den Platzverweis in Monaco, das war doch unn├Âtig, man h├Ątte sich den Gruppensieg sichern k├Ânnen, am Tisch neben der Durchreiche zur K├╝che wurde Politik verhandelt, die neue Regierung, die doch nichts bewirken k├Ânne, weil die wirkliche Macht ├╝bten doch ganz andere aus, aber nein, so ist das nicht, man muss nur dem Mittelstand entgegenkommen, die Steuern senken. Und au├čerdem, wer will schon heute noch jemanden einstellen, du wirst ihn ja nicht wieder los. Neben der T├╝r legte der junge Mann seine Hand auf den Schenkel seiner blonden Begleiterin, sie lachte bl├Âde, und dann k├╝ssten sie sich. G├Ąste kamen, G├Ąste gingen. Gl├Ąser wurden gef├╝llt, Gl├Ąser wurden gesp├╝lt.
Er nahm nichts davon wahr und sie sahen ihn nicht. Ein Pils. Ein Klarer. Heute Morgen, als es noch dunkel war, stand er wieder vor den blauen Tor, das er fr├╝her durchschreiten durfte. Der Pf├Ârtner sah ihn nicht, es w├Ąre ihm auch peinlich gewesen, so blieb er auf der anderen Stra├čenseite, die LKWs spr├╝hten vorbeirasend N├Ąsse auf ihm, aber er merkte es nicht. Er starrte nur auf das blaue Tor, das er nicht mehr passieren durfte. Verlagert. Die Produktion wurde verlagert. In Tschechien ging nun ein anderer Betriebsschlosser durch ein vielleicht rotes Tor. Freigesetzt. Er war freigesetzt. Vorzeitigen Ruhestand nannten sie es. Aber wie soll man Ruhe finden, wenn man noch Muskeln hat und H├Ąnde, die es gelernt haben. Vierzig Jahre in einer Firma ÔÇô aber, was ist das schon, vierzig Jahre. Das Volk Israel zog vierzig Jahre durch die W├╝ste ins gelobte Land. Sein Land war nicht gelobt. 1,99 f├╝r ein Kilo Trauben, das muss man sich ├╝berlegen. Nach vierzig Jahren muss man sich ein Kilo Trauben f├╝r 1,99 ├╝berlegen.
56 ist kein Alter. Aber es ist zu alt. Zu alt f├╝r das Leben. Irgendetwas l├Ąuft da falsch. Es sollte Ende sein mit 56. Danach braucht einen niemand mehr. Auch seine Tochter hat ihn nicht ge-braucht. Sie hat es sich wegmachen lassen, obwohl er gesagt hat, wir schaffen es schon, wir schaffen alles. Aber sie hat nicht h├Âren wollen, und anders konnte er es ihr nicht sagen, denn ihr Bauch geh├Ârt ihr.
Er wird es niemandem verraten, auch ihrer Mutter nicht. Die h├Ątte ihr auch nur zugeredet. Was willst du jetzt schon damit, sieh dir erst mal die Welt an. Der Sohn sah sich ja auch die Welt an, in Afghanistan sah er sich die Welt an, verband die Beinst├╝mpfe der Kinder, die nur hatten spielen wollen, aber die schlafenden Soldaten hatten was gegen Kinderspiele und br├╝llten es mit bet├Ąubendem Knall ÔÇô nein, so ist es leider nicht, die Explosion bet├Ąubt nicht, sie weckt nur die Schmerzen.
Seiner Frau war auch das nicht recht. Ein Arzt kann hier viel mehr verdienen, er muss doch nicht im Krankenhaus arbeiten. Er k├Ânnte ja auch seinen Facharzt machen, das lohnt sich wirklich. Aber er kommt wohl seinem Vater nach, der h├Ątte damals auch seinen Ing. machen k├Ânnen, damals, als noch keine Kinder da waren. Aber er wollte seine Firma nicht im Stich lassen bei dem gro├čen Auftrag, und die Zeit war so knapp, sie mussten Sonderschichten einlegen, und die Kollegen brauchten ihn.
Er war ihr auch zu alt. Sie wollte ihr Leben leben, jetzt komme ich, sagte sie. Sie kam nicht, sie ging. Das Sparbuch nahm sie mit, und die Lebensversicherung f├╝r ihre kleine Wohnung. Jetzt h├Ąngt nur noch sein Mantel an der Garderobe.
Er verstand nichts mehr. Ein Buch mit sieben Siegeln war dieses Leben, aber man hat doch nur eines. Er konnte es nicht entziffern. Vierzig Jahre. Ein verhindertes Leben. Kinder, die nicht laufen k├Ânnen. Ein leeres Nest. Eine Frau, die sich sucht und in drei├čig Jahren sich nicht hat finden k├Ânnen. Wer ├╝bersetzte ihm dieses Leben, von dem doch nur eines hatte? So musste er sprachlos bleiben. Hilflos gegen├╝ber einer Schrift, die er nicht lesen konnte. Ein Leben und vertan.
Bei den letzten G├Ąsten wollte die Wirtin die Zeit nutzen. Er hatte sein Pils und den Klaren, das Liebespaar hatte sich. Sie ging nach hinten, holte den Kranz, gr├╝ne Tannen, rotes Band, vier dicke rote Kerzen, das muss schon sein in den Wochen vor Weihnachten. ├ťber der Theke sollte er h├Ąngen, der Haken wartete Jahr f├╝r Jahr darauf. Schnaufend kletterte sie auf den Tresen, der wird mir schon nicht unter den Rock sehen, der sieht sowieso nichts. Der sieht nichts und niemanden. Der ist blind.
Aber den Kranz sah er doch. Pl├Âtzlich war sie wieder da, diese geheimnisvolle Erregung aus der Kinderzeit, wenn die erste Kerze angesteckt wurde. Er war in seinen Weihnachtsw├╝nschen, Adventskalender, Wunschzettel, die Krippe. Alles sah er deutlich vor sich. Vor allem das Kind, das sein Leben noch vor sich hatte, und das enden sollte unter Schmerzen, unter Schmerzen am Kreuz. Aber davor w├╝rde es noch vielen Menschen das Leben leicht machen. Darauf kommt es doch an, dass Blinde sehen, Lahme gehen, Gauner und Huren ihre Unschuld zur├╝ckbekommen, oder nicht?
Ihm war, als w├Ąre vor ihm ein Buch aufgeschlagen worden. Er konnte lesen, und noch leere Seiten waren da, auf die er schreiben wollte.
ÔÇ×Zahlen!ÔÇť sagte er, und ÔÇ×Danke!ÔÇť sagte er.
Und dann zahlte er und ging.
Der Hocker bei dem Glas mit Soleiern blieb von nun an leer.

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flammarion
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erst einmal herzlich willkommen auf der Lupe.
Da mir deine Geschichte sehr gut gefallen hat, m├Âchte ich dir ein paar Verbesserungsvorschl├Ąge unterbreiten:

Advent
Sprachlos
von Rudolf Wolter
Er kam um vier. Jeden Tag. Um vier Uhr kam er zur T├╝r hinein (herein), im dunklen wetterfeuchten Mantel, setzte sich an den Tresen, ganz in der Ecke, neben den Automaten f├╝r die N├╝sse und dem Hafen mit den Soleiern, setzte sich hin, nahm wortlos das Pils, den Klaren, z├╝ndete sich die Zigarette an, trank, nahm wieder wortlos das Pils und den Klaren, trank, rauchte, nahm wieder wortlos das Pils und den Klaren, trank, rauchte.
Er ging um zwei, wenn die St├╝hle hochgestellt wurden, die Wirtin nach den Schl├╝sseln zur T├╝r griff, dann erst zahlte er ohne ein Wort, legte nur einen Schein hin, stieg von seinem Hocker und ging. Nicht leichten Fu├čes n├Ąherte er sich der T├╝r, nein, er schlurfte wie ein Schwer-(Trennstrich entfernen)beladener zum Ausgang in die Welt.
Er kam um vier, er ging um zwei. Er sprach nicht. Er schien aber immer in Gedanken zu sein. Manchmal glaubte die Wirtin, es liefen ihm Tr├Ąnen ├╝ber die faltigen Wangen, aber das konnte auch vom Wind da drau├čen kommen. Er setzte sich an den Tresen, immer auf den gleichen Platz, und sie brauchte ihm nur immer ein Bier hinzustellen und den Klaren. Manchmal, nicht so oft, wechselte sie den Aschenbecher.
Die anderen G├Ąste sahen ihn nicht. Er war wie ein St├╝ck der Einrichtung, ein Automat f├╝r N├╝sse, ein St├Ąnder mit Prospekten. Sie lachten, feierten, diskutierten den Platzverweis in Monaco, das war doch unn├Âtig, man h├Ątte sich den Gruppensieg sichern k├Ânnen, am Tisch neben der Durchreiche zur K├╝che wurde Politik verhandelt, die neue Regierung, die doch nichts bewirken k├Ânne, weil die wirkliche Macht ├╝bten doch ganz andere aus, aber nein, so ist das nicht, man muss nur dem Mittelstand entgegenkommen, die Steuern senken. Und au├čerdem, wer will schon heute noch jemanden einstellen, du wirst ihn ja nicht wieder los. Neben der T├╝r legte der junge Mann seine Hand auf den Schenkel seiner blonden Begleiterin, sie lachte bl├Âde, und dann k├╝ssten sie sich. G├Ąste kamen, G├Ąste gingen. Gl├Ąser wurden gef├╝llt, Gl├Ąser wurden gesp├╝lt.
Er nahm nichts davon wahr und sie sahen ihn nicht. Ein Pils. Ein Klarer. Heute Morgen, als es noch dunkel war, stand er wieder vor den blauen Tor, das er fr├╝her durchschreiten durfte. Der Pf├Ârtner sah ihn nicht, es w├Ąre ihm auch peinlich gewesen, so blieb er auf der anderen Stra├čenseite, die LKWs spr├╝hten vorbeirasend N├Ąsse auf ihm, aber er merkte es nicht. Er starrte nur auf das blaue Tor, das er nicht mehr passieren durfte. Verlagert. Die Produktion wurde verlagert. In Tschechien ging nun ein anderer Betriebsschlosser durch ein vielleicht rotes Tor. Freigesetzt. Er war freigesetzt. Vorzeitigen Ruhestand nannten sie es. Aber wie soll man Ruhe finden, wenn man noch Muskeln hat und H├Ąnde, die es gelernt haben. Vierzig Jahre in einer Firma ÔÇô aber, was ist das schon, vierzig Jahre. Das Volk Israel zog vierzig Jahre durch die W├╝ste ins gelobte Land. Sein Land war nicht gelobt. 1,99 f├╝r ein Kilo Trauben, das muss man sich ├╝berlegen. Nach vierzig Jahren muss man sich ein Kilo Trauben f├╝r 1,99 ├╝berlegen.
56 ist kein Alter. Aber es ist zu alt. Zu alt f├╝r das Leben. Irgendetwas l├Ąuft da falsch. Es sollte Ende sein mit 56. Danach braucht einen niemand mehr. Auch seine Tochter hat ihn nicht ge-(Trennstrich entfernen)braucht. Sie hat es sich wegmachen lassen, obwohl er gesagt hat, wir schaffen es schon, wir schaffen alles. Aber sie hat nicht h├Âren wollen, und anders konnte er es ihr nicht sagen, denn ihr Bauch geh├Ârt ihr.
Er wird es niemandem verraten, auch ihrer Mutter nicht. Die h├Ątte ihr auch nur zugeredet. Was willst du jetzt schon damit, sieh dir erst mal die Welt an. Der Sohn sah sich ja auch die Welt an, in Afghanistan sah er sich die Welt an, verband die Beinst├╝mpfe der Kinder, die nur hatten spielen wollen, aber die schlafenden Soldaten hatten was gegen Kinderspiele und br├╝llten es mit bet├Ąubendem Knall ÔÇô nein, so ist es leider nicht, die Explosion bet├Ąubt nicht, sie weckt nur die Schmerzen.
Seiner Frau war auch das nicht recht. Ein Arzt kann hier viel mehr verdienen, er muss doch nicht im Krankenhaus arbeiten. Er k├Ânnte ja auch seinen Facharzt machen, das lohnt sich wirklich. Aber er kommt wohl seinem Vater nach, der h├Ątte damals auch seinen Ing. machen k├Ânnen, damals, als noch keine Kinder da waren. Aber er wollte seine Firma nicht im Stich lassen bei dem gro├čen Auftrag, und die Zeit war so knapp, sie mussten Sonderschichten einlegen, und die Kollegen brauchten ihn.
Er war ihr auch zu alt. Sie wollte ihr Leben leben, jetzt komme ich, sagte sie. Sie kam nicht, sie ging. Das Sparbuch nahm sie mit, und die Lebensversicherung f├╝r ihre kleine Wohnung. Jetzt h├Ąngt nur noch sein Mantel an der Garderobe.
Er verstand nichts mehr. Ein Buch mit sieben Siegeln war dieses Leben, aber man hat doch nur eines. Er konnte es nicht entziffern. Vierzig Jahre. Ein verhindertes Leben. Kinder, die nicht laufen k├Ânnen. Ein leeres Nest. Eine Frau, die sich sucht und in drei├čig Jahren sich nicht hat finden k├Ânnen. Wer ├╝bersetzte ihm dieses Leben, von dem (er) doch nur eines hatte? So musste er sprachlos bleiben. Hilflos gegen├╝ber einer Schrift, die er nicht lesen konnte. Ein Leben und vertan.
Bei den letzten G├Ąsten wollte die Wirtin die Zeit nutzen. Er hatte sein Pils und den Klaren, das Liebespaar hatte sich. Sie ging nach hinten, holte den Kranz, gr├╝ne Tannen, rotes Band, vier dicke rote Kerzen, das muss schon sein in den Wochen vor Weihnachten. ├ťber der Theke sollte er h├Ąngen, der Haken wartete Jahr f├╝r Jahr darauf. Schnaufend kletterte sie auf den Tresen, der wird mir schon nicht unter den Rock sehen, der sieht sowieso nichts. Der sieht nichts und niemanden. Der ist blind.
Aber den Kranz sah er doch. Pl├Âtzlich war sie wieder da, diese geheimnisvolle Erregung aus der Kinderzeit, wenn die erste Kerze angesteckt wurde. Er war in seinen Weihnachtsw├╝nschen, Adventskalender, Wunschzettel, die Krippe. Alles sah er deutlich vor sich. Vor allem das Kind, das sein Leben noch vor sich hatte, und das enden sollte unter Schmerzen, unter Schmerzen am Kreuz. Aber davor w├╝rde es noch vielen Menschen das Leben leicht machen. Darauf kommt es doch an, dass Blinde sehen, Lahme gehen, Gauner und Huren ihre Unschuld zur├╝ckbekommen, oder nicht?
Ihm war, als w├Ąre vor ihm ein Buch aufgeschlagen worden. Er konnte lesen, und noch leere Seiten waren da, auf die er schreiben wollte.
ÔÇ×Zahlen!ÔÇť sagte er, und ÔÇ×Danke!ÔÇť sagte er.
Und dann zahlte er und ging.
Der Hocker bei dem Glas mit Soleiern blieb von nun an leer.

lg
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Old Icke

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wolfsilbertal
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Advent

Das wirkliche Leben scharf skizziert,etwas raue Sprache.

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knychen
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hallo rudolf wolter,
die geschichte ist eine gute beobachtung. universell einsetzbar in hamburg, berlin, gelsenkirchen...
die kneipenatmosph├Ąre - klasse; kenne ich gut.
aber das ende?
sollte der glaube an jesus und das ganze brimborium alles wieder in ordnung bringen f├╝r deinen protagonisten?
na toll, wenn also sp├Ąter meine rente nicht zum leben reicht, die frau auf und davon ist, das sparbuch und die lebensversicherung gleich noch dazu - dann warte ich auf weihnachten, stecke mir vier kerzen in den ... (kranz) und schon ist alles in butter?
tut mir leid, so stilsicher das alles geschrieben ist, der bissen zum schlu├č will mir nicht runter. der riecht mir zu abgestanden.
gru├č aus berlin. knychen
__________________
kny

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flammarion
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nun,

das ist eine geschichte, die hoffnung gibt. und wenn dir das zu abgestanden ist, dann w├╝nsche ich, dass du in anderer form hoffnung findest, wenn es dir mal dreckig geht.
lg
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Old Icke

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knychen
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liebe flammarion,
wenn dir diese geschichte hoffnung gibt, dann ist das sch├Ân und gut, aber dieser eindruck ist nun mal nicht zu verallgemeinern. h├╝te dich bitte vor dogmatismus.
und - ganz nebenbei - meinst du, dass dein spruch auf meine meinung zu rudolf wolters text noch als "textarbeit" zu verstehen ist?
ich h├Ątte gern seine antwort gelesen, nicht deine.
gru├č aus adlershof.
knychen
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kny

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