Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92257
Momentan online:
295 Gäste und 10 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzprosa
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt
Eingestellt am 05. 12. 2006 16:42


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
zarah
???
Registriert: Mar 2006

Werke: 33
Kommentare: 155
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um zarah eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Erst eins:
Das alljährliche Fest des Friedens und der Liebe naht wieder einmal schneller, als wir es gebrauchen können. Wir hatten uns zwar schon Ende des letzten Jahres vorgenommen, uns auf das nächste Mal besser vorzubereiten, aber die vergangenen elf Monate gingen einfach viel zu schnell vorbei. Zack, schon wieder haben wir einen ersten Advent und es ist noch ungemütlicher als letztes Jahr.
Aber wir haben ja – Gott sei Dank – immer noch drei Wochen Zeit. Erstmal schnell eine Lichterkette in die Küche gehängt und ein paar Plätzchen gebacken – der Rest kann sicher in den nächsten Tagen abgewickelt werden.

Dann zwei:
Wir haben den Nikolaus-Event so “lala” hinter uns gebracht und brauchen den Rest der Woche, um uns davon zu erholen. Nun, am Wochenende geben wir uns aber richtig Mühe und schweigen uns um Klassen liebevoller an als sonst. Einen Adventskranz haben wir mittlerweile auch schon.

Dann drei:
Langsam wird es kritisch. Wir wissen: in einer Woche steht das Christkind unweigerlich vor der Tür und kann unter keinen Umständen abgewimmelt werden. Weder das Argument, dass kein Geld auf dem Konto ist, noch das Argument, dass wir gerade eigentlich überhaupt keine Lust auf ein besonders liebevolles Miteinander haben, wird es davon abhalten können, bei uns einzukehren. Augen zu und durch heißt es jetzt.

Dann vier:
Mit Hängen und Würgen das Allernötigste geschafft: Auf den letzten Drücker - und natürlich auf Pump - Weihnachtsbaum, Pute und Geschenke gekauft. Dann tritt uns das Christkind die Tür ein und es wird eine gute Stunde “Frohes Fest” zelebriert. Draußen sind ganz unweihnachtliche Plusgrade auf dem Thermometer zu verzeichnen – die unterschwellig eisige Stimmung drinnen macht das aber wieder wett.

Dann geht das Christkind durch die Tür

nach draußen - Gott sei dank - und in ein paar Tagen werden wir uns vornehmen, dass nächstes Jahr alles viel besser wird.
__________________
Lerne alles, und später wirst Du sehen, nichts ist umsonst (J. v. S.)

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


2 ausgeblendete Kommentare sind nur für Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zurück zu:  Kurzprosa Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!