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Leselupe.de > Ungereimtes
Agonie
Eingestellt am 10. 05. 2005 18:07


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assikalb
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2005

Werke: 10
Kommentare: 3
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Der Name ist nur Beiwerk zur verrottenden Existenz.
Der deine scheint mir wie ein Regenbogen,
der meine wie ein Schneemann im Lenz.

Agonie im plastischen KĂ€fig linearer Werksubstanz
Tage, NĂ€chte, die ĂŒberraschend unrhythmischen Wechsel
Gewinnen an BeilÀufigkeit, die Grenze zwischen Wahn und Umnachtung
Ist wie ein Vogel der fliegt, hoch in den Winden.

Äußere EinflĂŒsse infizieren die stickige KohĂ€renz
Additivlast von verklumptem Rogen
Im Hodensack der Pestilenz.

Kann Ich lĂ€nger nicht schauen in den dĂŒsteren KĂ€fig,
die lahme Faust zerschmettern, nicht deiner Liebe sĂŒĂŸen Hauch genießen.
Hier ist kein Abenteuer, hinter diesem Horizont
geht allein die Sonne unter, nie brennt ihr Pappkarton.

Das erste letzte Abendmahl, ein Raub der Flammen.
Gebettet in aschenen Resten
Erlöschen die Funken in den Gluten beisammen.

Stille in allen Schluchten um der tobenden Geister Verließe.
Die Huren schweigen sich aus, die Mörder, Verfolger,
die verrĂŒckten Gaukler, alle sitzen in Dunkelheit.
Graben ihre Gesichter in die Stille ihrer HĂ€nde.

KopfschĂŒtteln erntet der Spross von den Ammen,
seine Winzigkeit in kalten weiten PalÀsten,
er muss frierend im Wahne in den GĂ€ngen zerschrammen.

Eine Handvoll Knochen in einem Gewand aus Seide und Schlamm,
von Angesicht zu Angesicht mit den Reissenden Strömen,
aus kirchturmglockenden Weiten mit dem Charme von Friedhöfen.
Frieden auf Höfen deren WÀnde bannen sollen die Leere.

Herzströmende Wortlosigkeit entrĂŒckt der Zeiten Terminus,
gelbgrĂŒner Schauer im Neonlichterschein-
einzig zÀhlbar im Wechsel mit der Sterne Fluss.

Verzerrt geborene Radiostimmen hallen in des SchÀdels Kammern,
fallen in TrĂ€umen entblĂ¶ĂŸt ihres Ursprungs
nieder in Wegen durch herbstliche GĂ€rten voll gĂŒldener Äpfel.
Hinter den ZĂ€unen der schlafenden Fremden.

Schlafende Sprache, Worte in schlummernder Ferne Erguss,
rastlose Kreise so sinnlos allein,
rotbÀckige Jugend so sinnlos ergeben dem greisen Habitus.

Windfelsige NachtwÀlderruh. Versteckt dort im kauen von Aas.
Von vergilbten hoffnungslosen Tyrannen im Aufwind,
ĂŒber Riefen verwirrend geschliffen zu Boden,
in kalter GlÀtte einsam brach er liegt wo niemand kann.



__________________
alles nichts oder?

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

assikalb, ich kenne die menschen zu gut. und ihre sprache.
um zu erkennen, daß dies nur ein erguß ist.
ein erguß, der ermĂŒdet. weil er beliebig ist.

bon.

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Montgelas
???
Registriert: May 2004

Werke: 1
Kommentare: 875
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hier, assikalb - in diesem text - geht die bildersucht
mit dir durch. reduktion wÀre sicherlich nicht von schaden.

ahoi

montgelas

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Papyrus
Guest
Registriert: Not Yet

..............................


eine starke bilderwut

da hat assikalb mal alles rausgelassen wie mir scheint

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Ich mag Bilder sehr gerne, aber hier schlucken sie alles samt Inhalt und Aussage. Ich weiß leider nicht, was du letztenldich sagen möchtest. Schade.
Sandra

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Papyrus
Guest
Registriert: Not Yet

..............................

KohÀrenz bedeutet innerer Zusammenhang

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