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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Aktzeichnen
Eingestellt am 03. 01. 2019 20:51


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Lykill
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2018

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Katja war aufgeregt und konnte es kaum abwarten, dass der Workshop begann. Wer Menschen zeichnen will, muss mit Aktzeichnen anfangen, hatte sie gelesen und sich f├╝r diesen Workshop angemeldet. In freudiger Erwartung stellte sie sich das Modell mit seinen ├╝ppigen Kurven vor und wie sie die zu Papier bringen w├╝rde. Sie hatte es schon mit Fotovorlagen probiert, war aber immer wieder daran gescheitert, die Proportionen richtig aufs Blatt zu bekommen. Sie versprach sich weiterf├╝hrende Tipps vom bevorstehenden Zeichenkurs.
    Mit ihr waren es zehn Teilnehmer, die im fensterlosen Studio Platz genommen hatten. Es roch nach ├ľlfarbe und Terpentin. Der Dozent begr├╝├čte sie und erlaubte jedem, sich kurz vorzustellen. Die Gruppe war sehr gemischt. Einige hatten schon Erfahrungen im Aktzeichnen, andere waren blutige Anf├Ąnger.
    ┬╗Und nun begr├╝├čen wir wir unser heutiges Modell Ralf. Sein durch Krafttraining gest├Ąhlter K├Ârper mit wohldefinierten Muskeln wird es uns einfach machen, ihn aufs Papier zu bringen┬ź, sagte der Dozent.
    Ralf, ein Mann? Den hatte Katja nicht erwartet. Abwechselnd schossen ihr Bilder von nackten Frauen und M├Ąnnern durch den Kopf. Sie wusste noch nicht, was sie davon halten sollte. Zwar kannte sie Zeichnungen von nackten m├Ąnnlichen Modellen, aber es traf sie jetzt v├Âllig unvorbereitet. Penisse hatte sie noch nie gezeichnet und es sich auch noch nicht vorgestellt.
    Ralf begr├╝├čte die Gruppe, stellte sich als Sportstudent vor, der sich mit Modellstehen ein Zubrot verdiente.
    ┬╗Wir zeichnen heute mit Kohle auf Papier┬ź, sagte der Dozent. ┬╗Zum Warmzeichnen wird Ralf drei verschiedene Posen innerhalb etwa einer Stunde einnehmen.┬ź
    Ralf zog den Bademantel aus und stellte sich mit der rechten Hand in der H├╝fte zur ersten Pose auf ein kleines Podest. Seine breiten, muskul├Âsen Schultern gingen in riesige Muckies seiner Arme ├╝ber. Sein Sixpack war die Ausgeburt eines durchtrainierten Athleten. Nein, es war ein Eightpack, stellte Katja durch Nachz├Ąhlen fest. Sie starrte ihn mit halb ge├Âffnetem Mund an, und ihre Knospen wurden steinhart. Ungez├Ąhmt bohrten sie sich ins Shirt. Sie nahm die Kohle in die Hand, konnte aber keinen Anfang finden.
    ┬╗Blockiert?┬ź, fragte der Dozent. Er stand hinter ihr in einer Wolke aus pudrigem Sandelholz seiner Rasierseife; sie passte zu seinem altmodischen Auftritt, aber nicht zu ihrem Geschmack.
    ┬╗Ich suche noch nach einem guten Punkt zum Starten┬ź, sagte sie und f├╝hlte ein Kribbeln im Bauch.
    ┬╗Fangen Sie mit Hals und Schultern an┬ź, instruierte er.
    Ralf zwinkerte ihr zu. Ihr stieg die Schamr├Âte ins Gesicht. Sie sah sich nach den anderen Teilnehmern um; alle waren schon in ihre Arbeit vertieft und schenkten ihr keine Beachtung. Katja atmete tief durch und begann ihre Zeichnung - Hals, Schultern und dann der gewaltige Brustkorb. Weiter kam sie nicht mit der ersten Zeichnung.




    Ralf wechselte die Pose. Er stand jetzt gerade vor ihr, Schultern zur├╝ckgezogen, die Brust nach vorn gestreckt und die Arme eine handbreit vom K├Ârper entfernt. Wie ein Zuchtbulle, dachte sie. Gerne w├╝rde sie seine Kuh sein. Die Schambehaarung war kurzgeschoren, Penis und Hodensack glatt geschabt. Sie seufzte, die singende Klimaanlage ├╝bert├Ânte es.
    Katja fasste sich wieder, griff erneut zur Kohle und startete mit seinem Eightpack. Dann arbeitete sie sich nach unten. Die klaren Linien seiner Beine und seines rasierten Gem├Ąchts waren einfach zu skizzieren; die Schattierungen waren ebenfalls schnell zu Papier gebracht, als h├Ątte sie schon ihr Leben lang nackte M├Ąnner gemalt. Sie f├╝hlte, wie sie nass wurde.
    ┬╗F├╝r den Anfang nicht schlecht, aber sie ├╝bertreiben etwas┬ź, kam es aus der Sandelholzwolke, die sich wieder von hinten n├Ąherte. ┬╗Geben Sie das zu Papier, was Sie sehen, nicht, was ihrer Phantasie entspringt. Dann k├Ânnten wir uns das Modell sparen┬ź, fuhr er fort.
    ┬╗Was mich betrifft, regt das Modell meine Phantasie an, und die resultierende ├ťbertreibung unterstreicht, was ich sehe┬ź, konterte sie.
    ┬╗Nicht schlecht┬ź, antwortete er. ┬╗Damit w├Ąren wir aber beim Expressionismus. In ihm wird die Wirklichkeit ├╝bertrieben, um Visionen und Gef├╝hle des K├╝nstlers auszudr├╝cken┬ź, erkl├Ąrte er. Ein Raunen ging durch den Raum, und Katja err├Âtete erneut.
    ┬╗Eine halbe Stunde Pause┬ź, verk├╝ndete der Dozent.

Ralf zog sich den Bademantel wieder an und ging auf Katja zu. ┬╗Hallo, ich bin Ralf. Bist du das erste Mal dabei?┬ź, fragte er.
    Ein hinrei├čender Kerl, dass er ausgerechnet zu mir kommt, dachte sie und versuchte, ihre Aufregung zu verbergen. Sein Aftershave verstr├Âmte einen frischen Duft von Bergamotte und Zeder, der den des Studios f├╝r einen Moment ├╝berdeckte.
    ┬╗Hallo, ich bin Katja, die mit den Visionen. Ja, es ist mein erstes Mal. - Ein tolles Parf├╝m tr├Ągst du; es passt zu deinen wohldefinierten Muskeln┬ź, sagte sie und reichte ihm die Hand, w├Ąhrend sie ihm zuzwinkerte.
    ┬╗Freut mich, dass es dir gef├Ąllt.┬ź
    ┬╗Wie f├╝hlt man sich so als Modell, wenn alle einen anstarren?┬ź
    ┬╗Naja, man gew├Âhnt sich dran. Am Anfang war es mir ziemlich peinlich; aber bei der f├╝r mich guten Bezahlung bin ich dabei geblieben. Du w├╝rdest auch ein sch├Ânes Modell abgeben mit deinen straffen Kurven┬ź, schmeichelte er ihr.
    ┬╗Na, ich w├╝rde mit hochrotem Kopf und zusammengekniffenen Beinen da herumstehen. Was machst du eigentlich, wenn sich dein Freund regt - du kannst ihn doch nicht verstecken?┬ź
    ┬╗Dann denke ich an meine Oma.┬ź Er grinste sie an und starrte auf ihre Br├╝ste. ┬╗Ohne B├Ąndigung ist es wohl auch f├╝r Frauen schwierig, Regungen zu verstecken, selbst mit Kohle auf dem wei├čen Hemd┬ź, sagte er, und sein Grinsen wurde noch breiter.
    Sie sah auf ihr Shirt; der schwarze Abdruck ihrer Hand war deutlich zu sehen, darunter der steife Nippel. ┬╗Da habe ich tats├Ąchlich ein realistisches Gem├Ąlde geschaffen┬ź, sagte sie und lachte. Dann sah sie an ihm hinunter. ┬╗Sieht so aus, als m├╝sstest du bald an deine Oma denken┬ź, sagte sie und fuhr sich mit den Z├Ąhnen ├╝ber die breitgezogene Unterlippe.
    ┬╗Nein, ich werde an dich denken┬ź, fl├╝sterte er ihr zu.

┬╗Wir fahren fort mit einem liegenden Akt┬ź, sagte der Dozent.
Ralf ging auf das bereitstehende Bett zu, streifte den Bademantel ab und legte sich mit dem R├╝cken zu den Zeichnern hin. Katja nahm noch wahr, dass er sicher nicht an seine Gro├čmutter dachte, bevor sich ihr Blick an seinen Hintern heftete.
    Wahnsinn, dieser runde, mit Muskeln durchsetzte Po gibt mir den Rest, dachte sie. Ihr Kopfkino flackerte, und es pochte heftig in ihrem Lustzentrum. Sie riss sich zusammen, kniff ihre Beine aneinander und sich mit den Fingern in die Ohrl├Ąppchen. Sodann griff sie zur Kohle und begann eine neue Zeichnung. Die formvollendeten Rundungen seines Hinterns brachte sie mit Bravour aufs Papier. Mit sanften Strichen legte sie die Schattierungen in der Zeichnung an.
    Der Dozent stand wieder hinter ihr. ┬╗Perfekt! Das ist genau der Arsch, nach dem ich mich sehne - ├Ąh, den ich sehe┬ź, sagte er. Katja drehte sich zu ihm um, blinzelte ihn grinsend an und wandte sich wieder ihrem Werk zu, um es zu vollenden.
    Der Workshop n├Ąherte sich dem Ende, und der Dozent sprach ein Schlusswort. Ein lauter Applaus w├╝rdigte das Modell. Katja kramte noch in ihren Zeichnungen und wartete darauf, dass die anderen das Studio verlie├čen. Dann ging sie zu Ralf, der sich gerade anziehen wollte und bedankte sich pers├Ânlich bei ihm. ┬╗Hast du noch einen Moment Zeit? Ich m├Âchte meine Zeichnung nochmal abgleichen┬ź, sagte sie und dr├╝ckte ihre Br├╝ste nach vorn, so dass sich ihre Knospen gnadenlos abbildeten. ┬╗Du brauchst auch nicht an deine Oma zu denken┬ź, sagte sie und strich ihm mit der Hand erst ├╝ber seinen Bauch und dann ├╝ber die Beule im Bademantel.
    Er lie├č den Mantel fallen, und sein Freund stand in voller Pracht vor ihr. Sie sah auf ihre Zeichnung, dann auf seinen Kleinen, dann wieder auf die Zeichnung. ┬╗Definitiv kein Expressionismus┬ź, befand sie. ┬╗Zeichnest du eigentlich auch?┬ź
    ┬╗Nein, bisher noch nicht┬ź, sagte er, streifte ihr das Shirt ├╝ber den Kopf und wog ihre Br├╝ste in seinen H├Ąnden, um sie mit Kennerblick zu begutachten. ┬╗Aber wohldefinierte Kurven wei├č ich schonmal zu sch├Ątzen.┬ź

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Wipfel
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Hallo Lykill, eine kleine Geschichte hast du hier eingestellt. keine Ahnung wie versiert du im Schreiben bist, f├╝r mich liest sie sich wie ein Anf├Ąngerst├╝ck. Einen Absatz habe ich mir ausgesucht und will deutlich machen, was genau ich meine:

quote:
Mit ihr waren es zehn Teilnehmer, die im fensterlosen Studio Platz genommen hatten. Es roch nach ├ľlfarbe und Terpentin. Der Dozent begr├╝├čte sie und erlaubte jedem, sich kurz vorzustellen. Die Gruppe war sehr gemischt. Einige hatten schon Erfahrungen im Aktzeichnen, andere waren blutige Anf├Ąnger.
Das klingt wie ein n├╝chterner Bericht, nicht wie Literatur. Wenn du Geschichten erz├Ąhlst, dann versuche in deinen Lesern stimmige Bilder zu erzeugen. Ob es acht oder elf Teilnehmer sind, interessiert mich nicht. Wohl aber was das f├╝r Menschen sind - wenn es f├╝r die Geschichte wichtig ist. Fensterloser Raum? Nicht stimmig, nicht bei Aktmalerei - eher w├Ąre ein lichtdurchflutetes Atelier vorstellbar. F├╝r wen ist es wichtig, ob sich die Teilnehmer vorstellen? Und wann ist eine Gruppe gemischt, wann etwas gemischt und wann sehr gemischt?

Gr├╝├če von wipfel

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Lykill
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2018

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Hallo Wipfel,

Nat├╝rlich bin ich Anf├Ąnger, und ich freue mich ├╝ber Deine Kritik.

Gr├╝├če
Lykill

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Tula
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Hallo Lykill

Mit Verlaub, aber die Geschichte wirkt nicht erotisch, sondern unfreiwillig komisch:

Nein, es war ein Eightpack, stellte Katja durch Nachz├Ąhlen fest. Sie starrte ihn mit halb ge├Âffnetem Mund an, und ihre Knospen wurden steinhart. Ungez├Ąhmt bohrten sie sich ins Shirt. Sie nahm die Kohle in die Hand, konnte aber keinen Anfang finden.┬á

Realit├Ątsferner geht eigentlich nicht, dass die Dame da erst z├Ąhlen muss, damit die Knospen pl├Âtzlich und unerwartet erigieren, der ├ťbergang vom Hodensack zum Expressionismus ... da solltest du dich vielleicht mal belesen.

Mein Tipp: mach sowohl das minotaurische Ebenbild als auch Malerin etwas menschlicher. Als Spannungsbogen hier besser die steigende Nervosit├Ąt der jungen Frau statt der Knospen. Der zu klein geratene Freund dient als Pointe, die dennoch nicht ├╝berzeugt (man ahnt sie n├Ąmlich voraus). Wenigstens sollte deine Geschichte dann genau nach Katjas Feststellung enden.

LG
Tula

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