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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Alexander Häusser - Karnstedt verschwindet
Eingestellt am 12. 04. 2007 15:33


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Heidi Hof
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Eine Buchbesprechung oder Rezension:

Spektakulär beginnt dieser Roman. Simon, der Protagonist des Buches, wird als Nachlassverwalter nach Dänemark beordert, um vor Ort die letzten Angelegenheiten seines wohl verstorbenen Freundes zu regeln. Seit drei Jahrzehnten haben sich Simon und Karnstedt nicht mehr gesehen, sie waren Schulfreunde, und haben sich danach aus den Augen verloren. Jetzt steht Simon im Arbeitszimmer seines Klassenkameraden, in dem das Chaos herrscht. Sämtliche Unterlagen fliegen herum, der Stuhl ist zerschlagen und die Regale sind umgeworfen. Scheu und fremd erkundet Simon das alte Bauernhaus, welches sich zwar irgendwie bewohnt anfühlt, aber dennoch kalt und verlassen.

Nach dieser Einleitung springt dann der Roman gekonnt zwischen dem Jahr 1974, der Schulzeit, und der Jetztzeit. Der Leser erfährt, dass die Freunde starke Außenseiter waren, und dass sie von ihren Klassenkameraden massivst gemobbt wurden. Karnstedt aufgrund seiner Haarlosigkeit, und Simon, weil er einen sehr schmächtigen Körperbau hatte. So finden sie sich zusammen, entwickeln eine sehr innige, und doch sehr außergewöhnliche Freundschaft. Sie beschäftigen sich mit Fossilien, Ammoniten und Biologie, und ganz besonders mit der Mendelschen Vererbungslehre.
Bis dann auf der Abiturfahrt ein Unglück geschah, denn die Fronten hatten sich verhärtet, und der große Knall musste früher oder später folgen.

Über weite Strecken wusste ich überhaupt nicht, was der Autor mir vermitteln möchte. Die Szenen aus der Jetztzeit und Simons Erzählung aus 1974 ergaben keinen Zusammenhang. Aber die wunderbare beschreibende Sprache des Autors, und zahlreiche intelligente Gedanken haben mich so in den Bann gezogen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Idee, dass nur Außenseiter oder Minderheiten in der Welt etwas bewegen können, hat mich fasziniert; dass Mendel nur aufgrund seiner Leibesfülle überhaupt die Geduld hatte Erbsen akribisch zu befruchten, fand ich genial.
Ich war so bereichert vom Geschehen und der Fülle der Gedanken, dass ich zum Schluss nur noch staunen konnte wie geistreich alles im Buch zusammenfließt.
Insgesamt ein sattes Werk, das ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann!

Alexander Häusser wurde 1960 in Tübingen geboren und lebt jetzt in Hamburg. Seine Studienfächer waren Germanistik und Philosophie. Weitere veröffentliche Werke sind: „Memory“, „Nicht Fisch, nicht Fleisch“ und „Zeppelin“.


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Liebe Grüße
Heidi

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jon
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Hallo Heidi,

diese Rezension sieht doch ganz gut aus …


quote:
Eine Buchbesprechung oder Rezension:
Wenn du den Text irgendwo zum Veröffentlichen abgeben willst, kommt diese unentschlossene Zeile natürlich weg. Am besten wäre es, wenn du eine Dachzeile der Art „Rezension zum Buch „XYZ“ von A. B.“ schreibst und dann eine Überschrift, die das Buch charakterisiert oder deinen Leseindruck zusammenfasst. Irgendwas Griffiges, neugierige Machendes.

quote:
Spektakulär beginnt dieser Roman.
Klang: Der gewohnte Satzbau wäre: „Der Roman beginnt spektakulär.“ So herum, wie du es schreibst, schreit es förmlich nach Doppelpunkt statt Punkt.
Stil: Wenn du das „spektakulär“ so betonst, muss dann auch etwas Spektakuläres kommen. Zum Nachlassverwalter bestimmt zu werden erfüllt diesen Anspruch nicht, da müsste noch was anderes, etwas Unerhörtes sein …

quote:
Simon, der Protagonist des Buches, wird als Nachlassverwalter nach Dänemark beordert, um vor Ort die letzten Angelegenheiten seines wohl verstorbenen Freundes zu regeln.
Inhalt: Ist er verstorben? Dann ohne „wohl“. Mit „wohl“ erwartet man, dass der „Tote“ noch lebt und dass der Weg, dies herauszufinden, ein wichtiger Teil des Romanes ist. Und das wiederum dürfte dann in der Rezi nicht fehlen.


quote:
Seit drei Jahrzehnten haben sich Simon und Karnstedt nicht mehr gesehen, sie waren Schulfreunde, und haben sich danach aus den Augen verloren. Jetzt steht Simon im Arbeitszimmer seines Klassenkameraden, …
Inhalt: seines ehemaligen Klassenkameraden

quote:
… in dem das Chaos herrscht. Sämtliche Unterlagen fliegen herum,…
Stil: „Das Zeug fliegt herum“ ist höchstens(!) als Umgangssprache für „das Zeug liegt wild durcheinander“ verwendbar - in diesem Zusammenhang ist etwas wie „Sämtliche Unterlagen liegen verstreut im Raum, …“ besser.

quote:
… der Stuhl ist zerschlagen und die Regale sind umgeworfen. Scheu und fremd erkundet Simon das alte Bauernhaus, welches sich zwar irgendwie bewohnt anfühlt, aber dennoch kalt und verlassen.

Nach dieser Einleitung springt dann der Roman gekonnt zwischen dem Jahr 1974, der Schulzeit, und der Jetztzeit.
Inhalt: Springt der Roman nach der Einleitung gekonnt zum Jahr 1974 oder springt er im Folgenden gekonnt zwischen den Zeiten hin und her?
Stil: ohne „dann“ - „nach der Einleitung“ reicht für die „Verortung“

quote:
Der Leser erfährt, dass die Freunde starke Außenseiter waren, und dass sie von ihren Klassenkameraden massivst gemobbt wurden.
Stil: VORSICHT vor Modeworten - mobben gehört ein bisschen dazu, 1974 war davon noch keine Rede - und vor Steigerungen wie „massiv“ (für „sehr stark, sehr intensiv“) und gar „massivst. Eigentlich reicht meiner Meinung nach die Aussage, dass sie Außenseiter waren.

quote:
Karnstedt aufgrund seiner Haarlosigkeit, und Simon, weil er einen sehr schmächtigen Körperbau hatte. So finden sie sich zusammen, entwickeln eine sehr innige, und doch sehr außergewöhnliche Freundschaft. Sie beschäftigen sich mit Fossilien, Ammoniten und Biologie, und ganz besonders mit der Mendelschen Vererbungslehre.
Zeitfehler: Auch wenn das Buch die Rückblende vielleicht in der Gegenwartsform erzählt - hier, wo du den Inhalt mit „heute“ begonnen hast, solltest du „gestern“ auch in der Vergangenheitsform schreiben.
Inhalt: Ammoniten sind Fossilien …


quote:
Bis dann auf der Abiturfahrt ein Unglück geschah, denn die Fronten hatten sich verhärtet, und der große Knall musste früher oder später folgen.
… hier benutzt du die Vergangenheitsform ja auch!
Inhalt: Hier weckst du falsche Erwartungen. „Bis dann auf der Abiturfahrt ein (oder doch „das“?) Unglück geschah …“ reicht zum neugierig machen. Indem du den Satz aber fortführst, erwartet man, dass du die Art des Unglücks andeutest - die Ursache (die verhärteten Fronten) sind an dieser Stelle nicht wichtig.

quote:
Über weite Strecken wusste ich überhaupt nicht, was der Autor mir vermitteln möchte. Die Szenen aus der Jetztzeit und Simons Erzählung aus 1974 ergaben keinen Zusammenhang.
Stil: „Die Erzählung aus 1974“ ist schlecht übersetztes Englisch. Richtig wäre „die Erzählung über die Ereignisse von/aus dem Jahr 1974“. Das klingt etwas sperrig, deshalb mein Vorschlag: „Simons Erinnerungen“ (ohne Jahreszahl, die steht ja oben schon).

quote:
Aber die wunderbare beschreibende Sprache des Autors, und zahlreiche intelligente Gedanken haben mich so in den Bann gezogen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Grammatik: Kein Komma hinter „Autors“.
Zeitfehler: die Gedanken hatten mich in den Bann gezogen

quote:
Die Idee, dass nur Außenseiter oder Minderheiten in der Welt etwas bewegen können, hat mich fasziniert; dass Mendel nur aufgrund seiner Leibesfülle überhaupt die Geduld hatte Erbsen akribisch zu befruchten, fand ich genial.
Grammatik: Komma vor „Erbsen“

quote:
Ich war so bereichert vom Geschehen und der Fülle der Gedanken, dass ich zum Schluss nur noch staunen konnte wie geistreich alles im Buch zusammenfließt.
Grammatik: Komma nach „staunen konnte“.
Inhalt: Dass du eben gerade diese „Minderheiten bewegen die Welt“-Idee eher beiläufig erwähnst und den Schwerpunkt auf „faszinier“ legst, ist zwar ungewöhnlich, aber machbar. Aber hier behauptest du etwas, was ich nicht nachvollziehen kann - wie die „Minderheiten“-Idee aus dem bisher angedeuteten Inhalt erwächst, kann ich mir mit etwas Mühe vorstellen, was aber sonst noch für eine „Fülle von bereichernden Gedanken“ drin sein soll, kann ich mir beim besten Willen nicht herleiten. Ein oft benutzter Kniff ist für sowas ein Satz wie:: „All dies bildet den Hintergrund für eine Fülle von Lebensweisheiten/Erkenntnissen/Idee, die einem der Autor wie nebenbei (oder „vehement“ oder wie er's eben macht) unter die Nase reibt.“ Ein zwei Beispiele wären dann gut oder eine kleine Wertung („Man mag dieses Einsichten teilen oder nicht - darüber nachzudenken lohnt durchaus“ oder sowas).


quote:
Insgesamt ein sattes Werk, das ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann!
Stil: „Sattes Werk“ finde ich großartig! Nun musst du nur noch dafür sorgen, dass man es dir glaubt (, siehe „Fülle an Gedanken“)

quote:
Alexander Häusser wurde 1960 in Tübingen geboren und lebt jetzt in Hamburg. Seine Studienfächer waren Germanistik und Philosophie. Weitere veröffentliche Werke sind: „Memory“, „Nicht Fisch, nicht Fleisch“ und „Zeppelin“.
… das ist gut. Wichtig ist für eine „offizielle Rezension“ aber auch Bibliografisches: Alexander Häusser „Karnstedt verschwindet“, Verlag und Jahr, (eventuell Seitenzahl), (eventuell ISBN)

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Heidi Hof
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Zunächst möchte ich mich für deine Mühe bedanken jon, dankeschön!

Ich werde meine Rezi ausgiebig bearbeiten, hier nur einige Kleinigkeiten:
Das "wohl" ist entstanden, da die Polizei nie einen Leichnam fand, man geht davon aus, dass Karnstedt ins Meer gegangen ist, und wohl ertrunken ist. Das war so ein Punkt worüber ich später auch dachte, wird dann der Erbe informiert??? Ist das in Dänemark anders, sind ja ziemlich liberal. Also ein Knackpunkt. Der ist auch schon anderen aufgefallen, also mein "wohl".
Dadurch entstand natürlich auch "seines Klassenkameraden". Für mich ist Karnstedt nicht unbedingt tot.

Das Mobben werde ich entfernen, aber die Sachlage muss rein, weil das mit dem Unglück zusammenhängt, auch mit den Fronten usw.. Ich denke über deine Kommentare mal genau nach.

Was mich jetzt ein wenig verwundert ist, dass du meine Ich-Perspektive im dritten Abschnitt nicht bemängelst. Ich dachte wirklich, dass man das nicht darf, wenn man für Zeitungen schreibt.

Nochmals danke!
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Liebe Grüße
Heidi

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jon
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Das ist weniger eine Frage des Mediums als vielmehr eine Frage des "Genres". Eine Rezension spiegelt ja IMMER die Sicht des Rezensenten wider, das kann man mit "ich" durchaus unterstreichen.
Es klingt natürlich souveräner, wenn man seinen Eindruck so schildert, als wäre das der Eindruck, der grundsätzlich entsteht. Weil die meisten Rezensenten das so machen, ergibt sich in der Wirkung, dass mit "ich" angedeutet wird, dass man sehr gut für möglich hält, dass andere es anders sehen … Aber das sind Nuancen, die einem „normalen" Zeitungsleser gar nicht bewusst werden. Nur als Schreiber sollte man es wissen.

Das alles ist aber eher grundsatz-theoretisch … Wenn der verantwortliche Redakteur kein "ich" in der Rezi haben will, dann kannst du diese Thesen in die Tonne kloppen und musst dich nach seinen Vorstellungen richten. Oder die Zeitung wechseln.
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Heidi Hof
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Karnstedt verschwindet von Alexander Häusser (überarbeitet)

Außergewöhnlich beginnt dieser Roman: Simon, der Protagonist des Buches, wird als Nachlassverwalter nach Dänemark beordert, um vor Ort die letzten Angelegenheiten seines wohl verstorbenen Freundes zu regeln. Seit drei Jahrzehnten haben sich Simon und Karnstedt nicht mehr gesehen, sie waren Schulfreunde, und haben sich danach aus den Augen verloren. Jetzt steht Simon im Arbeitszimmer seines Klassenkameraden, in dem das Chaos herrscht. Sämtliche Unterlagen liegen verstreut im Raum herum, der Stuhl ist zerschlagen und die Regale sind umgeworfen. Scheu und fremd erkundet Simon das alte Bauernhaus, welches sich zwar irgendwie bewohnt anfühlt, aber dennoch kalt und verlassen.
Karnstedt ist verschwunden, und Simon soll nun entscheiden was aus den Hinterlassenschaften werden soll.

Nach dieser Einleitung springt der Roman gekonnt zwischen dem Jahr 1974, der Schulzeit, und der Jetztzeit hin und her. Der Leser erfährt, dass die Freunde starke Außenseiter waren, und dass sie von ihren Klassenkameraden massivst angegriffen wurden. Karnstedt aufgrund seiner Haarlosigkeit, und Simon, weil er einen sehr schmächtigen Körperbau hatte. So finden sie sich zusammen, entwickelten eine sehr innige Freundschaft. Sie beschäftigten sich mit Fossilien und Biologie, ganz besonders mit der Mendelschen Vererbungslehre.
Bis dann auf der Abiturfahrt das Unglück geschah, denn die Fronten in der Klasse hatten sich verhärtet, und der große Knall musste früher oder später folgen.

Über weite Strecken wusste ich überhaupt nicht, was der Autor mir vermitteln möchte. Die Szenen aus der Jetztzeit und Simons Erinnerungen ergaben keinen Zusammenhang. Aber die wunderbare beschreibende Sprache des Autors und zahlreiche intelligente Gedanken haben mich so in den Bann gezogen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Wie zum Beispiel die Idee, dass nur Außenseiter oder Minderheiten in der Welt etwas bewegen können, hat mich fasziniert; so dass Mendel nur aufgrund seiner Leibesfülle überhaupt die Geduld hatte, Erbsen akribisch zu befruchten.
Ich war so bereichert vom Geschehen und der Fülle der Gedanken, die zahlreich im Buch vorzufinden sind, dass ich zum Schluss nur noch staunen konnte, wie geistreich alles im Buch zusammenfließt.
Insgesamt ein sattes Werk, das ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann!

Alexander Häusser wurde 1960 in Tübingen geboren und lebt jetzt in Hamburg. Seine Studienfächer waren Germanistik und Philosophie. Seine weiteren veröffentliche Werke sind: „Memory“, „Nicht Fisch, nicht Fleisch“ und „Zeppelin“.
Knaus Verlag 2007, Hardcover 176 Seiten, ISBN: 3813502937

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Heidi

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Heidi Hof
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Hallo jon

Ich hoffe, dass ich im ersten Abschnitt mit meiner Ergänzung: „Karnstedt ist verschwunden, und Simon soll nun entscheiden was aus den Hinterlassenschaften werden soll.“, das wohl und seines erklärt habe, und auch das nun Außergewöhnliche.

Viele deiner Vorschläge habe ich übernommen. Sicherlich hätte ich mir auch eigene einfallen lassen können, doch da diese Rezi ja schon in den Bücherforen enthalten ist, kann ich sie nicht mehr für Zeitungen verwenden, vielleicht als Beispiel oder Muster.
Aber du hast mir interessante Gedankenvorgänge deutlich gemacht, die man als jemand, der das Buch schon gelesen hat, schwieriger erkennt und erfasst. Ich denke, das hat mir für weitere Rezis sehr geholfen.

Noch zur „Fülle der Gedanken“
Da das Buch nur 176 Seiten umfasst, möchte ich einfach nicht mehr Gedanken preisgeben. Das macht die Heidenreich, und auch die meisten FAZ-Rezensionen, aber ich persönlich hasse das. Ich werde immer versuchen ein Buch, wenn es mir gefallen hat, denn ich kann auch anders bei missfallen, interessant zu machen, aber nicht den Mörder schon preisgeben.
Aus diesem Grund habe ich Mendel nun als Beispiel gesetzt.

Und noch einmal zum „Ich“
Eigentlich würde ich eine Zeitung bevorzugen, in der ich mich wirklich subjektiv über Bücher auslassen darf. Mir ist sehr bewusst, wie unterschiedlich man ein Buch auffassen kann. Meine Ich-Form würde ich gerne als Markenzeichen beibehalten.

Danke jon.

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