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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Allein zu Haus
Eingestellt am 05. 12. 2012 17:26


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Schattenmädchen
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Oct 2012

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Hallo? Ist da wer? Ich machte die Musik etwas leiser. Ich war allein zu Hause und ich war nicht vorbereitet gewesen, ein Geräusch von unten zu hören.
Ist da wer?
Ich lauschte. Es war still im Haus. Vielleicht hatte ich es mir auch nur eingebildet. Ich stellte die Musik wieder etwas lauter ein und legte mich zur√ľck auf den Boden und starrte an die Decke. Da! Schon wieder ein Ger√§usch.
Ist da wer? rief ich erneut. Mir wurde langsam mullmig zu mute. Ich stand auf und griff nach meinem Handy. Ich wählte die Nummer meiner besten Freundin und wartete darauf, das sie abhob.
"Ja, hallo?"
"Hey, ich bin's."
"Oh, hi. Wie geht's dir?"
"Ja... keine Ahnung. Bin nur etwas paranoid."
"Okay, und warum das?"
"Du weißt doch, dass ich momentan allein zu Hause bin, oder?"
"Ja, das hast du mir erzählt."
"Ich hab jetzt schon zweimal so ein Geräusch von unten gehört. Aber das kann ja eigentlich nicht sein. Ich werde wirklich langsam aber sicher paranoid."
"Du bildest dir das bestimmt nur ein. Das ist bei mir auch so, wenn ich mal allein sein sollte."
"Sscht. Sei mal kurz leise. Ich hab schon wieder was gehört. Ich geh jetzt mal kurz runter und werde nach schauen. Kannst du vielleicht dran bleiben?"
"Klar."
Ich √∂ffnete die T√ľr und rief erneut "Ist da wer?" .Wieder keine Antwort. Ich ging langsam, leise und mit pochendem Herzen die Treppen hinunter. Ich schaute mich um. Es war keiner zu sehen, also hatte ich mir alles nur eingebildet.
"Hallo? Bist du noch dran?"
"Ja, bin ich noch."
"Ich glaube, ich habe mir wirklich nur alles eingebildet."
"Hab ich doch gesagt."
"Ich weiß. Hattest ja recht."
Ein Stein fiel mir vom Herzen.
"Willst du noch was mit mir telefonieren oder soll ich wieder auflegen?", fragte ich sie.
"Nun, ich treff mich gleich mit meinem Freund. Also..."
"Okay, dann w√ľnsche ich dir viel Spa√ü."
"Danke. Und lass dich ja nicht umbringen."
Ich hörte sie kichern.
"Ist gut. Wir telefonieren morgen wieder?"
"Ja."
Ich legte auf und ging in die K√ľche. Ich hatte Hunger bekommen und wollte mir, da es schon sp√§t war, jetzt nur etwas K√§se runterschneiden. Ich holte den K√§se raus und griff nach dem Messer mit der Beschriftung Bread im Regal.
Doch es war nicht da. Ich machte die Sp√ľlmaschine auf und schaute kurz durch, ob sich das Messer vielleicht dort drin aufhielt. Doch Fehlanzeige.
Ich hörte wieder das Geräusch. Ich fuhr hoch und drehte mich um. Hinter mir stand ein in schwarz gekleideter Mann. Er hob seinen Arm und das Messer blitzte auf.

__________________
~ Schattenmädchen ~

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Ofterdingen
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2009

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Hi,

Eine spannende Geschichte mit einem guten Anfang, der neugierig macht. Allerdings w√ľnscht man sich einen Schluss, zum Beispiel im Krankenhaus; da die Frau/das M√§dchen selber die Geschichte erz√§hlt, muss sie die Messerattacke √ľberlebt haben.

Zur Sprache: Du solltest deinen Text verschlanken, alles Fett wegschneiden, nur den Muskel √ľbrig lassen, der die Handlung vorantreibt, und auch den Dialog stellenweise straffen. Ich mache dir im Folgenden ein paar Vorschl√§ge (Rot bedeutet streichen oder ab√§ndern, blau ist ein Kommentar oder Verbesserungsvorschlag).

Hallo? Ist da wer? Ich machte die Musik etwas leiser. Ich war allein zu Hause und (ich war) nicht darauf vorbereitet (gewesen) , ein Geräusch von unten zu hören.
Ist da wer?
Ich lauschte. Es war still im Haus. Vielleicht hatte ich es mir auch nur eingebildet. Ich stellte die Musik wieder etwas lauter (ein und) , legte mich zur√ľck auf den Boden und starrte an die Decke. Da! Schon wieder ein Ger√§usch.
Ist da wer? rief ich erneut. Mir wurde langsam (mullmig) mulmig (zu mute) (entweder ganz streichen oder, wenn schon, zumute oder zu Mute). Ich stand auf und griff nach meinem Handy. Ich wählte die Nummer von Karin, (oder wie immer die heißt) meiner besten Freundin und wartete darauf, (das) dass sie abhob.
"Ja, hallo?"
"Hey, ich bin's."
"Oh, hi. Wie geht's dir?"
"Ja... keine Ahnung. Bin nur etwas paranoid."
"Okay, und warum das?"
"Du weißt doch, dass ich momentan allein zu Hause bin, oder?"
"Ja, das hast du mir erzählt."
"Ich hab jetzt schon zweimal so ein Geräusch von unten gehört. Aber das kann ja eigentlich nicht sein. Ich werde wirklich langsam aber sicher paranoid."
"Du bildest dir das bestimmt nur ein. Das ist bei mir auch so, wenn ich mal allein sein sollte."
(Der Dialog zerläuft so ein bisschen in diesem Teil, könnte sehr viel knackiger sein) Sscht. Sei mal kurz leise. Ich hab schon wieder was gehört. Ich geh jetzt mal kurz runter und werde (nach schauen) nachschauen. Kannst du vielleicht dran bleiben?"
"Klar."
Ich √∂ffnete die T√ľr und rief erneut "Ist da wer?" (.) Wieder keine Antwort. Ich ging langsam, leise und mit pochendem Herzen die Treppe(n) hinunter (oder sind da mehrere Treppen?). Ich schaute mich um. Es war keiner zu sehen, also hatte ich mir alles nur eingebildet.
"Hallo? Bist du noch dran?"
"Ja, bin ich noch."
"Ich glaube, ich habe mir wirklich nur alles eingebildet."
"Hab ich doch gesagt."
"Ich weiß. Hattest ja (recht) Recht."
Ein Stein fiel mir vom Herzen. (Ist als Ausdruck zu gewöhnlich, langweilig. Das geht besser.)
"Willst du noch was mit mir telefonieren oder soll ich wieder auflegen?", fragte ich sie.
"Nun, ich treff mich gleich mit (meinem Freund). (Hier lieber einen Namen einsetzen. Sie wird ja wohl wissen, wie der Freund ihrer besten Freundin heißt.) Also..."
"Okay, dann w√ľnsche ich dir viel Spa√ü."
"Danke. Und lass dich ja nicht umbringen."
Ich hörte sie kichern.
"Ist gut. Wir telefonieren morgen wieder?"
"Ja."
Ich legte auf und ging in die K√ľche. Ich hatte Hunger (bekommen) (h√∂rt sich umst√§ndlich an) und wollte (mir), da es schon sp√§t war, jetzt nur etwas K√§se (runterschneiden. (√ľberfl√ľssig) Ich holte (den K√§se raus) ihn heraus (Wiederholung vermeiden!) und (griff nach dem Messer mit der Beschriftung Bread im Regal) wollte nach dem Brotmesser greifen, das sonst im Regal lag, (ungeschickt und ungenau ausgedr√ľckt) aber es war nicht da. Ich machte die Sp√ľlmaschine auf und schaute kurz durch, (ob sich das Messer vielleicht dort drin aufhielt. Doch) doch auch hier Fehlanzeige. (ungeschickt ausgedr√ľckt, au√üerdem zu lang) (Ich h√∂rte wieder das Ger√§usch. Ich) Wieder h√∂rte ich das Ger√§usch. Ich (umstellen, sonst wiederholt sich der Satzbau) fuhr hoch und drehte mich um. Hinter mir stand ein (in) schwarz gekleideter Mann. Er hob seinen Arm und das Messer blitzte auf.

Gruß,

Ofterdingen

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Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug. J. P. Sartre

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