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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Alles oder nichts
Eingestellt am 18. 11. 2005 08:39


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Separa
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Nov 2005

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Alles oder nichts

Der gemietete Lkw parkte vor dem gro├čen Hochhaus, in das Joe nun endlich einziehen konnte. Sie mu├čte lange suchen um eine Wohnung in der Stadt zu finden, in der sie ihren neuen Job bekommen hatte. Trotzdem hatte sie noch etwas ├╝ber einen Monat Zeit, um sich hier einzuleben, bevor sie ihren ersten Arbeitstag hatte.
Joe parkte ihr kleines Auto auf der anderen Stra├čenseite und begutachtete vor dem Aussteigen das gro├če Haus. Bewundernd sah sie aus dem Beifahrerfenster nach oben und war doch froh, da├č es in diesem Haus einen Aufzug gab.
Von au├čen sah das Haus eher kalt aus. Graue W├Ąnde mit vielen, in Reih und Glied angeordneten Fenstern, und einige kleine, karg gesltaltete Balkons.
Sie nahm ihre Tasche, atmete noch einmal tief durch, dann stieg sie aus.
Die M├Âbelpacker warteten vor ihrem Lastwagen darauf, da├č nun endlich jemand kam und ihnen sagte, wo der ganze Kram nun hingebracht werden sollte. \"Na da macht der Job doch gleich doppelt Spa├č.\" sagte einer der starken Jungs, als er Joe ├╝ber die Stra├če kommen sah. Sie war eine zierliche, junge Frau und hatte immer ein L├Ącheln f├╝r jeden bereit. Da sie nicht gerade gro├č war, zog sie gerne lange Schlaghosen und darunter Schuhe mit hohen Abs├Ątzen an, was sie noch schlanker machte, als sie ohnehin schon war. ├ťber dem engen Oberteil hatte sie eine taillierte, schwarze Jacke an, die perfekt zu ihren langen schwarzen Haaren pa├čte. Ihre Haare waren h├╝ftlang und wenn sie sie offen trug, ein wahrer Blickfang.
Rick war fasziniert. Was f├╝r ein h├╝bsches M├Ądchen, dachte er, und l├Ąchelte ihr freudig zu. John stie├č ihm leicht einen Ellenbogen in die Rippen und zwinkerte ihm zu. \"Mann Rick. Das w├Ąr doch genau dein Typ.\" Rick r├Ąusperte sich. \"Fang nicht schon wieder damit an. Wir sind zum Arbeiten hier und nicht zum Spa├č.\"
\"Hallo. Ich bin Joe.\" stellte sie sich freundlich vor und gab jedem die Hand. \"Ich w├╝rde vorschlagen, da├č sich jeder erst einmal eine Kleinigkeit schnappt und dann fahren wir mit dem Aufzug nach oben in den dritten Stock. Dort kann ich euch zeigen, wo alles ungef├Ąhr hinkommt.\"
Ray, der ├Ąlteste, rieb sich die H├Ąnde, und w├Ąhrend er hinter den Lkw ging sagte er:\" Also Jungs. Los geht┬┤s.\"
W├Ąhrend die M├Ąnner die Laderampe des Lastwagens runterlie├čen, sprang Joe noch einmal ├╝ber die Stra├če um einen Karton aus ihrem Auto zu holen. Hier hatte sie einige kleine wichtige Gegenst├Ąnde, die sie lieber selbst transportieren wollte. Es waren unerstzbare Erinnerungsst├╝cke aus ihrer Kindheit und von ihren Eltern, die vor einem Jahr bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen waren.
\"Hoffentlich hat sie den Schl├╝├čel dabei.\" sagte Ray zu den anderen, die schon vor der Eingangst├╝re warteten. \"Ja. Das w├Ąre nicht das erste Mal, da├č jemand den Schl├╝├čel vergi├čt oder sogar verloren hat.\" Jeder trug ein oder zwei Kartons und geduldig sahen sie zu Joe her├╝ber, die zum Gl├╝ck schon den Schl├╝├čel in der Hand hielt. Die drei M├Ąnner machten Joe Platz, so da├č sie die T├╝re ├Âffnen konnte. Es war nicht leicht auf zu machen mit nur einer Hand, denn das Schlo├č klemmte ein wenig und in der anderen Hand hielt Joe ja noch den Karton. Rick stellte seine Kisten gleich ab und kam Joe zu Hilfe. Sie drehte den Schl├╝├čel im Schlo├č herum und er ruckelte an der Klinke. \"Na also.\" sagte John, als die T├╝r endlich auf ging. \"Das f├Ąngt ja schon gut an.\" beschwerte sich Joe und ging den Jungs voraus, nachdem sie sich bei Rick bedankt hatte.
Dieser Rick ist schon ein H├╝bscher, dachte sie sich, w├Ąhrend sie auf den Aufzug warteten, der sie in den dritten Stock bringen sollte.
Nachdem der Aufzug sich ge├Âffnet hatte mu├čten sich alle vier mit ihren Kisten, wie Sardinen in der Dose, hineinquetschen.
Rick stand genau hinter der kleinen Joe, die einen ganzen Kopf kleiner war als er. Er sah auf ihr schwarz gl├Ąnzendes Haar und sog ihren Geruch ein. Sie roch verf├╝hrerisch gut.
Er hat sich genau hinter mich gestellt. Wenn ich jetzt zuf├Ąllig nach hinten kippen w├╝rde, fiele ich direkt in seine Arme. Dachte Joe.
Als der Aufzug im dritten Stock ankam, hielt er mit einem gewaltigen Ruck an. Rick┬┤s Brust streifte zuf├Ąllig ihren R├╝cken, und nun geriet sie doch aus dem Gleichgewicht. Rick lie├č die Kiste auf den Boden fallen und fing Joe auf. \"Oh das tut mir leid.\" entschuldigte sie sich und blickte in seine gro├čen braunen Augen. Auch er hatte langes schwarzes Haar und er trug es zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden. Rick hob schnell den Karton auf und Joe zupfte sich mit einer Hand die Jacke zurecht.
Als w├Ąre nichts gewesen f├╝hrte Joe die drei zu ihrer Wohnung. Sie schlo├č die T├╝r mit ihrem Schl├╝├čel auf und stellte ihre Kiste erst mal in eine Ecke. Rick, John und Ray taten das selbe und h├Ârten zu, wie Joe erkl├Ąrte, wo welches M├Âbelst├╝ck hinkommen sollte.\"Die Sachen sind alle gekennzeichnet und ich habe auch auf die T├╝ren hier Schilder geklebt. So m├╝├čte eigentlich nichts schiefgehen.\"
Ray sah sich um, dann machte er einen Vorschlag. Er wandte sich an Joe:\" Sie bleiben am besten mit Rick hier oben und r├Ąumen den Aufzug aus, sobald wir ihn mit den Sachen nach oben geschickt haben. Nat├╝rlich reicht es schon, wenn Sie leichte Kisten und kleinere Bretter tragen. Rick nimmt dann die schweren Sachen.\"
Dann ging es auch schon los. Sobald der Aufzug wieder oben war legte Rick eine Kiste zwischen die T├╝ren, so konnte der Aufzug sich nicht schlie├čen, w├Ąhrend er und Joe die Sachen in die Wohnung trugen.
Als die leichten Sachen in der Wohnung waren und nur noch Rick die schweren Bretter herumtrug, setzte sich Joe auf einen der Kartons und beobachtete ihn. Er hatte ein enges schwarzes T-Shirt an und seine dunkelblaue Jeans sa├č wie angego├čen. Hin und wieder warf er ihr einen Blick zu, wenn er gerade an ihr vorbei ging, und sie erwiderte seine Blicke mit einem s├╝├čen L├Ącheln.
Der Lastwagen war recht schnell ausger├Ąumt und die Sachen waren leicht in den richtigen R├Ąumen verteilt gewesen. Joe machte es richtig Spa├č Rick bei seiner Arbeit zu beobachten und er fesselte sie immer mehr, bis sie ihn irgendwann nur noch total vertr├Ąumt ansah. Sie hatte sich so richtig in ihn verkuckt.
John und Ray kamen ein letztes Mal mit dem Aufzug nach oben und brachten einen kleinen Teppich mit, den sie im Schlafzimmer auf den Boden legten. \"So. Das war┬┤s dann.\" sagte John und wischte sich den Schwei├č von der Stirn. Ray sah sich die Bretter an und fragte, ob Joe beim Aufbau Hilfe brauchte. \"Na ja. Die kleinen Schr├Ąnke werden wohl kein Problem sein. Aber bei den beiden gro├čenSchr├Ąnken wird┬┤s etwas schwieriger, weil ich nicht ganz bis oben hin komme. Es w├╝rde schon reichen, wenn einer von euch heute Nachmittag noch mal vorbeischauen k├Ânnte. Mir fehlt auch das Werkzeug dazu.\" Fragend blickte sie in die Runde. Sofort meldete sich Rick zu Wort:\" Ich habe heute Nachmittag noch nichts vor. Und Werkzeug habe ich auch.\" Joe┬┤s Augen blitzten auf und sie l├Ąchelte freudig. \"Das w├Ąre toll. Pa├čt┬┤s Ihnen um vier?\"
Mit einem Dankesch├Ân und Handschlag verabschiedete sich Joe von den drei M├Ąnnern und machte sich dann gleich an die Arbeit. Sie stellte die kleinen Schr├Ąnke auf und r├╝ckte alles an seinen Platz. Die Kartons r├Ąumte sie aus, und was Platz hatte stellte sie in die Schr├Ąnke. Ihr Bett hatte sie auch schnell zusammengesetzt und mit frischer Bettw├Ąsche bezogen.
Sie war schneller fertig, als sie erwartet hatte und sie hatte auch noch Zeit einkaufen zu gehen. Eine K├╝che war ja schon in der Wohnung drinnen, und nichts machte ihr mehr Spa├č, als nach dem Einkauf den K├╝hlschrank zu f├╝llen. Auch ihre Musikanlage stand schon an ihrem Platz und so konnte sie nebenbei ihre Lieblingsmusik h├Âren: fetziger Rock, Metal und zwischendurch auch mal Balladen.
Als nichts mehr zu tun war, lie├č sie sich auf die Couch fallen. Sie mu├čte an Rick denken. An seine gro├čen braunen Augen, sein langes Haar und seinen trainierten m├Ąnnlichen K├Ârper. Ihr wurde hei├č und kalt zugleich wenn sie an den Moment dachte, als sie seine harte Brust an ihrem R├╝cken sp├╝rte. Und sie versp├╝rte das Verlangen sich an dieser Brust anlehnen zu k├Ânnen.
Auch Rick konnte seine Gedanken nicht mehr von Joe abwenden. Diese kleine zierliche Frau mit ihrem s├╝├čen L├Ącheln. Mit ihren gl├Ąnzenden Haaren und dem bet├Âhrenden Duft. Sie rief seinen Besch├╝tzerinstinkt in ihm hervor und er w├╝rde sie am liebsten einfach nur noch die ganze Zeit festhalten wollen, so da├č niemand ihr jemals etwas tun k├Ânnte. Und er h├Ątte sie am liebsten gleich sofort k├╝├čen wollen, als er sie das erste Mal gesehen hatte.
Nun war es ja nicht mehr lange, bis er sie endlich wieder sehen konnte. Je n├Ąher der Termin r├╝ckte, desto nerv├Âser wurde er.
Er packte den Werkzeugkoffer und den Bohrer in den Kofferraum seines Autos und dann fuhr er los. Er wohnte nur knapp zehn Minuten Fahrt von ihr weg, also fuhr er genau zehn vor vier los.
Joe sa├č schon am Fenster und wartete auf Rick. Auch sie war schon ganz sch├Ân aufgeregt und konnte es kaum erwarten ihn wieder zu sehen.
Dann endlich war es soweit. Er parkte sein Auto genau hinter ihrem kleinen Wagen auf der anderen Stra├čenseite. Als er ausgestiegen war und seine Sachen aus dem Kofferraum holte, rannte Joe gleich zur T├╝r und wartete auf sein Klingeln. Noch einen kurzen Blick in den Spiegel neben der Garderobe, dann dr├╝ckte sie den T├╝r├Âffner. Ihr Herz klopfte wie wild.
Hoffentlich merkt sie mir nicht an, wie nerv├Âs ich bin, dachte Rick, als er aus dem Aufzug kam. Die T├╝r zu Joe┬┤s Wohnung stand leicht offen und er klopfte, bevor er eintrat.
Joe war noch schnell in die K├╝che gegangen um einen Schluck Wasser zu trinken, aber Rick war schneller oben, als sie dachte.
\"Ich bin in der K├╝che.\" sagte sie und stellte schnell das Glas ab. Rick kam herein und stellte sein Werkzeug auf den Boden neben der Sp├╝le. Er gab ihr die Hand und begr├╝├čte sie. Und wieder l├Ąchelte sie ihn so s├╝├č an. Er mu├čte sich stark beherrschen diesen s├╝├čen Mund nicht einfach zu k├╝├čen.
Dann f├╝hrte sie ihn durch die Wohnung und zeigte ihm, da├č es nur noch zwei Schr├Ąnke zum Aufbauen gab. Rick wunderte sich. \"Sie haben ja schon alles fertig. Ganz sch├Ân schnell.\" \"Ja. Bis auf diese zwei gro├čen Schr├Ąnke. Sogar das Bett habe ich schon komplett aufgestellt und bezogen.\" Das Bett..., dachte Rick. Mensch rei├č dich jetzt zusammen!
W├Ąhrend Rick sein Werkzeug in der K├╝che holte stellte Joe schon mal die Bretter so hin, da├č man sie einander richtig zuordnen konnte.
Nach nicht einmal einer halben Stunde war auch schon der erste Schrank zusammen gebaut.\"Wie w├Ąr┬┤s mit etwas zu trinken?\" fragte Joe. \"Ja. Das ist gut.\" antwortete Rick und folgte ihr in die K├╝che. Ihre engen Hosen brachten ihren kleinen Po richtig zur Geltung, was Rick auch gleich bemerkte. Er bi├č sich auf die Lippen und sah schnell wieder weg, bevor sie es bemerkte. Doch kaum reckte sie sich den Gl├Ąsern im H├Ąngeschrank entgegen klebten seine Augen wieder auf ihrem kleinen runden Hinterteil.
Joe hatte Rick┬┤s Blicke l├Ąngst bemerkt und geno├č es. Sie hatte l├Ąngst mitbekommen, wie er sich schon mehrmals auf die Lippen gebi├čen hatte und sie konnte sich auch vorstellen, was sich in seinem Kopf abspielte. Wenn doch nur endlich das Eis brechen w├╝rde, dachte sie, w├Ąhrend sie Cola in das Glas go├č.
Rick lie├č Joe keinen Augenblick mehr aus den Augen, bis sie sich hinsetzte und ihm das Glas zuschob.
Als er das Glas in die Hand nahm um einen gro├čen Schluck zu nehmen, bemerkte Joe, was f├╝r gepflegte H├Ąnde er doch f├╝r einen Mann mit seinem Job hatte. Sch├Âne H├Ąnde und schlanke Arme mit Oberarmmuskeln, die nach regelm├Ą├čigem Training aussahen. Und, oh, was entdeckte sie da: ein Tribaltattoo auf dem rechten Oberarm. Wie sexy, dachte sie sich und fing an zu grinsen.
Rick stellte sein Glas wieder ab und sah sie fragend an. \"Was ist?\" Sie deutete auf seinen Arm und antwortete:\" Starkes Tattoo. Ich habe auch eins.\" Rick fragte sich wo, denn er hatte an ihren Armen noch keines gesehen. Vielleicht ein kleines am Bauchnabel, oder etwa am Po? Nein. Die meisten Frauen lassen sich eh nur ein kleines stechen und das auch nur am Kn├Âchel. \"Darf ich fragen wo?\" hakte Rick neugierig nach. Joe stand auf, drehte sich um und schob ihr langes Haar aus dem Nacken. Rick kam aus dem Staunen fast nicht mehr heraus, als er sah, da├č sich um Joe┬┤s Hals ein riesiger Drachen wandte. Das war aber noch nicht alles. Als er zusah, wie sie ihr Top ├╝ber den Kopf nach vorne streifte und er den Rest des Drachens auf ihrem nackten R├╝cken sah, ├╝berkam ihn das Verlangen ihre Haut anfa├čen zu wollen und mit seinen Fingerspitzen die Konturen dieses Kunstwerks nach zu fahren. Doch er ri├č sich hart zusammen. \"Wow. Das ist ja ein richtiges Kunstwerk. Sie sollten Ihren R├╝cken nicht verstecken. Das sieht echt wahnsinnig aus.\"
Joe zog sich wieder an und drehte sich um. Rick sah sie jetzt mit ganz anderen Augen. So klein und zierlich sie auch aussah und so nett und freundlich sie auch l├Ącheln konnte, so wild war sie bestimmt auch. Rick┬┤s Gef├╝hle spielten nun verr├╝ckt und er konnte nicht mehr klar denken. Am liebsten w├Ąhre er auf der Stelle mit ihr ins Schlafzimmer gegangen und h├Ątte den Rest ihres wundersch├Ânen K├Ârpers erkunden wollen. Doch so gro├č sein Verlangen danach auch war, er wollte nicht, da├č sie ein falsches Bild von ihm bek├Ąme. Schlie├člich war er ja gekommen um ihr beim Aufbauen der Schr├Ąnke zu helfen.
Ach ja. Die Schr├Ąnke. \"Ich schlage vor, da├č wir jetzt noch schnell den letzten Schrank zusammen bauen. Ich habe heute abend noch etwas vor.\" sagte Rick und stand auf. Joe war nun innerlich etwas entt├Ąuscht, zumal sie dachte, da├č er heute nichts anderes vorgehabt h├Ątte. Aber sie wollte ihre Entt├Ąuschung nicht zeigen. Trotzdem wollte sie rausbekommen, was er noch so dringendes zu tun hatte. \"Oh. Ich dachte Sie hatten heute nichts mehr vor?\" wollte sie neugierig wissen. Rick grinste sie an, dann antwortete er: \"Na ja. Das hat sich wohl gerade ge├Ąndert. John und Ray treffen sich heute Abend in der kleinen Kneipe am Park. Eigentlich hatte ich vor meinen Freitag Abend vor dem Fernseher zu verbringen. Aber jetzt h├Ątte ich eher Lust mit Ihnen dort etwas trinken zu gehen. Darf ich Sie einladen?\" Nun mu├čte auch Joe grinsen und ihr Herz begann wie wild zu schlagen. \"Ja. Nat├╝rlich sehr gerne.\"
Rick h├Ątte am liebsten vor Freude getanzt. Aber er wollte Joe nicht zu sehr zeigen, wie sehr er sich freute, da├č sie zugesagt hatte.

John und Ray trafen sich um halb acht in der Kneipe um, wie jedes Wochenende, ein par Bier zusammen zu trinken. Sie setzten sich an ihren Tisch und bestellten jeder ein gro├čes Glas. \"Rick sitzt bestimmt wieder zu Hause vor dem Fernseher.\" sagte John und Ray begann zu l├Ącheln. \"Ja. Und dabei denkt er bestimmt an die Kleine von heute Morgen. Ich wette mit dir, da├č er sich nicht getraut hat sie irgendwo hin einzuladen.\" John sah Ray mitleidig an. \"So wie er die Kleine angesehen hat, h├Ątte er es bestimmt gerne getan.\" Ray nahm einen gro├čen schluck Bier und stellte dann sein Glas wieder ab. \"Wer wei├č. Vielleicht hat sie ja gar kein Interesse an ihm.\" \"Ach was.\" sagte John. \"So wie die ihm sch├Âne Augen gemacht hat...\"

Joe war so aufgeregt, als sie auf die Uhr sah, die Rick ihr noch schnell im Wiohnzimmer an der Wand aufgeh├Ąngt hatte. Schon gleich acht. Wo bleibt er denn? Und noch ein letztes Mal ging sie in ihr Schlafzimmer um sich im Spiegel zu betrachten. Sie hatte sich f├╝r diesen Abend herausgeputzt, wie schon lange nicht mehr. Weil Rick ihre T├Ątowierung so gut gefiel, hatte sie extra ein r├╝ckenfreies Top angezogen und ihr Haar h├╝bsch hochgesteckt. Passend dazu einen langen schwarzen Rock, der auf der H├╝fte sa├č. so da├č man das Tattoo in seiner vollen Pracht sehen konnte. Sie zog ihre Lippen mit rotem Lippenstift noch einmal nach und kontrollierte ihre mit schwarzem Kajal geschminkten Augen. \"Hoffentlich gefalle ich Rick genauso, wie ich auch mir gefalle.\" sagte sie zu ihrem Spiegelbild, als es dann auch endlich klingelte.
Sie st├╝rmte in den Flur, zog ihre Jacke an und nahm ihr kleines T├Ąschchen. Nach einem Kurzen, tiefen Atemzug ging sie dann zum Aufzug. Sie war so nerv├Âs, da├č ihre hand zitterte w├Ąhrend sie auf den Etagenknopf dr├╝ckte.
Der Aufzug hatte sie schnell nach unten gebracht und freudig ging sie aus dem Haus. Da stand er auch schon. Er hatte sich bequem an sein Auto gelehnt und seine H├Ąnde in den Hosentaschen vergraben. Als er Joe aus der T├╝re kommen sah nahm er schnell die H├Ąnde aus den Taschen und sperrte seine Augen auf vor Bewunderung.
Sie sah so sch├Ân aus. Zwick mich einer. Das ist doch nur ein Traum. Oder?
Mit einer Umarmung begr├╝├čte Joe Rick. Er hatte seine Haare offen gelassen und Joe vergrub mit einem Wohlgef├╝hl ihr Gesicht darin.
Rick atmete den Duft ihres Parfums tief ein. Am liebsten h├Ątte er sie gar nicht mehr losgelassen, aber sie hatten sich ja zum Trinken verabredet und nicht, um sich den ganzen Abend vor dem Haus in den Armen zu liegen. So sch├Ân das auch gewesen w├Ąre.
Er ├Âffnete Ihr die Beifahrert├╝r und wartete, bis sie eingestiegen war. Joe sah sich in dem Auto unauff├Ąllig um und stellte fest, wie sauber es war. Sein gro├čer schnittiger Wagen gefiel ihr von innen genauso, wie auch von au├čen. Sie sch├Ąmte sich fast schon f├╝r ihr kleines unordentliches Auto.
Rick stieg ein und steckte den Z├╝ndschl├╝├čel in das Schlo├č. Als er den Motor anlie├č bekam Joe eine G├Ąnsehaut, denn der r├Âhrende Sound des Motors beeindruckte sie sehr. Sie grinste und schnallte sich an. \"Nur keine Angst. Ich fahre mit Ihnen an meiner Seite bestimmt nicht so schnell.\" sagte er l├Ąchelnd. \"Nein, ich habe keine Angst. Ich kann mir gut vorstellen, da├č Sie mit Ihrem Auto eher vorsichtig umgehen. Oder t├Ąusche ich mich da?\" \"Na ja,\" gab Rick zu, \"manchmal fahre ich auch gerne etwas schneller. Aber wir haben es ja heute Abend nicht so eillig.\"
Joe atmete tief durch, dann sagte sie:\" Ich finde wir sollten du zueinander sagen. Das klingt besser und ich f├╝hle mich dann auch etwas wohler.\" \"Warum nicht.\" sagte Rick und l├Ąchelte sie mit einem tiefen Blick in ihre silbrig gl├Ąnzenden Augen an.

Ray und John unterhielten sich gerade ├╝ber ihre Arbeit, als sie vor der Kneipe ein vertrautes Motorenger├Ąusch h├Ârten. \"Ist das etwa Rick?\" fragte John und stellte sein Glas schnell auf den Tisch. Ray sah aus dem Fenster und erkannte in der Dunkelheit Rick┬┤s Auto, und da├č zwei Leute ausstiegen. \"Nat├╝rlich ist das Rick. Und er ist nicht alleine.\" John stand auf, um mehr sehen zu k├Ânnen. \"Das gibt┬┤s doch nicht. Er hat tats├Ąchlich die Kleine im Schlepptau.\"

Joe und Rick betraten die Kneipe und schon von weitem riefen John und Ray ihnen zu:\" Hey. Kommt her ihr beiden. Wir sind hier.\" Rick sah Joe an und sagte dann zu ihr:
\"Du mu├čt entschuldigen, aber die beiden haben wohl schon ein par Bier hinter sich. Die sind ja jetzt schon ziemlich gut drauf.\" Joe grinste Rick an. \"Na dann wird┬┤s heute Abend ja bestimmt nicht langweilig.\" Im Hintergrund lief leise Musik und das Licht in der Kneipe war etwas abgedunkelt. Dies schaffte eine gem├╝tliche Atmosph├Ąre und Joe f├╝hlte sich hier gleich wohl. Kaum waren die beiden am Tisch angekommen rief Ray gleich die Kellnerin und bestellte:\" F├╝r uns drei M├Ąnner ein Bier.\" Dann wandte er sich zu Joe und fragte:\" Und was trinkt die junge Dame?\" Joe ├╝berlegte kurz, dann gab sie zur Antwort:\" Ich h├Ątte gerne ein Glas roten Wein. Aber wenn es geht in einem normalen Limonadenglas.\" Die Kellnerin schrieb die Bestellung auf und huschte eilig wieder weg, denn sie wurde noch von jemand anderem gerufen. Joe sah sich um, denn diese Stimme kam ihr bekannt vor. Als sie in die Ecke sah, wo diese Stimme herkam, sa├č dort ein Mann ganz alleine an einem kleinen Tisch. Da sie dieses Gesicht aber nicht kannte, dachte sie sich vielleicht geirrt zu haben.
Rick f├╝hlte sich ├Ąu├čerst wohl in Joe┬┤s Gegenwart. Es war lange her, da├č er mit einer Frau ausgegangen war. Und ├╝berhaupt war es lange her, da├č eine Frau in ihm solche Gef├╝hle ausl├Âste. Jedesmal wenn Joe ihn anl├Ąchelte h├Ątte er am liebsten ihre s├╝├čen Lippen gek├╝├čt. Er wu├čte nur nicht, wie er es anstellen sollte, da├č er ihr endlich n├Ąher kommen konnte. Er wu├čte nicht, was er sagen sollte oder was er tun konnte um seinen Traum war werden zu lassen.




Auch Joe war innerlich aufgew├╝hlt. Zumal sie noch nie einen Mann mit so sch├Ânen Augen gesehen hatte. Schon seit er sie abgeholt hatte klopfte ihr Herz wie wild und sie hatte Schmetterlinge im Bauch. Nun, mindestens sagen wir jetzt schon du zueinander, dachte sie und sah Rick an. Er unterhielt sich gerade mit John, der von seiner neuesten Flamme erz├Ąhlte. \"Irgendwie habe ich das Gef├╝hl, da├č die Frauen mich nicht so ganz ernst nehmen. Alle meine Beziehungen waren immer nur von kurzer Dauer. Keine hat es l├Ąnger als eine Woche mit mir ausgehalten. \" \"Dann machst du irgendwas falsch. Wie ich dich kenne gehst du viel zu schnell ran. Klar da├č dann nach ein par Tagen die Schmetterlinge schon verschwunden sind.\" Oh, dachte Joe, romantisch ist er auch. Ok, normaler weise stand Joe noch nie auf die romantische Tour. Auch ihre bisherigen Beziehungen waren immer nur von kurzer Dauer, denn nach der ersten Nacht war bei ihr meistens immer das gro├če Knistern weg. Entweder war der Sex nicht gut, oder der Mann entpuppte sich als Macho, oder sie empfand ihren Partner nur als l├Ąstiges Anh├Ąngsel. Ob mir das bei Rick etwa auch so gehen wird? Schnell verdr├Ąngte sie diesen Gedanken und stellte fest, da├č sie Rick ja noch immer anstarrte. \"Hey. Du siehst so nachdenklich aus. Alles in Ordnung?\" fragte Rick sie und legte seine Hand auf ihre Schulter. Ein Prickeln durchstr├Âmte Joe┬┤s K├Ârper und sie sp├╝rte die W├Ąrme, die von Rick┬┤s Hand ausging. \"Ja. Alles in Ordnung. Ich mu├č mich nur erst mal an diese v├Âllig neue Situation gew├Âhnen. Ich meine, ich bin heute in diese Stadt gezogen und kenne mich hier absolut nicht aus. Ich mu├čte noch nie irgendwo neu anfangen. Neuer Job, neue Wohnung, neue Freunde, und das alles in einer mir v├Âllig unbekannten Stadt.\" Jetzt sprach Joe aus, wor├╝ber sie die ganze Zeit nicht nachgedacht hatte, was ihr aber vor dem Umzug gro├če Sorgen bereitete. Sie nahm einen gro├čen Schluck Wein aus ihrem Glas, welches die Kellnerin gebracht hatte, w├Ąhrend Joe sich in Gedanken verloren hatte. \"Eigentlich bin ich nicht so ruhig und Gedankenverloren. Aber das schafft mich jetzt schon.\" Rick bekam eine Stich in seiner Brust, denn er bekam in diesem Moment ein komisches Gef├╝hl. Was, wenn sie sich nur deshalb mit mir abgibt, weil sie nicht alleine sein will? Was ist, wenn ich ihre Gesten und Blicke die ganze Zeit falsch gedeutet habe, wenn sie eben einfach nur nett sein will, weil wir ihr geholfen haben?
Rick┬┤s Stimmung war nun ged├Ąmpft und er nahm seine Hand von Joe┬┤s Schulter. Er wollte es ihr aber nicht zeigen, deshalb f├╝hrte er nach einem gro├čen Schluck Bier das Gespr├Ąch weiter, das er mit ihr angefangen hatte. \"Und was machst du sonst so, wenn du nicht gerade in Gedanken verloren bist?\" \"Ich gehe viel aus. Manchmal trinke ich etwas, aber meistens gehe ich tanzen. Und du?\" Rick ├╝berlegte kurz, doch dann antwortete er:\" Na ja. Ich bin nicht oft unterwegs. Unter der Woche arbeite ich mit den Jungs f├╝r das Umzugsunternehmen und am Wochenende genie├če ich die Ruhe und das Nichtstun.\" \"Von wegen nichts tun.\" schaltete sich Ray ein. \"Meistens werkelt er an seinem Auto rum. Wenn es sein mu├č das ganze Wochenende. Aber vielleicht findet er ja bald eine andere Besch├Ąftigung.\" Auch John kam zu Wort und sagte:\" Ja. Sein Auto ist ihm heiliger als alles andere. Er hegt und pflegt es wie ein rohes Ei.\" \"Momentmal.\" verteidigte sich Rick. \"Ganz so ist das nicht. Du mu├čt denen nicht alles glauben, was sie sagen. Ich k├╝mmere mich nur so sehr um das Auto, weil ich sonst keine Besch├Ąftigung habe.\" Dann besch├Ąftige dich doch mit mir, h├Ątte Joe am liebsten gesagt, aber diesen Gedanken verbarg sie hinter einem Grinsen. Rick nahm diese Geste war und fragte sich, was Joe in diesem Moment wohl gerade dachte.
Auch Ray bemerkte, das zwischen den beiden etwas vor sich ging. Er kannte Rick schon sehr lange und er mu├čte feststellen, da├č er Rick noch nie so erlebt hatte. Ray sp├╝rte Rick┬┤s Nervosit├Ąt. Auch John hatte l├Ąngst mitbekommen was mit Rick los war.
\"Aber eines m├╝├čt ihr ihm lassen:\" sagte Joe zu Ray und John, \"er hat wirklich ein tolles Auto. Wenn ich mir meines so anschaue... Als er heute sein Auto hinter meiner kleinen Sch├╝├čel geparkt hat, war┬┤s mir schon fast peinlich.\" Rick l├Ąchelte und f├╝gte dann hinzu:\" Wenn du willst, dann lasse ich dich gerne mal mit meinem Auto fahren.\"
Joe winkte ab, dann sagte sie:\" Nein lieber nicht. Wahrscheinlich kann ich da nicht einmal ├╝ber┬┤s Lenkrad schauen. Ich kann von Gl├╝ck sagen, da├č ich ├╝berhaupt so ein kleines Auto gefunden habe. Sonst w├Ąre ich heute noch jeden Tag mit dem Fahrrad unterwegs.\" Alle lachten. Rick bemerkte Ray┬┤s staunender Blick und fragte:\" Was hast du? Du staunst so.\" \"Na ja. Du hast noch nie jemand anderes mit deinem Auto fahren lassen. Nicht einmal mich oder John.\" \"Wirklich nicht?\" fragte Joe und sah Rick an.
\"Ich lasse nicht gerne solche Rowdys mit meinem Auto fahren. Wer wei├č, wie es hinterher aussieht. Du solltest mal John┬┤s Wagen sehen. Der ist total verbeult. Und Ray hatte erst vor kurzem einen Unfall mit Totalschaden.\" \"Ok. Du hast recht. Ich w├╝rde mein Auto auch keinem von den beiden geben.\" Joe trank den letzten Schluck Wein aus ihrem Glas und stellte es wieder auf dem dunkelbraunen, runden Tisch ab. Auch die anderen hatten ihre Gl├Ąser leer und Ray rief die Kellnerin zu sich. \"Kann ich noch etwas f├╝r euch tun?\" fragte sie mit ├╝bertriebener Freundlichkeit. \"Ja, Cherry. Du kannst uns noch mal das Selbe bringen. Sie trinken doch noch ein Glas Wein. Oder?\" wandte er sich an Joe. \"Warum denn nicht.\" sagte sie. Die Kellnerin schrieb die Bestellung auf ihren kleinen Notizblock und ging dann wieder zur Theke, wo der Barmann die Bestellung entgegennahm.
Pl├Âtzlich klingelte Joe┬┤s Handy in ihrer Tasche. Nach kurzem Kramen fand sie es und nahm den Anruf entgegen. \"Hallo?\" Aber es meldete sich niemand. \"Hallo. Wer ist da?\" Und als sich noch immer niemand meldete legte sie wieder auf. Joe wu├čte schon ganz genau, wer das war. Es war ihr Ex, der sie seit Monaten nicht in Ruhe gelassen hatte. \"So ein Mist.\" sagte sie und legte das Handy auf den Tisch. Doch nach einer Minute schnappte sie es und stand auf. \"Ich mu├č mal kurz wo anrufen. Bin gleich wieder da. Wo ist denn die Toilette?\" Rick deutete auf eine kleine T├╝re ganz hinten im Raum und sagte:\" Nach dieser T├╝r gehst du links rein.\" \"Ok. Danke.\" Da war sie auch schon weg.
\" Meinst du das war ihr Freund?\" fragte John Rick. \"Keine Ahnung. Sie hat bis jetzt noch nichts von einem Freund erz├Ąhlt. Meinst du sie hat einen?\" Ray klopfte mit dem Finger auf den Tisch. \"Bestimmt hat sie einen. So ein h├╝bsches M├Ądchen bleibt doch nicht lange alleine.\" Rick trieb die Neugierde und er stand auf. \"Wo willst du hin?\" fragte John und hielt ihn am Arm fest. \"Ich mu├č nur mal auf die Toilette.\" John lie├č Rick los und sah Ray an. \"La├č ihn doch.\" sagte Ray, als Rick schon weg war. \"Es hat ihn echt erwischt mit der Kleinen. Er ist jetzt nur neugierig und will wissen, ob sie schon einen Freund hat und wie er sich die Chancen ausrechnen kann.\"
Joe stellte sich in der Damentoilette an die wei├čgeflieste Wand und w├Ąhlte auf ihrem kleinen blauen Klapphandy die Nummer, die zuvor erschienen war, als es klingelte. Sie hatte nur eine Vorahnung, die sich aber best├Ątigte, als am anderen Ende jemand abnahm. \" Ja, hallo?\" Tats├Ąchlich, es war ihr Ex. \"H├Âr mal zu. Ich wei├č nicht, was du von mir willst. Aber ich wei├č, da├č ich nichts mehr von dir will.\" Jack (so hie├č ihr Ex) tat so, als w├╝├čte er von nichts:\" Ich wei├č nicht, was du meinst, Joana.\" Joe regte sich auf, denn sie wu├čte, da├č er es war . Er hatte ja schlie├člich seine Nummer anzeigen lassen. \"Ich habe diese Anrufe von dir so satt. St├Ąndig rufst du mich an und meldest dich nicht. Deinetwegen bin ich sogar in eine andere Stadt gezogen. An jeder Ecke hab ich dich gesehen und jede Nacht hast du hundert mal angerufen und mich aufgeweckt. Ich will, da├č du mich endlich in Ruhe l├Ą├čt. Verschwinde endlich aus meinem Leben.\" \"Du erkl├Ąrst mir den Krieg? Gut. Das kannst du haben. Ich werde rausfinden wo du dich versteckst und dann hole ich mir zur├╝ck, was mir geh├Ârt.\" \"Jetzt reicht es mir. Ich geh├Âre niemandem und schon gar nicht dir. Es ist ein Jahr her, seit wir nicht mehr zusammen sind. Ich habe dir damals gesagt, warum ich nicht mehr mit dir zusammen sein wollte. Hast du┬┤s denn nicht kapiert? Du kannst mich nicht schlagen und dann von mir verlangen, da├č ich f├╝r immer bei dir bleibe. Ich glaube du bist total durchgeknallt. So etwas wie dich sollte man einsperren und nie mehr rauslassen.\"
Rick stand vor der T├╝re und bekam jedes Wort mit. Jetzt war ihm zwar klar, da├č Joe keinen Freund hatte, aber seine Chancen bei ihr erschienen ihm jetzt immer geringer, zumal sie diese Probleme hatte. Und da wollte er nicht so in ihr Leben platzen.
Pl├Âtzlich kam Joe wieder aus der Toilette und knallte fast mit Rick zusammen. Er hielt sie an den Schultern fest. \"Entschuldige. Ich wollte gerade in die Herrentoilette.\" \"Schon gut. Ich h├Ątte besser aufpassen sollen, als ich da raus kam.\" Rick lie├č Joe los und fragte sie dann:\" Ist alles in Ordnung?\" Sie klappte ihr Handy zu. \"Ja. Ich habe nur einen alten Bekannten angerufen.\"
John und Ray nippten an ihrem Bier und sahen sich um. \"Nichts los hier heute Abend.\" \"Ja. Ungew├Âhnlich leer. Sonst ist hier am Freitag Abend die H├Âlle los.\"
Joe ging wieder zur├╝ck an den Tisch und setzte sich an ihren Platz. Gerade als Rick wieder dazu kam nahm sie einen riesen Schluck aus ihrem Glas und stellte es wieder ab. W├Ąhrend Rick sich auf seinen Stuhl setzte Zog sie ihre Jacke aus und h├Ąngte sie ├╝ber die Lehne. Das Handy schaltete sie aus und liess es wieder in ihrer kleinen schwarzen Handtasche verschwinden. Danach nahm sie eine Schachtel Zigaretten, legte sie auf den Tisch und fing an nach ihrem Feuerzeug zu kramen. Eigentlich rauchte sie fast nie. aber nach diesem Schock mu├čte sie einfach eine Zigarette haben. Also nahm sie eine aus der Schachtel und fragte, ob jemand Feuer hatte. Ray hielt ihr sofort ein Feuer hin. \"Ich wu├čte garniht, das du rauchst.\" sagte Rick ├╝berrascht. aber er konnte sie auch verstehen, da├č sie jetzt eine rauchen wollte. \"Eigentlich habe ich vor kurzem versucht mit dem Rauchen aufzuh├Âren. Das hat aber nicht so gut geklappt.\" Dann trank sie noch den letzten Schluck Wein aus dem Glas und stellte es wieder auf dem Tisch ab.
Rick sp├╝rte, da├č Joe jetzt ein wenig Ablenkung brauchte, deshalb machte er einen Vorschlag:\" Hey. Wie w├Ąr┬┤s, wenn wir jetzt alle in den Club gehen. Dort ist bestimmt mehr los als hier.\" John blickte erfreut auf. \"Ja. Das ist eine gute Idee.\" \"Oh. Das h├Ârt sich ja spannend an.\" sagte Joe und dr├╝ckte ihre Zigarette im Aschenbecher aus.
Ray ging gleich zur Theke und bezahlte die Rechnung, w├Ąhrend die anderen schon auf dem Weg nach drau├čen waren.
Rick hielt Joe wieder die Autot├╝re auf und wartete, bis sie eingestiegen war. von den zwei Gl├Ąsern Wein war ihr so warm, da├č sie die Jacke auf den R├╝cksitz warf. Sie sp├╝rte, wie der Alkohol so langsam seine Wirkung zeigte, denn sie f├╝hlte sich sehr aufgeheitert. Rick stieg ein und startete den Motor. Wieder bekam Joe eine G├Ąnsehaut, und diesesmal ging ihr ein heisser Gedanke durch den Kopf. Oh mein Gott, dachte sie, w├Ąhrend sie sich vorstellte, wie sie mit Rick auf dem R├╝cksitz seines Autos Sex hatte. Sie bekam rote Wangen bei dieser Vorstellung und biss sich auf die Lippen. Als Rick sie ansah nachdem er losgefahren war, stand er auf die Bremse und fragte:\" Ist dir nicht gut?\" Er hielt seine Hand an ihre rote Wange und stellte fest, da├č sie ganz heiss war. \"Du hast einen ganz warmen Kopf.\" Joe l├Ąchelte und beruhigte Rick:\" Es geht mir sehr gut. Das mu├č nur die Wirkung vom Wein sein.\" \"Aber du willst immer noch mit in den Club. Oder?\" \"Was f├╝r eine Frage. Nat├╝rlich.\"
Rick konzentrierte sich wieder auf die Strasse und fuhr weiter. Endlich hat sie die Jacke ausgezogen. Ihr R├╝cken macht mich total verr├╝ckt. Wie gerne w├╝rde ich ihre Haut anfassen. Wenn sie nur w├╝├čte, wie sehr ich mich in sie verknallt habe. Rick spielte in Gedanken schon weiter, wie der Abend wohl ausgehen w├╝rde, und fast h├Ątte er vergessen in die Strasse abzubiegen, wo der Club war. John und Ray rauschten mit ihrem Pickup mit lautem Gehupe und Reifenquietschen an ihnen vorbei, w├Ąhrend Rick sein auto wendete und nun richtig einbog. \"Hey. Wo warst du denn mit deinen Gedanken?\" fragte Joe. Rick parkte sein Auto an der Ecke und stellte den Motor ab. \"Das tut mir leid. Normalerweise fahre ich nicht so unkonzentriert. Aber irgendwie bringst du mich total durcheinander.\" Joe stieg aus und wartete, bis Rick neben ihr war, dann fragte sie:\" Und wie darf ich das verstehen?\" Rick grinste sie an und zuckte mit den Schultern. Sie wu├čte schon, was er meinte und da mu├čte auch sie geschmeichelt grinsen. Jetzt schlug ihr Herz noch wilder.
Kurz darauf kamen auch schon Ray und John um die Ecke. \"Hey. Was war denn gerade mit dir los, Rick? Hast du etwa den Weg vergessen?\" \"Nein. Vielleicht war ich einfach nur zu schnell unterwegs und hab den Abzweig verpa├čt.\" \"Ja, ja. Den Abzweig verpa├čt.\" sagte Joe und sah direkt in Rick┬┤s Augen.
Von drau├čen konnte man schon die laute Musik h├Âren und die Leute standen in der Schlange an um rein zu kommen. Rick stand neben Joe und Ray und John direkt dahinter. \"Hey, Ray,\" fl├╝sterte John. \"Hast du schon ihren R├╝cken gesehen?\" Ray nickte. \"Ja. Wahnsinn. So was seh ich zum ersten Mal. Und das an einer Frau.\" \"Also wenn Rick da kalt bleibt, dann wei├č ich auch nicht.\" Rick bekam diese leise Unterhaltung zwischen den beiden hinter sich mit und dachte in sich: wenn die w├╝├čten, wie hei├č ich schon bin. Lieber w├Ąr ich doch irgendwo mit ihr alleine. Aber wer wei├č, vielleicht kriege ich sie im Club dazu, da├č sie anbei├čt. Kaum zu glauben. Ich kenne sie erst seit heute Morgen und ich bin schon so verr├╝ckt nach ihr. Ich w├╝rde so gerne ihre Hand nehmen. Aber ich wei├č nicht, wie sie darauf reagiert.
In Joe┬┤s Kopf spielten sich ├Ąhnliche Dinge ab. Oh, Mann. Ich wei├č gar nicht, was ich tun soll. Ak liebsten w├╝rde ich ihn an der Hand schnappen und mit ihn zur├╝ck zum Auto schleppen, und dann mit ihm irgendwo hin fahren, wo ich ganz alleine mit ihm bin. Aber was ist, wenn er nur ein kleines Abenteuer will, wenn das Ganze nur ein Spa├č f├╝r eine Nacht f├╝r ihn werden soll? Nein! So etwas will ich nicht mehr. Nicht mit ihm. Dazu mag ich ihn viel zu sehr. Mit ihm will ich mehr als nur eine wundersch├Âne Nacht und dananch basta.
Die Schlange bewegte sich nur sehr langsam vorw├Ąrts und Joe wurde allm├Ąhlich kalt. Pl├Âtzlich rannten ein par junge M├Ądchen an ihr vorbei und schubsten sie aus versehen. Joe verlor das Gleichgewicht und fiel gegen Rick. Rick reagierte schnell und hielt sie fest. \"Hey!\" sagte Joe und sah den M├Ądchen hinterher. \"Schon gut. Ich hab dich.\" sagte Rick und half Joe sich wieder auf zu richten. Aber er lie├č sie nun nicht mehr los. Er hatte seinen Arm um ihre Schulter gelegt und so, dachte er, sollte es jetzt auch bleiben. Wow, hat sie weiche Haut. Aber sie ist so kalt. \"Frierst du? Willst du meine Jacke?\" fragte er sie. \"Nein. Wenn du mich warm h├Ąlst, dann brauche ich keine Jacke.\" Joe sp├╝rte eine wohlige W├Ąrme in sich aufsteigen. Aber nicht einfach nur W├Ąrme, sondern Hitze. Sie schlo├č ihre Augen f├╝r kurze Zeit und dachte: Er braucht mich nur zu ber├╝hren, da bekomme ich schon Lust ihn auf der Stelle aus zu ziehen. Rick zog sie noch etwas enger an sich und streichelte sanft ihre nackte Schulter.
Ray bekam das alles mit. Er klopfte Rick auf die Schulter und sagte:\" Hey Rick. Ich glaube ich mu├č nach Hause. Ich habe ganz vergessen, da├č heute Abend noch ein guter Film im Fernsehen l├Ąuft. Den wollte ich mir unbedingt ansehen. Wolltest du ihn nicht auch sehen, John?\" John sah Ray verdutzt an. \"Welchen Film?... Ach ja. Den hab ich ja ganz vergessen. Los komm, lass uns gehen. Dann verpa├čen wir den Anfang nicht.\" Rick sah die beiden ungl├Ąubig an. \"Du hast mir gar nichts von einem Film erz├Ąhlt.\" Ray l├Ąchelte verlegen. \"Ja... Wie schon gesagt. Ich hab┬┤s eben vergessen.\" Rick zuckte mit den Schultern. \"Ok. Hab nichts dagegen. Dann sehen wir uns wohl erst am Montag Morgen wieder.\" Ray zog daraufhin John am ├ärmel mit sich. \"Dann bis Montag.\"
Und immer noch besegte die Schlange sich nur ganz langsam vorw├Ąrts.Joe atmete tief ein. \"Sag mal. Hast du eigentlich noch Lust darauf hier rein zu kommern? Das dauert ganz sch├Ân lange.\" Rick┬┤s Augen blitzten auf. \" Nein. Du?\" \"Ich auch nicht. La├č uns doch irgendwo hin gehn, wo es ruhiger ist. Und nicht so kalt.\"
Am Auto angekommen hatte Rick einen Vorschlag.\"Willst vielleicht du fahren? Ich sag dir auch, wo es langgeht.\" Joe starrte Rick, der sie noch immer im Arm hielt, mit gro├čen Augen an. \"Das ist nicht dein ernst. Oder etwa doch?\" \"Doch ich meine es ernst.\" Er hielt ihr die Schl├╝├čel hin und ├Âffnete ihr die Fahrert├╝r. Joe schnappte sich voller elan den Schl├╝├čelbund und setzte sich auf den Fahrersitz. Allerdings mu├čte sie den sitz ganz nach vorne und etwas h├Âher stellen, um an die Pedale zu kommen und ├╝bers Lenkrad blicken zu k├Ânnen. Rick hatte sich auf den Beifahrersitz gesetzt und angeschnallt. Kaum hatte Joe den Motor angelassen, lie├č sie ihn ein par mal aufr├Âhren. Sie schaltete das Licht an, dann gings los. \"Also. Jetzt f├Ąhrst du einfach mal so durch die Gegend. Wohin du willst. Irgendwie mu├čt du diese Stadt ja kennen lernen.\" Langsam und vorsichtig fuhr sie los. \"Ich liebe diesen Sound. Mein Auto h├Âhrt man gar nicht, wenn man damit f├Ąhrt.\" Ob sie auch mich liebt? Fragte sich Rick.
Sie fuhr, so wie er es sagte, einfach mal so durch die Strassen. Zuerst fuhr sie sehr langsam, doch mit der Zeit gab sie Gas. Es machte ihr Spa├č in diesem Wagen zu fahren und es erregte sie sehr.\" Ok. Da vorne biegst du jetzt rechts rein, und dann kannst du mal so richtig Gas geben. Es ist eine Vorfahrtstrasse und da f├Ąhrt um diese Zeit niemand mehr.\" \"Das la├č ich mir nicht zwei mal sagen.\" fl├╝sterte Joe und bog ein. Am Anfang der Strasse blieb sie stehen und schaltete das Fernlicht ein. \"Und du bist dir sicher, da├č hier niemand mehr f├Ąhrt oder spazieren geht?\" Rick nickte. \"Ganz sicher.\" Und schon stand Joe auf dem Gaspedal. Mit quietschenden Reifen fuhr sie los und erh├Âhte gleichm├Ą├čig die Geschwindigkeit. \"Wie gut sind deine Bremsen?\" fragte sie, als h├Ątte sie eine Vorahnung gehabt, denn genau in diesem Moment kam von Links ein Wagen auf die Kreuzung gescho├čen. Rick hielt sich fest und Joe stand mit aller Kraft auf die Bremsen. Der Wagen kam ins Schleudern und Rick sah sein Auto schon auf dem Dach liegen. Aber Joe wu├čte genau was zu tun war und lenkte gegen. Sie hielt den Wagen vorbildlich unter Kontrolle und brachte ihn zum stehen. Rick sa├č daneben und atmete aufgeregt und schnell. Joe hatte sich am Lenkrad festgekrallt und starrte gerade aus auf die Strasse, dem wegrasenden Auto hinterher. Dann sah sie Rick an. \"Das ging ja gerade noch mal gut.\" fl├╝sterte sie. Rick sch├╝ttelte den Kopf. \"Wie hast du das gemacht? Jeder andere w├Ąre da voll hinein gecrasht. Aber du...\" \"Na ja. Ich wollte dein Auto nicht kaputt machen. Abgesehen davon...hab ich letztes Jahr ein Fahrertraining mitgemacht.\" Rick legte seine Hand auf Joe┬┤s Schulter. \"Und jetzt wei├čt du, wozu du es gebrauchen kannst. Aber trotzdem macht mich das stutzig. Solche sicheren Reaktionen lernt man nicht in einem einfachen Training. Wo hast du das gelernt?\" Bevor Joe etwas sagte, parkte sie den Wagen an der Strassenseite und machte den Motor aus. Sie schnallte sich ab, dann begann sie zu erz├Ąhlen:\" Mein Bruder hat vor ein par Jahren Stra├čenrennen gefahren. Anfangs habe ich ihm nur dabei geholfen die Autos zu reparieren und f├╝r die Rennen her zu richten.Aber mit der Zeit habe ich selbst angefangen bei den Rennen mit zu fahren. Am Ende bin ich jedes Wochende mitgefahren und konnte kaum noch genug davon bekommen. Aber eines Tages hatte meinen Bruder bei einem dieser Rennen einen Unfall, bei dem er nicht mehr lebend aus dem Auto kam. An diesem Tag habe ich damit aufgeh├Ârt und bin nie wieder in einen dieser Wagen gestiegen. Ich habe mein Auto verkauft und fahre seither nur noch mit meiner kleinen Sch├╝ssel durch die Gegend.\" Rick wu├čte nicht, was er sagen sollte und starrte Joe einfach nur noch an. Der Schock stand ihr ins Gesicht geschrieben. Sie sa├č da wie ein H├Ąufchen Elend und mu├čte sich beherrschen nicht gleich los zu weinen. Sie hatte jenen schrecklichen Tag des Unfalls lange hinter sich gelassen, doch nun waren die Bilder wieder in ihr hochgescho├čen.
Was mu├č Rick nur von mir denken, dachte sie und strich sich die Haarstr├Ąne aus dem Gesicht. \"Das tut mir leid. Du konntest ja nicht wissen, da├č dieser Verr├╝ckte dir hier die Vorfahrt nimmt und wie ein Irrer ├╝ber die Kreuzung rast. Aber ich bin froh, da├č du meinen Wagen so unter Kontrolle hattest.\" \"Ja, das bin ich auch.\"
Joe und Rick stiegen aus und wechselten die Seiten. Den Rest des Weges fuhr Rick nur noch langsam und vorsichtig. \"Wo fahren wir denn jetzt eigentlich hin? Nach Hause will ich noch nicht.\" wollte sie wissen. \"Wenn du nichts dagegen hast, dann fahren wir zu mir.\" Rick bemerkte, dass Joe┬┤s H├Ąnde zitterten. Den ganzen Weg ├╝ber sagte sie nichts mehr, denn sie mu├čte diesen Schreckensmoment erst ein mal verdauen. Doch als sie vor einem kleinen H├Ąuschen mit Garten und Garage ausstieg und wieder mit den F├╝├čen auf dem Boden stehen konnte ging es ihr schon wieder besser. Sie nahm ihre Tasche und die Jacke vom R├╝cksitz und folgte Rick, der dabei war die T├╝re auf zu schlie├čen. Er knipste im Flur das Licht an und zeigte Joe, wo sie ihre Sachen aufh├Ąngen konnte. Doch bevor sie weiterging, schaltete sie ihr Handy aus und legte es in die unterste Ecke ihrer Tasche. Nur um sicher zu gehen, da├č nicht ein st├Ârender Anruf dazwischen kommt, sagte sie sich und schlo├č den Rei├čverschlu├č der Tasche.
\"Du kannst dich auf die Couch setzen. Ich hole in der K├╝che etwas zu trinken.\" sagte Rick und verschwand hinter einer kleinen Trennwand, die das Wohnzimmer von der K├╝chenniesche trennte. Also setzte sich Joe hin und sah sich um. Gem├╝tlich eingerichtet hat er sich. Nicht so durcheinander und Chaotisch wie ich es sonst immer gesehen habe, wenn ich bei einem Mann zu Hause war. Und so sauber. Sie h├Ârte Gl├Ąser klirren und Schrankt├╝ren, die geschlo├čen wurden, dann rief Rick:\" Hast du Lust auf ein Glas Wein? Ich habe noch welchen hier.\" Joe drehte sich in Richtung K├╝che. \"Gerne. Wenn du auch ein Glas trinkst?\" Und da kam er auch schon mit zwei Gl├Ąsern in der einen, und einer Flasche Wein in der anderen Hand. Er stellte sie auf dem kleinen eckigen Tisch vor der Couch ab und setzte sich neben Joe. Nachdem er Wein in die Gl├Ąser gego├čen hatte, hob er sein Glas und sagte:\" Auf deinen Neuanfang.\" Joe stie├č mit Rick an und dann tranken sie einen kr├Ąftigen Schluck. \"Mhm. Der schmeckt aber gut.\" bemerkte sie und stellte ihr Glas wieder auf den kleinen Tisch. Wow. Jetzt sitze ich hier mit ihm ganz alleine in seiner Wohnung. \"Komm, wir setzen uns auf die Terrasse. Dort ist es etwas gem├╝tlicher.\" sagte Rick und nahm sein Glas und dann Joe┬┤s Hand. Auch sie nahm ihr Glas. Er f├╝hrte sie durch das Wohnzimmer nach draussen auf eine sch├Âne Veranda hinter dem Haus und bot ihr einen Platz auf einer Bank an, die an der Wand stand.
\"Du hast es wirklich sch├Ân hier.\" sagte Joe leise und nahm einen kleinen Schluck Wein aus ihrem fast leeren Glas. \"Ja. Ich bin froh ├╝ber diese ruhige Oase am Stadtrand. Hier kann ich tun und lassen was ich will. Keine st├Ârenden Nachbarn, kein Verkehrsl├Ąrm und niemand der sich beschwert, wenn mal laute Musik l├Ąuft.\" \"Ja. Das ist gut. Hast du Hobbies?\" fragte sie neugierig, denn jetzt wollte sie mehr wissen. \"Na ja. Kommt darauf an, was man unter einem Hobby versteht. Am liebsten tue ich nichts und spanne in meiner Freizeit aus. Ansonsten habe ich nur mein Auto.\" Joe wunderte sich, denn sie konnte sich nicht vorstellen, da├č so ein h├╝bscher junger Mann nicht gerne auf Parties geht und h├╝bsche M├Ądchen mit nach Hause nimmt, oder zumindest eine zeitweilige Freundin hatte. Bei seinem Aussehen h├Ątte er es sich doch leisten k├Ânnen.
\"Nicht b├Âse sein, wenn ich jetzt frage, aber: keine M├Ądchen?\" Rick grinste verlegen und sah nach vorne auf das weite Wiesengrundst├╝ck hinter seinem Haus. \"Nein, keine M├Ądchen. Bisher habe ich die Richtige noch nicht angetroffen. Ich bin nicht der Typ, der ein M├Ądchen nach dem anderen hat. Das soll nicht heissen, da├č ich keine Erfahrungen habe. Nicht da├č du jetzt was falsches denkst. Aber man sollte mit seinen Gef├╝hlen nicht so verschwenderisch umgehen.\" Joe nickte zustimmend und senkte ihren Blick, als sie daran dachte, an wen sie ihre Gef├╝hle zuletzt verschwendet hatte. \"Allerdings.\" sagte sie leise. Rick sah Joe nun fragend an. \"Und du? Gibt es bei dir niemanden?\" Sie atmete tief ein. \"Nein. Ich lebe schon ├╝ber ein Jahr lang in Abstinenz. Ein gebranntes Kind scheut das Feuer.\" An diesem Punkt kam das Gespr├Ąch ins Stocken. Joe wu├čte nicht, was sie noch sagen oder fragen sollte, und Rick wollte nicht l├Ąnger nachhaken, denn er sp├╝rte, wie ungern sie ├╝ber dieses Thema reden wollte.
Er fragte sich, ob der Anruf in der Kneipe etwa damit zu tun hatte.
Nach einigen Minuten des Schweigens stand Rick auf. \"Komm mit. Ich zeige dir etwas.\" Er reichte ihr seine Hand. \"Kann ich mein Glas auf den Boden stellen?\" Es war dunkel hier hinter dem Haus und Joe stellte ihr Glas unter die Bank auf den Beton. Sie nahm seine Hand und liess sich von ihm durch die Nacht f├╝hren. Zuerst gingen sie ├╝ber die Wiese und wateten durch das hohe Gras. Ihr langer Rock verfing sich immer wieder in den hohen Grashalmen, so dass sie ihn mit der anderen Hand etwas hoch hielt. Nach einigen Schritten h├Ârte sie ein leises Pl├Ątschern. Da sie nicht sehr viel sah, hielt sie sich fest an Rick┬┤s Hand. Er hatte einen sanften, doch starken Griff.
Allerdings hatte Joe nicht die richtigen Schuhe f├╝r dieses unwegsame Gel├Ąnde an, deshalb hielt sie an und sagte:\" Ich muss meine Schuhe ausziehen. Sonst brech ich mir am Ende noch ein Bein.\" Rick liess ihre Hand los und beobachtete sie, wie sie sich nach unten beugte, die Riemchen ihrer kleinen Schuhe ├Âffnete und sie dann auszog.
Nun stand sie, ein St├╝ck kleiner, da, und l├Ąchelte ihn an. Er musste feststellen, da├č sie kleiner war, als er dachte, denn bisher hatte er sie immer nur mit Schuhen gesehen. \"Aha. Eine kleine Mogelpackung.\" sagte er leise. Joe dachte sich schon, da├č so etwas kommt und zuckte mit den Schultern. Dann nahm sie wieder seine Hand und liess sich weiter von ihm f├╝hren. Nach ein par weiteren Schritten kamen sie an einem kleinen ruhigen See an. Der volle Mond spiegelte sich im ruhigen Wasser des Sees und der laue Wind spielte mit den sanften Wellen des Wassers. Joe war ├╝berw├Ąltigt von diesem Anblick. Sie sah auf das sich ihr dargebotene, wundersch├Âne Bild und sp├╝rte nichts anderes mehr als die lauwarme, frisch duftende Luft und Rick┬┤s warme Hand. \"Es ist so sch├Ân hier.\" Er nickte zustimmend. \"Es gibt keinen sch├Âneren Ort auf dieser Welt. Das Grundst├╝ck geh├Ârt meinen Eltern und ich habe diesen See praktisch f├╝r mich alleine.\" Seine Stimme klang sanft und zufrieden. \"Jetzt kann ich sehr gut verstehen, warum du in deiner Freizeit viel lieber zu Hause bist.\" Joe konnte ihre Augen nicht mehr vom See abwenden. Sie sp├╝rte den Drang in sich das Wasser ber├╝hren zu wollen und ging ein St├╝ck n├Ąher an das Ufer heran. Sie tauchte ihren nackten Fuss in das kleine Meer und zuckte voller ├ťberraschung zusammen. \"Das ist ja ganz warm.\" jubelte sie voller Freude wie ein kleines Kind. Rick beobachtete sie mit einem gl├╝cklichen Grinsen im Gesicht. Da stand sie. Wie eine Prinzessin oder eine Elfe nahm er sie wahr und sie verschmolz mit der Nacht. Es sah so aus, als ob der Mond nur f├╝r sie leuchtete und der See den Mond nur f├╝r sie widerspiegelte. Er hatte das Gef├╝hl, als ob die Natur dies alles nur f├╝r sie geschaffen hatte. Sie sah so gl├╝cklich aus, wie sie mit dem Wasser spielte und freudig l├Ąchelte.
Dann kam auch er n├Ąher. Er nahm ihre Hand, blickte in ihre Augen und sagte leise: \"Ich habe eine sch├Âne Fee getroffen. Habe ich jetzt drei W├╝nsche frei?\" Joe war ganz ├╝berrascht, doch dann fragte sie:\"Und wie lautet dein erster Wunsch?\" Doch anstatt etwas zu sagen streichelte Rick sanft ihre Wange. Joe erhob ihren Kopf etwas und ber├╝hrte Rick┬┤s Brust mit der einen Hand und mit der anderen Hand umfasste sie vorsichtig seine Taille. Rick sp├╝rte, da├č Joe sehr nerv├Âs war und begann vorsichtig mit seiner noch freien Hand ihren R├╝cken zu streicheln. Den ganzen Abend hatte er schon auf diesen Moment gewartet. Dieses kleine, zarte Wesen festhalten zu k├Ânnen war schon seit er sie zum ersten Mal gesehen hatte sein Wunsch, und nun wollte er sie k├╝ssen. Sehr vorsichtig ber├╝hrte er mit seinen weichen Lippen ihren warmen Mund und verharrte einen kurzen Augenblick. Einen Moment lang hatte er Angst sie k├Ânnte zur├╝ckschrecken und w├╝rde es gar nicht wollen, doch schon im n├Ąchsten Augenblick ├Âffnete sie ihre Lippen ein wenig und erwiderte seinen zarten Ku├č.
Joe f├╝hlte sich wie im siebten Himmel. Konnte es etwas sch├Âneres geben, als an so einem wunderbaren Ort von so einem tollen, gutaussehenden Mann gek├╝├čt zu werden, der tiefe Gef├╝hle in ihr hervorrief, wie sie es nur einmal zuvor versp├╝rt hatte? Und dann kam auch schon ihre Vernunft mit ins Spiel. Sie l├Âste sich von Rick und trat einen Schritt zur├╝ck. Fragend nahm er ihre Hand. Er stellte fest, da├č ihre Augen ein wenig glasig wurden. \"Das ist nicht gut, was wir da tun.\" sagte sie leise. \"So sch├Ân es auch war. Aber ich glaube das ist nicht gut.\" \"Ich wollte dir nicht zu nahe treten. Aber ich glaube mir ist es wie dir gegangen. Ich habe mich einfach ├╝berw├Ąltigen lassen von meinen Gef├╝hlen.\" \"Ich brauche eben einfach Zeit. Das geht bei mir nicht so schnell. Und du hast selbst gesagt, da├č man seine Gef├╝hle nicht einfach so verschwenden sollte. Mir ist das schon mal passiert und ich m├Âchte so etwas nicht noch einmal erleben.\" Rick lehnte seine Stirn an Joe┬┤s und fl├╝sterte: \"Du hast alle Zeit der Welt. Und ich warte auf dich.\" \"Ok...\" sagte sie mit zitternder Stimme und eine Tr├Ąne kullerte ihre Wange herunter. Sie wu├čte nicht, warum sie jetzt weinte. War es aus Erleichterung? Oder aus Scham? Oder wegen der Erinnerung, die in diesem Moment in ihr hochkam? Vorsichtig wischte Rick die Tr├Ąne weg und nahm Joe ganz fest in seine Arme.
\"Willst du nach Hause?\" Sie nickte. \"Gut. Dann fahre ich dich.\"
Leise und nachdenklich gingen sie nebeneinander den Weg zur├╝ck zu Rick┬┤s Haus. Joe nahm ihre Sachen von der Garderobe und wartete an der T├╝r auf Rick, der seine Autoschl├╝ssel suchte. \"Gut. Ich hab sie gefunden.\" Er ging mit Joe nach draussen zum Wagen und ├Âffnete ihr die T├╝r. Sie setzte sich hinein und schnallte sich an.
Irgendwie war ihr nicht so wohl zumute. Sie fand, da├č sie den Kuss erst gar nicht h├Ątte zulassen sollen.
Sie fuhren los und die Dunkelheit schien ihr unendlich zu erscheinen. Das einzige, was sie sah war die Strasse, die von den Scheinwerfern leuchtete. Sie mochte Rick┬┤s ruhigen Fahrstil. Fast so ruhig, da├č sie h├Ątte einschlafen k├Ânnen.
Auch Rick war nachdenklich. Noch nie hatte er eine Frau getroffen, die ein so starkes Verlangen in ihm hervorrief. Er f├╝hlte sich von ihr in Bann gezogen und mochte nicht mehr losgelassen werden. Das, was er bei dem Ku├č f├╝hlte, hatte alles bisher dagewesene ├╝bertroffen, dennoch wu├čte er, da├č er nicht richtig gehandelt hatte. Er h├Ątte sie nicht einfach k├╝├čen sollen. H├Ątte er doch nur gewartet, dann w├Ąre diesem ersten Abend ein solches Ende erspart geblieben gewesen. Wie konnte er seinen Gef├╝hlen nur die Oberhand lassen.
Wir kennen uns kaum, dennoch habe ich zugelassen, da├č er mich k├╝├čt. Er hat ja keine Ahnung, was dieser Ku├č mit mir gemacht hat. Klar, wie gerne h├Ątte ich ihn auf der Stelle ausgezogen und... Nein! Daran darf ich noch nicht einmal denken. Noch mal will ich nicht den selben Fehler begehen.
Doch trotz ihrer Gewissensbisse sp├╝rte sie da noch etwas anderes. Das Verlangen ihn ganz bei sich zu haben war gr├Â├čer als alles andere. In diesem Moment beschlo├č sie aufs ganze zu gehen. Es war ihr nun egal was war und was sein wird. Niemand konnte die Zukunft vorraussagen und niemand konnte die Vergangenheit ausl├Âschen. Sie beschlo├č im hier und jetzt zu leben und das zu tun, wonach ihr war. Nach einem kurzen Blick zu Rick her├╝ber beschlo├č sie, ihn heute Abend nicht einfach so nach Hause gehen zu lassen. Sie beschlo├č alles auf eine Karte zu setzen. Entweder es klappt oder nicht, sagte sie sich. Warum war ich nur so bl├Âd und habe ihn nach diesem wundersch├Ânen Ku├č so zur├╝ckgewiesen? Aber K├╝├čen kann er.
Rick mu├čte die ganze Fahrt ├╝ber an den Ku├č denken. Schade, da├č nicht mehr daraus geworden ist, dachte er. Ich kann nichts weiter tun, als zu warten. Vielleicht ├╝berlegt sie es sich ja noch anders.
Dann waren sie auch schon vor dem Haus in dem Joe wohnte angekommen. Rick parkte den Wagen am Stra├čenrand und stellte den Motor ab. Nun ergriff Joe die Initiative. Sie nahm den Z├╝ndschl├╝ssel aus dem Schlo├č, beugte sich zu Rick her├╝ber und k├╝├čte ihn leidenschaftlich. Rick verstand nun die Welt nicht mehr. Zuerst wollte sie mehr Zeit haben, und nun k├╝├čte sie ihn, als wollte sie auf der Stelle mehr. Rick l├Âste sich von ihr. \"Moment mal. Wie soll ich das jetzt verstehen? Ich meine, vorhin hast du noch...\" Joe legte ihren Finger auf seine Lippen. \"Ich wei├č. Manchmal wei├č ich eben nicht, was ich will. Aber jetzt bin ich mir sicher, da├č ich dich will. Komm mit.\" Und wieder l├Ąchelte sie ihn an. Doch diesmal funkelten ihre Augen, und er wu├čte, da├č er diese Nacht nicht in seinem eigenen Bett verbringen w├╝rde. Er liess es sich nicht zweimal sagen und so stiegen die beiden aus. Da Joe den Autoschl├╝ssel hatte schlo├č sie den Wagen ab. Hand in Hand gingen sie ├╝ber die Strasse, in das Wohnhaus und zum Aufzug. Und kaum hatten sich die Aufzugt├╝ren hinter ihnen geschlo├čen, konnte Rick seine Begierde nicht mehr zur├╝ckhalten. Er ├Âffnete die Spange in ihrem Haar, so dass es offen ├╝ber ihre zarten Schultern fiel und ihren R├╝cken bedeckte. Und wieder k├╝├čte er sie vorsichtig auf ihre s├╝├čen, warmen Lippen. Joe erwiderte seinen Ku├č mit Leidenschaft und begann dabei sein Hemd aufzukn├Âpfen. Sie fuhr mit ihrer Hand ├╝ber seine feste, unbehaarte Brust und bemerkte dabei, da├č seine Brustwarzen schon ganz hart waren. Sie presste sich fest an seinen K├Ârper und genoss es, wie seine Hand unter ihrem Top ihren Oberk├Ârper erkundete. Auch ihre Brustwarzen waren dabei ganz hart geworden. Doch leider mu├čten sie ihr Vorspiel f├╝r kurze Zeit unterbrechen, denn der Lift war im dritten Stock angekommen und die T├╝ren ├Âffneten sich.
Hastig kramte Joe den Schl├╝ssel zu ihrer Wohnung aus der Tasche und ├Âffnete die T├╝r. Sie nahm Rick an der Hand und zog ihn mit sich direkt ins Wohnzimmer. Alles was sie in der Hand hatte liess sie auf den Boden fallen, und ohne das Licht an zu machen f├╝hrte sie Rick direkt zur Couch. Sie gab ihm einen kleinen schubser, so da├č er auf das Sofa fiel. Um die Spannung etwas zu erh├Âhen zog sie ihr Top und den Rock sehr langsam aus.
Obwohl kein Licht an war konnte Rick sehr gut sehen, wie Joe sich aus ihrer Kleidung pellte. Jetzt sah er erst richtig, wie schlank und zierlich sie war und er ├╝berlegte, ob sie nicht zerbrechen w├╝rde, wenn er sie zu hart anfasste. Doch dazu w├╝rde es nat├╝rlich nie kommen. Niemals w├╝rde er sie zu hart anfassen k├Ânnen. Trotzdem wollte er ihren K├Ârper sp├╝ren. Er zog sein Hemd aus und liess es auf den Boden fallen, w├Ąhrend er Joe ganz nah an sich heran zog. Er wollte sie riechen, schmecken und so nah bei sich sp├╝ren, wie es nur m├Âglich war. Ohne zu z├Âgern setzte sich Joe auf seinen Scho├č und liessihren Kopf in den Nacken fallen, w├Ąhrend Rick ihren Hals liebkoste. Ganz vorsichtig hielt er sie am R├╝cken fest, so dass sie nicht nach hinten fallen konnte. Er hielt sie fest, beugte sich nach vorne und legte sie auf die Couch. Noch w├Ąhrend er sie k├╝├čte und seine Hand ihren Busen liebkoste ├Âffnete Joe seine Hosen und schob ihre Hand hinein. Rick atmete heftig auf und fl├╝sterte in ihr Ohr: \"Du bist ganz sch├Ân direkt.\" \"Entweder alles oder nichts.\" sagte sie leise und dirigierte seine Hand zwischen ihre Schenkel. Zart liebkoste er mit seinen Fingern ihre empfindlichste Zone und Joe wandt sich schnellatmig unter seinen Ber├╝hrungen. Sie zeigte ihm genau, was sie wollte und was sie brauchte. Seine Hosen und seine Engen Schorts hatte sie ihm schnell abgestreift und auch er hatte ihren K├Ârper schnell entbl├Âsst. Joe liebte es, wenn sein langes Haar auf ihrer Haut entlang strich und es elektrisierte sie immer mehr, bis sie ihn schliesslich ganz nah an sich heran zog. Rick fand seinen Weg schnell und drang vorsichtig in sie ein. Joe schlo├č ihre Augen und ├Âffnete leicht ihre Lippen. Er vergrub sein Gesicht an ihrem Hals und zitterte ein wenig vor Erregung. Es war so sch├Ân f├╝r Joe sich in so einem Moment an seinen starken Armen festhalten zu k├Ânnen. Er begann in einem langsamen Rhythmus und steigerte seine Bewegungen je nach Joe┬┤s Reaktion. Er sp├╝rte es, wie sie sich an seinem R├╝cken festkrallte und mit der anderen Hand seinen Oberarm umklammerte. Sie strich ihm seine Haare aus dem Gesicht und hielt sich an seinem Nacken fest. Da bewegte er sich schneler, weil es nun noch schwerer f├╝r ihn war sich zu z├╝geln und seine kleine Elfe begann leise zu st├Âhnen. Er sp├╝rte, wie sie ihn immer fester in sich einschloss und er wusste, da├č es nicht mehr lange dauerte, bis sie an einem Punkt der absoluten Ekstase waren. Joe wu├čte vor Erregung nicht mehr, was sie tun sollte und glitt mit ihren Fingern├Ągeln sanft kratzend an seinem R├╝cken entlang. Seine feuchte, warme, absolut glatte Haut machte sie immer heisser und sie konnte sich nun nicht mehr unter kontrolle halten. Sie hob ihr Becken und signalisierte ihm damit, da├č er so tief wie nur m├Âglich in sie eindringen sollte. Mit jedem Sto├č versetzte er sie mehr in Ekstase, bis sie irgendwann nicht mehr wusste, wo sie sich festhalten sollte. Unbewu├čt presste sie sich immer fester an seinen Unterk├Ârper und ihr St├Âhnen wurde immer lauter. Rick sah, wie dieses wundersch├Âne Gesch├Âpf sich unter seinen St├Â├čen wandt und beobachtete sie, w├Ąhrend sie sich mit geschlo├čenen Augen an ihm festhielt und sein Spiel mit allen Sinnen geno├č. Dann wurde er von einem Gef├╝hl ├╝berw├Ąltigt, das er zuvor noch nicht gekannt hatte. Er h├Ârte auf sich zu bewegen und sah Joe einfach nur noch an. Sie ├Âffnete ihre Augen und so konnte er bis in ihre Seele blicken. Ganz ausser Atem fragte sie leise: \"Was ist?\" Rick begann ihre Wange zu streicheln, dann k├╝sste er sie mit aller Leidenschaft. Er begann wieder sich zu bewegen, und so liessen sich die beiden von ihrem Spiel treiben, bis sie gleichzeitig den absoluten H├Âhepunkt erreichten. Rick umschlo├č Joe┬┤s Hand ganz fest und presste sich so fest er konnte an sie. Er st├Âhnte leise dennoch h├Ârte er ihrem etwas lauteren St├Âhnen zu und sp├╝rte, wie sie ihn rhythmisch zuckend in sich einsog, als wollte sie seine Lebenskraft aussaugen. Nachdem dieser Gef├╝hlssturm vorbei war liess er sich ersch├Âpft in ihre Arme sinken und genoss nur noch ihren Duft, ihre W├Ąrme und ihre absolute N├Ąhe. Es war etwas ganz besonderes, was er erlebt hatte und er wollte es am liebsten f├╝r ewig festhalten.
Auch Joe sp├╝rte, da├č es mehr war als nur Sex. Das war es zwar in aller erster Linie, was sie wollte. Aber was sie dabei erlebt und gesp├╝rt hatte, ├╝bertraf alles was sie bisher erlebt und gesp├╝rt hatte bei weitem. Sie wollte nicht, da├č Rick sich wieder von ihr l├Âste und sie hielt ihn ganz fest.

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Brakwaater
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├ľhm, ist der \ vor der w├Ârtlichen ein Markenzeichen oder hat das sonst einen tieferen Sinn?
Ich finde, der st├Ârt ungeheuer beim Lesen...
__________________
Gibts gegen dein erbarmungsloses Walten,
Denn keine Macht, um dich in Furcht zu halten?
Dante, Zwanzigste Kanzone

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Separa
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Eigentlich hat der / hier gar nichts zu suchen. Frag mich bitte nicht, wie der da hin gekommen ist. Habe den Text aus Word kopiert. Vielleicht liegt┬┤s daran. Sorry.

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MDSpinoza
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Kleiner Tip: Sorge daf├╝r da├č, wenn Du Texte mit Word schreibst, als Textformat Standard / Textk├Ârper eingestellt ist. Wenn Du auf Standard/web schreibst, gibt es unerw├╝nschte Formatierungszeichen als Dreingabe, so wie hier. Times New Roman ist auch mit zus├Ątzlichen Formatierungsbefehlen gesegnet, wenn Du auf andere ausweichst, geht es gleich viel leichter.
Weiterhin sinnvoll ist es, die Rechtschreibkorrektur zu benutzen, die Unklarheiten rot markiert. Du hast ein Problem mit "ss" / "├č", interessanterweise andersherum als die meisten, die gnadenos das "├č" durch "ss" ersetzen, benutzt Du hier eher das "├č" wo es nicht hingeh├Ârt (Schl├╝├čel, k├╝├čen etc.).
Auch "das" / "da├č" verwechselst Du gelegentlich.
Once again with feeling, dann wird's ne nette Geschichte.
__________________
Lieber ein verf├╝hrter Verbraucher als ein verbrauchter Verf├╝hrer...

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Separa
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@MDSpinoza

Danke, f├╝r die Tip┬┤s. Bis jetzt habe ich alles immer nur von Hand geschrieben, und habe deshalb noch nicht so viel Ahnung vom PC ;-) Habe jetzt aber auch etwas Allemannisches in Femdsprachliches und Mundart geschrieben. Vielleicht ist das besser.

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