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Leselupe.de > Ungereimtes
Alles wie üblich
Eingestellt am 31. 08. 2019 19:54


Autor
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noah-p
Häufig gelesener Autor
Registriert: Feb 2019

Werke: 24
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tage ergießen sich ins land
hinterlassen ihre spuren
die nächte leben weiter
in den kneipen eingeschlossen

gutenachtgeschichten begleiten
die kinder bis in ihre träume
wie dein leises flüstern
meinen schlaf umarmt

der sternenhimmel
ist reichlich beschrieben
was mag er wohl
über uns dichten

ich spiele einfach weiter
mit meinen gedanken
manchmal schummeln sie
und schreiben nur das gestern ab


Version vom 31. 08. 2019 19:54
Version vom 19. 09. 2019 09:26
Version vom 12. 10. 2019 13:27
Version vom 12. 10. 2019 14:00

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blackout
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2019

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Alles wie üblich

Noah-p, du bemühst dich um eine lyrische Sprache. Leider geht das nicht immer gut, es artet stellenweise zum Schwulst aus. Zum Beispiel: "Mütter küssten ihren "Kindern/Gutenachtgeschichten auf die Wangen". Nein, das haben sie nicht gemacht, sie haben ihnen Gutenachtgeschichten erzählt. Warum benutzt du eine so verschwurbelte Beschreibung eines ganz normalen Vorganges?

Und seit wann gibt ein Hahn eine "Symphonie" betuchten Damen?
Selbst wenn ich "Hahn" als "Gockel" lese, komme ich mit der Sinfonie nicht klar. Der Gockel spreizt sich vor seinem Hühnerhof, das kann ich mir gut vorstellen. Aber warum "Damen" statt Frauen, Weibern o. ä., warum "betuchten"?

Ganz unmöglich empfinde ich den letzten Absatz: der "Status des letzten Seins". Und dazu noch "beheimatet". Dieser Satz zieht eine Schleppe aus aufgemotztem Gedankenmüll hinter sich her.

Naja, schlimmer geht immer. So dichten eben die Dichter.

blackout





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revilo
???
Registriert: Nov 2008

Werke: 85
Kommentare: 7553
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Was soll ich dir
auf deinen Brief berichten?


die Tage dümpeln:

der Hahn krakeelt
vor seinem
seinem Fußvolk.
die Mannsleute
stemmen Krüge
während Mütter
Gutenachtgeschichten herunterleiern

Der Sternenhimmel
funkelt reichlich
und meine Gedanken
rumoren, schummeln
spulen ab den Tag

Soweit mein Kopf-

in dem ich jetzt
flaniere

Moin, ich hab mir versucht vorzustellen, dass Lyri an seine Geliebte zurückschreibt und erzählt, was der Tag so brachte.....Deine Version ist in der Tat zu schwülstig..... ich hab mal spontan geklimpert......LG revilo



__________________
Manch mal weiß ich nicht
ob der Tag anbricht oder
ausbricht (revilo)

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noah-p
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Registriert: Feb 2019

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Hallo revilo,

ja, es ist nicht gerade das beste Gedicht.

Ich denke, dass ich hier auch nicht viel mehr rausholen kann.

Naja, mal schauen...

LG
N

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anbas
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Registriert: Mar 2006

Werke: 827
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Hallo Noah,

ich las das Gedicht und fragte mich, warum daran so viel herumkritisiert wurde - dann las ich die erste Version und konnte es verstehen .

In dieser Fassung gefällt es mir richtig gut!

Zu überlegen wäre, ob hier vor "kupfern" ein "und" passen würde. Von meinem Lese-Sprachgefühl sollte es dort stehen.

Liebe Grüße

Andreas
__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen.
(anbas)

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noah-p
Häufig gelesener Autor
Registriert: Feb 2019

Werke: 24
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Hallo Andreas,

besten Dank für das Lesen und Kommentieren.
Ja, das ist Arbeiten am Text, nicht wahr? :-)

Du hast völlig Recht mit dem „und“.
Es passt sprachlich und rhythmisch.
So ist es auch verständlicher und deutlicher.

Mir gefällt die Endversion auch besser :-)

Liebe Grüße
Noah

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