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Leselupe.de > Ungereimtes
Alltag
Eingestellt am 01. 05. 2004 11:56


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Feather
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2003

Werke: 9
Kommentare: 0
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Schlichter Stumpfsinn
Kriecht die Wände hoch
Trocknende Tränen
Auf meinen Wangen
Verklingende Schreie
Brennende Haut
Fragen nach dem Warum
Fragen nach dem Ich
Fragen nach einem Ende
Kein Ende in Sicht
Weitermachen
Durchhalten
In den Trott stürzen
Fallen
Wieder aufstehen
Die Zähne zusammen beißen
Die Maske aufrecht erhalten

Leben?

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Wilhelm Riedel
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 73
Kommentare: 172
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Hallo Feather,
du hast ein Gedicht über den Stumpfsinn des Alltags geschrieben. Aber dieser Stumpfsinn wird eigentlich durch die Fragen nach dem Sinn und dem Ich aufgehoben, zumindest untergraben. Vielleicht solltest du diese Dynamik stärker herausarbeiten.

Liebe Grüße
Wilhelm Riedel
__________________
Wilhelm Riedel

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AndreKL
Hobbydichter
Registriert: Apr 2004

Werke: 3
Kommentare: 6
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Vielleicht gibt es aber auch gewollt keine Dynamik. Der Stumpfsinn des Alltags quasi im Einklang mit dem Leben... Das wäre meine Interpretation.

Liebe Grüße,
André Klingberg

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Wilhelm Riedel
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 73
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Lieber André,
ich denke, dass die Dynamik in dem Text angelegt ist. Es ist nicht nur davon die Rede, dass man in den Trott stürzt und die Maske aufrecht erhält, sondern es wird auch von brennender Haut gesprochen und der Frage nach dem Ich. Selbst wenn der Alltagstrott siegt, macht die dynamische Bewegung den Zauber des Gedichtes aus.

Grüße von Wilhelm.
__________________
Wilhelm Riedel

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AndreKL
Hobbydichter
Registriert: Apr 2004

Werke: 3
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Ich danke dir für deine belehrenden Worte, lieber Wilhelm. Ich bin absoluter Neuling auf dem Gebiet der Lyrik bzw. dem Verfassen solcher Werke und kann eigentlich nur dazu lernen.

Allerdings habe auch ich nach mehrmaligem Lesen mittlerweile eine andere Sichtweise von dem Werk.

Einen schönen Abend wünscht
André

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