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Leselupe.de > Ungereimtes
Alltagsmonotonie
Eingestellt am 14. 08. 2008 18:45


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Lacrima
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2008

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Alltagsmonotonie

Ich gehe täglich zur Arbeit.
Meine Schicht beginnt 5 Uhr früh.
Sie endet meistens 18 Uhr;
bei viel Arbeit geht sie auch länger.
Mein Lohn besteht aus einem Stück Brot,
einer Portion Wurst, ein-drittel Liter Alkohol
und dem monatlichem Gehalt von 100 Mark.

Ich gehe täglich zur Arbeit.
Meine Schicht beginnt,
wenn die Züge ankommen.
Sie endet meist 18 Uhr,
da das Krematorium 20 Uhr seine Arbeit beendet.
Mein Sold ist recht gut bemessen.

Ich gehe täglich aus meiner Baracke,
über die Todesrampe und bin auf Arbeit.
Ich beginne schon früh
mit der Sondierung der Arbeitsfähigen.
Ich sehe jeden Tag viele Menschen -
davon zwei-drittel garantiert nicht wieder.

__________________
Lacrima Artis

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