Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92201
Momentan online:
298 Gäste und 6 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Alptraum
Eingestellt am 15. 02. 2006 13:17


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Algernon Moncrief
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Oct 2004

Werke: 13
Kommentare: 40
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Algernon Moncrief eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Alptraum

Dunkel
Schluckt die letzten Reste an Licht

Wo nur bin ich geblieben
Hier im fremden Vertrauten

Schwarze Schaben
Kriechen in endlosen Reihen

Dort unter ihnen
Vergaß ich meinen Namen
Wo es kein Oben kein Unten gibt

Ist so Sterben
Leere
Die letzte Einsamkeit


__________________
"Die Wahrheit ist selten rein und niemals einfach." (Oscar Wilde)

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
Kommentare: 2423
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um NewDawnK eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Algernon Moncrief,

im Dunkeln sieht man die Schaben nicht. Das ist schon mal von Vorteil. ;-)
Du bringst das GefĂŒhl von Orientierungslosigkeit und Einsamkeit mit dem Fehlen von Licht in Zusammenhang - verallgemeinert mĂŒsste demnach Blindheit mit Einsamkeit einhergehen...?
Sterben scheint hier der Verlust von etwas zu sein, das man vorher als alltÀglich angenommen hat. Somit ist Sterben individueller als man landlÀufig annimmt - je nachdem, in welcher physischen oder psychischen Ausgangsposition man sich befindet...?

Deine Text (nicht der Alptraum als solcher!) gefÀllt mir, weil er solche Gedanken aufwirft.

Schöne GrĂŒĂŸe, NDK

Bearbeiten/Löschen    


Algernon Moncrief
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Oct 2004

Werke: 13
Kommentare: 40
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Algernon Moncrief eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo,

Erst mal Danke fĂŒr die Anmerkung.
Ich finde Deine GedankengĂ€nge Ă€ußerst interessant, da sie verdeutlichen, daß man mein Gedicht auf unterschiedliche Weisen lesen kann. *freu*
Deine Assoziationen beispielsweise sind mir beim Schreiben eigentlich gar nicht in den Sinn gekommen, ausser dass es wirklich in gewisser Weise um den Verlust der IndividualitĂ€t im Traum geht. Um so besser, daß das Gedicht eigene Interpretationen zulĂ€sst.

Viele GrĂŒĂŸe

AM
__________________
"Die Wahrheit ist selten rein und niemals einfach." (Oscar Wilde)

Bearbeiten/Löschen    


Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo algernon,
schön dich mal wieder zu lesen!
deine zeilen lassen in mir das bild einer dunklen,
hÀsslichen armee entstehen, in der der prot. marschiert.
die einsamkeit ist letztendlich das aufgehen in der
masse von körpern, die vertraut sind, und doch nicht
emotional fassbar.
so eine art orientierungslosigkeit und letztendlich
selbstverlust.
sehr dunkel eben. ob es mit dem tod im herkömmlichen
sinne zu tun hat? fĂŒr mich klingt es eher nach einem
innerlichen tod, denn nach wirklichem sterben.
mit wenigen worten viel stimmung erzeugt. das ist gut.
lg, denschie

Bearbeiten/Löschen    


Algernon Moncrief
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Oct 2004

Werke: 13
Kommentare: 40
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Algernon Moncrief eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Denschie,

Danke fĂŒr Deine Anmerkung. Ich war in letzter Zeit etwas unkreativ, Zulassungsarbeit, keine guten EinfĂ€lle etc.
Wie durch NewDanKs Anmerkung schon angedeutet wurde, scheint sich das Gedicht beim Leser auf unterschiedlichen Ebenen, die ĂŒber meine Gedanken hinausgehen, zu erschliessen.
Dies wird fĂŒr mich durch Deine Anmerkung bestĂ€tigt.
Selbstverlust, ich glaube dieser Nenner trifft das Ganze ziemlich gut und dunkel auch.
Ich hatte das Bild vor Augen, dass das lyrische Ich im Traum aufwacht und es dunkel bleibt und das lyrische Ich sich an einem fremden unbekannten Ort wÀhnt, obwohl das Licht eigentlich an ist und das lyrische Ich sich zu Hause befindet.

lg

AM
__________________
"Die Wahrheit ist selten rein und niemals einfach." (Oscar Wilde)

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!