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Leselupe.de > Anonymus
Als er die Hand ihr unters Mieder...
Eingestellt am 17. 11. 2010 10:44


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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Als er die Hand ihr unters Mieder…

Als er die Hand ihr unters Mieder
Vorsichtig schob ein kleines StĂĽck,
Zickte sie schwer: „Das kitzelt!“
Höflich zog er die Hand zurück.

Sie sei, was Kitzeln anbeträfe,
von höchster Sensibilität:
Unter den Axeln, an Fußsohlen –
Vor allem seit der Pubertät.

Als er sie später dann erwischte
Unter dem Axel, wie gemein,
Gab sie sich ĂĽberhaupt nicht kitzlig:
Er hörte stöhnen sie und schrein.

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jon
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Es sind "Achseln" und der Rhythmus stimmt eher mit "Sohlen" statt "Fußsohlen". Ansonsten: Nett, aber nicht umwerfend. Was wohl vor allem mit den fehlenden Reimen (Zeile 1/ Zeile 3) zu tun hat – mit hätte sicher es was Kästnerisches.
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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Anonymous
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Es sind "Achseln" und der Rhythmus stimmt eher mit "Sohlen" statt "Fußsohlen". Ansonsten: Nett, aber nicht umwerfend. Was wohl vor allem mit den fehlenden Reimen (Zeile 1/ Zeile 3) zu tun hat – mit hätte sicher es was Kästnerisches.

Liebe Jon,

das Gedichtchen scheint mal wieder alle zu ĂĽberfordern. Ist es denn so schwer, sich nicht nur einen "Axel", sondern mehrere vorzustellen? Demzufolge kann Madam nicht nur unter einem, sondern unter mehreren Axeln liegen. Ich nehme an, sie dachte an jene Vielzahl von "Axeln", als sie log, sie sei unter diesen kitzlig...

Die Anmerkung zum Rhythmus ist nicht richtig, denn ich habe die Silben so sauber abgezählt wie ich "die Axeln" als Plural von einem Axel ( = Vorname eines Mannes) formulierte.

LG

A.

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jon
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Nochmal ich, auch wenn ich – ich weiß – eigentlich zu doof bin, dies Kunstwerk zu würdigen. Deine "Erklärung" ist extrem fadenscheinig: Erstens liegt sie nicht unter Axeln, sondern nur unter Axel, und zweitens ist sie ja eben unter den Axeln (liegend) nicht kitzlig … Solche "Witze" müssen stimmig sein, wenn sie funktionieren sollen – reine Wortverballhornung reicht da nicht.
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OhrenschĂĽtzer
???
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Gott zum freundlichen GruĂźe!

Interessant, ich komm mit der Metrik auch nicht ganz klar. Ich versuch mal, meine Lesart drunter in kleinen und groĂźen Iks aufzuschreiben, vielleicht erhellt das die Diskussion ein wenig.

Als er die Hand ihr unters Mieder
xXxXxXxXx
Vorsichtig schob ein kleines StĂĽck,
XxxXxXxX
Zickte sie schwer: „Das kitzelt!“
XxxXxXx
Höflich zog er die Hand zurück.
XxXxxXxX

Sie sei, was Kitzeln anbeträfe,
xXxXxXxXx
von höchster Sensibilität:
xXxXxXxX
Unter den Axeln, an Fußsohlen –
XxxXxxXxx
Vor allem seit der Pubertät.
xXxXxXxX

Als er sie später dann erwischte
xXxXxXxXx
Unter dem Axel, wie gemein,
XxxXxXxX
Gab sie sich ĂĽberhaupt nicht kitzlig:
xXxXxXxXx
Er hörte stöhnen sie und schrein.
xXxXxXxX

Für mich sieht es so aus, als ob sich immer wieder zwei unbetonte Silben einschlichen. Das Wort "vorsichtig" zB kann schwerlich in ein Jambus- oder Trochäus-Schema eingebaut werden, da müsste man auf Ersatz zugreifen wie "achtsam" oder "bedacht" oder ganz umbauen.

Oder man pfeift auf die Metrik, ist ja auch durchaus möglich. Aber das entnehme ich des Autors bisherigen Kommentaren nicht.

Oder habe ich da etwas völlig falsch verstanden?

Schönen Gruß,
__________________
Der OhrenschĂĽtzer

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OhrenschĂĽtzer
???
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Hallo Anonymus!

quote:
Aber klingt es nun nicht fürchterbar leierig und gefühllos, brav und gähn, also so, wie viele der Texte hier?
Möglich. Liegt im Auge des Betrachters. Wenn vorgetragen, natürlich auch an der Zunge des Vorlesers.

Wenn du zur Anmerkung, dass dein Text nicht in ein klassisches Metrum passt, sagst, dass du drauf pfeifst, ist das ja auch in Ordnung.

Wärst du aber der Meinung gewesen, dass die Hebungen und Senkungen regelmäßig wären - und das hätte man aus deinen Kommentaren herauslesen können -, wäre es auch klar, dass sich Widerspruch regt.

Danke dass du deine Sichtweise klargelegt hast.
Ich persönlich bin der Meinung, dass sich ein Reim-Gedicht leichter lesen lässt, wenn man sich - zumindest bis auf extrem wenige Ausnahmen - auf einen klaren, durchgängigen Sprachrhythmus festlegt. Dein Text wirkt auf mich sprachlich nicht rund, zB schon in der ersten Strophe, wo ich nach dem dreihebigen "vorsichtig" dann gleich über "schwer zicken" stolpere. Könnte also durchaus sein, dass mir die "langweiligere" Version eher zusagte.

Schönen Gruß,
__________________
Der OhrenschĂĽtzer

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