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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Am Anfang stand die Bildungsreise (Fußfetisch) (gelöscht)
Eingestellt am 17. 08. 2017 12:54


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Rehcambrok
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Wer Frieden auf der Welt will muss bei den Kindern anfangen .

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Ralph Ronneberger
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Hallo Rehcambrok,

wenn ich das richtig überschlagen habe, so dürften es mittlerweile rund ein Dutzend erotische Geschichten sein, die du hier veröffentlicht hast.
Ich habe sie gelesen, und dabei fiel mir auf, dass sie sich alle ziemlich ähneln. Nein – nicht etwa inhaltlich. Da ist die Palette ziemlich breit gefächert. Aber die „Machart“ ist es, die eine „Verwandtschaft“ sofort ins Auge stechen lassen.
Kommentiert habe ich bislang noch nicht. Das, was ich nun an dieser Stelle zu dieser Fuß-Fetisch-Geschichte loswerden möchte, trifft (in meinen Augen) im Großen und Ganzen auch auf deine anderen Erotik-Texte zu.

Der Inhalt des immerhin etwa 22 Buchseiten (A5) umfassenden Textes lässt sich mit fünf Sätzen wie folgt zusammenfassen:

Ein neunzehnjähriger Jugendlicher, aus geordneten Verhältnissen stammend, lernt auf einer Klassenfahrt ein Mädchen kennen. Da er bekennender Fußfetischist ist, läuft die Annäherung an das gutbefußte Girl über diese Schiene. Er findet sie toll, sie findet ihn toll – was will man mehr. Als sie zu ihm auf Besuch kommt, gestehen sie sich gegenseitig ihre Liebe, was letztlich auch zu (zu mindest für die Beiden) erfüllenden Sex führt. Ende.

Braucht es dafür 22 Buchseiten? Ja und nein. So aalglatt und völlig konfliktlos, wie die Handlung in diesem Text abläuft, hätte man das Ganze getrost auf ein Drittel seiner Länge eindampfen können, ohne dass man irgendetwas vermissen müsste. Und selbst nach einer solch drastischen Kürzung würde man sich zum Lesen oft zwingen müssen. Dafür möchte ich folgende Gründe anführen:

1. Die komplette Handlung ist absolut konfliktfrei. Es gibt eine Stelle, wo man einen Konflikt erwarten dürfte (Auseinandersetzung zwischen Yupin und deren Mutter), aber der wird sofort sang- und klanglos beigelegt. Ansonsten von vorn bis hinten nur Friede, Freude, Eierkuchen.
Im wahren Leben kann man sich meist nichts Bessere wünschen, als dass alles möglichst konfliktfrei über die Bühne geht. Für ein Stück Literatur ist das eher ein Todesurteil. Worauf soll denn der Leser in deinem Text gespannt sein? Alles läuft wie am Schnürchen. So etwas wie ein Spannungsbogen ist nirgends zu entdecken. Was ist die Folge? Langeweile.

2. Wenn ich von konfliktfreier Handlung rede, dann will ich damit nicht sagen, dass der Text kein Konfliktpotenzial besäße. Da gäbe es jede Menge. Wie z.B.:

- Yupin lehnt anfangs das ständige Gefüßel ab und findet erst nach und nach oder durch besondere Umstände Gefallen daran,

- Markos Eltern stehen dem Mädchen zunächst skeptisch oder gar ablehnend gegenüber, sodass sich Markus bei seinen Erzeugern durchsetzen muss,

- Die Auseinandersetzung zwischen Mutter und Tochter hatten wir schon,

- Markus langweilt sich köstlich in der Operette, zu der er nur um des lieben Friedens Willen mitgeht. Das gibt vielleicht Streit, in dessen Verlauf er seine Haltung ändert (oder auch nicht),

- Während sie in der Kneipe lieber der Sängerin zuhören möchte, will er unbedingt Fußball gucken. (Für einen Fußfetischisten vielleicht sogar ein Muss?)

Das sind nur einige relativ beliebige Beispiele. Noch wesentlich mehr Stoff, um Spannung in den Laden zu bringen, lieferst du zwar selbst, aber du lässt ihn im Sande verlaufen. Dabei denke ich unter anderem an:
- Das Schicksal des Ur-Opas,

- Die Entdeckung von Yupins Talent als Bass-Gitarristin,

- Die Tatsache, dass irgendein Mares sich nach dem Pariser Anschlag nicht meldet, bringt Yupin zwar in Panik, aber keiner weiß, wer das ist. Und dass sie nach dramatischen Panik-Attacken einfach so einpennt, versteht man genauso wenig, wie die Tatsache, warum der Autor diese Szene überhaupt in die Geschichte packt, wo sich doch alles in Wohlgefallen auflöst.

Da diese (vielleicht sogar konfliktträchtigen) Elemente in keiner Weise die Handlung beeinflussen, gehören sie auch nicht in den Text.

3. In dem Text gibt es jede Menge von Passagen, die das Ganze nur aufblähen und keinerlei Einfluss auf den eigentlichen (wenn auch schwer schwächelnden) Plot besitzen.
Als Beispiel seien nur die zum Teil völlig inhaltslosen Wortwechsel mit seinen Eltern, die Szenen vom Einkauf oder die minutiösen Zeitangaben genannt. Letzteres ist mir bereits bei deinem allerersten Erotik-Text aufgefallen. Das wirkt fast schon wie ein Markenzeichen von dir. Ich finde das aber meistens deplatziert, unnötig und albern. Wen interessiert es, wann (auf die Minute genau), welcher Zug (die Nummer wird genannt) an welchem Bahnsteig (auch hier mit Nummer versehen) einfährt? Du müsstest dir also immer die Frage stellen: Ist das, was ich da geschrieben habe, für die Handlung relevant? Würde sich die Handlung ändern, wenn es sich abweichend von meinen Angaben verhielte? Sobald du nach dieser Prüfung ein „Nein“ auf den Lippen hast – dann streichen oder gar nicht erst aufschreiben.

4. Auffallend ist die viel zu häufige Verwendung der Verben (oft auch als Hilfsverben) „sein“, „haben“ und „werden“. Ohne die lästigen Dinger wird man nie auskommen, aber wenn in 314 Sätzen insgesamt 230 mal ein solches Verb aufkreuzt, spricht das nicht unbedingt für eine ansprechende Stilistik. Auf die Verwendung von (zumindest nach meinem Gefühl) unpassenden Wörtern, gehe ich weiter unten noch mehrmals ein.

Für einen so produktiven Schreiber (71 Werke in reichlich zweieinhalb Jahren) würde es sich meines Erachtens wirklich lohnen, wenn er sich mal ernsthaft mit dem Handwerk des Schreibens vertraut macht.
Nach dieser Kritik wirst du vielleicht sagen: „Behaupten kann der viel. Soll er doch mal Beispiele nennen.“
Kommt noch! Die Beispiele benenne ich direkt im Text, wie nachfolgend geschehen. Wie immer steht:
blau - für Anmerkungen und Vorschläge,
rot - für Korrekturen (sind aber nicht vollständig)
fett - für Wortwiederholungen oder Textstellen, die besonders auffielen.(Beides nur sporadisch)

Ich weiß, dass ich bei solcherart von Textkritik oft ziemlich harsch oder auch ironisch sein kann. Das ist aber nicht böse gemeint. Ich erwarte auch nicht, dass du dir jede Anmerkung komplett zu Herzen nimmst. Ich möchte nur auf bestimmte Schwächen, die ich erkannt zu haben glaube, aufmerksam machen und dazu anregen, darüber ein wenig nachzudenken. Ob ich immer Recht habe? Den Anspruch erhebe ich nicht.
Also, dann mal rein in den Text.

Am Anfang stand die Bildungsreise (Fußfetisch)

Die Fahrt des Abiturjahrgangs beinhaltete am 09.11.2015 den Besuch der Gedenkstätte Dachau. (unbeholfener geht es kaum.)] Zum 77. Jahrestag des Pogrom von 1938 waren es mehr Besucher als an sonstigen Werktagen. In Zeiten wieder anwachsender brauner Gesinnung, in Dresden brachte Pegida 7500 (7.500 was? So viel Zeit muss sein, um wenigstens Menschen, Leute, Personen oder etwas anderes Zutreffendes zu benennen. Jeder weiß, dass Demonstranten gemeint sind, trotzdem ist so ein Stil schlampig) auf die Straße, war der Multi Kulti(einfach mal nachschlagen, wie dieser Begriff definiert ist. Ich halte ihn in deinem Kontext für unangebracht) Besucherstrom an diesem Mahnmal der Geschichte eine Beruhigung für jeden aufrechten Menschen.
Geschichtslehrer Dr. Greiner referierte vor seiner Klasse, eine andere Klasse schloss sich dem begeistert an.(Ich habe als Jugendlicher die Gelegenheit gehabt, drei Konzentrationslager zu besuchen. Ich kann dir versichern: „begeistert“ war da niemand. Betroffenheit, Abscheu, Mitgefühl mit den Opfern, Hass auf die Schuldigen – was auch immer. Aber Begeisterung – nicht mal im Ansatz. Wo sollte die auch herkommen?) Markus stellte als einziger ab und an Fragen, er hatte sich auch wegen seiner Herkunft besonders auf diesen Teil der Stufenfahrt vorbereitet.(Soll das heißen, er ist jüdischer Abstammung? Weiter unten wird ja noch mal auf die Bezüge zum Judentum verwiesen. Ok. Aber welchen Einfluss hat diese Tatsache auf den Verlauf der Handlung? Null! Was soll das dann also?)

Sein Urgroßvater war 1943 in eben diesem KZ umgebracht worden. Seine präzisen Fragen, man merkte das Hintergrundwissen, erregten auch die Aufmerksamkeit einer vom Augenschein her, (überflüssig. Dass der Prot sie nicht mit dem Geruchssinn oder seinem Hörvermögen als wunderschön erkannt hat, dürfte ja außer Zweifel stehen)wunderschönen Asiatin. Die rückte immer näher an Markus heran. Auf dem Weg zwischen den ehemaligen Baracken und dem Krematorium sprach sie dann Markus, der diese Schönheit noch gar nicht wahrgenommen hatte, an.
Beim ersten Blick in Richtung der gestellten Frage: "Woher weißt du das alles?", sah er sie dann.

"Mein Uropa war hier ein Opfer!", stellte er ihr den Bezug vor.
"Du siehst sehr asiatisch aus. Welche Wurzeln hast du denn? Ich würde auf Thailand oder Vietnam tippen!" Dabei lächelte er sie an. (mit diesem dabei lächelte er sie an kann man keine wörtliche Rede beenden wie zum Beispiel bei „sagte er“. In dem hier gewählten Fall muss das Komma durch einen Punkt ersetzt und dahinter ein neuer Satz gebildet werden.)

Sie strahlte ihn förmlich(wie strahlt man unförmlich?) an: "Vietnam ist eigentlich richtig. Allerdings war ich noch nie dort. Mein Vater ist als Baby 1969 nach Deutschland gekommen, er war Vollwaise. Ich bin in Aachen geboren worden, lebe, seit ich mich erinnern kann, in Köln." Markus grinste sie jetzt an, gab ihr die Hand und stellte sich vor.

"Ich heiße Markus, komme aus der für dich verbotenen Stadt. Dass man sich dann in Bayern trifft, hat schon was."

"Ich heiße Yupin. In Düsseldorf war ich schon häufiger. Diesen Klamauk der Städte finde ich beknackt. Beide Städte haben ihre schönen und weniger schönen Seiten. Ich würde gerne mehr über deine Familienhistorie erfahren.(An dieser Stelle habe ich wirklich gedacht, dass du an irgendeiner Stelle noch einmal auf das Schicksal vom Ur-Opa (Familienhistorie) eingehst. Nix da. Wozu dann der ganze Kram? Die Beiden hätten sich auch ohne diese Familien-Tragödie kennenlernen können.) Rufe mich doch am nächsten Wochenende an, wir fahren Donnerstag zurück. Ich muss jetzt wieder zu meiner Gruppe."

Yupin gab ihm ihre (Spätestens durch die Verwendung von „ihre“ kannst du dir die nachfolgende Aufzählung sparen. Die Information über Adresse und Erreichbarkeit sind wohl Grundbestandteile jeder Visitenkarte, falls ich mich nicht irre.) Visitenkarte mit Namen, Telefonnummer und E-Mailadresse. Noch ehe er antworten konnte, war sie verschwunden. Die Tage der Geschichtsbildungsreise waren sehr anspruchsvoll und anstrengend, aber in jeder freien Minute dachte er nur noch an diese zarte Gestalt, diesen weich geschnittene Körperbau und diese kleinen, zierlichen Füße.
Ob deutsches Museum oder Olympiastadion, überall fand sich ein Bezug zum Judentum. Dass er oftmals mehr wusste als Herr Dr. Greiner, ließ er diesen aber nicht merken. Bester im Leistungskurs zu sein, reichte ihm völlig. (Das ist völlig überflüssig. Andere Passagen sind es auch. Ich werde aber nur noch sporadisch darauf eingehen)

AmDonnerstag stand dann der gesamte Leistungskurs auf dem Münchner Hauptbahnhof, es war 10:20, für die Heimfahrt bereit an Gleis 23. Der ICE 720 sollte laut Plan um 10:54 abfahren. Markus hatte zusammen mit Dr. Greiner am Wagenstandanzeiger geschaut, der Waggon mit ihren Reservierungen befand sich in Abschnitt C. Man begab sich an die etwaige Position, damit es später zügig gehen würde.

Ein uralter Gepäckkarren fuhr gerade auf sie zu, Markus musste einen Schritt zurücktreten. Da er, ohne hinter sich zu blicken, den Step machte, trat er jemandem, der sich gerade drehte, auf den Fuß. Wie der Zufall es wollte, hatte er Yupin auf den rechten Fuß getreten.(Er trat jemanden auf den Fuß. Er hatte auf den Fuß getreten – das gleich zweimal hintereinander. Das geht eleganter)

"Aua!", schrie sie auf. Sie wollte gerade diverse Flüche von sich geben: "Na toll!" (unnötiger Perspektivwechsel)

Mehr kam dann nicht, blickte sie in das gleichermaßen entsetzte Gesicht von Markus. (Was ist denn das für ein Satz? Schon mal laut gelesen?) Schnell hellten sich beider Mienen wieder auf, Yupin lächelte sogar.

"Darf ich dich gleich im (ins oder in das)Bordrestaurant einladen? Als Wiedergutmachung sozusagen?" Markus reichte ihr seine Hand, die sie kräftig drückte.

"Na gut, ich hoffe, du bist nicht immer so breittretend?". Yupin lachte jetzt. "Dann musst du aber meinen armen Fuß behandeln. Wiegst du zwei Tonnen?"(Einfach nur unnötiger Schwachsinn)

Da der Zug gerade hielt, verabredete man sich für 11:15 im Bordrestaurant. Jetzt musste erst mal alles an seinen Platz geschafft werden, inclusive Anwesenheitsprüfung.(Die Anwesenheitsprüfung musste also auch an ihren Platz geschafft werden? Abgesehen davon, dass dieser Satz auch nur aufbläht, ist er auch noch schlampig formuliert. Manchmal frage ich mich: Ist denn sauberes Deutsch wirklich so schwer?)
Yupin war pünktlich, Markus hatte zuvor schon den einzig freien Zweiertisch in Beschlag genommen. Er begrüßte sie freudig und bot ihr den Platz in Fahrtrichtung rechts an. So, er hatte es vorher im Kopf konstruiert, konnte er etwas unbeobachteter ihren Fuß behandeln.(Ein bisschen mehr an den letzten beiden Sätzen zu „konstruieren“, wäre auch nicht schlecht gewesen)

"Dann mal her mit dem Quetschfuß. Ich möchte ja nicht für ein lebenslanges Leiden verantwortlich sein!". Er grinste sie jetzt an und nahm ihren rechten Fuß auf seinen Schoss.

Yupin lächelte etwas verlegen, hatte sie doch nicht erwartet, dass er es wörtlich nehmen würde. Markus zog ihr den Ballerina aus, danach das kurze Söckchen. Yupin schaute ihn jetzt ungläubig an, er hatte extra nicht aufgesehen, während er ihren Fuß zu massieren begann. Diese zarten, zerbrechlichen Füßchen, maximal Schuhgröße 36, waren ein absoluter Traum für ihn. Sanft, eigentlich übervorsichtig und zärtlich, waren seine Hände. Yupin schmolz dahin. Solch eine sinnliche und zugleich schöne Erfahrung hatte sie noch nie gemacht. Alle wollten ihr immer nur an die Wäsche, Markus war ganz anders. (Woher soll sie jetzt schon wissen, dass er ihr nicht letztendlich auch an die Wäsche will? Um aus ein wenig Fußgestreichel gleich zu schließen, wie ein Mensch tickt, halte ich für ziemlich naiv. Oder - wie man will - für unglaubwürdig.) Sie unterhielten sich, während er sich um ihren Fuß kümmerte. Sie tranken Kaffee, aßen einen Burger.

"Soll ich den linken Fuß jetzt auch noch behandeln? Der fühlt sich sonst bestimmt vernachlässigt!" Er lächelte sie dabei an.

"Ja bitte, das wäre ganz toll. Aber du musst dich beeilen. Es ist schon zehn vor drei. Um 15:14 werde ich in Köln-Deutz raus müssen. (Nee, sie wird wohl kaum nur raus müssen. Sie muss definitiv raus aus dem Zug. Ach so, ihre Sachen muss sie ja auch noch...) Ich muss ja noch ins Abteil meine Sachen holen."

Die Zeit war wie im Flug vergangen. Schnell packte Markus auch ihren linken Fuß aus und knetete ihn ganz zärtlich. Um fünf nach (Na, hoffentlich hat er sich da nicht um eine Minute vertan.)zog er ihr beide Ballerinas wieder an, ohne Söckchen.

"Die behalte ich als Pfand! Ich hoffe, du kannst damit leben." Er zahlte und brachte sie bis zu ihrem Waggon. Vor dem Abteil gab er ihr einen flüchtigen Kuss als Pfandsiegel. (Ein Pfandsiegel wird im Rahmen einer Vollstreckung durch den Gerichtsvollzieher bei der Pfändung von Sachen auf Selbigen angebracht, um die Beschlagnahme öffentlich zu dokumentieren. Ergo. Markus hätte die Socken küssen müssen. Das Mädchen zur Pfandsache zu erklären, wäre wohl doch ein wenig übertrieben.)
Das Yupin dabei innerlich bebte, war ihr nicht anzusehen.

Um 15:16 (Waren es nicht schon zwölf Sekunden drüber? Mein Gott, wie ungenau!) winkte er ihr aus seinem Abteil hinterher. In zwanzig Minuten wäre er dann auch in Düsseldorf. Es war fast sechzehn Uhr, als er sich in sein Zimmer zurückziehen konnte. Nähere Reisedetails wollte er seinen Eltern am Abend schildern, jetzt wollte er sich ausruhen. Als die Zimmertür zu war, er hatte sich bis auf die Unterwäsche ausgezogen, zog er die Söckchen aus der Jeanshose und kroch damit unter seine Bettdecke. Welch ein wunderbarer dezenter Duft. Er roch sich förmlich satt, schlief dabei ein.(Als bekennender Sockenfetischt schläft er beim ausgiebigen Beschnuppern der Schweißmauken natürlich einfach so ein. Ein Schalk, der so was glaubt.)

Durch das Knarren seiner Zimmertür wurde er geweckt, blitzartig hatte er die Hand mit den Söckchen unter der Bettdecke. Puh, noch mal Glück gehabt. Was würde Mutter in ihrer spießigen Art nur von ihm denken, hätte sie ihn erwischt? (Ach die Mutter ist spießig? Da erhält man aber weiter unten einen völlig anderen Eindruck.)

Nachdem er seine Reiseerzählung getätigt hatte, ging er mit einem Wurstbrot in sein Zimmer zurück.
"Gute Nacht! Ich muss einiges nachholen." ]Damit verabschiedete er sich vonden Eltern.

Sein direkter Weg zu ihren Söckchen, seine Gedanken kreisten nur noch um Yupin. (Issn das fürn Satz?) Das Hauptaugenmerk legte er dabei auf ihre Füße.(Ach auf die Füße? Wer hätte das bei der Vorgeschichte gedacht. Das kommt aber jetzt echt überraschend) Das, sie auch sonst eine Schönheit war, kam ihm beim Blick auf sein Smartphone wieder ins Bewusstsein. Das Photo hatte er heimlich geschossen, während er so tat, als müsse er eine SMS beantworten. Auch das Photo von ihrem linken Füßchen war gelungen, durch die Perspektive aber wurden (wirkten)die Zehen bedeutend größer als sie wirklich waren.

Freitag Nachmittag, es war 15:45, läutete sein Handy. Es war Yupin, während der Bahnfahrt hatten sie mittels Bluetooth diverse Daten ausgetauscht. (Ich denke, er hat ne Visitenkarte bekommen?)

"Hi Markus, meine Freundin Melanie ist erkrankt (na, was für ein glücklicher Zufall!) und kann nicht mit auf die Premiere. Ich habe Opernkarten (Es sind Operettenkarten – um genau zu sein)für morgen bei euch in Düsseldorf. Hast du nicht Lust mit mir dahin (“dort hin“würde ich vorziehen. „dahin gehen erinnert mich so an dahin scheiden) zu gehen? Es gibt eine moderne Operette von Emmerich Kalman, 'Die Zirkusprinzessin'. Um 19:30 geht es los, also wäre 19:00 im Foyer angemessen. Sag bitte ja!" (Zum letzten Mal! Warum setzt du nach der wörtlichen Rede einen Punkt, dann ein Komma und schreibst klein weiter, obwohl ein neuer Satz beginnt? Wer hat dir denn diesen Quatsch beigebracht? Im weiteren Text werde ich es verbessern, ohne es farblich zu kennzeichnen) Yupin hatte sich förmlich verausgabt um es ihm schmackhaft zu machen, junge Männer sind ja meist keine Opernfans. (Die paar mageren Sätze, die Yupin da ablässt, wertest du als Verausgabung? Darunter verstehe ich aber etwas völlig anderes.)

Dass Markus ein Liebhaber von Operetten und Musicals war, hatte sie nicht ahnen können. Während der Bahnfahrt hatte man sich über Gott und die Welt, viel Historisches und Zukunftspläne unterhalten, Musik spielte da keine Rolle.

"Wenn du mir sagst[red, wann du ankommst, hole ich dich ab. Außerdem wäre es schön zu wissen, welche Garderobe du präsentierst, dann kann ich mich ein wenig vorbereiten!" Sein Grinsen, ein Honigkuchenpferd wäre untertrieben, (... das eines Honigkuchenpferdes... ) konnte sie zum Glück nicht sehen.

"Vielleicht möchtest du aber auch schon heute nach Düsseldorf kommen. Ich würde dir die Stadt aus meiner Sicht zeigen, oder morgen Vormittag, ich würde mich freuen!", ereiferte sich Markus.

"In zehn Minuten rufe ich noch mal an. Ich muss nur kurz was abklären. Bis gleich Markus!", schon hatte Yupin das Gespräch beendet.

Yupin hatte eine hitzige Debatte mit ihrer Mutter, sämtliche Klischees wurden dabei bedient. (Völlig unnötiger Perspektivwechsel. Wenn die Diskussion mit der Mutter dir wirklich so wichtig ist, kannst du ja das Mädchen später davon erzählen lassen.)

"Ich bin fast neunzehn, habe bisher alle abblitzen lassen. Ich werde gleich zu Markus fahren, der ist ganz anders. Ich bin schon lange kein Kind mehr, zerstöre nicht unser gutes Verhältnis mit dem Versuch, mich wie ein Baby im Nest zu schützen!" Noch nie hatte Yupin ihrer Mutter so die Meinung gegeigt.

Die hatte mit offenem Mund zugehört, war kurz in sich gegangen und holte dann aus ihrem Portemonnaie vier fünfzig Euro Scheine. (Wow! Das nenne ich Überzeugungsarbeit. Schneller und effektiver gehts wirklich nicht)

"Hier Schatz. Dann kannst du zur Not in ein Hotel gehen, oder ihr könnt euch morgen einen schönen Tag machen!", Elisabeth (Was tut der Name der Mutter zur Sache? Er (der Name) taucht ja nie wieder auf) umarmte ihre Tochter, gab ihr einen Kuss.

Beschwingt rief Yupin dann bei Markus an, es waren allerdings schon fast zwanzig Minuten vergangen.

"Hi Markus, alles gecheckt! Ich werde um ca. 18:20 am Düsseldorfer HBF (zu faul zum Ausschreiben?) ankommen. Es ist der Regionalexpress nach Paderborn. Habt ihr ein Gästezimmer? Oder ein Hotel in der Nähe?", stellte sie direkt ihm die Richtung vorgebenden Fragen.(Eigentlich hätte ich mir das „n“ sparen können. Der Satz ist ohnehin eine Katastrophe. Da hat man ja schon beim Lesen Probleme.)

"Du kannst im Zimmer meiner älteren Schwester übernachten. Die studiert in Heidelberg und kommt erst zum zweiten Advent nach Semesterende wieder. Ich habe sie mal vor zwei Jahren prophylaktisch gefragt. Sie hätte nichts dagegen!", versicherte Markus.

Um 18:27 (Schon wieder die Sekunden vergessen! Tss) rollte der RE 1 dann mit ein wenig Verspätung auf Gleis 18 ein.(Wenn der Zug auf Gleis 19 eingefahren wäre oder keine Verspätung gehabt hätte, dann hätte die Geschichte wahrscheinlich einen völlig anderen Verlauf genommen. Das vermute ich zumindest.) Nachdem die erste Traube Menschen (Menschentraube)verschwunden war, entdeckte er sie (die Menschentraube? Nee - nich?) auf Höhe Bahnsteigmitte. Schnell lief er zur ihr hin, mit Bussi links und rechts begrüßte er sie, nahm ihren Koffer und hakte sie unter. 'Wieder ganz Gentleman' war Yupins erster Gedanke dabei. (unnötiger Perspektivwechsel. Kann wech.)Während sie den Bahnsteig, treppab und dann treppauf, wechselten, suchten die Finger ihrer rechten Hand die Finger seiner linken Hand. Auf dem benachbarten S-BahnBahnsteig angekommen, die passende hielt gerade an, hatten sich ihre Hände vereinigt. Händchenhaltend liefen sie dann auch die zweihundert Meter vom S-Bahnhof bis zu Markus Zuhause.

Seine Eltern waren bei der Vorstellung des hübschen Mädchens überrascht, hatte Markus doch bisher noch nie Damenbesuch mit nach Hause gebracht.

"Das sind Gerd und Annegret, meine Eltern. Das hier ist Yupin, von der ich euch erzählt hatte. Sie wird heute und morgen in Birgits Zimmer übernachten. Heute gehen wir ein wenig aus, morgen in die Oper!" Damit hatte er seine Schuldigkeit getan.

Seine Eltern entführten Yupin erst mal ins Wohnzimmer, (Hier könnte man auch über einen Punkt diskutieren – wie an vielen anderen Stellen übrigens auch.) Markus brachte derweil ihren Koffer in Birgits Zimmer. Dass seine Eltern ganz angetan waren, war nicht zu übersehen. Ganz souverän beantwortete Yupin alle Fragen von Markus Eltern, dann ging Markus deren Neugier aber zu weit.

"Nur so zur Info, Yupin besucht mich. Daher würde ich mich ihr jetzt gerne auch mal widmen!" Seine Art war den Eltern geläufig, sonst waren es aber seine Freunde, die er loseisen musste.

Er zeigte Yupin das Bad, die Küche und dann Birgits Zimmer.

"Ich habe das Bett noch nicht bezogen, da ich nicht weiß, was du bevorzugst. Leinen, Baumwolle oder Satin?", schloss er die Begründung.
"Satin wäre ganz toll. Aber nur wenn es nicht zu große Umstände macht."

(Also, das ist ja nun wirklich wahnsinnig wichtig. Liebe Leser, stellt euch vor, die Kleine hätte sich auf ordinärem Leinen betten müssen. Die Geschichte hätte ein katastrophales Ende genommen. Ganz bestimmt!)

Aber da kannte sie Markus nicht, der hatte alles wie der geölte Blitz bezogen. Selbst das Plumeau war in Nullkommanix in beigefarbenes Satin gehüllt. Yupin machte in der Zwischenzeit die Probe, bekam sie ihren Verdacht bestätigt? Sie hatte ihre Schuhe und Socken ausgezogen, was Markus{red], nachdem er das Bett fertig hatte, auch bemerkte. Er konnte nicht anders, er starrte auf ihre Füße. Da waren die Objekte seines Begehrens.

"Ich wusste es doch! Du bist ein Fußfetischist!"
Markus wollte flüchten. (Wohin und wovor? Ist das für einen Fast-Erwachsenen nicht ein wenig albern?) Es war ihm peinlich, schon so früh erkannt worden zu sein.

"Markus bleib hier! Ich gönne dir deinen Fetisch, nur solltest du vorsichtiger sein. (Was meinst du mit „vorsichtiger sein“? Bis jetzt hat er auf der Bahnfahrt nur Füße gestreichelt. Das soll auch bei Leuten vorkommen, die keine Fußfetischisten sind. Ok – die vereinnahmten Socken könnten ein Indiz sein, aber ...hm) Ich fand die Bahnfahrt wunderschön. Ich könnte mir auch einiges andere dabei (Vom Zusammenhang her bezieht sich dieses „dabei“ auf die Bahnfahrt, und das ist natürlich Mumpitz, denn was hätte im Zug mehr passieren sollen?) vorstellen. Sag, was du möchtest, ich werde dann ja oder nein sagen. Manchmal vielleicht auch nur später mal." (Den letzten Satz ihrer Rede kannste stilistisch aber voll vergessen. Erst nachdenken, dann formulieren)

Sie strich Markus, der etwas zusammengesunken war, über den Kopf und gab ihm einen fetten Schmatzer auf die linke Wange. (Der Schmatzer könnte Geschmackssache sein. Schmatzer bekam ich als Kind immer von einer hässlichen Tante, und ich ekelte mich vor deren Gesabber. Von Freundinnen oder Geliebten nahm ich eher Küsse (auch die können variiert werden), egal wohin, entgegen.)

Sichtlich erleichtert, blühte der jetzt auf.

"Du bist die Erste, mit der ich mich richtig unterhalten konnte. Meinen Fetisch wollte ich eigentlich geheim halten, aber deine Füße sind einfach wunderschön. Darf ich sie jetzt ein bisschen verwöhnen?" Er schloss schnell die Zimmertür ab und zelebrierte sein Verwöhnprogramm.

Als er mit der Zunge über ihre Fußsohle strich, erstmals hatte er den Geschmack im Mund, leuchteten seine Augen. Auch Yupin genoss es in vollen Zügen. Beim Nuckeln (“Nuckeln“ - das hat für mich eher etwas Kleinkindliches. Du bist nicht der Einzige, der seine Erotik-Protagonisten nuckeln lässt, aber ich finde es schlicht albern. Derartige Ausdrücke sind wohl alles andere als erotisch. Ist da mangelnder Sprachschatz die Ursache?)der Zehen unterbrach sie ihn.

"Das ist wirklich toll, aber ich bin auch furchtbar kitzelig und pinkel mir gleich in die Hose. Ich muss mich erst mal entleeren damit es kein Unglück gibt!" (Ich muss schon sagen, eine solche Ausdrucksweise ist wahrhaft hocherotisch. Ich frage mich nur, warum du den Toilettengang-Interuptus eingebaut hast. Er hat doch keine Folgen und ist komplett überflüssig). Schnellen Schrittes stürmte sie zur Toilette. Auf dem Gesicht von Markus ließ sich dessen Zufriedenheit ablesen. Der Abend hatte ja erst begonnen.

Als Yupin von der Toilette zurück war, durfte Markus sich noch ein wenig ihren Füßen widmen.

"Wolltest du mir nicht heute Abend die Stadt zeigen? Es ist schon halb neun. Außerdem möchte ich dich weiter kennenlernen. Du bist hier so zugeknöpft. Ich möchte den Markus, der unbefangen mit mir im Zug saß. Den mag ich nämlich sehr!", klimperte Yupin jetzt mit den Wimpern. (Eine Meisterin im Wimpernklimpern also. Sie kann ganze Sätze klimpern. Merkst du nicht, was für einen Stuss diese verkorksten Sätze ergeben? Mit ein bisschen guten Willen erkennt man zwar meist, was du meinst, aber eine klare Sprache klingt anders.

Markus lachte kaum hörbar, aber sein Gesicht sprach Bände.(Warum der Knabe lacht, bleibt sein Geheimnis. Doch nicht etwa über die geklimperte Liebeserklärung?)

"Du hast recht. Ich wollte es perfekt machen und bin dadurch verkrampft.Wobei? Es gibt nicht den geringsten Hinweis auf ein Verkrampftsein) Noch mal von vorn. Möchtest du mich in die Stadt begleiten?"Mit übertriebenen Gesten untermauerte er seine Worte.

Yupin grinste, rückte an ihn heran. Unvermittelt gab sie ihm einen Kuss.

"Dann lass uns mal losziehen. Ich bin total aufgeregt und neugierig. Was empfiehlst du mir? Ballerinas oder Turnschuhe?" (Da auf diese Frage nicht eingegangen wird, braucht sie in der Geschichte kein Mensch)

Beide zogen sich nach Absprache um, gegen 21:15 fuhren sie mit der Straßenbahn am Opernhaus vorbei.

"Da sind wir in vierundzwanzig Stunden. Wir steigen nach der Kurve aus. Hier drüben werden ab nächstes Wochenende die Weihnachtsbuden stehen." Sie folgte mit ihrem Blick seinem ausgestreckten Arm. (Wahnsinnig interessant zu wissen, wo in ein paar Tagen die Weihnachtsbuden stehen werden.)

Sie stiegen aus und Yupin schaute noch mal auf ihr Smartphone. Ein Bild von einem Rockkonzert, ihr Cousin hatte ihr ein Livebild geschickt. Sie deutete darauf.

"Gibt es hier auch solche Live-Musik? Keine große Disco, was Handgemachtes wäre schön."

Die meisten Clubs hatten in den letzten Jahren geschlossen. Aus einer einstmals großen Clubmeile, so hatte Gerd es ihm bei einem Vater-Sohn Abend im Sommer erklärt, war praktisch nichts übrig geblieben. Selbst der Weltbekannte 'Dr. Jazz' war letztes Jahr (im letzten Jahr) endgültig geschlossen worden. Während Markus sich Gedanken um die Musik machte, man lief auf der Hunsrückenstraße zurück Richtung Andreas Kirche und Kommödchen. (Was für ein Satz! Ach nee. das ist ja gar keiner. Pardon.)Yupin schwebte an seinem Arm, so beschwingt waren ihre Schritte.

Aus dem Irish Pub war dann lautes Grölen zu hören, an den Wochenenden meist das Zeichen, dass ein Amateurkünstler vorgestellt wurde. Heute war es allerdings zweigeteilt. Nur wenige waren hinten links in der Ecke bei dem Liveauftritt von Samantha dabei. Davor war es allerdings dicht gedrängt, das Qualispiel zur Fußball EM 2016 wurde Live übertragen. Bosnien-Herzegowina gegen Irland, wen wunderte es da dass sich kaum einer für die Künstlerin interessierte. Markus sah Yupin nur kurz an, als sie ihr Einverständnis genickt hatte liefen sie an den eingefleischten Fußballfans vorbei und setzten sich in der Nähe der kleinen Bühne. Den ganzen Abend hatte sie zwischendurch SMSen verschickt, jetzt machte sie ihr Smartphone aus. Markus besorgte auf Nachfrage drei Guinness.

Als er vom Tresen zurück kam saß Yupin neben Samantha und spielte die Begleitung auf der Bassgitarre. Die wenigen Zuhörer waren von Yupin begeistert, Samantha war froh eine solch gute Gitarristin zu haben. Samantha sang Balladen nach alter irische Volksweise. Markus schob die zwei Guinness auf die Bühne, setzte sich mit seinem wieder auf den Platz von vorher. Eine kleine Künstlerin war sie, davon hatte Yupin noch gar nichts erzählt gehabt.

Waren die Fußballfans selbst in der Halbzeitpause sehr laut gewesen, durch schlich plötzlich den Raum der großen Kneipe eine unheimliche Stille. Markus stand auf um nachzusehen wie hoch Irland denn in Rückstand wäre. Es stand 0:0, aber oberhalb und unterhalb des Vollbildes schaltete der Privatsender Spruchbänder in Deutsch und Englisch. 'Terroranschlag in Paris' konnte er nur lesen. 'Massaker während eines Rockkonzerts im Bataclan-Theater'. Mit diesen Informationen kehrte er zur Bühne zurück wo Yupin und Samantha gerade eine Auszeit angekündigt hatten. Yupin schnappte sich sofort ihr Smartphone. Die letzte SMS von 21:30 war nicht beantwortet worden wie sie es Markus aufgeregt erklärte. Noch einmal schrieb sie jetzt, es war weit nach 22:00.

Die Beschaulichkeit, das Aufgekratzte, mit Sekundenbruch war es wie weggeblasen. Als die Iren schon um 22:37 das Auswärtsremis feierten, konnte Markus erste verzweifelte Tränen in Yupin`s Gesicht registrieren. Er ließ sich noch schnell eine Visitenkarte von Samantha geben, dann nahm er Yupin sanft in den Arm und ging mit ihr an die frische Luft.

Die ließ ihren Emotionen nun freien Lauf. Sie schrie einmal kurz, laut in den Nachthimmel, trommelte mit ihren Fäusten auf Markus Brust. Der ließ sie gewähren, als sie erschöpft war fing er sie auf. Er schnallte sie sich quasi vor den Bauch in dem er unter ihr Becken fasste. Letargisch schlang sie die Hände hinter seinem Kopf zusammen und lehnte sich einfach nur an ihn an. Er hatte sie bis zum hundert Meter entfernten Taxistand getragen.

Um 23:30 schlief Yupin, mit dem Smartphone auf das sie immer wieder verzweifelt geschaut hatte, in Markus Armen auf Birgits Bett ein. Er hielt sie einfach nur fest.

Der Phonealarm ging, Markus kratzte seine französisch Kenntnisse Französischkenntnissezusammen, er hatte es nach der zehn(Bei nach der Zehn, wird die zehn großgeschrieben. Du meinst aber nach der zehnten Klasse. Warum bist du so schreibfaul?) abgewählt, doch die freudige Nachricht schaffte er.

'Mares rien ne se passait, il vit' was so viel heißt wie 'Mares ist nichts passiert, er lebt', stand da jetzt deutlich (Gibt es auf dem Smartphon auch undeutliche Nachrichten? Ich weiß das nicht) zu lesen. Er weckte sie aus ihrem unruhigen Schlaf. Yupin war dankbar und erleichtert zugleich.

(Alles, was ich hier kursiv gesetzt habe, hat mit der Geschichte nicht das Geringste zu tun. Das ist „Bläharbeit“ vom Allerfeinsten. Ich habe deshalb auf Anmerkungen oder Korrekturen weitgehend verzichtet. Die Ereignisse, die du schilderst (die Sängerin, Yupin als Gitarristin, das Fußballspiel, der Anschlag in Paris mögen es vielleicht Wert sein, dass man darüber schreibt. Nur in dieser Geschichte hat das nichts zu suchen. Hier fungieren sie als Sackgassen, die von der Hauptstraße der Geschichte abgehen und ins Nichts führen. Natürlich hätte man den Stadtbummel, der in der von dir gewählten Version ja gar keiner ist, mit ein paar Sätzen abhandeln können, und dann ab nach Hause.

"Gute Nacht Yupin! Jetzt kannst du bestimmt ruhiger schlafen.", verabschiedete sich Markus jetzt und ging in sein Zimmer.

Am frühen Morgen hörte man nur ganz leise, dass der Zimmerschlüssel im Schloss bewegt wurde. (Aha, Marcus lässt sich nachts einschließen. Das ist bemerkenswert. Warum das so ist, bleibt allein dein Geheimnis) Es war kurz nach sechs, Yupin hatte sich gefragt, wie sie Markus nur danken könnte. Wenn sie an ihren Trommelwirbel auf seiner Brust dachte, wurde ihr ganz anders.

Ganz vorsichtig krabbelten ihre Füße unter seine Decke, mit dem rechten Fuß zeichnete sie sein Gesicht nach. Mit dem linken wanderte sie tiefer, bis sie plötzlich innehielt. Ihr Fuß hatte ertastet , dass er keinen Slip trug. (Ich versuche mir die Szene gerade mal vorzustellen. Sie kommt ins Zimmer und lässt ihre Füße unter seine Bettdecke krabbeln. Mit dem rechten Fuß zeichnet sie sein Gesicht nach. Unter der Bettdecke wohlgemerkt! Markus ist also ein Mit-Kopf-unter-der-Decke-Schläfer. Gleichzeitig wandert sie mit dem anderen Fuß tiefer, bis zum fehlenden Slip. Das heißt, sie macht einen ordentlichen Spagat und hängt obendrein an einem Lufthaken, denn sonst würde sie das Gleichgewicht verlieren. Oder liegt sie neben ihm? Davon ist im Text zwar keine Rede, aber nehmen wir es mal an. Wow - dann wäre sie äußerst gelenkig.) Sie wollte sich gerade ausziehen und zu ihm legen, da blinzelte Markus sie an.

"Lass mir nur deine Füße, wir haben noch viel Zeit", gab Markus die Richtung vor. (“Gab die Richtung vor“ – wie einfühlsam. Ich hätte „bettelte“ geschrieben. Dieses Weichei gibt doch nichts vor.)

Zum einen wollte er nicht, dass überstürzte Aktionen das sich anbahnende Liebesglück beeinträchtigten, zum anderen sollte sie die Tiefen seines Fetischs kennenlernen. Wenn dann beides miteinander harmoniert, (“harmonieren würde“) ein größeres Glück könnte es nicht geben.

"Damit du gleich alles genießen kannst, solltest du vorher noch die Toilette besuchen.", grinste Markus jetzt vielsagend. (Mir scheint, die Kloschüssel besitzt für dich einen ganz besonders erotischen Reiz. Für mich leider nicht.9


"Ich war schon vorher, da ich sehnsüchtig auf deine Zunge warte!" Yupins Antwort ließ Markus jetzt in Glücksgefühle tauchen.

Kurz sog er den Duft ein, Gott sei Dank hatte sie sich noch nicht gewaschen. Der Abend hing in ihren Füßen fest, schauerlich schön. Auch der Geschmack war intensiver. (intensiver als was? Das Wort „intensiv“ hätte ich mir ja gefallen lassen, aber „intensiver ...“)Aber (Wieso aber? Er ist Fußfetischist. Da dürfte das doch normal sein, dass es ihn geil macht.) es machte Markus geil. Dieser Traum von einem rechten Fuß (Mein Gott!)stachelte alle Sinne an, Yupin`s linker Fuß verspürte nun deutliches Wachstum unter der Decke.

Hatte sie eben noch danach getrachtet (getrachtet - welch gewählte Ausdrucksweise. Hauptsache die Füßlerin wird dabei nicht trächtig), Markus zu befriedigen, durchzog sie nun selbst ein Schauer bei der Fußbehandlung. Mit seiner sanften aber spürbaren (also, dass seine sanfte Aktion für sie sogar spürbar ist, hätte ich nun wirklich nicht vermutet.) Art des Leckens von Fuß und Zehen, Nuckeln und Liebkosen, wurde Yupin in Ekstase versetzt.(Die Kleine ist beneidenswert. Bei dieser Art der Beschreibung empfinde ich alles andere als Ekstase. Sie schon. Iss doch toll.)

Markus drehte sie schnell zu sich, zog sie unter die Decke und hielt sie nur fest bis ihr Körper sich entspannte und nicht mehr nur wild schüttelte. Yupin gab ihm jetzt noch einen Kuss und schlief dann mit einem zufrieden strahlenden Gesicht in seinen Armen ein.

Dass sie noch leicht bekleidet war, machte es (Was ist mit „es“ gemeint?) für ihn noch reizvoller. Dabei dachte er auch schon an den kommenden Abend in der Oper. 'Die Zirkusprinzessin' inspirierte ihn jetzt, dachte er doch schon in seiner Phantasie an das langsame Ausziehen von langen Strümpfen, verbesserte er sich selbst im Traum und dachte an Nylons. (Der Bursche scheint viel zu denken – im den letzten Sätzen gleich dreimal hintereinander Ach ja - der Wortschatz.)

Erst zur Mittagszeit wurde an die Tür geklopft, Markus löste sich von Yupin, die weiter selig schlief, zog sich seinen Slip an und ging zur Tür, um nachzusehen. Seine Mutter stand vor der Tür und hatte ein leichtes Schmunzeln im Gesicht.

"In einer halben Stunde habe ich das Mittagessen fertig. Hirschgulasch mit Rotkohl und Klößen. Esst ihr mit?", baute Annegret das Gespräch auf. (Die liebe Mama (war die weiter oben nicht spießig?) stellt eine Allerweltsfrage, aber unser Autor betrachtet das hochtrabend als einen „Gesprächsaufbau“. Na ja. man kann auch übertreiben.)

"Ich werde Yupin gleich fragen, wenn sie wach ist."

"Was war denn heute Nacht los als ihr nach Hause gekommen seid?" Jetzt hatte die mütterliche Neugier Oberhand bekommen.(Meine auch. War da was los? Da muss ich verpasst haben. Ach richtig! „Um 23:30 schlief Yupin, mit dem Smartphone, auf das sie immer wieder verzweifelt geschaut hatte, in Markus Armen auf Birgits Bett ein. Er hielt sie einfach nur fest.“ Tja und das verursacht derartigen Lärm, der seiner lieben Mutter natürlich nicht entgangen sein kann.)

Markus legte nur einen Finger auf den Mund. Ein lakonisches: "Später" ließ er verlauten.

An seinem PC schaute er sich kurz die neuesten Nachrichten an, dann legte er sich wieder zu Yupin. Die wurde jetzt langsam wach, ihre Augen sagten mehr als Worte. Fest umklammerte sie ihn jetzt, als wolle sie ihn nie mehr loslassen. (Die Klischees - sie leben hoch!)

"Magst Du mich denn auch wenigstens ein bisschen? Oder nur meine Füße? Ich bin so froh, dass es dich gibt!" Yupin schaute hoch, blickte ihm jetzt starr in die Augen.

Ihrem verliebtem Blick konnte er nicht durch irgendeine Antwort gerecht werden, also ließ er intuitiv Taten folgen. Er zog sie hoch und beugte sich selbst, dann folgte ein erster echter Kuss. (Meine Fresse, das hat aber gedauert!) Ganz aufgeregt begegneten sich ihre Zungen und spielten zärtlich miteinander.(Ach Gottchen - wie süß.) Ganz vorsichtig schlüpfte er mit seiner Hand unter ihr Shirt. Seine warme Hand streichelte über ihren Rücken. Der Kuss nahm dabei an Intensität zu.

Danach strahlten die beiden sich nur an. Der Raum wurde förmlich hell erleuchtet, wie durch zwei aufgegangene Sonnen. (Tja - die untergegangenen Sonnen pflegen eben nur selten zu strahlen. Mal ehrlich. Geht es auch weniger pathetisch?)

"Annegret hat gefragt, ob wir mit zu Mittag essen. Es gibt Hirschgulasch mit Klößen und Rotkohl. (Gut, dass du den Leser daran erinnerst.) Magst du das?", fragte Markus nun an. (Was für ein nahtloser und gekonnter Übergang vom intensiven Kuss zu Hirschgoulasch mit Kößen und Rotkohl. Bravo!)

"Hirschgulasch habe ich noch nie gegessen, ich werde es einfach mal probieren. Und als Nachtisch möchtest du dann meine Füße?", grinste Yupin bei dem Nachsatz.

Der Mittagstisch war fast schon feierlich eingedeckt. Als kleines Vorsüppchen stand schon eine Rinderkraftbrühe mit Einlage angerichtet.

"Guten Appetit!", als allgemeines Gemurmel.

Markus sammelte die Suppentassen ein(Aber doch wohl nicht, bevor man die Suppe gelöffelt hat.), fast zeitgleich wurde der Hauptgang von Annegret serviert. Vorsichtig probierte Yupin das Hirschgulasch, immer das Taschentuch bereithaltend. Doch das ganze bisherige Essen war nach ihrem Geschmack.(Nur das „bisherige“? Das war doch die komische Brühe. Ach ja. Unten kommts ja noch. Der Gulasch hat auch durchs Hälschen gepasst.)

"Ich bin begeistert Annegret, Sie kochen ganz ausgezeichnet. Darf ich mir das später einmal abschauen?", fragte Yupin ganz hingerissen.

Annegret errötete fast (Wie sieht jemand aus, der fast errötet? Die Menschen, denen ich bisher begegnet bin, sind immer nur errötet oder auch nicht, aber „fast“. Zutreffen wäre gewesen: Annegret wäre fast errötet)vor Glück, hörte sie sonst eher selten etwas Positives zu ihrem Essen. Aber sie gestand sich auch ein, dass die gewohnt gute Küche auch für die Haushaltsmitglieder zum Alltag gehörte. Schnell holte sie zwei Likörgläser, um mit Yupin anzustoßen.

"Sag bitte nur Annegret. Ich sehe wie ihr beide strahlt, also werde ich dich doch hoffentlich häufiger hier begrüßen dürfen. Prost!" Die Damen stießen an und nickten sich zu.

"Danke Annegret. Ich fühle mich hier richtig wohl. Ich habe ungewollt gelauscht. (Verstehe ich nicht. Die Kleine hat gelauscht? Und was ist ihr dabei zu Ohren gekommen? Bisschen wirr das Ganze, oder?) Heute Nacht, eher am späten Abend, sind wir wegen des Attentats in Paris zurückgekommen. Ich dachte, mein Cousin wäre unter den Opfern. Markus hat mit mir richtig was aushalten müssen." Weiter konnte sie jetzt nicht sprechen, da Markus ihr mit einem Kuss den Mund verschloss.

"Das Essen ist wie immer großartig, Mama!"
Annegret war hin und weg, hatte Markus sie seit Jahren das erste mal wieder Mama genannt.

"Aber ich verzichte auf diesen Nachtisch!" Nur Yupin wusste die Wortwahl zu deuten.

Eine halbe Stunde später forderte Markus dann seinen Nachtisch bei Yupin ein. Ganz langsam zog er ihr die Söckchen wieder aus, roch sich fast satt.(das Sattriechen gefällt dir wohl. Wir hatten das schon mal weiter oben.) Dann verwöhnte er ihre Füße wieder mit zartem Kneten und Massieren, bevor seine Zunge ins Spiel kam. Yupin strahlte, verströmte den Glanz des Liebesglückes.

(Na, dann wollen wir das liebesglückliche Paar mal allein lassen, bevor es in die wahnsinnig interessanten und für die Geschichte so eminent wichtigen Kaufhäuser geht.)

Den angebrochenen Nachmittag verbrachten sie in den nahe gelegenen Kaufhäusern. Da Markus ja um ihre Kleidung für den Abend wusste, kaufte er sich einen modernen Mantel. Als Yupin durch die Parfümerie schlenderte, sie probierte einige Düfte, besorgte Markus noch ein paar bunte Nylons, die zu ihrem restlichen Outfit passen würden. Dann stellte er sich wieder scheinbar unbeteiligt hinter sie. Yupin schwankte, sie wollte einen neuen Duft ausprobieren. Markus durfte, nein, musste entscheiden. Wie nicht anders zu erwarten, bevorzugte er die süßliche Variante.(Warum auch immer)

Gegen 17:30 waren die beiden dann wieder zurück, um sich für den Abend fertig zu machen. Schnell hatte Markus sich unter die Dusche geschwungen, aber ganz im gewohnten Trott die Badezimmertür nicht abgeschlossen. Yupin hatte quasi den gleichen Gedanken, also stand sie kurz danach im Bad. Nun konnte sie in Augenschein nehmen, was ihr linker Fuß heute morgen schon gefühlt hatte. Als Markus sie dann, nachdem das Shampoo abgeduscht war , sah, winkte er sie ran. Schnell legte sie den Bademantel ab und stieg zu ihm in die Dusche.

"Aber nur gegenseitig Waschen!" Schon hatte er ihre Brüste in den Händen.

Yupin lächelte beseelt, 'endlich', und seifte ihn so weit sie kam ein. Nach der Dusche (dem Duschen) zog Markus sie mit in sein Zimmer, bei Yupin konnte man die Gehirnaktivität sehen: 'Soll ich auf die Premiere verzichten und dafür die andere Premiere genießen'.

"Hier, die wollte ich dir passend zu deinem Outfit geben!" Er sah die leichte Enttäuschung in ihrem Gesicht, zog sie an sich hoch und küsste sie.

"Erst die Zirkusprinzessin im Opernhaus, danach wäre ich gern der Prinz für meine Prinzessin!" Er gab ihr noch einen Kuss und in Yupin`s Gesicht blühte das Strahlen wieder auf.
(Mal ganz im Ernst. Hast du nicht auch den Eindruck, dass der ganze Duschgang und die Strumpfübergabe nur aus halbdurchdachten Gerede besteht?)

Um 18:45 sollten sie sich zu Annegret in die Küche setzen. Die hatte ja schon am Mittagstisch verkündet, dass sie etwas für die beiden richten würde. Als Markus als erster in die Küche kam, gab er seiner Mutter einen Kuss, was er auch schon lange nicht mehr getan hatte.

"Danke Mama, Yupin fühlt sich unheimlich wohl bei dir."

Nach kurzem Klopfen wurde die Tür erneut geöffnet, Yupin sah einfach bezaubernd aus. Bei Annegret liefen die Freudentränen. (Ist das nicht in bisschen dolle übertrieben?)

"Ihr seid ein so hübsches Paar, da könnte ich neidisch werden. Nun kommt und esst, der Abend wird lang werden", bat Annegret die beiden zu Tisch.

Schnittchen, Mini Würstchen und Salate standen zur Auswahl. Es schmeckte wieder sehr gut.[blue(]Mag ja sein, dass es gut schmeckt, aber es hält die Geschichte (wie so vieles andere auch) einfach nur auf)

Im Foyer des Opernhauses trafen sie auf viele herausgeputzte Gestalten (Hälst du „Gestalten“ in diesem Kontext wirklich für das angemessene Wort?), aber niemand hatte auch nur ansatzweise das Strahlen der beiden in sich. (Woher will man das wissen? So lange man sein Strahlen in sich trägt (was in meinen Augen allerdings Quatsch ist), trägt man es ja nicht nach außen, und niemand sieht es. Es könnten demzufolge jede Menge Strahlemänner und - frauen im Foyer herum flanieren. Man sieht es ja nicht. Ergo – such eine vernünftige Formulierung oder lass den Quatsch weg)
Beim Bühnenbild fühlte man sich an Roncalli und Witzigmann erinnert. 'Winter Zirkus' in großen Lettern lud zu einem unterhaltsamen Operettenabend ein. Und dieser moderne Touch passte auch zu dem Stück, eine sehr geschmackvolle Inszenierung. Es (wirklich nur „Es“?) war bunt und farbenfroh.Das scheint mir doppelt gemoppelt zu sein., eine bessere Hinleitung zu Yupins Kostüm hätte es nicht geben können. (Das ist also auch bunt und farbenfroh. Bunte Kostüme? Karneval?)

Die Aufführung endete mit Standing Ovations. Händchenhaltend, beschwingt gingen die beiden zur Straßenbahnhaltestelle. Bis auf einen der klappbaren Notsitze war alles besetzt. Yupin steuerte Markus, der sich dann setzte. Schwupps war sie auf seinem Schoss und begann eine drei Haltestellen andauernde Knutscharie.(Sie beginnt eine Knutscharie? (Tolle Wortschöpfung übrigens) Und er? Mann, ist das ein Stoffel.)

Bei Markus Zuhause angekommen, hörten sie noch, wie eine Zimmertür geschlossen wurde. An seiner Zimmertür fand Markus einen Zettel vor. (Zweimal Zimmertür – das hätte man bequem umgehen können, indem man auf den ersten Satz, der ohnehin überflüssig ist, einfach verzichtet hätte.)

'In der Küche steht eine Kleinigkeit für euch. Viel Spaß!'

Mit Yupin weiter Hand in Hand betraten sie die Küche. Dort stand eine Flasche Sekt im Sektkühler von Eiswürfeln umringt, auf einem Tablett befand sich das Odeuvre bestehend aus kleinen Häppchen mit Fleisch, Ei und Fisch. Annegret hatte wieder gezaubert. Sie nahmen alles mit in Markus Zimmer, platzierten es auf das Bett.(die Eiswürfel natürlich auch!) Markus öffnete die Sektflasche und füllte die Flöten. Als er sich an die Rückwand angelehnt hatte, kuschelte sich Yupin in seinen rechten Arm. Links hielt er die Sektflöte, Punkt Yupin stieß mit ihm an und genoss das sich bietende Ambiente.(Was für ein Ambiente bietet sich denn da? Dieses Wort steht für Atmosphäre oder Milieu Sind es wirklich die doofen Häppchen, die eine solche Atmosphäre erzeugen? Ich ahne, was du meinst. Aber ein bisschen überlegen, welches Wort man wofür einsetzt, würde dir (nicht nur an dieser Stelle) ganz gut tun.) Zunächst abwechselnd fütterte sie ihn(Wofür steht „zunächst“? Und mit wem wechselt sich die Kleine beim Füttern (Füttern - eher was aus dem Kindergarten oder dem Seniorenheim) ab?) und nahm sich auch ein Häppchen, dann biss sie nur ein kleines Eckchen ab und Markus bekam den Rest. Allein das erzeugte bei beiden schon eine außerordentliche Sinnlichkeit.(Sinnlichkeit! Warum solch ein schwülstiges Wort für einen Vorgang, der sicherlich das Gefühl von Zusammengehörigkeit, Vertrautheit und wegen mir sogar der Zuneigung befördert. Aber ein paar Schnittchen, die man in den Mund gestopft bekommt, machen doch nicht gleich sinnlich. Da fällt mir eher der Spruch ein: Wer nie sein Brot im Bette aß, weiß nicht wie Krümeln piken“.)

"Bitte nicht mehr Yupin, ich platze gleich!", war fast wie ein Hilfeschrei (Hilfeschrei – wie dramatisch!)von Markus.

"Markus, Schatzi!"Neue Zeile "Ja Maus, spuck`s aus!"(Ehrlich, ich habe einen Moment gebraucht, um zu schnallen, dass sie nicht das Essen ausspucken soll) Neue Zeile "Also, äh ich weiß nicht. Ich bin ja die Frau, äh."

(Diese Fressszene ist in meinen Augen alles andere als erotisch, die sie ja eigentlich sein soll (siehe Sinnlichkeit). Auf mich wirkt der von dir völlig richtig als Gestammel bezeichnete Dialog einfach nur töricht.)

Markus küsste sie nach dem süßen Gestammel.

"Du wolltest mir sagen, dass du dich in mich verliebt hast," begann Markus und Yupin nickte dazu.

"Und dass du als Frau nicht die Initiative ergreifen wolltest. Ach Yupin, ich habe mich schon auf der Rückreise richtig in dich verliebt. Ich wollte uns nur nicht in Bedrängnis bringen." Damit war wohl fast alles gesagt.

"Ja ich liebe dich, Markus. Und ich kann es eigentlich nicht mehr abwarten. Aber ich möchte auch keinen Gummi als Puffer haben. (“Gummi als Puffer“ – das muss ich mir merken. Ich weiß nur nicht so recht, was ein Kondom puffert. Sollte er hier als eine Art Stoßdämpfer fungieren?
Ach ich weiß nicht!" Yupin wusste nicht, wie sie sich ausdrücken sollte und eierte rum.(Hier sind wir einer Meinung. Aber warum schiebt der Autor sein Ausdrucksdefizit der armen Yupin in die Ballerinas?)

"Ich bin froh, dass du auch so denkst," Markus gab ihr einen Kuss, "besorg dir doch bald die Pille, damit wir uns genießen können. Heute werde ich dich nur mit der Zunge verwöhnen, wenn du magst." (Ach was wäre erotische Literatur, wenn man nicht alle nasenlang das Wort „verwöhnen“ benutzten dürfte. Dass es inzwischen fast so abgelutscht ist wie Yupis Zehen, scheint nicht zu stören. Seufz. Wozu gibt es eigentlich Synonym-Wörterbücher?)

Weiter kam er nicht, Yupin machte sich an den Reißverschluss seiner Hose ran. (“Machte sich ran“ – wie sinnlich!) Sie entkleidete ihn und verwöhnte ihn mit dem Mund ...
(Wie schön, dass hier nur drei Punkte folgen. Markus erlebt – zumindest in dieser Geschichte – seinen ersten, von Yupin herbeigeführten, Höhepunkt, aber Einzelheiten bleiben uns (vielleicht auch zum Glück) erspart. Verdrängen wir also die Bilder, die sich im Kopf aufgebaut haben könnten und schauen in Markus glückliches Gesicht.)
Markus hatte ein glückliches, zufriedenes Gesicht. Der siebte Himmel, jetzt wusste er, dass es ihn gab und dabei hatte er nur eine Pforte durchschritten.(Das ist einfach nur Geschwurbel.) Kaum schien er erholt, stand Yupin auf und begann einen sehr erotischen Tanz, bei dem sie aus ihrem Kostüm schlüpfte. Danach legte sie im Takt der leisen Musik auch noch den BH und zum Schluss den Slip ab. Nur von den bunten Nylons war sie noch gerahmt.(Gerahmt – aha, sie hat sich die Dinger bis an die Ohren gezogen. Wenn nicht ... hm ...wo ist dann der Rahmen?)

"Die Nylons musst du mir, ohne die Hände zu gebrauchen, ausziehen. Ein wenig sollst du ja auch zu tun haben." Yupin lächelte ihn jetzt sehr verführerisch an.

"Los Schatz, keine Müdigkeit vorschützen!" Yupin hatte alles im Griff.

Gern ließ sich Markus leiten, da sie ihn ja genau zu seinem Fetisch hin führte. Genießerisch wanderte seine Nase über die bunten Nylons. Die Wärme im Opernhaus hatte Yupin stark schwitzen lassen.(Muss ja ein doller Schuppen sein, wenn es nicht mal ne Klimaanlage gibt. Na, vielleicht hat das Yupin-Girl auch ne Schilddrüsen-Überfunktion.) Das alles hatte sich durch die Nylons verstärkt. Nun war wurdeder Duft ein nuancierter ((nuanciert heißt so viel wie „differenziert“. Den Zusammenhang verstehe ich nicht. Sollte der Duft von Yupins Fahrgestell tatsächlich vielschichtig sein, dann hätte man das Wort „nuancenreich“ eventuell gebrauchen können) Genuss, je näher er der Fußsohle kam. Die leichte Feuchtigkeit unter den Füßen ließ seine Zunge in Verzückung geraten. (So ein Schmarrn!) Nach dem der(Wer ist denn „der“? Zunge?“) so 'geschleckt' hatte, wanderte er hoch, um mit seinen zusammengepressten Lippen den Nylon (Dass dYupins Beinkleider aus Nylon bestehen, wurde ja schon bis zum Erbrechen erklärt. Irgendein passendes Synonym wäre daher sehr erholsam für die Leserseele. Muss ja nicht gleich „Beinkleid“ sein.) langsam herunter zu ziehen.

"Den darf ich aber jetzt in die Hand nehmen?", fragte er, nachdem er ihren rechten Fuß freigelegt hatte. Yupin nickte nur.

Dann wanderte sein Kopf wieder nach oben, nur kurz bediente er mit seiner Zunge ihre Lustzone. (Auch die „Lustzone“ darf nie fehlen. Gut aufgepasst im Forum! Und diese L-Zone wird natürlich bedient. Bei mir im Betrieb werden beispielsweise Bagger bedient, aber die haben keine Lustzonen.) Bald darauf wurde auch der linke Fuß freigelegt.

Während er sich jetzt komplett wieder diesen zarten, niedlichen (du lässt wirklich auch kein Adjektiv aus. Wenn es als Klischee-Verstärker eingesetzt werden kann, dann schon gar nicht.) Füßchen widmete, stieg aber noch eine Frage in ihm auf. 'Wie würden wohl diese Nylons schmecken?'

Nun nuckelte (Wer schenkt denn dem Bubi endlich mal einen Schnuller?!) er an ihren Zehen, zwischendurch musste Yupin wie ein Hund[Was für ein hocherotisch anmutender Vergleich! Ich hätte Hündin genommen) junxen, (bei diesem Wort schwieg sich selbst der Duden aus. Dialekt? Wenn ja, dann sollte man das in so einem, in die unergründlichen Tiefen der Seele abtauchenden Text wohl eher nicht verwenden,). da es so kitzelte. Yupin genoss es wieder in vollen Zügen, Markus war froh, sich so ausleben zu können. Zudem strahlten beide, da sie sich schon gedanklich auf das erste Mal freuten. Ausgiebig leckte er die Sohlen, zwischen den Zehen und dann die Innenseiten ihre Beine. Langsam wanderte er dann höher, als seine Zunge ihre Schamlippen teilte, brach es aus Yupin heraus. Sie hatte sich noch schnell ein Kissen greifen können, in das sie nun ihren Orgasmus schrie. (Wow! Die iss aber wirklich von der ganz schnellen Truppe. Er teilt mal eben so ihre Schamlippen, und schon brülltse los. Das macht ihr wohl so schnell keine andere nach. Ich bin echt beeindruckt.)

Yupin zog ihn dann zu sich hoch, gab ihm einen Kuss und wollte nur noch festgehalten werden. Er streichelte sie und dann schliefen sie ein.

Yupin träumte vom zweiten Advent, da würde er sie in Köln besuchen. (Und da stehen auch längst die Weihnachtsbuden, von denen er ihr erzählt hat. Ich nehme alles zurück, denn hier findet sich tatsächlich ein Bezug auf den Handlungsverlauf.) Dabei wurde es ganz warm in ihrem Schoß. Markus stellte sich vor, was er in dieser Zeit alles mit ihren Söckchen und den Nylons machen würde.


Uff! Ich bin durch!

Gruß Ralph.

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Rehcambrok
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Hallo Ralph,
es hat lange gebraucht um deinem Fleiß begegnen zu können:
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Ob als humorige Laune oder nur Widerpart, die Einschätzung überlasse ich dir.
Ich übe mich aber an einer Fortsetzung einer Geschichte, mit reichlich Konflicktpotential.
LG Helmut
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joecec
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Hallo Rehcambrok,
Ralph hat ja schon ausführlich geantwortet, um es mal vorsichtig auszudrücken. ;-)
Ich muss ihm allerdings zustimmen, was die Spannung betrifft. Ich bin im Speisewagen ausgestiegen, habe noch ein paar Absätze überflogen und dann aufgehört. Die von Ralph aufgezählten Konflikte oder andere oder ein paar anfangs unerfüllte Sehnsüchte oder heimliche Wünsche, die der Prot sich nicht zu nennen traut, einfach mehr Gefühle und mehr Königswissen für die Leser*innen, etwas, das einen mitreißt, dann hätte die Geschichte viel mehr Reiz. Potenzial hat sie allemal.
LG
Joyce

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Ludwig Wittgenstein

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Hallo Joyce,
da ich nicht aus dem bildungssprachlichen komme ist es immer mühevolle Kleinarbeit eine Geschichte zusammen zu bringen. Zwischen persönlichen Gedankensprüngen und Einfinger-Suchtechnik erliegen viele angedachte Teile einer Geschichte dem HIV-Syndrom.
Mittlerweile bin ich dazu über gegangen meine Gedanken Audio zu stellen, nur dauert es so garantiert ewig bis 'Das Ding' dann fertig ist.
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