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Leselupe.de > Gereimtes
Am Arbeitsplatz fummeln
Eingestellt am 12. 07. 2004 00:44


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Herr M├╝ller
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Am Arbeitsplatz fummeln

Montag ist kein guter Tag,
es wollen alle grummeln,
und weil keiner Ärger mag,
da l├Ąsst man auch das Fummeln.

Dienstag ist das Wetter sch├Ân,
da poppen viele Fr├Âsche,
steifer Wind, als warmer F├Ân,
das hebt nicht nur die W├Ąsche.

Mittwoch grabscht man an den Po,
wen soll┬┤n wir auch verprellen?
Praktikantin schreit ganz froh,
sie mag bestimmt Handschellen...

Eh ich dies┬┤ zu End gedacht,
ich sah mich schon beim Ficken,
wurden die mir schnell gebracht
und taten sehr laut klicken.

Mittwoch war kein guter Tag

***
Hier h├Ârt der Spa├č auf




__________________
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Klopfstock
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Hallo, M├╝llerchen,

also, da├č der Montag kein guter Tag ist, da kann ich nur voll zustimmen. Ich grummel auch.
Montag h├Ąngt die Gusche schief - hier bin ich mir nicht so
sicher ob Du das Maul meinst, denn ich kenne nur den
Ausdruck "halt deine Gosch" und das scheint mir schw├Ąbisch.

"Jeder liebt den eignen Mief" - w├Ąre es nicht besser
"Jeder sitzt im eignen Mief" ?, denn da├č er diesen liebt,
kann man wohl nicht immer behaupten, aber er sitzt drin,
da gibt es kein Entkommen.

Da├č Dienstags alle Fr├Âsche poppen ist leider auch nicht
unbedingt erwiesen - ganz gewi├č poppen aber viele Fr├Âsche.
Steifer Wind, als warmer F├Ân, der geht jetzt an die W├Ąsche.
Hier hat sich ein fl├╝chtiges Teufelchen eingeschlichen
und weigert sich die W├Ąsche mit "├Ą" zu schreiben -
oder sollte es die neue Rechtschreibung sein und mir sagt
mal wieder keiner was? Auf jeden Fall mag ich die Zweideutigkeit dieser Zeilen!!!

"Grabschen ist kein Schlimmdelikt" - das hat sich Dein Protagonist ganz sch├Ân fein ausgedacht, aber das Ende des Gedichtes beweist ihm wohl das Gegenteil.
Was nicht ganz so klar ist, in diesem Gedicht ist Folgendes:
"Was steht sie auch soooo tief geb├╝ckt - sie mag bestimmt
Handschellen". Wer steht denn soooo tief geb├╝ckt? Die W├Ąscheaufh├Ąngerin,durch deren Frischgewaschenes der steife Wind geht? Und warum mag sie Handschellen?
Handschellen ( mundartig Ohrfeigen) k├Ânnte sie aber
durchaus lieben - und zwar k├Ânnte sie es lieben,
solche an Sittenstrolche zu verteilen.
Hier komme ich auf Grund meiner beschr├Ąnkten Intelligenz
nicht ganz mit und bitte um Aufkl├Ąrung.

Das Ende des Gedichtes zeigt mir einen Sittenstrolch,
dem kurz vor seiner Tat die Handschellen angelegt wurden
und somit sein Vorhaben vom Winde verweht wurde.

Da ist ihm der Spa├č wohl vergangen......

LG Klopfstock

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Herr M├╝ller
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Liebe Klopfstock

Danke, dass Du mir die Augen aufgeklickt hast. Ich habe Deine Ratschl├Ąge befolgt und alles viel deutlicher geschrieben. Ich hoffe, jetzt ist es besser.
Und danke f├╝r die viele M├╝he.
Gusche sagt man in Berlin z.B., wenn man jemanden anbietet, etwas auf die gro├če Gusche zu bekommen (gro├čes Maul).
Das mit dem e in der W├Ąsche war bl├Âd von mir, ich habe n├Ąmlich einen Kunden der Wesche hei├čt.

Zu den Handschellen, Polizisten f├╝hren die Leute nicht immer unter Ohrfeigen ab. Ich meinte hier eher an┬┤s Bett fesseln. Aber, Du hattest mich schon verstanden, gell?

Herr M├╝ller
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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Jetzt schon

LG Klopfi

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Herr M├╝ller
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Klopfi,

jetzt auch noch? Hab eine Strophe rausgehauen.
Herr M├╝ller
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Klopfstock
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LG Klopfi

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