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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Am Arsch die Räuber
Eingestellt am 10. 05. 2006 21:35


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Zungenkoeder
Wird mal Schriftsteller
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Am Arsch die Räuber

Es schüttete wie Hechtsuppe und alle Wege führten nach Rom. Ich ging wie auf Eiern von Pontius zu Pilatus. Platt wie eine Flunder, hatte ich eine Reaktion wie eine Schlaftablette. Tomaten auf den Augen und Bohnen in den Ohren, bewegte ich mich wie ein Elefant im Porzellanladen. Meine Arme wie Blei, stand ich wie ein Ochse vor dem Berg und hörte die Engel singen. Ein stolzer Schwan öffnete die Tür: "Nachtigal ick hör dir trapsen", murmelte ich in mich. Wie Hans im Glück schoß es mir durch die Glieder. Obwohl, über ungelegte Eier sollte man nicht reden. Trotzdem nahm ich den Mund ziemlich voll. Sie meinte, ich solle das denken den Pferden überlassen. Dabei konnte ich mir an fünf Fingern abzählen, das ich den Tag nicht vor dem Abend loben dürfte. Sie hatte Augen wie ein Adler, war schlau wie ein Fuchs und arm wie eine Kirchenmaus. Ich dachte mir Geld stinkt nicht. Plötzlich, war er hart wie Kruppstahl und sie tropfte wie ein Kieslaster. Beide waren wir geil, wie Nachbars Lumpi. Sie keuchte wie ein Auto und machte gute Miene zu bösen Spiel. Als sie wie am Spieß schrie, bekam ich eine rote Birne. Ich stellte mich an, wie ein kleines Kind. Der Spargeltarzan schob dem Waschweib einen Braten in die Röhre und überall steckte ich meine Nase hinein. Wahnsinn, sie ging ab wie ein Torpeto. Voll wie 1000 Mann, war ich zu blöd ein Loch in den Schnee zu pinkeln, geschweige denn einen Eimer voll mit Wasser umzuschmeisen.
Ich schimpte wie ein Rohrspatz, doch ich saß auf glühenden Kohlen. Sie mußte glauben, ich hätte nicht mehr alle Tassen im Schrank und machte aus einer Mücke einen Elefanten. Ich solle mir ins Knie ficken und machen das ich Land gewinne. Ich log wie gedruckt und meinte, sie wäre mir auf den Leim gegangen. Sie solle doch dort hingehen, wo der Pfeffer wächst. Sie schickte mich in die Wüste. Lahm wie eine Ente machte ich mich auf den Pfad der Tugend. Wer nicht hören will, muß fühlen. Normal war ich zäh wie Juchtenleder und ackerte wie ein Gaul, aber sie hatte mir gezeigt, wo der Papa den Most holt. Die Spatzen pfiffen es von den Dächern - Ich war dumm wie eine Gans. Störisch wie ein Esel, meckerte ich wie eine Ziege und dachte mit Speck fängt man Mäuse. Obwohl alle reden wie ein Wasserfall, macht eine Schwalbe noch keinen Sommer. Schließlich kochen alle mit Wasser. Was der Bauer nicht kennt, frißt er nicht, dafür können sie saufen wie ein Loch und die dümmsten davon haben die größten Kartoffeln, tröstete ich mich. Ich sah Gespenster und wußte nicht wo mir der Kopf stand. Auf alle Fälle frißt ein Furz keine Frikadellen und irgendwie hatte ich nochmal Schwein gehabt. Demnach mußte ich aufpassen wie ein Schießhund. Wie man in den Wald ruft, schallt es wieder hinaus. Doch mit meiner flinken Zunge war ich ein Giftzwerg und sie eine falsche Schlange. Steter Tropfen höhlt den Stein und ich hatte keine Lust auf einen Spießrutenlauf. Mit meinem Gipskopf hatten solche Turteltauben keine Chance. Immerwieder geht die Sonne auf und ein neuer Tag eines Glück. Morgenstund hat Gold im Mund und je später der Abend, desto schöner die Gäste. Mit etwas Honig um den Mund schmieren, paßt das schon wie angegossen. Bei diesen Spinatwachteln mußte man kein Öl mehr ins Feuer gießen. Mein Himmel hing voller Geigen und ich starrte Löcher in die Luft. Trotz meiner langen Leitung habe ich mich bepisst vor lachen. Ende gut, alles gut.


__________________
Wenn Logik rational ist haben Sterne Flügel.

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flammarion
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hallo,

da dies dein werk völlig ungereimt und nicht die bohne lyrisch ist, habe ich es in den bereich experimentelles verschoben.
nette spielerei mit sprichworten!
lg
__________________
Old Icke

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