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Leselupe.de > Ungereimtes
Am Bahnhof
Eingestellt am 12. 05. 2006 23:35


Autor
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LADYHELLENA
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Registriert: Nov 2005

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Am Bahnhof

Am Bahnhof der Hoffnung
warte ich schon viel zu lang
und versuche zu glauben.
Die Gleise entfernen sich
nach nirgendwo.
Ich wollte nur da sein,
nur winken,
dir nur zu-l├Ącheln.
Am anderen Ende der Welt
gibt es auch Bahnh├Âfe und Z├╝ge.
Aber dein Blick aus dem Fenster
trifft ins Leere.
Zu lange bist du unterwegs,
du kannst mich nicht sehen.
Jeder Zug bringt
ein St├╝ck Einsamkeit
und f├Ąhrt weiter.
Wir sind verlorene Fremde
und allein.


ladyhellena

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heike von glockenklang
One-Hit-Wonder-Autor
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hallo Lady,

dein Text hat mich inhaltlich ber├╝hrt, musste ihn allerdings gleich dreimal lesen um ihn in seiner tiefe zu begreifen.

Zuerst einmal hat mich der Titel neugierig gemacht, dann entdeckte ich das du sehr gut am Thema geblieben bist. Vor meinen Augen wuchsen entsprechende Bilder. Auch die Entt├Ąuschung und die Hoffnungslosigkeit kommen klar r├╝ber.
Ich bin aber der Meinung das durch die Akzentuirung einzelner Worte die Aussagen verst├Ąrkt werden k├Ânnen. Manchmal nimmt man dem Text etwas wenn es ein Zuviel an Worten oder Erkl├Ąrungen gibt.
Ich habe dir unten meine Vorschl├Ąge einfach mal eingesetzt. Rot w├╝rde ich rausnehmen, blau evtl. ├╝bernehmen, usw..
Ich hoffe du verstehst meine Textarbeit als echtes Interesse an deinem werk und nicht als grobe Kritik. Ich habe Freude und Anregung hierbei empfunden.

dies ist hier auch mehr als Angebot aus einem Bobonladen zu betrachten.
W├╝nsche dir und mir weiterhin viel spa├č an Begnungen in der Lupe

Am Bahnhof
Am Bahnhof der Hoffnung
warte ich schon viel zu lang
und versuche zu glauben.
Die Gleise entfernen sich
nach nirgendwo.

Ich wollte nur da sein,
nur winken,
dir nur zul├Ącheln.

Dein Blick aus dem Fenster
trifft aber ins Leere.
Zu lange bist du unterwegs,
du siehst mich nicht.

Auch am anderen Ende der Welt
gibt es Bahnh├Âfe und Z├╝ge.

Jeder Zug bringt
ein St├╝ck Einsamkeit mehr.
und f├Ąhrt ohne Hoffnung weiter.
Sind wir verlorene Fremde?

(Sind wir f├╝reinander verloren?
Werden wir Fremde ,unf├Ąhig
den Strohhalm der Hoffnung
zu ergreifen?
Bitte Schau mich an!
oder
Schau mir in die Augen.)



Heike

__________________
Wenn das Leben dir einen Kinnhaken gibt, k├╝hle dein Kinn und lass dich auf deinem Weg nicht beirren.
H Keuper-g /13.07.06

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LADYHELLENA
One-Hit-Wonder-Autor
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Bahnhof

            

Hallo, Heike!

Es gibt immer einen Bahnhof und immer fahren Z├╝ge-
vorbei -- was einer gewissen Traurigkeit nicht entbehrt.
Es freut mich sehr, dass du dir Zeit genommen hast
f├╝r meinen Versuch, etwas niederzuschreiben, was ich
denke (und empfinde).
Von deiner gutgemeinten Kritik lerne ich gerne, ich nehme
sie dankbar an.
Bis zur n├Ąchsten "Begegnung"
gr├╝├če ich dich herzlich,

ladyhellena

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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
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Hallo Ladyhellena,

ein eindrucksvolles Bild f├╝r eine Sehnsucht, die nicht erf├╝llbar ist. Denn auch dann, wenn zwei Fremde sich zusammenfinden, stehen sie fr├╝her oder sp├Ąter wieder an irgendwelchen Gleisen... wenn sie Gl├╝ck haben, schauen sie dann in dieselbe Richtung; wenn nicht, trennen sich ihre Wege.
Ich denke, mit einer grunds├Ątzlich unerf├╝llbaren Sehnsucht muss man sich abfinden - nicht zuletzt deshalb, weil sie eine wichtige Triebfeder f├╝r die Weiterentwicklung im Leben ist. Erst, wenn man das erkannt hat, kann man sich aus der Starre des Wartens l├Âsen und wirklich lebendig werden. Und wer sich lebendig f├╝hlt, f├╝hlt sich nicht einsam...
Deine Text gef├Ąllt mir, weil er mich nachdenklich stimmt!

Sch├Âne Gr├╝├če, NDK

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LADYHELLENA
One-Hit-Wonder-Autor
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Bahnhof

            

hallo, NDK!

es k├Ânnte (?) doch sein, dass es am anderen Ende
der Welt das "Gegenst├╝ck" zur eigenen Sehnsucht
gibt; dass leider die Begegnung nicht stattfinden
kann, aus vielerlei Gr├╝nden?!
Und wenn, ....was w├Ąre dann ?
Der Bahnhof mit seiner nach allen Richtungen
"offenen" Atmosph├Ąre bringt
solche Gedanken nahe!!
Danke f├╝r Deinen Kommentar!
liebe Gr├╝├če
ladyhellena

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