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Leselupe.de > Ungereimtes
Am Binnenmeer (erneut eingestellt)
Eingestellt am 16. 10. 2008 15:21


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mori
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Am Binnenmeer

Hier durchwilderten wir die Tage
beteten uns Zeichen auf die Haut
und vergruben zwischen
Bernstein und Narrengold
immer neue Schwüre

Nun warten wir reuelos
auf die Kraniche
die wieder einen Keil
in unseren Himmel sprengen




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Perry
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Hallo mori,
ich kenne den Ursprungstext zwar nicht, dieser malt jedenfalls ein schönes Bild einer (verbotenen) Liebe ohne Reue.
Das Bild mit dem Keil mutet mich etwas unglücklich an,
wie wärs mit:
dass sie einen neuen Keil
in unseren Himmel treiben
LG
Manfred

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mori
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Hallo Manfred,

dies ist der Ursprungstext. Ich habe ihn vorübergehend entfernt.
Die verwaisten Kommentare interpretieren ihn unterschiedlich aber

quote:
dieser malt jedenfalls ein schönes Bild einer (verbotenen) Liebe ohne Reue.

genau das ist es.

Die Kraniche zogen in Keilformation gen Süden und sprengten ihren Keil in den Himmel. Und sie werden es w i e d e r tun, genau wie in der Vergangenheit.
Verständlicher ?

Liebe Grüße und vielen Dank
Annette



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bluefin
Guest
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liebe @mori,

leider hat perry recht: die letzten beiden zeilen sind unsinn. eigentlich sprengen vögel ja nichts, und wenn, dann keine keile. niemand sprengt keile irgendwohin. gesprengt werden fesseln, alte schornsteine oder himmel, unter umständen durch einen keil.

wenn's der himmel sein soll und man den kranichen daran die schuld geben will, müsste man's ein weing anders sagen, damit's stimmig wird und nicht ungewollt komisch.

einen vorschlag zur änderung mach ich nicht, das kannst du sicher selber am besten

lg

bluefin

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mori
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Hallo bluefin !

quote:
eigentlich sprengen vögel ja nichts

Nein, natürlich tun sie das nicht.Es ist eine Metapher.

quote:
die letzten beiden zeilen sind unsinn

Streng genommen wäre dann der ganze Text Unsinn.
Eigentlich betet man sich ja auch keine Zeichen auf die Haut und vergräbt irgendwo Schwüre.....

Aber dieser Keil scheint zu einem technischen Problem zu werden.
Der Keil ist hier nicht als Werkzeug gedacht, mit dem etwas gespalten oder gesprengt wird, sondern es geht mir um die Form.
Es hätte also auch heißen können:
...sprengten ein keilförmiges Loch in den Himmel

Perrys Vorschlag " wieder einen Keil in unseren Himmel treiben"-
ist überlegenswert.

Vielen Dank euch
Annette

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

man kann zwar zeichen auf die haut beten (s. "heilige therese von konnersreuth") und schwüre eingraben (s. "indianer, nordamerikanische"), aber keile gesprengt hat noch niemand. wie sollte man sich das auch vorstellen? das ist keine metapher, leider, sondern unsinn. der keil der kraniche, der den himmel sprengt, wär eine.

sag doch einfach:

quote:
Nun warten wir reuelos
auf die Kraniche
die mit ihrem Keil
(wieder) unseren Himmel sprengen.
und schon stimmt der laden.

liebe grüße aus münchen

bluefin

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