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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Am Kanal
Eingestellt am 04. 03. 2017 17:22


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Hilga
Hobbydichter
Registriert: Feb 2017

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Am Kanal

Der Ball traf mit einem harten Knall seine rechte Schulter. Wie ein Blitz schoss der Schmerz in seinen Kopf und zwang ihn, kurz die Augen zu schlie√üen. Er hatte sie schon eine Weile dabei beobachtet, wie sie immer wieder den Ball warf. Wie ein Wirbelwind war der gro√üe braun-wei√üe Hund los geschossen, und hatte ihn wieder zur√ľck gebracht. Langsam war er weiter zum Bootsanleger gegangen, ohne die Beiden aus den Augen zu lassen.

Seit zwei Wochen ging er jeden Abend nach der Arbeit ein St√ľck am Kanal entlang. Von seinem B√ľro waren es nur wenige Schritte bis zur Wiese und dem asphaltierten Weg, der hier zum Spazieren einlud. Heute war einer der wenigen sonnigen Herbsttage, an denen jeder noch einmal die Sch√∂nheit des bunten Laubs und die W√§rme der Sonne genie√üen wollte, bevor der Winter kam. Er versuchte jedes Mal ein wenig weiter zu gehen. Soweit er es mit dem kaputten Bein eben schaffen konnte. Fast jeden Tag hatte er sie seit dem hier gesehen. Von weitem. Manchmal sa√ü sie einfach auf einer Bank und starrte auf das tr√§ge dahinflie√üende Wasser. Manchmal ging sie tief in Gedanken versunken den Weg entlang. Einmal war sie so dicht an ihm vorbei gelaufen, dass sie seinen √Ąrmel leicht gestreift hatte. Wie es wohl w√§re, mit ihr in einem Caf√© zu sitzen, und sich zwanglos zu unterhalten? Fr√ľher hatte er keine Probleme damit gehabt, jemand einfach so anzusprechen und einzuladen. Damals hatte er mit seinen Freunden Wetten abgeschlossen, ob er es unter einer halben Stunde, bis zum ersten Kuss schaffen w√ľrde. Das schien ein ganzes Leben zur√ľck zu liegen.

Sie hatte ihn seit einiger Zeit regelm√§√üig hier gesehen. Man konnte erkennen, dass jeder Schritt schmerzte, w√§hrend er sich schwer auf den Stock gest√ľtzt den Weg zum Anleger entlang bewegte. Trotzdem kam er jeden Tag und bei jedem Wetter. Sie bewunderte diese Kraft und Hartn√§ckigkeit. Sich einfach gegen den Schmerz stemmen und weiter gehen. Sie hatte oft das Gef√ľhl, das nicht zu k√∂nnen. Seit der Massenkarambolage auf der Autobahn, war ihr Leben ein Tr√ľmmerhaufen. Sie hatte auf dem Beifahrersitz gesessen, ihr Mann war gefahren und ihr kleiner Sohn hatte hinten in der Babyschale selig geschlafen. Geistesgegenw√§rtig hatte ihr Mann hart gebremst, und war ganz knapp hinter dem anderen Fahrzeug zum Stehen gekommen. Der Kleine hinten war aufgewacht, und hatte angefangen zu weinen. Von dem harten Bremsman√∂ver und dem Ruck des Gurts war sie noch ganz benommen, als sie ihren Gurt √∂ffnete um auszusteigen und den Kleinen auf den Arm zunehmen. Dann war im Bruchteil einer Sekunde das Unfassbare √ľber sie hereingebrochen. Ein LKW raste ungebremst in das Heck ihres Wagens. Wahrscheinlich hatte sie sich den Kopf irgendwo angeschlagen. Das N√§chste, an das sie sich erinnerte, war das Krankenhaus. Sie war bis auf eine leichte Gehirnersch√ľtterung unverletzt, aber ihr Leben war zu Ende. Sie waren beide tot. Seit dem Tag lebte sie nur noch mechanisch, wie ein Roboter. Sie funktionierte, meistens zumindest. Der Hund zwang sie, jeden Tag mehrmals nach drau√üen zu gehen. Das war gut so. Auch nach fast zwei Jahren haderte sie immer noch damit, dass sie √ľberlebt hatte. Warum musste sie sich hier weiter durchs Leben qu√§len, w√§hrend die beiden Menschen, die sie liebte dort auf sie warteten?

Heute spielte sie mit dem Hund. Der Ball hatte ihn ausgerechnet an der Schulter getroffen, die von der Belastung durch das Gehen mit dem Stock ohnehin immer ein wenig zog. Der Schmerz war bis in seine Fingerspitzen geschossen und sein Arm f√ľhlte sich an, als sei er gel√§hmt. Es war ein wenig so, als ob man diese bestimmte Stelle am Ellenbogen traf. Als er die Augen wieder √∂ffnete stand sie dicht vor ihm. So dicht, dass er glaubte, einen Hauch ihres Parfums zu riechen. Sein Herz schlug schneller.
"Es tut mir sehr leid, ich habe nicht aufgepasst. Bitte entschuldigen Sie." W√§hrend sie sprach versuchte sie vorsichtig den Sand, den der Ball auf seinem Mantel hinterlassen hatte, abzureiben. Ihre zarte Ber√ľhrung an seiner Schulter lie√ü ihn den Atem anhalten. Als ihr Finger versehentlich sein Kinn streifte, fuhr ein kleiner Stromsto√ü in sein Herz und konnte nur schwer den Drang unterdr√ľcken, nach ihrer Hand zu fassen. Mit einem Ruck drehte er sich weg.
"Lassen Sie das." Oh nein! Das hatte er doch gar nicht sagen wollen. Verflixt.
"Nat√ľrlich, Entschuldigung. Ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten." Mit einem Seufzer wandte sie sich ab. Der Hund hatte den Ball schon zur√ľck gebracht, aber sie hob ihn nicht auf, um ihn noch einmal zu werfen. Stattdessen ging sie wenige Schritte n√§her ans Kanalufer und setzte sich ins Gras. Sein Herz klopfte noch immer im Hals. Warum tat er immer so etwas? Warum hatte er nicht einfach ein zwangloses Gespr√§ch begonnen, und sie zu einem Kaffee eingeladen? Einfach. Ha.

Schwer auf seinen Stock gest√ľrzt ging er weiter zum Bootsanleger. Er sp√ľrte ihren Blick in seinem R√ľcken. Was dachte sie wohl jetzt? Dass er ein unfreundlicher Bl√∂dmann war, nat√ľrlich. Langsam ging er auf dem feuchten Holz bis ganz nach vorn. Das Hochwasser gurgelte dicht unter den Holzplanken, zwischen den St√ľtzen des Anlegers hindurch. Im Sommer konnte man kaum das Flie√üen des Kanals erkennen, aber jetzt, nach den kr√§ftigen Herbstregen der letzten Zeit, hatte das Wasser es eilig. Wenn er die Augen schloss, konnte er sich noch einmal ihren Duft und ihre Hand an seiner Schulter vorstellen. Ein Klo√ü formte sich in seiner Kehle und wieder sp√ľrte er wie sein Herzschlag sich beschleunigte. Er sollte jetzt sofort zur√ľckgehen, und sich bei ihr entschuldigen. Vielleicht bekam er eine zweite Chance.

Seine Augen folgten achtlos einem Motorboot, das vorbei schoss. Die Bugwelle schwappte nach wenigen Augenblicken √ľber den Anleger. Erschrocken wollte er einen Schritt zur√ľck machen, als sein Stock auf den nassen Planken wegrutschte. Wie in Zeitlupe sp√ľrte er, wie er nach vorn kippte. Seine H√§nde griffen noch nach dem Steg, aber das glitschige Holz rutschte ihm durch die Finger, ohne seinen Sturz zu bremsen. Als sein Blick im Fallen das Ufer streifte, sah er, dass sie aufgesprungen war und zum Anleger rannte. Dann tauchte er in das eiskalte Wasser. In der pl√∂tzlichen K√§lte verkrampfte sich sein ganzer K√∂rper und er sank wie ein Stein, obwohl er doch eigentlich recht gut schwimmen konnte. Als er nach einer Schrecksekunde seinen K√∂rper wieder unter Kontrolle hatte, versuchte er wieder nach oben zu kommen. Etwas hielt ihn am R√ľcken fest. Sein Mantel hatte sich anscheinend irgendwie an den St√ľtzen des Anlegers verhakt. Er musste ihn ausziehen, aber die Spannung im Stoff zog seine Arme nach hinten und er konnte die Kn√∂pfe nicht erreichen. Hilflos starrte er mit weit aufgerissenen Augen nach oben zur rettenden Wasseroberfl√§che, w√§hrend sein ganzer K√∂rper nach Sauerstoff schrie. Pl√∂tzlich sch√§umte das Wasser vor ihm auf und er sp√ľrte H√§nde auf seinen Schultern. Als die Luftblasen verschwunden waren sah er ihr Gesicht direkt vor sich. Was waren das f√ľr Stimmen in seinem Kopf?
"Lass ihn gehen."
"NEIN, ER GEH√ĖRT MIR."
"Ein Leben f√ľr ein Leben. Ein Tausch. Lass ihn gehen."
"WARUM?"
"Er hat so viel Kraft und Lebenswillen. Lass ihm sein Leben."
"DU WILLST MIT MIR FEILSCHEN?"
"Ein Tausch."
Pl√∂tzlich riss sie ihren Blick von ihm los, und begann seinen Mantel zu √∂ffnen. Als der letzte Knopf nachgab, fasste sie unter seine Arme und zog ihn nach oben. Keuchend schnappten beide nach Luft, als sie die Wasseroberfl√§che erreichten. Die starke Str√∂mung hatte sie schon einige Meter vom Anleger abgetrieben. Japsend versuchte er den Kopf √ľber Wasser zu halten und schlug dabei wild um sich. Ihr Gesicht war an seiner Schulter und atemlos keuchte sie in sein Ohr:
"Ich bringe Sie zum Ufer, aber Sie m√ľssen schon still halten, sonst schaff ich es nicht." Immer noch hielt sie ihn mit beiden H√§nden wie in einer Umarmung fest und verzweifelt versuchte er, seinen Kopf h√∂her aus den Wellen zu heben. Mit einem ge√ľbten Griff drehte sie ihn herum, so dass sie jetzt hinter seinem R√ľcken war und von hinten unter seine Achseln fasste. Er keuchte immer noch und schnappte verzweifelt nach Luft, versuchte aber seine Bewegungen besser zu kontrollieren. Mit schnellen Beinbewegungen zog sie ihn seitlich aus der Str√∂mung weg. Die Eisesk√§lte des Wassers l√§hmte seinen K√∂rper und immer wieder schwappten Wellen √ľber sein Gesicht. Seine Lunge brannte und seine Arme und Beine f√ľhlten sich taub und schwer an. Obwohl er nur wenig mithelfen konnte, sah er die Spundwand des Kanals n√§her kommen. 'Wie wollen wir hier aus dem Wasser kommen?', schoss es pl√∂tzlich durch seine Gedanken. Als sie die Wand fast erreicht hatten, lie√ü sie ihn pl√∂tzlich auf einer Seite los. Mit einem Ruck stoppte das Treiben in der Str√∂mung, als sie die rostigen Metallstufen packte, aber dann glitt ihre Hand an seinem R√ľcken ab. Mit einem hektischen Griff versuchte sie seinen Kragen zu fassen und sah ihn mit schreckgeweiteten Augen an. Er griff mit beiden H√§nden in ihre Richtung, fand ihren Arm und klammerte sich daran fest. Keuchend hielt sie sich mit einer Hand an der Leiter fest, w√§hrend die andere sein Handgelenk umfasste. Er sah wie sie die Augen schloss, und wollte schreien: 'Nein, nicht aufgeben!', aber Wasser schwappte in sein Gesicht und nur ein gurgelndes Husten kam hervor. Die Str√∂mung wollte ihn wegzerren, aber ihr Griff hielt sein Handgelenk und sie zog ihn n√§her an die Leiter heran. Dann packte er mit beiden H√§nden das kalte Metall, und krampfte seine Finger darum.
"Festhalten!", keuchte sie und sah ihn eindringlich an. Er nickte wortlos und presste sich so gut er konnte an die Leiter. Sie schloss wieder die Augen und alle Kraft wich aus ihrem Körper. Ihr Arm glitt kraftlos an seiner Schulter herunter und er starrte wie gelähmt auf ihre Hand, die langsam aber unaufhaltsam an der Leier abrutschte.
"Nein!", schrie er und versuchte im letzten Moment nach ihr zu greifen. Kurz sp√ľrte er noch den Stoff ihres √Ąrmels, dann fuhr seine Hand ins Leere.

√úber ihm an der Leiter beugten sich Menschen herunter, und zogen ihn hoch, w√§hrend er verzweifelt versuchte seinen Kopf zu ihr herum zu drehen. Als er auf der Uferb√∂schung sa√ü, sprach ihn ein Sanit√§ter an, aber er konnte nur stumm auf den leblosen K√∂rper starren, der langsam von ihm weg trieb. Starr vor Angst sah er zu, wie zwei Personen vom Anleger der Tauchschule ins Wasser sprangen, und kurz darauf ihren schlaffen K√∂rper an der Spundwand hoch zogen. Dann nahmen ihn zwei Leute in die Mitte, h√ľllten ihn in eine knisternde, silberne Folie und brachten ihn zum Rettungswagen.

Was waren das f√ľr Stimmen gewesen, da im Wasser? Zwei hatten gestritten. Worum? Um Leben? Seins und Ihres? Und war das jetzt so gekommen, der Tausch? Hatte Sie das so gewollt?

Er sp√ľrte, dass jemand ihn in einen Sitz dr√ľckte, und anschnallte. Im n√§chsten Augenblick wurde die Trage in den Wagen geschoben, und die Sanit√§ter sprangen in das Auto. Mit heulender Sirene startete der Wagen und rumpelte in Richtung Stra√üe. Von seinem Sitz konnte er nur ihre Beine sehen und wie bet√§ubt starrte er auf die Wassertropfen, die vom Ende der Trage auf den Boden platschten. Die Sanit√§ter waren in routinierter Betriebsamkeit, ohne das er verstand was sie da taten. Satzfetzen drangen abwechselnd mit dem Piepsen von Ger√§ten an seine Ohren:
"Ein Milligramm Adrenalin, H√§nde weg, Schock, noch nicht, noch mal, ja, gut jetzt" Irgendwann piepste das Ger√§t in regelm√§√üigen St√∂√üen. Die Sanit√§ter entspannten sich sichtlich. Sie erreichten schlie√ülich das Krankenhaus, und eilig wurde die Trage weg geschoben. Er wollte aufspringen und ihr folgen, w√§re aber ohne seinen Stock fast der L√§nge nach hingefallen. F√ľr einen Augenblick hatte er das ganz vergessen. 'Ja, der Stock schwimmt wohl noch im Kanal', schoss es ihm durch den Kopf.
"Wo bringen Sie sie hin?" Einer der Sanitäter drehte sich zu ihm herum, während der Andere ihn in einen Rollstuhl setzte.
"Intensiv", antwortete er knapp, und verschwand durch die milchige Glast√ľr.

Wie im Nebel lie√ü er die Aufnahmeprozedur mit den vielen Fragen √ľber sich ergehen. Dann fand er sich in einem Bett wieder. Irgendwie hatten sie sogar einen altmodischen Schlafanzug und einen viel zu gro√üen Bademantel f√ľr ihn organisiert. Eine Kr√ľcke stand neben dem Bett. Sie war ins Wasser gesprungen, und hatte ihn aus dieser ausweglosen Lage befreit. Hatte sein Leben gerettet. Und jetzt? Wie ging es ihr? Wo war sie? Intensiv, wo ist das? Schwerf√§llig stand er auf und schlich zum Aufzug. Als er endlich den Eingang zur Intensivstation gefunden hatte, wollten sie ihn nicht herein lassen. Umst√§ndlich erkl√§rte er , was passiert war und nach einiger Diskussion schien die verantwortliche Schwester endlich zu verstehen, warum er sie unbedingt sehen musste.
"Eigentlich geht das nicht, aber in dem Fall ausnahmsweise." Damit √∂ffnete sie endlich die T√ľr und wies ihn in das erste Zimmer auf der rechten Seite. Dann stand er nehmen ihrem Bett und starrte in ihr blasses Gesicht. Ihre Augen waren geschlossen aber die gleichm√§√üigen Zacken auf dem Monitor, beruhigten ihn. Warum hatte sie das nur getan? Sie hatte sich selbst in Gefahr gebracht. Die Angst um ihr Leben hatte sein Herz fast aussetzen lassen, als sie pl√∂tzlich von ihm weg trieb. Tr√§nen stiegen in seine Augen, als er an die furchtbaren Augenblicke dachte. Er war sicher, sie w√§re tot, bis das Ger√§t im Krankenwagen das Gegenteil behauptet hatte. Immer noch konnte er es kaum fassen. Ungl√§ubig starrte er in ihr schmales, blasses Gesicht. Nach einer Weile zog er einen Stuhl heran und setzte sich ganz dicht neben sie. Er legte einen Arm auf ihre Decke und st√ľtzte seinen Kopf darauf. Ihre Lider flatterten zuerst nur ein wenig, dann √∂ffnete sie die Augen und starrte an die Decke. Wieder h√∂rte er diese Stimmen in seinem Kopf.
"Warum bin ich noch hier?"
"BIST DU NICHT FROH, DAS DU NOCH DA BIST?"
"Nein."
"DAS SOLLTEST DU ABER. ICH KOMME NOCH FR√úH GENUG ZU DIR.
"Du hast sie alle genommen, warum mich nicht auch? Es ist zu schwer, ohne die, die man liebt."
"DAS IST LANGE HER. DU BIST NOCH NICHT AUF DER LISTE. DU KANNST DICH NEU VERLIEBEN."
"Ach, bist du jetzt auch Amor?"
"ICH BIN ALLE, DAS WEISST DU DOCH."
"Und warum hast du ihn auch genommen?"
"HAB ICH NICHT. ER IST NOCH DA."
"Danke." Das war nicht in seinem Kopf. Das letzte Wort hatte sie laut gesagt.
Langsam drehte sie den Kopf zur Seite und als ihre Blicke sich trafen, lächelte sie. Das war das wunderbarste und wärmste Lächeln, das er je gesehen hatte und es bohrte sich, wie eine Pfeilspitze, tief in seine Mitte. Hastig griff er nach ihrer Hand und hielt sie fest. Wortlos starrte er sie an.
"Wir sollten mal zusammen einen Kaffee trinken", fl√ľsterte sie sehr leise.

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