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Leselupe.de > Gereimtes
Am See
Eingestellt am 02. 06. 2003 16:54


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2shy
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

Werke: 17
Kommentare: 26
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Der Mond scheint rein und freundlich
und Wind streicht durch die Bäume,
so sanft, ganz leis` und vorsichtig,
damit ich von ihm träume.

Lautlos fallen Blätter nieder
in schwebend unsichtbarem Bann.
Das Schilf fl√ľstert mir stumme Lieder,
damit ich endlich schlafen kann.

Und die schwarze Fläche sacht,
sie nimmt die Funkelsterne an,
damit ich noch in dieser Nacht
im Himmel baden kann.




__________________
Als Einstein in den Himmel kommt, hat er einen Wunsch frei. Er will die Weltformel erfahren. Der liebe Gott schreibt Zahlen auf die Himmelstafel, und Einstein wird immer nervöser. "Aber das ist ja voller Fehler!" - "Ich weiß", sagt der liebe Gott läc

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Carmen
???
Registriert: Jul 2001

Werke: 35
Kommentare: 114
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das ist wunderbar idyllisch. ich liebe die letzte strophe.
ich verstehe nur nicht, warum das schilf stumme lieder singt. ich denke mir, du meinst dessen rauschen. das ist doch aber nicht stumm. oder habe ich das falsch verstanden? wenn nicht, fände ich ein anderes adjektiv besser. hm...mir fällt im moment keines ein...sehr schlecht, ich kritisiere und habe keine verbesserungsvorschläge
ich w√ľrde das "und" in der zweiten zeile weglassen, einfach wegen des rhythmus.
der spruch in deiner signatur ist spitze.
gr√ľ√üe, carmen

__________________
Man sollte keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist.
F.W. Nietzsche

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La Luna
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Apr 2001

Werke: 19
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Hallo 2shy,

dein Gedicht finde ich ganz zauberhaft. Es zog mich richtig hinein und das passiert mir nur selten.
Gut gemacht!
Dennoch sind mir kleine Fehlerchen ins Auge gesprungen:
Der gr√∂√üte davon ist der unsaubere Reim "freundlich/vorsichtig" im ersten Vers. Das w√ľrde ich noch √§ndern. Zudem w√ľrde ich den Artikel vor "Wind" streichen. Meiner Betonung nach folgen dadurch zwei betonte Silben aufeinander und darum kommt man etwas aus dem Takt.
Im zweiten Vers ist es ähnlich. Wenn du das "mir" in der 3. Zeile streichst, klingt es wesentlich glatter.
Ja, und das war's auch schon.


Lieber Gruß
Julia




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2shy
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

Werke: 17
Kommentare: 26
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Hallo!

Vielen Dank f√ľr eure Anregungen.
Den Artikel in der zweiten Zeile habe ich sofort gestrichen. es klingt dadurch wirklich besser. Bei dem "mir" in der zweiten strophe bin ich mir noch nicht so sicher, weil ich finde, daß die Zeile ohne das Wort nicht mehr rhythmisch ist.
La Luna, du hast recht, der Reim in der ersten Zeile ist unsauber. Ich werde mir noch mal den Kopf zerbrechen, aber im Moment fällt mir keine passende Abänderung ein.
Carmen, im Prinzip hast du recht. Das Schilf rauscht und ist daher nicht stumm. Das "stumm" habe ich nur gew√§hlt, weil es die Gesamtatmosph√§re gut beschreibt: obwohl das Schilf rauscht, ist es im Grunde doch still am See. Als alternative W√∂rter f√§llt mir spontan "sanfte Lieder" ein oder "fl√ľstert mir knisternd Lieder".
Ich werd mir auch das nochmal durch den Kopf gehen lassen.

Gruß
2shy
__________________
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La Luna
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Registriert: Apr 2001

Werke: 19
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So liest es sich schon besser.
Das "mir" k√∂nntest du sogar lassen, wenn es am Ende der Zeile st√ľnde. Allerdings m√ľsstest du dann die erste Zeile angleichen. W√§re vielleicht ne √úberlegung wert.

Gr√ľ√üle, Julia


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2shy
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

Werke: 17
Kommentare: 26
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Danke Melody!
Du hast recht, man sollte das Leben teilen und sei es, indem man davon erzählt.

Luna: Die erste Zeile zu ändern ist schwierig, da sich auf "mir" kein sinnvoller Reim ergibt.
Ich empfinde das "mir", an der Stelle, wo es jetzt ist, als gar nicht so schlimm. Wenn ich das Gedicht laut lese, dann habe ich Betonungen auf Schilf, der zweiten Silbe von fl√ľstert, auf der ersten von stumme und auf der zweiten von Lieder. So pa√üt sich das "mir" ein.

Gruß
2shy
__________________
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