Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92225
Momentan online:
379 Gäste und 15 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Am Telefon
Eingestellt am 19. 07. 2004 01:14


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Alina
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

Werke: 45
Kommentare: 67
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Alina eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Am Telefon

Ich rufe dich an,
Du sprichst mit mir,
Doch deine Gedanken sind leer.
Nur Satzgef├╝ge
Verlassen den Mund.
Du sagst die drei Worte nie mehr.

Das Licht deiner Augen,
Einst hell und klar,
Entz├╝ndet im Feuer f├╝r mich,
Ist nun erloschen.
Mir bleibt die Trauer
In der Erinnerung an dich.

Ich hab es gesp├╝rt,
Schon lange vor dir,
Dass alles zu Ende jetzt geht.
Ein Traum verloren,
Mein Herz kehrt zur├╝ck,
Und Hoffnung vom Winde verweht.

Du sagst zu mir "Tsch├╝ss",
Legst den H├Ârer auf,
Deine Stimme leise verhallt.
In meinen Ohren
Rauschen des Blutes.
Trotz Sommers ist mir pl├Âtzlich kalt.




__________________
Ex oriente lux

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Alina,
ein truriges Gedicht.....
Es m├╝├čte in der letzten Zeile allerdings
"trotz Sommers hei├čen (trotz des Sommers)
Oder t├Ąusche ich mich?
Und noch etwas, was wirklich st├Ârt - da├č Du das ganze
Gedicht durchgehend in Fettdruck schreibst.
Sch├Âner w├Ąre es, wenn Du nur den Titel fett l├Ą├čt.
Die fetten Zeilen wirken irgendwie aggressiv
und zerst├Âren dieses feine und traurige Gedicht.
Na, ja ist ja nur meine Meinung
Ach,ja, ich sehe gerade, Du hast gar kein Titel ├╝ber'm
Gedicht - sollte man vielleicht machen, denn
so wirkt das Gedicht als Ganzes - irgendwie abgeschlossener.

LG Klopfstock

Bearbeiten/Löschen    


Alina
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

Werke: 45
Kommentare: 67
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Alina eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von Klopfstock
Hallo, Alina,
ein truriges Gedicht.....
Es m├╝├čte in der letzten Zeile allerdings
"trotz Sommers hei├čen (trotz des Sommers)
Oder t├Ąusche ich mich?
Und noch etwas, was wirklich st├Ârt - da├č Du das ganze
Gedicht durchgehend in Fettdruck schreibst.
Sch├Âner w├Ąre es, wenn Du nur den Titel fett l├Ą├čt.
Die fetten Zeilen wirken irgendwie aggressiv
und zerst├Âren dieses feine und traurige Gedicht.
Na, ja ist ja nur meine Meinung
Ach,ja, ich sehe gerade, Du hast gar kein Titel ├╝ber'm
Gedicht - sollte man vielleicht machen, denn
so wirkt das Gedicht als Ganzes - irgendwie abgeschlossener.

LG Klopfstock


Danke f├╝r die Hinweise, liebe Klopfstock. Habe sie auch gleich eingearbeitet.
So wirkt das Gedicht wirklich besser.
Ich hoffe, es melden sich auch noch andere Mitglieder dieser Site
l.G. Ilona/Alina
__________________
Ex oriente lux

Bearbeiten/Löschen    


presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

Werke: 200
Kommentare: 1762
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um presque_rien eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Alina,

an einigen Stellen deines Gedichtes wirkst du sehr bem├╝ht, das Versma├č einzuhalten, z.B.:

quote:
Dass alles zu Ende jetzt geht

quote:
Deine Stimme leise verhallt

Das f├Ąllt leider unangenehm auf. Und auch mithilfer dieser k├╝nstlich wirkenden S├Ątze schaffst du es leider nicht immer, dem Gedicht die Form zu geben, die du anscheinend beabsichtigtest (3-f├╝├čiger Anap├Ąst im 3.&6. Vers jeder Strophe).

Auch inhaltlich finde ich es eher schwach - sorry...

LG,
presque_rien

Bearbeiten/Löschen    


Alina
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

Werke: 45
Kommentare: 67
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Alina eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Re: am Telefon

quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von presque_rien
Hallo Alina,
Und auch mithilfer dieser k├╝nstlich wirkenden S├Ątze schaffst du es leider nicht immer, dem Gedicht die Form zu geben, die du anscheinend beabsichtigtest (3-f├╝├čiger Anap├Ąst im 3.&6. Vers jeder Strophe).

Auch inhaltlich finde ich es eher schwach - sorry...

LG,
presque_rien


Zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass ich beim Schreiben eines Gedichtes nicht immer an Versma├če und Silben denke. Meist geht es mir darum, einen Text, passend zur Melodie, die ich dazu im Kopf habe, mit dem n├Âtigen Gef├╝hl auszudr├╝cken.
Ich m├Âchte einfach nur den Leser des Beitrages ansprechen.
Manch einer hat vielleicht schon Gleiches erlebt und findet sich dann in meinem Gedicht wieder.
Dass ich damit nicht jeden Geschmack treffe, ist mir klar.
Aber so unterschiedlich, wie die Vorstellungen von Kunst sind, so differenziert ist auch die Betrachtungsweise.
Ich danke Dir, dass Du meinen Beitrag gelesen und bewertest hast.
L.G. zur├╝ck
Alina


__________________
Ex oriente lux

Bearbeiten/Löschen    


presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

Werke: 200
Kommentare: 1762
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um presque_rien eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Alina,

Klopfstock hat mich v├Âllig zurecht darauf hingewiesen, dass ich in meinem vorherigen Posting unn├Âtigerweise mit hochtrabenden Begriffen um mich geschmissen habe - entschuldige daf├╝r. Nat├╝rlich geht es haupts├Ąchlich um Melodie - und gerade die k├Ânnte bei dir, finde ich, durch kleinen Verbesserungen viel besser zur Geltung kommen!

Eigentlich hast du eine sehr ansprechende Struktur f├╝r das Gedicht gew├Ąhlt - dass du die verreimten und rhytmischen Verse 3 und 6 jeder Strophe mit weniger "formatierten" Versen auff├╝llst ist angenehm erfrischend. Deswegen, f├Ąnde ich es sch├Ân, wenn gerade diese "ma├čgebenden" Verse auch wirklich bei der Form blieben:

quote:
Doch deine Gedanken sind leer.
[...]
Du sagst die drei Worte nie mehr.

Hier ist alles perfekt!

quote:
Entz├╝ndet im Feuer f├╝r mich,
[...]
In der Erinnerung an dich.

Hier ist beim letzten Vers leider eine Silbe zuviel (drei unbetonte Silben hintereinander), was den Lesefluss st├Ârt - und sich damit ja auch auf die Vermittlung der Botschaft auswirkt. Du k├Ânntest das Problem doch sehr einfach l├Âsen, indem du aus "Erinnerung" -> "Erinn'rung" machst!

Entz├╝ndet im Feuer f├╝r mich,
[...]
In der Erinn'rung an dich.


quote:
Dass alles zu Ende jetzt geht.
Und Hoffnung vom Winde verweht.

Hier hast du das Versma├č beibehalten - aber der erste Vers h├Ârt sich sehr unnat├╝rlich an, was schade ist, da dein Gedicht sonst sehr "lesernah" und authentisch, ebern ungek├╝nstelt wirkt. Hier f├Ąllt es mir schon viel schwerer, eine Ver├Ąnderung vorzuschlagen... vielleicht:

Das alles zum Ende hin geht.

oder

Das alles, was war, nun/schon vergeht.

Aber dir f├Ąllt bestimmt was besseres ein, als diese Vorschl├Ąge ;-).

quote:
Deine Stimme leise verhallt.
Trotz Sommers ist mir pl├Âtzlich kalt.

Leider wirkt das wieder unmelodisch - allerdings f├Ąllt mir auch nichts besseres ein, au├čer vielleicht:

und leise dein Sprechen verhallt.
Nun ist mir trotz Sommers so kalt.


Ich finde, wenn du ein wenig an diesen Versen feilst, wirkt das Gedicht sofort besser! :-)

LG,
presque_rien

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!