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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Amiga 500
Eingestellt am 12. 05. 2005 16:18


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plosiv
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jan 2005

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Sprechen sollte einfach sein. Gehe ich allerdings davon aus, dass jeder, der meine Sprache spricht, durchaus ein √§hnliches Schema im Kopf hat, wenn er zum Beispiel 'Hund' aus meinem Mund h√∂rt, kann ich bereits sehr falsch liegen. Ich meine, 'blau' kann durchaus vom Konzept her ein wenig variieren; f√ľr manchen gehen selbst die Seiten der Leselupe ins bl√§uliche (nicht f√ľr mich wohlgesagt!), aber nun gut, um sich zu verst√§ndigen, hat die Evolution der Sprache Archetypen, die bestimmte Gegenst√§nde mit bestimmten phonetischen Reihenfolgen verkn√ľpfen, entwickelt, die nicht sehr unterschiedlich sein d√ľrfen, damit man miteinander kommunizieren kann.

Meine neue Kollegin versteht mich nicht. Nicht nur mich nicht,nebenbei erwähnt. Hört sie mein Wort 'Hund' denkt sie offensichtlich 'Katze'. Ich bin verzweifelt, denn folgende Szenen sind Alltag:

'Hast du das Abstrichr√∂hrchen f√ľr Frau Meier besorgt?'
- 'Ja, die Medikamente von Herrn M√ľller sind ge√§ndert worden...'

Denkt sie schneller als sie spricht und hat mir zwei Informationen in einem Satz verpackt, oder hat sie etwas Wichtiges vergessen? Hat sie mich verstanden? Habe ich sie verstanden?
Zuviel Interpretationsspielraum, manchmal w√ľnsche ich mir, dass sie funktioniert wie eine Blackbox: Input - Output. Keine Gedanken, keine Interpretation, Ja oder Nein. Wie ein Commodore 64 Computer, den man ohne gro√üe Vorkenntnisse programmieren kann. Doch sie ist wie 'deep blue', unergr√ľndlich und unerforscht spuckt sie Ergebnisse aus, die nichts mehr mit meinem Input zu tun haben, und ich kann ihren Deduktionen nicht mehr folgen.

Wahrscheinlich bin ich der C64.

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

ich kann dich beruhigen, plosiv. die leselupe ist gr√ľn.
ich hätte sie lieber in einem zarten blau, aber was soll`s
...
mißverständnisse im sprachlichen austausch entstehen nicht
durch fundamentale unterschiede zwischen sender und
empfänger. nein. sie sind eine laune der natur, der
langweilig w√§re, wenn wir uns perfekt verstehen w√ľrden.
möglicherweise will ich nicht immer verstehen, was der
andere sagt. zumal, wenn ich diesen menschen unsympathisch
finde.
oder wenn ich bockig bin. wääääääh! ich bin ein kleinkind!!

glaube mir, plosiv, wir menschen verhalten uns zwar
verbal geschickter als kleinkinder, aber der grundtenor
dabei ist derselbe: trotz, zuneigung, ablehnung ...

dein text gefällt mir. deine gedanken darin gefallen mir.
möglicherweise interpretiere ich sie anders, als du sie
dachtest.

bon.

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