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Leselupe.de > Kurzprosa
Amok
Eingestellt am 15. 12. 2001 15:31


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da vader
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Es war still. Zumindest kam es ihm so vor. Die Stille war bedrückend. Er fasste Atem. Schnell schnupfte er noch etwas von dem Koks das er mit hatte. Und dann setzte er sich in Bewegung. Das Koks machte ihn high. Er war bereit. Gezielt griff er in seine Tasche. Sie war da. Eine Desert Eagle, 9mm, geladen, 9 Schuss. Mit gezielten Schritten bewegte er sich in Richtung Ende des Korridors. Niemand sonst ging auf dem Gang. Die Stunde hat schon lang angefangen. Vor 10 Minuten. Der Lehrer müsste nun an der Tafel stehen, oder zumindest irgendwo in der Nähe. Der Lehrer war das erste Ziel. Er hasste Mathe. Er befand sich jetzt vor der Tür. Das Koks begann immer mehr zu wirken. Er fasste den Entschluss. Endgültig. Langsam öffnete er die Tür. „Wo warst du?“, sprach der Lehrer. Mit Ruhe erhob er die Waffe, zielte auf den Kopf. Er sah in die erschreckten Augen, spürte die Angst, die Angst vor dem Tod. Er hörte die Schreie. Die Hilferufe. Dann schaute er den Lehrer wieder ins Gesicht. Das blanke entsetzen. Er genoss diesen Blick noch ein paar weitere Sekunden. Dann drückte er ab. Die Kugel flog. Sie flog direkt in den Kopf. Blut spritze an die Tafel, und das Fenster. Und Gehirnmasse. Die Schreie wurden immer lauter. Und er genoss es. Er stand noch immer unter der Tür. Ein Mädchen versuchte aus dem Fenster zu klettern. Sofort schoss er. Wieder spritze das Blut in alle Richtungen. Manchen ins Gesicht, manchen in die Augen, und manchen in die offenen Münder. Er hatte noch 7 Schuss. „Aber was soll das, hör doch auf“ Tod. Noch 6 Schuss. Draußen hörte er eine Tür. Er drehte sich um. Aus der Nachbarklasse trat die Lehrerin auf dem Gang. „Was ist denn da los?“ Gnadenlos drückte er ab. Jetzt sind nur noch 5 Schuss übrig. 4 mit denen er Spaß hatte, und den wollte er sich machen. Er ging weiter in die Klase hinein. Er ging auf die das schönste und beliebteste Mädchen der Klasse zu. „Zieh dich aus“ „Aber“ „Mach was ich dir sage!“ Und sie machte es. „Leg dich auf dem Tisch“ Sie lag nackt vor ihm auf den Tisch. Ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. Nachdem er sich sattgesehen hatte drückte er wieder ab. Der Schuss hallte durch den Raum. Die Wunde klaffte mitten in ihren Bauch, aber sie war noch nicht tot. 4 Schuss noch. Er drehte sich um, bewegte sich auf seine Ex-Freundin zu. „Das ist für dich“, hauchte er ihr zu rammte er die Waffe an die Kehle. Und drückte ab. Das Klassenzimmer war mittlerweile schon mit soviel Blut beschmiert, dass man meinen könnte man befinde sich in einem schlechten Horror-Film. Nun hatte er nur noch 3 Schuss. Er überlegte was er noch damit anfangen könnte, aber in diesem Moment kam der Direktor mit einem anderen Lehrer in die Klasse. Er drückte zweimal ab, die beiden waren nicht tot, aber schwer verletzt. Er hatte jetzt nur noch einen Schuss. Und er wusste wie er ihn verwenden würde. Er steckte sich die Pistole in den Mund. Schmeckte den schmutzigen Lauf der israelischen Waffe. Dachte daran, das bald eine Kugel durch seinen Kopf sausen würde, sein Gehirn in eine unerkennbare schleimige Masse verwandeln würde, dann wieder aus ihm austreten würde und in die Wand einschlagen würde. Und dann drückte er ab. Die Kugel ließ sein Blut und seine Gehirnmasse weit durch den Raum verteilen. Er war tot, und mit ihm einige andere Tote und Verletzte. Am nächsten Tag hatte die Zeitung ihre Schlagzeile, so eine Story war immer ein guter Aufhänger. Mit ein paar Interviews der geschockten Klassenkameraden abgerundet der perfekte Verkaufsschlager. Auch die Polizei würde ihre Arbeit bald aufnehmen. Sie würden sein Zimmer durchsuchen. Dort aber nichts außer Drogen, wie Koks, Grass und andres Zeug. Auch in besonderen Mischungen. Außerdem würden sie einige Packungen unbenutzter Kondome vorfinden, einige Porno-Videos, viele leere Flaschen gestohlenen Schnaps und Bier. Sie würden auch Computerspiele wie „Kingpin“ finden, es bleibt jedoch die Frage ob dies in den Medien wirklich groß rauskommen wird, in unseren Gegenden schon, in Amerika eher nicht, die Spiele-Industrie hat dort schon mehr Macht als Hollywood, die Sender werden sich also hüten diese als Feinde auf sich zu hetzen. Es würde eine Woche Aufregung in den Medien geben, dann wird es der Rest der Welt schon wieder vergessen haben, wie sie fast alles nach einer gewissen Zeit wieder vergisst. In dem kleinen Kaff, in dem er wohnte wird man noch Jahre später von diesem Ereignis berichten, aber schon mehr als Sage als als wahre Erzählung. So wird das Ganze bald vergessen sein, und damit ein physisch und psychisch kaputten Jugendlicher, ohne das sich irgendjemand die Frage nach dem Warum stellt. Für so etwas ist in unserer modernen Spaß-Gesellschaft nicht drin. Man darf sich ja nicht die Gute Laune verderben lassen. Es wird einen Trauergottesdienst geben, wie wenn das in irgendeiner Weise etwas an der Tatsache ändern würde das Menschen gestorben sind. Doch wer kümmert sich um die Geschichte dieses Menschen, der so zerfallen ist, das sein einziger Ausweg Selbstmord war, dass er andere mit reinziehen musste? Nicht viele.

Und so beginnt diese Geschichte, die Geschichte eines 14-jährigen Namenlosen.

Es war Montag, eine neue Woche beginnt. Eine neue Woche voller Langweile, Einsamkeit und Ziellosigkeit. Doch was sollte man sonst machen? Die Schulglocke ertönte. Es war wieder einmal Zeit für Mathematik. Nicht besonders prickelnd. Natürlich freut sich jeder wenn die Stunde wieder vorbei ist, doch bis dahin muss man sich mit einem Lehrer abfinden, der viel verspricht aber wenig hält. Einen Lehrer der nachtragend bis zum geht nicht mehr ist. Doch auch dies wird durchgestanden. Genauso der Rest des Tages. Dann ist der sinnlose Teil des Tages endlich vorbei. Unser Protagonist begibt sich mit einigen Freunden zum nächsten Supermarkt, in diesem Fall ein Filiale der Handelskette BILLA. Die Räder wurden abgestellt, das Geschäft betreten. Zielstrebig werden eine Leberkässemmeln eingekauft, dazu einige Liter Eistee und noch einige andere Sachen. Danach wird eine Stunde dafür aufgebraucht das eben gekaufte zu verzehren. Nun wird noch einige Zeit beim Geschäft herumgehangen. Nach 2 Stunden macht man sich dann auf den Heimweg. Die Hausaufgaben werden gemacht, oder auch nicht. Den Rest des Tages sinnlos verbracht, um Mitternacht ins Bett gegangen und die Tortour beginnt von neuem. Dies war der Alltag unseres Protagonisten. Er verbrachte seine Zeit mit Herumgehänge und anderem, ähnlichen Aktivitäten. Doch es sollte nicht mehr lange so bleiben.

Sie waren wieder einmal mit ein paar Leuten bei Lebensmittelhandlanger. Bis jetzt 1 ½ Stunden. „Hat jemand von euch etwas alkoholisches da?“ „Nein, ich nicht“ „Scheiße, besorgen wir uns von irgendwo was“ „Und von wo wenn ich fragen darf?“ „Wie wärst wenn wir was mitgehen lassen“ „Du meinst das doch nicht ernst oder?“ „Und ob“ „Du willst doch nicht was stehlen?!“ „Wenn sie es uns so nicht geben, was sollen wir denn machen“ Also ging einer der Gruppe in das Geschäft. Nach 5 Minuten kam er wieder heraus, er deutete ihnen gleich wegzufahren. So fuhren sei einige Zeit, bis sie die nächste Parkbank erreichten, dort machten sie Halt. „Und war hast mit gebracht?“ „Schnaps“ Und so tranken sie bis die Flasche leer war. Sie waren nachher natürlich alle nicht mehr ganz auf der Höhe ihrer geistigen Leistungen. Doch sie waren noch so weit, das sie sich ausmachten beim nächsten mal besser ein anderes Geschäft zu bestehlen, da dieser hier es vielleicht merken könnte.

Für unseren Protagonisten war an diesem Tag nicht mehr an Hausaufgabenmachen zu denken. Er legte sich aufs Bett, schlief ein, wachte wieder auf und schlief wieder ein. Sein Kopf dröhnte. Doch dies machte ihm nichts. Wichtig für ihn war das Zusammengehörigkeitsgefühl, das Gefühl Teil eines ganzen zu sein, anerkannt zu werden, wichtig zu sein. Das ist das was zählte. Dafür gab er so einiges auf.

So ging es einige Wochen dahin, dann und wann stahlen sie etwas von einem der Supermärkte, und als sie mit allen durch waren (es gab nicht wirklich viele) gingen sie wieder zum ersten. Sie hatten auch gar keine andere Wahl, ihnen würde kein Alkohol verkauft werden, das hatten sie schon probiert. Also mussten sie es stehlen, sie taten es nicht gern, aber auch nicht ungern, eine Pflichtübung sozusagen. Wie gesagt, so ging es einige Zeit dahin.
Derweil ging es ihm in der Schule auch nicht besonders gut. Meistens passte er nicht auf, es interessierte ihn auch gar nicht. Die Schule war für ihn wie ein Ausgangspunkt, für das, was man nach der Schule macht. Und das dauerte lang, oft kam er erst nach 11 Uhr nach hause, und da hatte er dann keine Lust mehr irgendetwas zu lernen, oder andere Aktionen in dieser Art zu tätigen. Doch sitzen bleiben wollte er auch wieder nicht. Was lag da also näher als bei den Tests zu schummeln. Gesagt getan, und damit es nicht zuviel auffiel schummelte er immer nur so, das er auf einen Dreier kam. Doch die Schule war in seinen Leben eigentlich ziemlich unwichtig. Das zählte nicht. Nur seine Gang zählte, das war wichtig.

Seine Gang hatte eine Rivalität mit einer anderen, im selben Ort beheimateten. Heimlich schmieden sie Pläne wie sie sich gegenseitig die Hölle heißmachen könnten. Eines Tages war es dann auch so weit. Die beiden Gangs trafen sich auf einem weiten, geräumige Parkplatz. Sie hatten also genug Platz um zu machen wie es ihnen beliebte. Dann begann der Kampf. Eine Gang bestand aus 4 Mitgliedern, das war die unseres Protagonisten, die andre aus 5. Doch dies störte sie nicht, keine der beiden Gruppen störte es. Also gingen die beiden Gruppen aufeinander los. Er bekam einen Schlag ab, direkt ins Gesicht. Er blutet, spürte den Geschmack davon in seinen Mund. Es schmeckte gut, und er wollte mehr. Wie ein rasender Hund stürzte er los. Er traf zwei der Gegner ebenfalls ins Gesicht. Auch sie bluteten, doch ihnen gefiel dieser Geschmack nicht so gut. 2 von 5 lagen auf den Boden. Nach 3 übrig. Geschickt wirbelte er herum, traf seinen Widersacher mit dem Bein in den Bauch, sofort setzte er mit der Faust nach, auch er lag am Boden. Seine Kollegen hatten die restlichen 2 erledigt. Nun wurde es Zeit ihnen zu zeigen wer der Sheriff in der Stadt ist. Sie griffen in ihre Taschen und kramten Messer hervor. Sie waren scharf, sehr scharf. Und in den Augen ihrer Opfer bildete sich Angst. Angst vor den Schmerzen, aber auch Angst vor dem Tod. Ihnen war es zuzutrauen. Die Gang suchte sich 3 Personen aus, die restlichen 2 ließen sie laufen. Und dann begann das grausame Spiel. Langsam strich er mit seinen Messer über die Haut seinen Gegenübers. Ritzte kleine Wunden in die Haut. Glitt nah an dem Auge vorbei, schnitt ihm ins Gesicht. Blut strömte aus der Wunde, nicht viel, aber doch einiges. Und ihm machte es immer mehr Spaß. Er fügte ihm noch einige kleine Wunden zu, bevor er zum Höhepunkt ausholte. Seine Kollegen taten das gleiche, und einer war dafür zuständig, dafür zu sorgen das keiner entkommt. Nun war es bald soweit, er hatte genug gespielt. Langsam bewegte er sein Messer Richtung Kopf. Strich damit am Hals entlang, glitt aber doch weiter hinauf. Ritzte ihm noch die Lippen auf. Schnitt noch einige male in die Wangen. Und glitt immer weiter hinauf. Nun war er schon über dem Auge, auch dort fügte er ihm noch einige Wunden zu, doch dann war es soweit. Er bewegte das Messer Richtung Ohr und führte einen kräftigen Hieb aus. Er hatte ihm ein Teil seines Ohrs abgetrennt. Entsetzt schrie sein Widersacher, unfähig sich zu wehren. Im Abstand von einer Minute wurde das Ritual auch bei den anderen 2 durchgeführt und dann waren sie fertig. Sie hatten ihren Blutdurst fürs erste gestillt . Außerdem würde sich diese Gang so schnell nicht mehr mit ihnen anlegen, dass war gewiss. Nach diesem Ereignis tranken sie noch einiges, und rauchte bei der Gelegenheit auch einige Zigaretten. Ein Banden-Mitglied hatte jedoch etwas „besseres“ dabei. Grass. Sie rauchten es. Und es gefiel ihnen. Sie wurden high davon, schwebten ihn einen meditativen Geisteszustand. Und sie rauchten noch mehr von dem Zeug, bis nichts mehr da war. Sie mussten neues auftreiben. Doch woher das Geld hernehmen. Klauen bot sich an, doch sie waren nicht geübt genug darin. Viel besser erschien ihnen der Überfall von Jugendlichen, die meisten Jünger als sie selbst. Mit Messern bewaffnet und mit der Drohung, falls sie das Geld nicht rausrücke, oder davon etwas den Bullen zustecken, damit Bekanntschaft zu machen, eingeschüchtert gaben sie ihnen breitwillig alles Geld das sie mit hatten. So verdienten sie sich am Anfang etwas Geld, doch schnell wurde ihnen klar das dies nicht ewig so gehen könnte. Irgendwann würde sie jemand verpfeifen, und dann sah es schlecht. Wie anders also Geld herbekommen. Zu diesem Zeitpunkt viel ihnen nichts bessres ein, doch einige Wochen später kam einer von ihnen auf die Idee selbst „Grass“ zu züchten, ihren Bedarf zu rauchen und denn Rest zu verkaufen. So sahen denn Vorschlag zuerst skeptisch gegenüber, aber nach einiger Überredungskunst einigten sie sich auf eine kleine Plantage im Wald, möglichst abgelegen von allen Wegen. Und dort bauten sie ihre Drogen an, sie brauchten jetzt zwar das Geld nicht mehr für Grass, doch es gab noch anderen, härtere Drogen.

Es ging also immer tiefer mit ihm hinab. Doch er merkte es nicht. Er merkte es gar nicht. Doch noch wäre es noch rechtzeitig gewesen. Noch hätte er aufhören können. Doch er tat es nicht.

Auch in der Schule verschlechterte sich seine Leistung zusehends. Meistens schrieben er und seine Kumpanen Fünfer, wenn es gut ging Vierer. Doch dies störte sie nicht weiter. Es war doch nur die Schule, die ihrer Meinung nach, nichts mit dem richtigen Leben zu tun hat. Zu diesem Zeitpunkt war ihnen noch nicht klar das das richtige auch nicht leichter für sie sein würde. Doch so weit war es noch nicht. Langsam wurden sie abhängig von den Drogen. Nicht nur vom Grass, sondern auch von den härteren Stoffen, allen voran Kokain. Sie besorgten sich den Stoff über Deals auf dem Schulhof. Sie selbst handelten auch auf dem Schulhof, es war ein scheinbar ewig währender Kreislauf des Gebens und Nehmens. Die Streitereien mit den anderen Gangs gingen auch zurück, da diesen klar wurden das sie auf einem anderen Level spielten, sie kämpften nicht einfach nur bis der andere aufgibt, sondern treten dann noch nach. Sie setzen nach mit Messern, manchmal fügen sie ihren Opfern auch mit einem Feuerzeug Brandwunden zu. Dies gehörte für sie zum Alltag.

Als sie merkten, dass ihnen ihre Opfer nicht mehr breitwillig über den Weg liefen suchten sie sich selber welche. Sie streunten herum, und wenn sie eine passende Person gefunden hatten machten sie sich über sie her. Ich will hier nicht wieder eine detaillierte Beschreibung über die körperlichen und manchmal auch sexuellen Vergewaltigen geben, es genügt zu sagen das es grauenhaft war. Mit Drogen vollgepumpt schlichen sie herum, kümmerten sich nicht mehr um die Schule oder andere Aktivitäten, immer öfter kamen sie auch gar nicht mehr zur Schule.

Hier stellt sich natürlich die Frage wie es überhaupt so weit kommen kann. Was ist mit den Eltern, der Polizei? Diese Fragen sollen jedoch ungeklärt bleiben, sagen wir einfach es gab in diese Richtung keinerlei Probleme. Die Gang wurde meilenweit gefürchtet.

Doch verbesserte sich ihr Leben? Sicherlich nicht. Ihr körperlicher Zustand wurde von Woche zu Woche schlechter, ebenso irgend es ihren geistigen, nur schien dieser noch schneller zu schwinden, bis bald gar nichts mehr da zu schein schien.

Und so trug es sich eines Tages, in ihrer geheimen Plantage zu.

Die Gang saß rund um einen Holzstumpf, er war so groß, dass er sich als Tisch bestens eignete. Sie hatten schon ihre tägliche Ration Hasch geraucht. Nun waren die Tabletten dran. Auch diese wurden schnell heruntergeschluckt. Doch nun sollte der Höhepunkt des Tages kommen, der Koks Konsum. Einer nach dem andern zogen sie sich ihre Lines rein. Doch als der letzte dran war geschah es. Irgendetwas explodierte in ihm drin, Blut quoll aus seiner Nase. Er fiel um, auf den Boden. Er atmete noch. Doch sie konnten keine Rettung holen. Oder besser gesagt, sie wollten nicht. Dann wäre ihre geheime Plantage ja aufgefallen. Sie versuchten ihn also irgendwie zu retten. Doch ohne medizinische Fachkenntnisse war es natürlich umsonst. Bald war ihr Freund tot. Doch was sollte nun mit ihm geschehen. Sie wussten es nicht, und so ließen sie ihn einfach im Wald liegen. Es war jedoch klar das dies bald aufliegen müsste. Und so verbreite sich bald die Nachricht vom Tod des Jungen. Die Polizei ermittelte, die Plantage wurde still gelegt, und sie begannen mit den ersten Verhören in der Schule. Doch es war noch nicht soweit. Sie wollten noch nicht aufgeben. Also besorgte sich jeder von ihnen eine Waffe, um sich vor den Polizisten schützen zu können. Es war nicht besonders schwer sich so etwas zu besorgen, und außerdem hatten sie sich etwas Geld beiseite gelegt. Die Polizei kam ihnen immer mehr auf die Spur. Und am Dienstag war es soweit.

Es war still. Zumindest kam es ihm so vor. Die Stille war bedrückend. Er fasste Atem. Schnell schnupfte er noch etwas von dem Koks das er mit hatte. Und dann setzte er sich in Bewegung. Das Koks machte ihn high. Er war bereit. Gezielt griff er in seine Tasche. Sie war da. Eine Desert Eagle, 9mm, geladen, 9 Schuss. Mit gezielten Schritten bewegte er sich in Richtung Ende des Korridors. Niemand sonst ging auf dem Gang. Die Stunde hat schon lang angefangen. Vor 10 Minuten. Der Lehrer müsste nun an der Tafel stehen, oder zumindest irgendwo in der Nähe. Der Lehrer war das erste Ziel. Er hasste Mathe. Er befand sich jetzt vor der Tür. Das Koks begann immer mehr zu wirken. Er fasste den Entschluss. Endgültig. Langsam öffnete er die Tür. „Wo warst du?“, sprach der Lehrer. Mit Ruhe erhob er die Waffe, zielte auf den Kopf. Er sah in die erschreckten Augen, spürte die Angst, die Angst vor dem Tod. Er hörte die Schreie. Die Hilferufe. Dann schaute er den Lehrer wieder ins Gesicht. Das blanke entsetzen. Er genoss diesen Blick noch ein paar weitere Sekunden. Dann drückte er ab. Die Kugel flog. Sie flog direkt in den Kopf. Blut spritze an die Tafel, und das Fenster. Und Gehirnmasse. Die Schreie wurden immer lauter. Und er genoss es. Er stand noch immer unter der Tür. Ein Mädchen versuchte aus dem Fenster zu klettern. Sofort schoss er. Wieder spritze das Blut in alle Richtungen. Manchen ins Gesicht, manchen in die Augen, und manchen in die offenen Münder. Er hatte noch 7 Schuss. „Aber was soll das, hör doch auf“ Tod. Noch 6 Schuss. Draußen hörte er eine Tür. Er drehte sich um. Aus der Nachbarklasse trat die Lehrerin auf dem Gang. „Was ist denn da los?“ Gnadenlos drückte er ab. Jetzt sind nur noch 5 Schuss übrig. 4 mit denen er Spaß hatte, und den wollte er sich machen. Er ging weiter in die Klase hinein. Er ging auf die das schönste und beliebteste Mädchen der Klasse zu. „Zieh dich aus“ „Aber“ „Mach was ich dir sage!“ Und sie machte es. „Leg dich auf dem Tisch“ Sie lag nackt vor ihm auf den Tisch. Ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. Nachdem er sich sattgesehen hatte drückte er wieder ab. Der Schuss hallte durch den Raum. Die Wunde klaffte mitten in ihren Bauch, aber sie war noch nicht tot. 4 Schuss noch. Er drehte sich um, bewegte sich auf seine Ex-Freundin zu. „Das ist für dich“, hauchte er ihr zu rammte er die Waffe an die Kehle. Und drückte ab. Das Klassenzimmer war mittlerweile schon mit soviel Blut beschmiert, dass man meinen könnte man befinde sich in einem schlechten Horror-Film. Nun hatte er nur noch 3 Schuss. Er überlegte was er noch damit anfangen könnte, aber in diesem Moment kam der Direktor mit einem anderen Lehrer in die Klasse. Er drückte zweimal ab, die beiden waren nicht tot, aber schwer verletzt. Er hatte jetzt nur noch einen Schuss. Und er wusste wie er ihn verwenden würde. Er steckte sich die Pistole in den Mund. Schmeckte den schmutzigen Lauf der israelischen Waffe. Dachte daran, das bald eine Kugel durch seinen Kopf sausen würde, sein Gehirn in eine unerkennbare schleimige Masse verwandeln würde, dann wieder aus ihm austreten würde und in die Wand einschlagen würde. Und dann drückte er ab. Die Kugel ließ sein Blut und seine Gehirnmasse weit durch den Raum verteilen. Er war tot, und mit ihm einige andere Tote und Verletzte.

Die Polizei bekam alles heraus. Die restlichen Mitglieder der Gang sind auf Entzug. Das ist das Ende der Geschichte.

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da vader
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Kommentare

Ich will mal selbst mein "Werk" kommentieren

Ich hab es hier mal einfach ohne Nachbearbeitung hereingestellt, es dürften sich also sicherlich Fehler darin befinden (meine Faulheit tut mir leid)

Der Inhalt ist sicher unglaubwürdig (Hanf-Plantage im Wald) doch das ist ja auch egal.

Ich hab das Ganze einfach nur aus einer Laune geschrieben, bin gespannt was ihr davon haltet.

Ach ja, die Wiederholung des Anfangs am Schluss ist kein Fehler.

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