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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Amor kann so gemein sei
Eingestellt am 30. 09. 2005 19:12


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chrissieanne
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„Hey, Flocke! Wirst du das wohl lassen. Komm sofort hierher!"
Der kleine, wei├če Hund hielt verdutzt inne und schaute zu seiner Herrin. „Ja, schau ruhig. Ich mag das nicht, wenn du an diese B├Ąume pinkelst. Hierher jetzt."
Flocke rannte, dass seine Ohren flogen. Nun sa├č er vor ihr, hechelte, und wedelte freudig. „Ja, lach mich nur aus, kleines Mistvieh. Du kannst doch keine Liebenden anpinkeln!"
Siegrid beugte sich hinab und kraulte ihren Hund liebevoll, was er mit einem Freudentanz unter Einbezug des gesamten Hinterteils honorierte. Dann kl├Ąffte er sie zweimal an und schoss wieder davon.
Siegrid lachte und lehnte sich auf ihrer Bank zur├╝ck. Es war ein herrlicher Tag. Die Sonne schien, die Luft war lau und eine leichte Brise lie├č das Laub der B├Ąume wispern. Wie anders sie aussahen. Dichtes Gr├╝n und fette Fr├╝chte. Schamlos boten sie sich in ihrer prallen ├ťppigkeit dar. W├Ąren sie nicht dazu verdammt, auf ihren m├Ąchtigen Wurzeln festzustehen - sie w├╝rden ├╝bereinander herfallen. W├╝rden die Fr├╝chte des anderen gierig fressen, sich das Laub von den Zweigen rei├čen. Ja, das w├╝rden sie.
Siegrid grinste, streckte sich mit einem „Aaaaaah", geno├č die Sonne, die Aufregung. Flocke kam angerannt, sprang neben sie und stupste seinen Kopf an ihren ├ärmel. Sie kraulte ihn. „Ja, gleich Fl├Âckchen, lass mich noch ein bischen schwelgen." Der Hund legte sich, mit einem tiefen Seufzer. „So ist`s brav."
Unter der Erde hielten die Wurzeln H├Ąndchen..

Schon als sie das erste Mal diese B├Ąume gesehen hatte, waren ihr ├Ąhnliche Ideen gekommen. Nackt waren sie da, standen sich gegen├╝ber in klirrender Stille. Nur der Schnee gew├Ąhrte ihren Wurzeln Schutz vor der Eisesk├Ąlte. Wurzeln, die, ineinanderverwoben, zwei riesige Gesch├Âpfe in Liebe verbanden - f├╝r alle Zeit. Fasziniert hatte sie dagestanden, w├Ąhrend Flocke eifrig schnupperte - auch da pfiff sie ihn im letzten Moment zur├╝ck.
Und fing an zu heulen.
Sie war eigentlich ├╝berhaupt nicht romantisch veranlagt und Kitsch war ihr zuwider. Doch beim Anblick dieser B├Ąume ging sie mit ihr durch. Die Sehnsucht. Schluchzend lie├č sie sich auf die Bank fallen. Flocke versuchte auf ihren Scho├č zu springen, doch sie lie├č ihn nicht. Keinen Trost gab es f├╝r ihre Einsamkeit. Warum nur waren M├Ąnner, die sie kennenlernte, allesamt geschmacklose, ignorante Idioten? Flockes Knurren durchbrach ihre tr├╝bseligen Gedanken, sie schaute auf.
Ein gro├č gewachsener Mann stand vor ihr und reichte ein Taschentuch. „Kann ich ihnen helfen? Ist etwas passiert?" Er trug einen altmodischen Mantel -so etwas registrierte sie sofort, sie hasste schlechten Geschmack. „Oh, nein. Es ist alles in Ordnung. Es ist nur... ich wei├č auch nicht - danke sch├Ân." Verlegen schneuzte sie ins Tuch. Er setzte sich neben sie. „Die B├Ąume sind wundersch├Ân, nicht wahr? Wie ein auf ewig verbundenes Liebespaar. Eine in die Natur gemei├čelte Utopie."
Sie drehte den Kopf. Ein sch├Ânes Profil hatte er, sah man von der Frisur einmal ab. Und unglaubliche Augen, wie sie herzklopfend feststellen musste, als er sich zu ihr drehte. Hellgr├╝n. Unter schwarzen Haaren. Nur diese Frisur! „ Das haben sie sch├Ân ausgedr├╝ckt. Genau deshalb hab ich weinen m├╝ssen." Er l├Ąchelte bezaubernd. „ Hab ich`s doch gewusst." Sie schwiegen eine Weile und schauten auf die B├Ąume, hinter denen das Sonnenlicht nun weiss und k├╝hl hindurch schien. Der Fremde nahm einen Fotoapparat aus der Tasche und hielt dieses Bild f├╝r immer fest. Dann stand er auf. „Sie sollten nicht mehr so lange hier sitzen.. Sonst w├Ąren am Ende unsere B├Ąume noch schuld an ihrer Grippe. Das ist ganz sicher nicht ihre Bestimmung." Er zwinkerte ihr zu und ging fort. Flocke knurrte noch immer. Der Fremde hatte ihn gar nicht beachtet. „Flocki, ist gut jetzt. Komm, wir gehen."

Zu Hause in ihrem Loft auf dem Sofa, Flocke zu ihren F├╝├čen, ein flackerndes Feuer im offenen Kamin, den teuren Rotwein in der Hand,dachte sie an ihn. Die ganzen folgenden Tage, in der Kanzlei, bei den Gerichtsverhandlungen, w├Ąhrend der Gespr├Ąche mit den Mandanten, den Mittagessen mit KollegInnen, in der Sauna, den Telefonaten mit diversen Bekannten immer, st├Ąndig dachte sie an den fremden Mann unter den B├Ąumen. Nach einer Zeit lie├č es etwas nach. Jedoch kamen immer wieder diese Momente. Nach drei Monaten war sie soweit. „Ich muss ihn wiedersehen. Unbedingt." Ihr Entschluss stand fest. Sie musste es versuchen. Mittlerweile war er in ihrer Phantasie zu einem wahren Wunderwesen mutiert. Klug, witzig, geschmackvoll, vielleicht etwas verschroben, phantasievoll und aufgeschlossen im Geist und in der Liebe.
Sie begann in diverse Zeitungen zu announcieren:

„An keiner Grippe sind sie schuld. Doch sie haben eine Schleife in mein Hirn gewebt: ich will dich wiedersehen, ich will dich wiedersehen, ich will dich
wiedersehen." Chiffre: Liebesb├Ąume

Wochenlang war sie wie im Fieber. Stellte sich vor, wie er reagieren w├╝rde. Malte sich immer wieder das Wiedersehen aus. Flocke war ├Ąu├čertst ungehalten ob des seltsamen Verhaltens seiner Herrin. Sie war v├Âllig nerv├Âs, bei nichts wirklich bei der Sache. Irgendwann setzte dann doch die Resignation ein. Traurig schlich sie durch die Tage, bis sie sich zwang, ihn aus ihren Gedanken zu verbannen.
Und da kam er - der Brief.

„Verehrte Unbekannte. Mit Erstaunen las ich ihre Anzeige und bilde mir ein, der Begehrte zu sein. Ich traf eine weinende Frau unter zwei B├Ąumen, die wie Liebende gewachsen sind. Wenn sie dieses weinende Wesen sind, w├╝rde ich einer Begegnung mit gro├čer Freude entgegensehen."

Siegrid jauchzte .Endlich. Sie tanzte durch die Wohnung und las den Brief wohl tausendmal. „Wie s├╝├č. Wie h├Âflich. Fast schon gestelzt. Er ist bestimmt genauso aufgeregt wie ich."
Er hatte seine Telefonnummer angegeben. Es war zwar noch fr├╝h am Morgen - doch ein Wein musste sein. Und eine Zigarette. Irgendwo musste sie doch - als sie vor zwei Jahren aufgeh├Ârt hat, hatte sie die letzte Schachtel - im Keller in der roten Kiste! Sie raste in den Keller, w├╝hlte in der Kiste, fand die Schachtel, lief zur├╝ck ins Wohnzimmer, setzte sich auf die Couch nahm einen Schluck Wein, z├╝ndete sich eine Zigarette an - und inhalierte tief.
„Jetzt oder nie."
Er war da, diese sch├Âne Stimme, aufgeregt unsicher ausgetauschte Floskeln - und sie waren verabredet. Am Samstag abend in einer Jazzkneipe, die sie vorgeschlagen hatte. Er wohnte gar nicht weit von ihr entfernt. Unglaublich.

Sie war gern Anw├Ąltin, aber die letzten drei Tage waren furchtbar. Auf nichts konnte sie sich konzentrieren. Sie war verliebt. Tats├Ąchlich. Seit Ewigkeiten war sie wieder verliebt.
Siegrid stand auf und Flocke sprang erfreut von der Bank. „Heute abend ist es soweit Flocki. Ich treffe mich mit diesem Mann. Vielleicht der Mann meines Lebens. Ich danke euch, Ihr Sch├Ânen." Sie warf den B├Ąumen eine Kusshand zu und lief zur├╝ck zum Wagen. Flocke rannte bellend vorraus.


Siegrid ├Âffnete die T├╝r. Das Lokal war gut besucht Dicke Rauchschwaden hingen im Raum, und Duke Ellington bet├Ârte ihr Ohr. Flocke trottete hinter ihr her. Er hasste Kneipen. Sie sah durch die schwatzenden und lachenden Menschen einen Mann im grauen Anzug am Tresen sitzen. Da war er. Sie schob sich zu ihm durch und legte eine Hand auf seine Schulter. Er fuhr herum und sprang auf. "Oh, da sind Sie... guten Abend...wie sch├Ân." Er k├╝├čte ihre Hand. Wie s├╝├č. Der Anzug irritierte ein wenig und seine Frisur - das hatte sie vergessen. „Hallo, ├Ąhm... ja, da bin ich, und ich freu mich, dich wiederzusehen." Er r├Ąusperte sich und nestelte an seinem Kragen. „Ja, nat├╝rlich, entschuldigung. Du. Da bist du ja. Wie sch├Ân." Sie lachten beide und setzten sich auf Barhocker. Er hatte einen freigehalten.
„Es ist recht laut hier und sehr schlechte Luft. Du magst diese Kneipe?" Er schaute etwas angestrengt. „Ja, sehr. Ich liebe Jazz. Du nicht?" „Nun - aber wenn es dir gef├Ąllt. Das ist ja die Hauptsache." Irgendwas war komisch. Doch dann nahm er ihre Hand.
„Ich war so entz├╝ckt von deiner Anzeige. Ich habe dich auch nicht vergessen." Er raunte es in ihr Ohr, sie sah in sein Gesicht - diese Augen - der Mund. Und schon k├╝├čten sie sich. Er war etwas unbeholfen, doch nach einiger Zeit ging es sehr gut. „Lass uns zu mir gehen. Hier ist es ungem├╝tlich."
Diese Kneipe als ungem├╝tlich zu bezeichnen - dazu geh├Ârte schon was. Doch Siegrid wollte ihn. Unbedingt.
Engumschlungen gingen sie die Stra├čen entlang, immer wieder knutschend. Vor seiner Haus angekommen, bellte Flocke emp├Ârt. So viel Nichtbeachtung war er nicht gew├Âhnt
„Du hast einen Hund dabei?" fragte er entsetzt „Das merkst du jetzt erst?" lachte sie. „Der ist immer dabei. Flocke ist inklusive, wenn du mich willst." Er grinste bl├Âd und z├Âgerte. „Ach, was soll`s. Komm rein."
Sie stiegen den Hausflur hinauf. Immer wieder k├╝├čten sie sich, er wurde langsam fordernder, legte die H├Ąnde auf ihren Po. Etwas tolpatschig. Er schloss die Wohnungst├╝r auf und trug sie ├╝ber die Schwelle. Flocke bellte, sie lachte. Mit geschlossenen Augen lie├č sich sich durch die Wohnung tragen. Schlie├člich stellte er sie auf die F├╝├če. In seiner Umarmung ├Âffnete Siegrid die Augen - und schrie auf.
Er zuckte zusammen, lie├č sie los. „Um Himmels Willen , was hast du?"
Sie starrte.
Starrte auf die liebenden B├Ąume.

„Eine Fototapete." fl├╝sterte sie.
„Eine Fototapete." wiederholte sie, w├Ąhrend ihr entsetzter Blick ├╝ber das Bett mit der Bl├╝mchensteppdecke, der Nachttischkommode mit Porzellank├Ątzchen, und den Autogrammbildern von Margot Hellwig an der Wand glitten.
„Ja, ist sie nicht wundersch├Ân geworden! Vorher hatte ich einen Sonnenuntergang mit Palmen, doch dieses Motiv ist viel ansprechender, nicht wahr? Au├čerdem erinnert es mich immer an...."
Ihr Pfiff lie├č ihn verstummen.
„Flocke, nicht .....hierher!"
Doch es war zu sp├Ąt.

__________________
Das Buch soll die Axt sein f├╝r das gefrorene Meer in uns. (Franz Kafka)

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

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die

ganze zeit dachte ich O,o, wie wird das enden? du hast mich echt ├╝berrascht! sehr nette geschichte.
lg
__________________
Old Icke

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sihl
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Aug 2005

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Kommentare: 2
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Hallo chrissieanne

Deine Geschichte zieht und der Schluss macht Spass. Das Bild mit den B├Ąumen finde ich sch├Ân, wenn auch die Verwandlung von der Kitschhasserin zur gl├╝cklich Verliebten etwas gar rasch geschieht.

Was mich noch ein wenig st├Ârt, sind die allzu nahe liegenden Bilder (Klischees w├Ąren jetzt eine Spur zu b├Âse). Anw├Ąltin mit teuren Kleidern, Loft und Rotwein...nun ja, hat die Frau auch ein Profil? Der Mann wirkt zun├Ąchst auch vorgestanzt, doch die Tapete erkl├Ąrt dann einiges. In seinem Fall finde ich das Naheliegende OK.

Dann muss ich als Jazzer noch etwas mehr Pr├Ązision fordern. Mit Duke Ellington habe ich kein Problem, doch wie kann er "ein Ohr bet├Âren"? W├Ąre es nicht eher der Swing seines Klavierspiels/ das Raunen seiner Bl├Ąser o. ├Ą., die gefallen? Und w├Ąre das Verb dann nicht eher ein Gefallen, ein Hinreissen, ein L├Ąchelnhinzaubern als ein Bet├Âren?

Zu guter Letzt w├╝rde ich den Text noch ein wenig eindampfen. Ich weiss: Man kann alle Texte k├╝rzen, ausser die eigenen. Aber gelohnt hat es sich, zumindest bei mir, noch jedes Mal.

Sch├Âne Gr├╝sse

sihl

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chrissieanne
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2003

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liebe flammarion,
danke dir sehr, f├╝r deinen kommentar. freut mich, wenn sie dir gef├Ąllt, meine kleine geschichte.
schlaf sch├Ân und bis bald.

liebe(r) sihl,
die klischees sind bewu├čt betont. wobei der mann gar keine pers├Ânlichkeit, keinen namen gar nichts hat, w├Ąhrend sie ja schon als vermeintlich kitschhassende (in wirklichkeit hoffnungslos romantische) frau von welt (die sich in einem schwachen moment sofort in den erstbesten verknallt, der sie dabei erwischt.
ich k├Ânnte ihre pers├Ânlichkeit mehr ausbauen, aber gleichzeitig soll der text gek├╝rzt werden. mmmh.
was das k├╝rzen, so wie er ist angeht, versteh ich schon. ganz gl├╝cklich bin ich auch nicht.
lass mir ein bi├čchen zeit ja? Bin ein bi├čchen tr├Ąge veranlagt, und hab eh wenig Luft im moment.

bei duke ellington haste mich voll erwischt. "rotwerd"
da hab ich den erstgr├Â├čten, der mir einfiel genommen. aber den verkehrtesten was "bet├Ârte ihr ohr" angeht.
also entweder ich ├Ąndere den sound in der kneipe in ella fitzgerald oder dinah washington oder so (die ich beide liebe) oder ich ├Ąndere die formulierung.
weil, vor allem ella, kann ein ohr durchaus bet├Âren, ohne ihr unrecht zu tun, oder?

ich danke dir f├╝r deinen ausf├╝hrlichen kommentar und w├╝nsch dir eine gute nacht.
lg
chrissieanne
__________________
Das Buch soll die Axt sein f├╝r das gefrorene Meer in uns. (Franz Kafka)

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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
Kommentare: 2423
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Hallo chrissieanne,

eine sehr sch├Âne Geschichte ├╝ber die inneren und die ├Ąu├čeren Werte im Leben.
Fragt sich nur, wer am Ende das Rennen macht - Amor oder der gute Geschmack...
Gef├Ąllt mir!

Sch├Âne Gr├╝├če,
NDK

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Edgar Wibeau
Guest
Registriert: Not Yet

Man kennt sie, deine delikaten Rendezous. Man hegt seine Ahnungen und die Pointe ist dann doch ganz anders als erwartet. Fototapete und Margot-Hellwig-Autogrammkarten. Es fehlten eigentlich nur noch die Caprifischer und eine mumifizierte Mutti im Schaukelstuhl. Besonders gut hat mir der finale Auftritt Flockes gefallen. Nur der Name ist vielleicht doch etwas spie├čig f├╝r das Scho├čh├╝ndchen einer hippen Yuppie-Anw├Ąltin. Aber das tr├╝bte den Lesespa├č in keiner Weise.

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