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Leselupe.de > Ungereimtes
An den Bach
Eingestellt am 27. 05. 2005 16:51


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MarenS
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An den Bach

Rasch sprudeln deine Wellen,
hinfort eilen deine Wasser
├╝ber gr├╝n bemoosten Stein.

Ein Murmeln, ein Gl├Ąnzen,
es scheint wie nat├╝rliche Magie,
fort, fort von hier enteilst du
unaufhaltsam, strebend, hell.

Mein Blick will halten, doch
du entschwindest munter pl├Ątschernd,
jede H├╝rde willkommen hei├čend
als einen heiteren Spielgesellen,
raschen Laufes - fort, fort von hier.

25.05.05
MarenS

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MarenS
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...ich liebe kommentarlose Bewertungen...

Maren

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Prosaiker
Guest
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hm,hm,hm - hm -! Ich wei├č nicht, ich hab da so meine gewissen Probleme mit deinem Gedicht. Der Versuch, den Bach direkt anzusprechen, missgl├╝ckt meines Erachtens nach in der ersten Strophe, in der zweiten und dritten funktioniert es besser. Warum es missgl├╝ckt?

"Rasch sprudeln deine Wellen,
hinfort eilen deine Wasser
├╝ber gr├╝n bemoosten Stein."

Ich lese das und denke mir: Na, und? Das mag ja alles Fakt sein, dass da ein Bach ist und der flie├čt da lang und so, aber diese drei Zeilen als eigenst├Ąndige Strophe, als einleitende Strophe dem Leser (also in diesem Falle mir) vorzuf├╝hren, ist unpassend und gar recht unpoetisch. Der Anfang der zweiten Strophe ist mir ebenfalls unsympathisch, er ist (f├╝r mich) blo├č ein ausgelutschtes Bild, dass ich so auch in einem Gl├╝ckskekschen als Info ├╝ber meine 'n├Ąchste gro├če Liebe' finden k├Ânnte. Danach folgt die beste Stelle im Gedicht:

"fort, fort von hier enteilst du
unaufhaltsam, strebend, hell."

Woran du auch am Ende des Gedichtes wieder anschlie├čt. Hier erkenne ich das erstemal eine gewisse Stimmung, ich merke, was das lyrische Ich f├╝hlt, verstehe, was es will. Die letzte Strophe ist die beste, weil sinnvollste, weil stimmungsvollste, weil lyrisch akzeptabelste. Doch - alles in allem will ich schlichtweg keinen Zugang zu deinem Gedicht finden, evt. kann wer anders mehr damit anfangen.
Wie immer: Alles subjektiv & ohne Gew├Ąhr, daf├╝r aber mit freundlichen Gr├╝├čen von mir

PS: Ja, Bewertungen ohne Kommentar sind d├╝rftig und sprechen f├╝r sich ( = denjenigen, der sie abgibt)

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MarenS
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Werter Prosaiker...dir jedenfalls lieben Dank f├╝r deinen wirklich ausf├╝hrlichen Kommentar.
Ob sich an diesem Gedicht noch etwas ├Ąndert, wird dieZeit zeigen.

Gr├╝├če von Maren

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo maren,
auch mir fehlt ein gewisser kick, um in deine
betrachtung des bachs hinein zu kommen.
sie ber├╝hrt mich gef├╝hlsm├Ą├čig einfach nicht.
der bach ist ein bach. so wie ich ihn mir vorstelle
oder anschauen kann. an einigen stellen benutzt du
eine eher antiquierte sprache, begriffe wie
"hinfort", "heiteren spielgesellen", "enteilen".
da kann ich nichts mit anfangen, ich h├Ątte lieber eine
gegenw├Ąrtige beschreibung des bachs. etwas mehr
spiel und phantasie.
das zu meinem leseeindruck. mein geschmack ist es nicht
ganz.
viele liebe gr├╝├če,
denschie

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MarenS
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Liebe denschie,

das und genau das ist es, was das Schreiben so interessant macht. Jeder liest anders, ich habe des ├Âfteren mit deinen Gedichten so meine Probleme, denn ich liebe die Sprache meist in ihrer alten Form...nicht immer zwar aber meist.
Dir auf jeden Fall lieben Dank f├╝r deinen Kommentar, denn Kritik ist immer positiv auch wenn sie negativ ausf├Ąllt ;-)

Gr├╝├če von Maren

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