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Leselupe.de > Ungereimtes
An die Sonne
Eingestellt am 11. 04. 2011 17:40


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nachtfalter
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Sonne Du. Meine gleißende Geiß
die zwölfte Stunde hoch
am Himmel steht
und die Tiere
suchen Schatten
unterm einzigen Olivenbaum.

Mein Blut aber stampft
und dröhnt.Sonne: mein Blut.
Blut: meine Sonne.

Es fließt in den Hälsen
der Schafe, in den Schwingen der
Vögel, im Stachel des Skorpion und unter
den geschlossenen Lidern
der dösenden, ewig rätselhaften
Sphinx.

Sonne, mein Blut: Es fließt
und endet nicht.
__________________
MargareteSch.

Version vom 11. 04. 2011 17:40

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Nachtfalter,

ein sehr poetisches Gedicht, das mir sehr gefällt.
Nur im Mittelteil kann ich mir gut eine K√ľrzung vorstellen:

quote:
Sonne Du. Meine gleißende Geiß
die zwölfte Stunde hoch
am Himmel steht
und die Tiere
suchen Schatten
unterm einzigen Olivenbaum.

Mein Blut aber stampft und dröhnt
Sonne: mein Blut
Blut: meine Sonne.

Es fließt in den Hälsen
der Schafe, in den Schwingen der
Vögel, im Stachel des Skorpion und unter
den geschlossenen Lidern
der dösenden, ewig rätselhaften
Sphinx.

Sonne, mein Blut: Es fließt
und endet nicht.

Freundliche Gr√ľ√üe
Heidrun

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