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Leselupe.de > Ungereimtes
An düstren Tagen
Eingestellt am 09. 05. 2004 00:19


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B.Wahr
???
Registriert: Dec 2001

Werke: 188
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An düstren Tagen

An düstren Tagen
Wenn die Monde Monde jagen
Wenn nur der Trübsinn strahlt

Da möcht ich mit dir alen
Ganz eng, ganz nah und ohne Zahlen
Vergessen alle Erdenqualen

Die Monde dir begreifbar machen
Ganz nahe bei dir sein und wachen
Und hoffen auf befreites Lachen

An düstren Tagen - so ist mir
Wär ich so dringend gern bei dir
Und nur nicht hier

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

Werke: 3
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Hallo, B. Wahr!


Könnt' ich dir diese Monde holen -
Ja! Ja! Ich hätte sie gestohlen,
für dich ganz unbefohlen,

um düstre Tage zu erhellen
mit hellen Mondeswellen
an unsichtbaren Stellen.

Ich brächte dir das Lachen
als heisser Flügeldrachen
aus meinem Lavarachen -

Die Glut, die wär so hitzig,
sogar vollmundig spritzig
mit Zähnen scharf und spitzig.

Ich glaub, du würdest flüchten,
trotz harmlosen Gerüchten
und heit're Tage züchten ...


Dir einen schönen Sonntag!
Schakim
__________________
§§§> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufblühen <§§§

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B.Wahr
???
Registriert: Dec 2001

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Hallo Schakim,

die Monde sind mir einerlei
auch düstre Zeit geht mal vorbei
mit Schmerzen
und Kerzen
kriegt jeder Wicht
ein kleines Licht


Ganz lieben Dank für Deinen drachialen Kommentar!
Alle Gute
B.Wahr

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

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Guten Morgen, B. Wahr!

Das Licht von Kerzen hilft oft nicht
zu stillen Schmerzen von dem Wicht,
drum such' aus einem Blumenfeld
das schönste Blümelein der Welt,
welches dann nur mit Deiner Pflege
weiterblüht ganz rege ...


Einen lieben Morgengruss!
Schakim
__________________
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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

"An düstren Tagen,
wenn die Monde Monde jagen,
wenn nur der Trübsinn strahlt".....

Diese Zeilen finde ich ganz besonders schön, lieber
B.Wahr. Düstere Tage, wenn man glaubt, das Leben
bestünde nur aus Finsternis. Wie schlimm müssen sie sein,
wenn das Einzige das strahlt, der Trübsinn ist?
Ein sehr melancholisches Gedicht, jedoch ohne Jammerei.
Das schätze ich so an Deinen Werken, lieber b.Wahr....
Bei Dir kippen die Sachen nie um - gut ausbalanciert
und somit gelungen!!!!!

Dir einen schönen Sonntag
und ganz liebe Grüße
Klopfstock

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10341
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und nur nicht hier

Lieber B.Wahr,

ja, manchmal möchte man einfach ausreißen. Als meine Tochter auch beim zweiten Kind eine so extrem schwere Geburt hatte, sagte sie mir hinterher:"Zwischendurch habe ich gedacht, ich stehe jetzt auf und gehe zur Tür hinaus."
Leider hätte ich das auch nicht geholfen und nach 22 Stunden hat man sich endlich entschlossen, das Kind mit der Zange zu holen, denn die Nabelschnur hatte sich um das Beinchen gewickelt.
Aber hinterher war natürlich alles ziemlich schnell wieder vergessen. Bei so einer Entbindung ist das etwas Anderes, man bekommt schließlich ein unendlich großes Geschenk.

Wenn man sonst leiden muss, kann man aber nicht erkennen, warum das nun alles sein muss, und das finde ich sehr quälend.

Aber so ein Zufluchtsort- oder Zufluchtsmensch-Gedanke hat etwas Tröstliches. Noch besser wäre es, wenn der Betreffende wirklich greifbar wäre.

Sehr eindringlich hast Du deutlich gemacht, was sich im Inneren abspielt, wenn die Tage nur eine Bürde sind, und wie man versucht, sich selbst zu trösten.
Mir gefällt dieser Text ebenfalls sehr gut.

Deinem Protagonisten wünsche ich die Wendung zum Guten in allen Dingen.

Mit lieben Grüßen in den maikühlen Schwarzwald
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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