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Leselupe.de > Ungereimtes
An eine Herbstzeitlose im Raum
Eingestellt am 10. 10. 2009 20:16


Autor
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Ralf Langer
Routinierter Autor
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An eine Herbstzeitlose im Raum

Nur im Vor├╝bergehen
Ersp├Ąhte ich ein St├╝ck
weit dein Gesicht
Sehnte mich in deine Augen
warf einen kleinen Blick
der brach sich
auf deinem elfenbeinenen Genick

Du lebst wohl von fremder Erde
Schenkst deine Gifte den Anderen
Nicht Schatten bin ich
Nicht mal stumme Ahnung
auf deiner Moschusstirn

Komm flute auch meine R├Ąume
Mit einem milden Licht
Aber so gibt es f├╝r mich keine Bleibe
in einem herbstzeitlosen Gesicht

__________________
RL

Version vom 10. 10. 2009 20:16
Version vom 11. 10. 2009 16:21

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Franke
Routinierter Autor
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Hallo Ralf!

Das hat wohl jeder schon einmal erlebt. Man sieht jemanden aus den Augenwinkeln und tr├Ąumt sich in ein fremdes und unerreichbares Leben, aber es bleibt nur ein Wunsch und eine leise Melancholie zur├╝ck.

Ich h├Ątte sogar die ├ťberschrift noch auf die Spitze getrieben:

An eine Herbstzeit
lose im Raum


Sehr gerne gelesen!

Liebe Gr├╝├če
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

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Hallo Ralf,
ja das Gift der Herbstzeitlose l├Ąsst sich gut mit dem Sehnsuchtsgift mancher Frauen vergleichen.
Etwas seltsam finde ich die Stelle
"warf einen kleinen Blick
der brach sich
auf deinem elfenbeinenen Genick"
M├╝sste es nicht "an" hei├čen und "Genick" ist kein sch├Âner Ausdruck f├╝r die Hals-Schulterpartie einer Frau. Auch die ├╝bertragene Lesart "brach sich das Genick" bringt eine eher makabere Note in den Text (gewollt?).
Ansonsten gef├Ąllt mir das leicht morbidwehm├╝tige Verlangen in deinen Zeilen gut.
LG
Manfred

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

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Hi perry,
ich bin mi auch nicht sicher ob "an" oder "auf"
oder " in"

au├čerdem hast du eine wunde Stelle angesprochen

ich suche eigentlich nach einem Wort wie reflektieren
oder splittern, etwas das man mit Augen und Licht besser
in Zusammenhang bringen k├Ânnte.

Vor mir schwebt ein Bild eines Blickes der quasi
ungesehen zur├╝ckgeworfen wird und dabei zerfasert.

Ideen?
IRGENDJEMAND?
RALF
__________________
RL

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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

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Hallo Ralf!

Schwierige Sache mit dem Genick.
Mir ist das Wortspiel gleich aufgefallen und ich finde es durchaus gelungen, bei einem anderen Ausdruck w├Ąre es nat├╝rlich zerst├Ârt.
Andererseits ist Genick wirklich kein sch├Ânes Wort im lyrischen Sinne.
Wie gesagt, schwierige Sache mit dem Genick.

Liebe Gr├╝├če
Manfred

__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

Werke: 850
Kommentare: 4772
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Lieber Ralf,
die Liebesgedichte an Unerreichbare sind bekanntlich immer die besten.
Ein kleines Problem habe ich mit deinem Text: in fremder Erde leben?? Das k├Ânnen m.E. vor allem Maulw├╝rfe, W├╝rmer und H├Âhlenbewohner. Menschen sind allenfalls "in fremder Erde begraben". Oder meinst du tats├Ąchlich eine schon Tote?
Herzliche Gr├╝├če
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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