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Leselupe.de > Ungereimtes
An mein Kind
Eingestellt am 23. 11. 2002 10:03


Autor
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unprodigal daughter
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2002

Werke: 5
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Winzige H├Ąnde, die sich an den Rockzipfel h├Ąngen
Gro├če Augen, die hungrig jeden bedr├Ąngen
Helle Ohren, die die Welt neu entdecken
Neugierige Finger, die vor nichts zur├╝ckschrecken
Freche F├╝├če, die aufgeregt davontrappeln
Ein kleiner K├Ârper, st├Ąndig am herumzappeln

Welch sturer Kopf, durch nichts zu bestechen
Mutige Seele, lass dich NIE brechen

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otto otter
???
Registriert: Aug 2002

Werke: 34
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Dein Wort in Gottes Ohr, denn auch dein Kind wird fr├╝her oder sp├Ąter unter die P├Ądagogen fallen.

Herzlich

Otto
__________________
rem tene, verba sequentur

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Klopfstock
Guest
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Lieber Otto Otter,

ich w├╝nschte, es w├╝rden wesentlich mehr Kinder
"unter die P├Ądagogen fallen", wie Du es
auszudr├╝cken pflegst. Ansonsten "wunderbare Welt
der Monster", wir erwarten Dich!!!

Sende Dir liebe Gr├╝├če

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otto otter
???
Registriert: Aug 2002

Werke: 34
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Liebe Klopfstock

Ich habe nat├╝rlich an die besonders dunkle Abteilung jener Erzieher gedacht (und glaube nicht, die g├Ąbe es nicht mehr), die im Kind den potentiellen Feind sehen, dessen Aktivit├Ąt sie dauernd ├╝berwachen, am besten vollst├Ąndig unterbinden m├╝ssen. Manchmal scheint die Unzufriedenheit des p├Ądagogischen Konstrukteurs mit dem Rohstoff, aus dem er den perfekten Menschen bauen will, stark durchzuschlagen und dann seltsame Bl├╝ten zu treiben...

Gruss

Otto
__________________
rem tene, verba sequentur

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Otto,

bei der Angst, die die Erzieher heutzutage
vor den Kindern haben werden wohl nur sehr wenige
zu dem f├Ąhig sein, was Du gerade angef├╝hrt hast.
Heutzutage erzieht der mit wenig Erfahrung (das Kind)
den mit viel Erfahrung (den Erwachsenen).
Verkehrte Welt, aber mir soll's egal sein *grins*...

Sende Dir einen lieben Gru├č

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unprodigal daughter
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2002

Werke: 5
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Gedanken des Autors zum Text:
Ich sehe, das mein Text hier zu einer kleinen Diskussion ├╝ber P├Ądagogen gef├╝hrt hat. Das verdeutlicht mir sehr gut, dass Texte von den Lesern oft ganz anders interpretiert werden, als sie vom Autor eigentlich gedacht waren. Ich gebe zu, die Gedanken, die f├╝r mich hinter dem Text stehen, sind nicht leicht zu durchschauen. Das mag etwas sein, woran ich noch arbeiten muss, denn ein Text sollte auch f├╝r den Leser durchschaubar sein und nicht nur f├╝r den Verfasser. Aus diesem Grund m├Âchte ich auch ein paar Erkl├Ąrungen dazu abgeben.


  • Der Text ist nicht an mein Kind gerichtet. Er richtet sich an alle Kinder, alle Erwachsenen und alle Erwachsenen, deren inneres Kind noch irgendwo in ihnen lebendig ist.
  • Es ging mir darum, aufzuzeigen, wie unschuldig, neugierig, eigenwillig und mutig Kinder auf die Welt kommen, wie faszinierend und bewundernswert sie in diesen Eigenschaften sind und wie leicht dies zerst├Ârt werden kann.
  • Die ersten Zerst├Ârer sind dabei die Eltern, die ihr Kind oft nach ihren Vorstellungen formen wollen (oft aus Sorge, weil sie doch nur das Beste f├╝r ihr Kind wollen).
  • Viele andere Einfl├╝sse folgen (Familie, Freunde, schlie├člich auch P├Ądagogen). Jeder Einfluss formt und ver├Ąndert, kann aufbauen oder zerst├Âren.
  • Der Aufruf am Ende geht an das innere Kind in jedem von uns. Es ist der Aufruf, wiederzuerkennen, was wir einmal waren: Kinder, unschuldig, neugierig, eigenwillig und mutig. Es ist ein Aufruf zu bewahren, was noch in uns schlummert, somit auch ein Aufruf an die Individualit├Ąt.

Ich habe das Gef├╝hl, mein Text war wirklich nicht so durchschaubar.

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