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Leselupe.de > Ungereimtes
Anders
Eingestellt am 09. 08. 2006 11:03


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Valentine
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2004

Werke: 27
Kommentare: 40
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Anders

Ich dachte,
wir sind befreundet,
haben schon so viel
gemeinsam erlebt,
uns auseinander gebogen
und
wieder zusammengerauft.
Doch irgendetwas
ist pl├Âtzlich (?) anders ÔÇô
ich?
Du?
Ich wei├č es nicht,
ich w├╝sste es gerne.
Wenn es dir auch auff├Ąllt,
und du wei├čt,
was es ist,
vielleicht
sagst du es mir?
Vielleicht
kann ich
etwas damit anfangen ÔÇô
und vielleicht
kann ich
dann auch wieder
etwas mit dir anfangen.

__________________
"War das nicht typisch? Kaum ging es um Frauen oder etwas Weibliches, schon war das Lexikon so nichts sagend wie ein Mondkrater. Ob irgendein M├Ąnnerverein die Lexika zensierte?" (Jostein Gaarder, Sophies Welt)

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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
Kommentare: 2423
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Hallo Valentine,

Zum Inhalt:
Menschen ver├Ąndern sich, und mit diesen Ver├Ąnderungen m├╝ssen auch Freundschaften und andere Beziehungen neu positioniert werden, wenn sie lebendig und authentisch bleiben sollen.
Manche Ver├Ąnderungen sind schleichend, manche kumulieren zu gr├Â├čeren schmerzhaften Einschnitte. Die Ratlosigkeit und die Suche nach Erkl├Ąrungen hast Du in Deinem Beispiel sehr anschaulich und einf├╝hlsam beschrieben.
Leider gibt es nirgendwo im Leben eine letzte Sicherheit daf├╝r, dass Entwicklungen in eine bestimmte gew├╝nschte Richtung gehen. Ich denke, man kann sich viel Leid ersparen, wenn man rechtzeitig lernt, solche "Grundgesetze" des Lebens zu akzeptieren. Je selbstverst├Ąndlicher man damit umgeht, umso h├Âher ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine neue Basis bzw. neue Ankn├╝pfungspunkte gefunden werden. Der Preis daf├╝r ist manchmal, dass man alte Erwartungen ├╝ber Board werfen muss. Besonders wichtig ist meiner Erfahrung nach, dass man sich bei all dem selbst treu bleibt und nicht aus (Verlust)Angst nur re-agiert, denn sonst ist das n├Ąchste Ungleichgewicht vorprogrammiert.

Zur Form:
Zeilenumbr├╝che allein machen meiner Ansicht nach aus einem Monolog noch keine Lyrik. Ich w├╝rde diesen Text eher der Prosa zuordnen. Aber das ist vermutlich Ansichtssache.

Wie auch immer, Dein Text bringt ein interessantes Thema zur Sprache.

Sch├Âne Gr├╝├če, NDK

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Saurau
Guest
Registriert: Not Yet

ich w├╝rde den text auch nicht unbedingt als gedicht bezeichnen. dazu ist er mir zu wenig verdichtet und zu ausformuliert.

der schluss spottet dem anfang. "Ich dachte, wir sind befreundet" und "vielleicht kann ich dann auch wieder etwas mit dir anfangen".
vielleicht liegt in dieser einstellung der hund f├╝r das scheitern der freundschaft begraben.

lg daniel

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Valentine
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2004

Werke: 27
Kommentare: 40
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Hallo NDK, Hallo Saurau,

vielen Dank f├╝r eure Anmerkungen!

Also, ich finde den Text eher "gedichtig" als prosaisch, aber das ist wahrscheinlich wirklich Geschmackssache. Unter "Kurzprosa" w├╝rd ich ihn auf jeden Fall aber nicht einordnen.

NDK:

Der Preis daf├╝r ist manchmal, dass man alte Erwartungen ├╝ber Board werfen muss. Besonders wichtig ist meiner Erfahrung nach, dass man sich bei all dem selbst treu bleibt und nicht aus (Verlust)Angst nur re-agiert, denn sonst ist das n├Ąchste Ungleichgewicht vorprogrammiert.

Sehr sch├Ân geschrieben und ausgedr├╝ckt! Mittlerweile ist die Freundschaft auch beendet, weil wir beide irgendwann eingesehen haben, dass es nur noch ein krampfhaftes Aufrechterhalten war. Ich denke, uns beiden geht es besser damit, obwohl es nicht ganz so leicht war, das zu kapieren - lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende ... ;o

Gru├č
Valentine.
__________________
"War das nicht typisch? Kaum ging es um Frauen oder etwas Weibliches, schon war das Lexikon so nichts sagend wie ein Mondkrater. Ob irgendein M├Ąnnerverein die Lexika zensierte?" (Jostein Gaarder, Sophies Welt)

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