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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Anfang mai
Eingestellt am 31. 10. 2013 20:11


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Monika Seyhan
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2013

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Elisabeth
Es stimmte nichts mehr, die Zigarrendosen unordentlich ĂŒbereinander gestapelt, halbleere, geöffnete Schnapsflaschen auf dem Thekenbereich. Volle Aschenbecher und eine geöffnete Kasse. Max musste in der NĂ€he sein, Elisabeth hörte aus einer Ecke, Radiomusik. Ein kleiner Flur fĂŒhrte auf den Hof, als Elisabeth dort hinschaute, verstand sie.
Max an die offene TĂŒr gelehnt, das Gesicht der Sonne zu gewandt, mit einem LĂ€cheln auf stark geschminkten Lippen. Die lĂ€ngeren Haare gelockt, fingen die Sonnenstrahlen auf und umspielten sein wunderschönes melancholisches Gesicht. Max im lachsfarbenen Unterkleid, SeidenstrĂŒmpfe und Stöckelschuhe. Das Radio hatte er auf den Boden gestellt, die Melodie summte er leise mit. Eine Hand lag auf der Brust, in der anderen hielt er den Brief.
„Was machst du da?“ Max drehte kurz den Kopf lĂ€chelte noch mehr und schwenkte rhythmisch den Brief.
„Freue dich mit mir, er lebt, er liegt in einem Lazarett und kommt bald nach Hause. Nach Hause hat er geschrieben, nicht zu dir oder zu mir. Was denkst du, wo wird er bleiben?“
Der erwartete oder verdrĂ€ngte Augenblick war gekommen. Elisabeth fĂŒhlte die Knie zittern, das Herz klopfen und Schweißperlen auf der Stirn. Erhobenen Hauptes schritt sie zu Max, sah ihm geradewegs in die Augen.
„Er gehört dir, werde mit ihm glĂŒcklich.“

Wie sie zu Adele kam, wusste sie nicht mehr. Sie spĂŒrte sich mit einem Mal gehalten von starken Armen und fĂŒhlte ein trĂ€nenfeuchtes Gesicht an ihren Wangen.
Alleine war sie nicht, das zu wissen, gab fĂŒr den Moment eine ungeheure Sicherheit. Die schwere Last trugen sie gemeinsam, befreit von jedem SchuldgefĂŒhl.
Sie bemerkten die leisen Schritte Max` nicht. Er wartete, bis die Frauen sich aus der Umarmung lösten.
Hilflos, nicht wissend ob er seine Freude zeigen durfte. Schuldbeladen und doch glĂŒcklich, stand er in dieser lĂ€cherlich wirkenden Aufmachung, die HĂ€nde an beiden Seiten des nicht erwĂŒnschten Körpers, schlaff herunter hĂ€ngend. Er zuckte mit den Achseln, beugte sich vor, nahm die HĂ€nde der Frauen und kĂŒsste sie.

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Gernot Jennerwein
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Registriert: Oct 2008

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Warum schreibst du so gebrochen:

quote:
    Es stimmte nichts mehr, die Zigarrendosen unordentlich ĂŒbereinander gestapelt, ...
quote:
Max an die offene TĂŒr gelehnt, das Gesicht der Sonne zu gewandt, ...
quote:
Max im lachsfarbenen Unterkleid, SeidenstrĂŒmpfe und Stöckelschuhe

Das ist keine deutsche Grammatik.

Liebe GrĂŒĂŸe
__________________
der Sibirier

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