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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Angepasstes Leben
Eingestellt am 30. 08. 2004 16:26


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Leuchtturm
Hobbydichter
Registriert: Aug 2004

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Sehr schnell kann man in den Sog der Geschw├Ątzigkeit und Anpassung hineingetrieben werden. Zwar muss man, um dies feststellen zu k├Ânnen, sich mit den Mitmenschen auseinandersetzen und ihnen Geh├Âr und Aufmerksamkeit schenken, doch muss man sich immer wieder davor h├╝ten, einen Teil der "Volksdummheit" auszumachen. Ist in einem Gef├╝ge einmal keine Bewegung mehr zu sp├╝ren, kann dies schon gef├Ąhrliche Folgen haben. Bewegung kommt aus einer Stimmung von Geist und Unangepasstheit. Das Wachen und die Kontrolle ├╝ber den Anderen verhindert diese Bewegung. Ist diese Unbewegtheit einmal eingetreten, werden sich einige Menschen der Str├Âmung der gleichen Linie mit Erfolg anpassen. Sie setzen sich eine Art Gleichg├╝ltigkeit auf und sind durch nichts aus der Ruhe zu bringen. So nach und nach lassen sie sich auf Gewohnheiten und Gepflogenheiten der anderen ein. Da ja sich die Summe der gleichen Denkweise schlie├člich immer wieder addiert, hat man bald das Ziel der sogenannten "Volksdummheit" erreicht. Daher muss st├Ąndig eine Gegenbewegung vorhanden sein. Doch wie kann man eine gewisse Objetivit├Ąt und Kenntnisse ├╝ber das menschliche Verhalten erreichen? Indem ich seine Denkweise und Taten zun├Ąchst ernst nehme. Der eigene Stolz verhindert n├Ąmlich das Kennenlernen eines Volkes. Dieser Stolz muss gebrochen werden, um in das Innere des anderen vorzusto├čen. Menschen offenbaren ihr Selbst recht ungern Leuten, bei denen sie das Gef├╝hl haben, unterlegen zu sein. Die gleiche Ebene lockt aus den Menschen so manch Ungeahntes heraus. Manche Menschen machen auch den Fehler, dass sie nur den B├╝chern die Welt zugestehen. Ihre Ideale werden strengstens im B├╝cherschrank geh├╝tet. Sie verlieren ein St├╝ck Nat├╝rlichkeit. Aus diesem Grund sind z. B. auch die sogenannten volksnahen Politiker oder Theologen viel beliebter. Sie k├Ânnen dem Volk aufs Maul schauen. Zuh├Âren k├Ânnen - Fragen stellen - Verst├Ąndnis zeigen - seine eigenen Meinung ├Ąu├čern, k├Ânnen nicht genug ge├╝bt werden, am besten schon in der Kindkeit. Der Mut, eine eigene Meinung zu haben und sie in heiklen Sitzationen auch zu vertreten, ist mir bisher bei wenigen Menschen begegnet. Die Kontrolle herrscht auch in der winzigsten Zelle. So mancher Mensch ben├╝tzt Ironie und Zynismus als Schutz gegen Konformit├Ąt. Originalit├Ąt, Kreativit├Ąt, Nat├╝rlichkeit und Zufriedenheit sind f├╝r mich Elemente, die ein Leben lebenswert machen und keiner modischen Erscheinung unterworfen sind. Um sie zu erhalten, bleibt mir nichts anderes ├╝brig, als mich aus der Geschw├Ątzigkeit der Leute rauszuhalten.

Leuchtturm

schen

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