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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Angst und Zigaretten
Eingestellt am 30. 11. 2005 20:33


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SpookyKid
Wird mal Schriftsteller
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Angst und Zigaretten

Langsam setzte sie ihren noch nassen Fuß auf die Fliesen um nicht auszurutschen. Ein kalter Tropfen lief ihr den Nacken hinab ĂŒber den RĂŒcken. Sie fror, nicht nur Ă€ußerlich. Schnell wickelte sie sich in ein dickes Handtuch, das nach WeichspĂŒler roch. Sie stellte sich vor den Spiegel, blickte hinein als hĂ€tte sie eine Menge Arbeit vor sich und zĂŒndete sich eine Zigarette an. Zwei, drei hektische ZĂŒge, dann legte sie die glĂŒhende Zigarette auf den Waschbeckenrand. „Scheiße, schon halb. Das schaffe ich nie“ ging es ihr durch den Kopf wĂ€hrend sich ein weiterer Tropfen seinen Weg ĂŒber den RĂŒcken bahnte, um dann in dem Frottee-Handtuch, dass sie um ihre HĂŒfte gebunden hatte, versickerte. Sie griff zur BĂŒrste, in der ein BĂŒndel blonder Locken festsaß. WĂ€hrend sie ihre langen, nassen Haare kĂ€mmte ĂŒberlegte sie. Sie begann an den Mann zu denken den sie gleich treffen wollte, zum ersten mal nach ihrem Kennen lernen. Sie wischte mit der flachen Hand ĂŒber den runden Spiegel um besser sehen zu können. Sie ĂŒberlegte, wohin das alles fĂŒhren wĂŒrde. Das Treffen, der Mann und Sie selbst. Was wĂŒrde geschehen wenn sie nicht hingehen wĂŒrde, und was, wenn doch. Welche Konsequenzen wĂŒrden sich ergeben. Welche Möglichkeiten. Welche Gefahren. Sie ĂŒberlegte, weshalb sie eigentlich ĂŒberlegte, dabei lag ihr diese Antwort ganz klar vor Augen. Zu oft schon musste sie sich diesen Fragen erneut stellen. Zu oft schon stand sie vor einem Treffen mit einem Mann, von dem sie nicht wusste was sie zu erwarten hatte. Oder es nicht wissen wollte. Zu oft schon stand sie mit der Zigarette vor ihrem Spiele und fönte sich die Haare. „Aua, scheiß Teil“. Der Fön war zu hoch eingestellt und die heisse Luft schmerzte an ihrem Kopf. Mit einem hektischen Ruck wollte sie den Fön umstellen, wobei ihre Zigarette zu Boden fiel, mitten in eine kleine PfĂŒtze die sie mit ihrem nassen Körper gebildet hatte, und erlosch.

Langsam setzte er seinen Fuß aufs Gaspedal und hob den anderen von der Kupplung. Der schwarze Wagen setzte sich schwerfĂ€llig in Bewegung und rollte ein paar Meter auf der nassen Straße vor, ehe er wieder halten musste. Er stellte die Heizung höher. Er fror, nicht nur Ă€ußerlich. WĂ€hrend er sich eine Zigarette anzĂŒndete stellte er das Radio lauter. „Scheiß Stau. Schon halb, ich werde nie rechtzeitig sein“. Er verfluchte diese Staus jedes Mal und schwor sich nie wieder mit dem Auto, sondern nur noch mit der Bahn durch die Stadt zu fahren. Er schwor sich so vieles nie wieder zu tun, doch immer brach er es. Er schwor sich eine Zeit lang keine Frau mehr zu treffen, doch er brach es. Der Regen prasselte auf dass Dach des Autos, dass innen noch neu und unbenutzt roch. Die Sitze waren noch völlig fleckenfrei. WĂ€hrend er genĂŒsslich an der Zigarette zog begann er nachzudenken. Seine Gedanken wanderten zu der Frau, die er heute Abend treffen wollte. Er ließ den Kopf nach hinten fallen und dachte daran, was wĂ€re wenn er gleich an den Treffpunkt kommen wĂŒrde und die Frau wĂ€re nicht da. Oder was wĂ€re wenn sie doch da ist. HĂ€tte sie Grund nicht zukommen? Oder hĂ€tte sie ĂŒberhaupt Grund zu kommen? Er dachte darĂŒber nach, wie das Treffen verlaufen könnte. Wie schön und aufregend es sein könnte. Wie ermĂŒdend und enttĂ€uschend es sein könnte. Er begann sich die Augen zu reiben und ließ sie fĂŒr einen Moment geschlossen. Er merkte nicht, wie die Wagen vor ihm wieder langsam in Bewegung kamen und wurde erst durch ein Hupen hinter ihm aus den Gedanken gerissen. „Scheiße verdammt, ja“ schrie er und wollte seinen Wagen abrupt starten, was dieser mit einem AbwĂŒrgen quittierte.

Sie steckte sich die zweite Zigarette an und zog krĂ€ftig daran. Ihre Haare waren jetzt trocken und lockten sich um ihr blasses, rundes Gesicht. FrĂŒher hatten ihr alle gesagt, sie sĂ€he aus wie ein Engel. Das mochte sie sehr. Manchmal sagten die Leute dass heute auch noch, doch nun gefiel es ihr nicht mehr. Engel sind a-sexuelle Wesen. Unschuldig, brav und fromm. Lieb, unverdorben - und Single. Sie griff zum GlĂ€tteisen, welches sie zuvor zum Aufheizen eingesteckt hatte, und begann sich ihre Locken zu glĂ€tten. Sie glĂ€ttete regelrecht gegen ihre Engelslocken an. Sie glĂ€ttete gegen die Unschuld an, gegen die Leute, die sie fĂŒr so ein sexuell inaktives MĂ€dchen hielten. Sie trug ihre Haare neuerdings nur noch glatt. Sie hatte in einer dieser Frauenzeitschriften gelesen, dass MĂ€nner glatte Haare bevorzugten. Sie redete sich ein, dass dieser Artikel auf sie nur schwachsinnig gewirkt hatte und sie in keiner Weise beeindruckte. Sie sagte sich, fĂŒr einen Mann wĂŒrde sie sich nie verĂ€ndern, schließlich sei sie eine kluge Frau. Doch sie glĂ€ttete trotzdem ihre Haare. Immer wieder legte sie das GlĂ€tteisen ab um an ihrer Zigarette zu ziehen. Sie pustete den Rauch ihrem Spiegelbild entgegen. Ihre Gehirn war am arbeiten. Wieder spulte sie ihre vergangenen Treffen in ihrem Kopf ab. Dachte ĂŒber Fehler nach, die sie gemacht hatte und ĂŒberlegte, wie sie es diesmal besser machen wĂŒrde. Ihre Haare waren glatt. Lange, glĂ€nzende, dunkelblonde Haare fielen auf ihren RĂŒcken, der von selbst getrocknet war. Sie betrachtete im Spiegel ihre Haare, ihr Gesicht und ihre Brust. Sie wusste nicht, ob sie schön war, oder einfach nur hĂŒbsch. War dass ein Grund fĂŒr das Scheitern ihrer vielen Beziehungen? Ihr Äußeres? Sie war schlank, hatte lange Beine und fĂŒr ihr Alter ungewöhnlich glatte Haut. Obwohl sie viel rauchte waren ihre ZĂ€hne weiß. Sie hatte stahlblaue Augen, die geheimnisvoll wirkten. Sie nahm ihre Zigarette und zog ein paar Mal, ehe sie begann Make-Up aufzulegen. Sie schminkte sich sorgfĂ€ltig und ĂŒberlegte weiter. War ihr Charakter die Ursache? Freunde sagten, sie wĂ€re verlĂ€sslich und freundlich. Lieb und humorvoll. Genau die Frau, die einen Mann verzaubern könnte. Und dass tat sie auch. Sie verzauberte stĂ€ndig MĂ€nner. Sie machte MĂ€nner abhĂ€ngig von ihr. Aber immer nur eine Zeit lang. Ein paar Treffen, ein paar mal Sex, mehr nicht. Immer nur ein bisschen von ihr wollten die MĂ€nner. Ein bisschen Sie, aber bloß nicht zu viel. Sie zog ihre AugenrĂ€nder mit einem schwarzen Eyeliner nach. Diesmal musste es klappen. Sie hatte ihn auf einer Party von einem gemeinsamen Freund kennen gelernt. Er war groß, hatte dunkelbraunes, volles Haar und war unrasiert. Das imponierte ihr, es gab ihr das GefĂŒhl einem „echten“ Mann gegenĂŒber zu stehen. Es war die Art von Party, auf der man einen Mann fĂŒrs Leben kennen lernen könnte, dachte sie sich damals, bevor er sie ansprach. Sie entschied „Diesmal muss es klappen“.

„Es muss diesmal einfach klappen“ dachte er und fuhr sich ĂŒber die glatt rasierte Wange. Er wollte ihr nicht noch einmal, wie bei ihrem Kennen lernen, unrasiert gegenĂŒber stehen. Schließlich waren „echte“ MĂ€nner durchaus in der Lage sich zu rasieren, fand er. Er hatte auch gehört, dass Frauen rasierte MĂ€nner lieber mögen, weil das ein Zeichen von Gepflegtheit war. Doch nach so etwas richtete er sich nicht, denn „echte“ MĂ€nner verĂ€ndern sich nicht fĂŒr irgendeine Frau. Trotzdem hatte er sich heute rasiert. Er hatte sie auf einer Party eines flĂŒchtigen Bekannten angesprochen. Sie war groß und schlank, hatte langes, glattes, dunkelblondes Haar. Als er ihr zur Verabschiedung einen Kuss auf die Wange gab, bemerkte er, dass sich ihre Haare am Ohr leicht krĂ€uselten. Jetzt dachte er daran, wie schön sie mit Locken aussehen wĂŒrde. Er mochte Locken lieber als glattes Haar. Er fand Locken wirkten sexy und verrucht. Nicht so brav und unschuldig wie glattes Haar. Er zog an seiner Zigarette. Warum war es eigentlich nötig schon wieder jemand neuen kennen zu lernen? Hatte er nicht bereits genug Frauen getroffen, mit ihnen geschlafen, sie geliebt und gehasst? Langsam war er dem ĂŒberdrĂŒssig. Warum konnte sich keine Frau mit ihm zufrieden geben? Er blickte sich in seinem neuen Auto um. Er hatte genug um eine Frau zu verwöhnen. Er hatte viel Geld. Er arbeitete in der Medienbranche und verdiente ĂŒberdurchschnittlich gut. Allerdings könnte es ja noch mehr sein. Er könnte noch schnellere Autos fahren. Er könnte luxuriösere Wohnungen besitzen, mit exklusiveren Möbeln darin und noch modernerer Elektronik. Vielleicht war dass der Grund. Vielleicht war er einfach nicht reich und mĂ€chtig genug, um eine Frau zufrieden zu stellen. Schon immer bewunderten die Leute seinen Ehrgeiz, aber niemals bewunderte eine Frau ihn genug um ihr Leben mit ihm zu teilen. Er war Mitte 40, gut aussehend und hatte viel Geld. Oder war er nur Mitte 40, einigermaßen ansehnlich und hatte noch nicht genug Geld?
Er schmiss den glĂŒhenden Zigarettenstummel in den Regen hinaus und kurbelte die Scheibe wieder hoch. Andererseits waren Frauen ja nicht nur aufs Geld aus, dachte er. Charakter spielte auch eine Rolle. Er dachte daran was Bekannte immer ĂŒber ihn sagten. Er sei charmant und großzĂŒgig. EinfĂŒhlsam und treu. Er war genau der Mann, der das Herz einer Frau gewinnen könnte. Und er gewann oft Herzen. Und er gewann sie schnell. Doch genauso schnell verlor er sie wieder. Es schien ihm, als wollen die Frauen ihn zwar eine Zeit lang, aber nicht fĂŒr immer. Ein bisschen zeit mit ihm verbringen, ein paar Tage, Wochen, Monate. Aber nie viele Jahre. Erneut setzte sich die Kolonne in Bewegung und er fuhr langsam weiter. Der Regen wurde immer stĂ€rker.

Er preschte regelrecht gegen die Fenster ihrer kleinen Wohnung. Sie hatte sich Musik angemacht und eine Flasche Rotwein geöffnet. Mit einem Glas davon ging sie zum Kleiderschrank und öffnete ihn. „Womit zwingt man einen Mann zur Liebe“ dachte sie, als sie schnell die KleiderbĂŒgel hin und her schob um das Richtige zu finden. Sie hatte bei ihren vielen Dates Erfahrungen gesammelt. BezĂŒglich Restaurants, bezĂŒglich MĂ€nnern und bezĂŒglich ihrer Garderobe. Sie wusste was man anziehen musste, um einen Mann dazu zu bringen mit ihr ins Bett zu steigen und was man anziehen musste, um ihn zu einem weiteren Treffen zu bewegen. Doch sie wusste einfach nicht womit man einen Mann zur Liebe zwang. Sie suchte sich ein schwarzes Kleid aus. Kurz, aber nicht zu kurz. Weit ausgeschnitten, aber nicht zu weit. Das Kleid sagte „Ich bin sexy, aber ich bin es auch wert mich nĂ€her kennen zu lernen“. Sie zog sich das Kleid an, stellte sich vor den Spiegel und sagte laut „Ich bin sexy, doch ich bin es auch wert mich nĂ€her kennen zu lernen“. Ohne eine Miene zu verziehen steckte sie sich eine Zigarette an und blies den Rauch zur Seite weg. Sie hatte Angst vor diesem Treffen. Der Mann, den sie treffen wollte war großartig. Er war im passenden Alter, gut aussehend, charmant und, wie sie durch den gemeinsamen Freund erfuhr, ein erfolgreicher GeschĂ€ftsmann. Er war eindeutig eine Nummer zu groß fĂŒr sie dachte sie. In einem Zug trank sie den Rotwein aus und zog wieder an ihrer Zigarette. Sie zog sich die Schuhe an, Highheels. Noch ein letzter Blick auf die Uhr, dann nahm sie ihren Mantel und verschwand mit dem SchlĂŒssel zur TĂŒr hinaus, die hinter ihr zu stieß.

Er stieß seine TĂŒr auf und setzte seine FĂŒĂŸe auf den nassen Asphalt des Parkplatzes. Endlich war er da, fast 10 Minuten zu spĂ€t. Er schloss das Auto und sah an sich herunter. Er trug einen edlen Freizeitanzug. Der Anzug sagte „Ich bin erfolgreich. Aber ich bin auch ein guter Kerl, der mehr zu bieten hat als Geld“. Der man zĂŒndete sich eine Zigarette an, zog daran und atmete den Rauch langsam aus. „Ich bin erfolgreich. Aber ich bin auch ein guter Kerl, der mehr zu bieten hat als Geld“ sagte er zu sich selbst und machte sich auf den Weg zum Treffpunkt, einer HĂ€userecke gegenĂŒber eines kleinen Restaurants. Mit jedem Schritt verließ ihn der Mut. Die Frau die er gleich treffen wollte war fabelhaft. Sie war in einem guten Alter, schön, humorvoll und wie er durch den gemeinsamen Bekannten erfuhr eine kluge KunsthĂ€ndlerin. Sie war eigentlich zu gut fĂŒr ihn dachte er. Er sah auf die Uhr und ging einen Schritt schneller um nicht noch spĂ€ter zu kommen.

Sie stieg mit einem Blick auf ihre Uhr aus dem Taxi, bezahlte und ging schnell in Richtung Treffpunkt. Ihre Angst wuchs. Angst vor dem Treffen, Angst vor dem Mann, Angst vor sich und ihrem Versagen. Sie sah bereits die HĂ€userecke, doch nicht den Mann. Vermutlich kam er von der anderen Seite, oder war er etwa nicht gekommen? Noch 50 Meter, sie lief langsamer.

Er verlangsamte seinen Schritt, als es noch ungefÀhr 40 Meter bis zur Ecke waren. Er sah sie nicht. War sie nicht gekommen, oder einfach nur auf der anderen Seite? Was war los? Wo war sein Mut?
In 30 Metern war die Ecke und sie ging immer langsamer, weil die Angst ihr die Kehle zu schnĂŒrte. Sie wollte eine rauchen, doch SchwĂ€che vor einem Mann zeigen war tabu.
In 20 Metern lag der Treffpunkt und noch nie war seine Lust auf eine Zigarette stĂ€rker. Aber vermutlich wĂŒrde die Frau dass als eine SchwĂ€che wahrnehmen, wenn er jetzt rauchte.
Noch 10 Meter, Sie blieb stehen. Sie schaffte es einfach nicht. Sie sah auf die Uhr, sie war 12 Minuten zu spÀt.
12 Minuten, er Ă€rgerte sich, dass er so spĂ€t kam. In 10 Metern war die Ecke. Er hielt inne. Nein, er konnte es einfach nicht. Nicht schon wieder. Er wĂŒrde ihr sowieso nicht genĂŒgen dachte er, drehte um und ging zurĂŒck zu seinem wagen.
Sie blieb stehen. Sie wĂ€re nicht genug fĂŒr ihn, dass stand fest. Sie konnte nicht schon wieder riskieren verletzt zu werden. Sie lief durch den regen davon, auf der Suche nach einem Taxi.
Er zĂŒndete sich eine Zigarette an und schwor sich „Beim nĂ€chsten mal muss es klappen“.
„Beim nĂ€chsten mal muss es klappen“ sagte sie sich, und zĂŒndete eine Zigarette an.

__________________
ich tanz in die zukunft,
liebe das leben,
feier im zwielicht.

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Rumpelsstilzchen
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Und nun...

...gib ein paar AbsĂ€tze rein und schau gegen Ende auf groß und klein.

Hat aufgetan, fĂŒr's Erste ging er dann

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Ich glaube
an das Gesetz
der kritischen Masse

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SpookyKid
Wird mal Schriftsteller
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Re: Und nun...

Kann deine Kritik gut nachvollziehen und habe einen Rat ja sichtlich auch befolgt.

Nur den letzten Satz verstehe ich nicht:

quote:
UrsprĂŒnglich veröffentlicht von Rumpelsstilzchen

Hat aufgetan, fĂŒr's Erste ging er dann


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Eve
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Hallo SpookyKid,

die Idee hinter deiner Geschichte finde ich gut - zwei, die wollen, aber irgendwie zu sehr wollen und dadurch so verkrampft sind, dass sie die leichte Lockerheit eines Kennen Lernens schon vorher kaputt machen.

Mir gefÀllt auch die Umsetzung mit Perspektivenwechsel gut.

Allerdings finde ich die Personenbeschreibungen manchmal zu wenig ausgereift, ein bisschen zu platt. Auf der einen Seite wollen beide beruflich erfolgreich sein - auf der anderen fehlt an ihren Charakteren das eigene. Beide scheinen nur dem unterworfen, was und wie "man" sein sollte. Klar, ist das ja gerade das eigentliche Problem ihres Nicht-Treffens ... aber es kommt mir nicht so ganz glaubwĂŒrdig rĂŒber.

Vielleicht könntest du die beiden Personen etwas stÀrker herausarbeiten? Nur ein Tipp ...

Viele GrĂŒĂŸe,
Eve

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