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Leselupe.de > Kurzprosa
Anklage unter Eifersucht
Eingestellt am 07. 03. 2002 18:14


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Rob
Hobbydichter
Registriert: Feb 2002

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Disclaimer: Die Figuren Sarah MacKenzie, Harmon Rabb und v.a. sind von Donald P. Belisario. Sie geh├Âren dazu auch noch MGM. Die Figuren Liam Kincaid, Augur und Renee Palmer sind so viel ich wei├č von Gene Roddenberry. Damit geh├Âren sie zu Tribune Entertaiment. Ich will damit auch niemanden Kr├Ąnken. Ich schreibe nur aus Spa├č.

Feedback: Ist sehr erw├╝nscht.

Danksagung: Ich danke hiermit meiner Beta-Leserin Maria. Die mir viele hilfreiche Tipps und Ratschl├Ąge gegeben hat. Ich danke ihr auch f├╝r ihre Anregung zu dieser Geschichte. DANKE!!!!!





Anklage mit Eifersucht
by Rob



JAG-Hauptquartier

Admiral AJ Chegwidden rief gerade Col. Sarah MacKenzie, den neuen australischen Mitarbeiter Mic Brumby und Lt. Com. Harmon Rabb zu sich. Sie st├╝rmten wie von der Tarantel gestochen in den Besprechungsraum.
"Sch├Ân das Sie da sind," sagte der Admiral etwas am├╝siert, weil alle sofort zu ihm kamen. Er nahm nat├╝rlich auch die verdutzten Blicke seiner Angestellten wahr. Er h├Ątte sich vor Lachen kugeln k├Ânnen, belie├č es aber bei einem schmunzeln. Er riss sich zusammen, denn er war ja eine Autorit├Ąt.
"Sir?" fragte Mac ungl├Ąubig.
"Ich meine es so, wie ich es sagte," antwortete der Admiral gelassen.
Sie nahmen an dem gro├čen Tisch platz der von einem Ende bis zum anderen reichte und der Admiral ├╝bernahm wieder das Wort.
" Sitzen Sie bequem," befahl er nun und die Offiziere stie├čen erleichtert ihren Atem aus.
"Heute haben wir einen Major, der in seiner Dienstzeit als Navy-Pilot sein Geschwader angeblich im Stich gelassen haben soll," fing der Admiral an zu erz├Ąhlen. "Dieser Major verschwand mit einer kleinen Gruppe seiner besten Offiziere kurz nach dem SS-Krieg spurlos, tauchte aber vor etwa zwei Jahren wieder auf und trat einen Job als Companion Besch├╝tzer in Washington an. Das wars erst mal. Wer ├╝bernimmt die Verteidigung?" fragend und blickte er in die kleine Runde seiner rangh├Âchsten Offiziere.
"Ich werde es tun," erkl├Ąrte sich Mac bereit.
"Ich ├╝bernehme die Anklage," sagten Harm Rabb und Mic Brumby wie aus einem Munde. Sie sahen sich sauer an.
"Gut, dann ist ja alles gekl├Ąrt," sagte der Admiral als er dies geh├Ârt hatte.

Vor einem Apartmenthaus in Washington D. C.

Mac stand vor einem wei├čen, gro├čen und modernen Apartmenthaus. Sie ging zum Eingang und fand das Klingelschild mit der Aufschrift ` L. Kincaid ┬┤. Sie dr├╝ckte drauf und h├Ârte ein leises klingeln. Dann eine Stimme, die fragte:
"Wer ist da?"
"Ich bin Col. MacKenzie. Und muss unbedingt mit Ihnen sprechen," antwortete sie ihm.
"Okay, ich werde Ihnen die T├╝r ├Âffnen. Dann fahren Sie mit dem Aufzug in den f├╝nften Stock ich werde Sie dann hier oben auf Sie warten," gab er ihr eine kurze Wegbeschreibung durch. Dann h├Ârte Mac auch schon den T├╝rsummer. Mit einem Ruck dr├╝ckte sie die T├╝r auf. Als sie oben angekommen war, stand ein gro├čer, junger Mann, mit dunkelblonden kurzen Haaren und brauen Augen vor ihr.
"Sind Sie Major Liam Kincaid?" fragte sie um sich zu vergewissern.
"Ja," antwortete er und lie├č seine rechte Hand an seine Stirn schnellen. Er ging zu einer T├╝r, die einen kleinen Spalt offen stand. Liam ging vor und sie folgte ihm. Mac zog die Wohnungst├╝r hinter sich zu als sie das Wohnzimmer betreten hatten, fragte Liam:
"Kann ich Ihnen etwas anbieten? Einen Kaffee oder so, Ma┬┤am?"
"Nein, danke," lehnte sie ab.
"Gut, was wollen Sie dann von mir, Ma┬┤am?" fragte er etwas m├╝de, denn er war die ganze Nacht unterwegs gewesen. Er war nicht in Discos oder so sondern arbeitete wieder einmal f├╝r den Widerstand. Mac merkte auch, dass er sehr m├╝de war.
"Soll ich lieber morgen wiederkommen? Sie sehen sehr m├╝de aus, Major," sagte sie deswegen und wollte gehen.
"Das w├Ąre nett. Sie k├Ânnen mich morgen fr├╝h in der Taelonbotschaft erreichen," antwortete er ihr.
"Das werde ich."
"Ach, was wollten Sie eigentlich von mir?" fragte er noch bevor sie ging.
"Sie werden beschuldigt, Ihre Pflichten gegen├╝ber ihrem Geschwader vernachl├Ąssigt zu haben," antwortete sie trocken.
Er brachte sie noch zur T├╝r. Als er sich wieder alleine in seinem Apartment befand, z├╝ckte er sein kleines graues Global und versuchte seinen Freund Augur zu erreichen.
"Augur, du musst mir helfen. Man klagt mich an, mein Geschwader im Stich gelassen zu haben," sagte Liam aufgeregt.
"Ich werde mit ihm sprechen, ich meine mit dem richtigen Liam. Dann werde ich dir die n├Âtigen Infos zukommen lassen. Soll ich dir noch was sagen? Geh schlafen Liam, du siehst krank aus," sagte Augur ironisch. Nach diesem eher denkw├╝rdigen Gespr├Ąch mit seinem besten Freund ging Liam endlich schlafen.
Am n├Ąchsten Morgen war er p├╝nktlich in der Botschaft und erledigte alles, denn wenn dieser Col. wieder auftauchen sollte, kommt er sowieso nicht zum Arbeiten. Als er gerade einen Bericht f├╝r Da`an beendet hatte, kam auch schon Col. MacKenzie. Gleich nach dem aufstehen, hatte er alle Infos von Augur gelesen. Deswegen f├╝hlte er sich schon wohler.
"Col. MacKenzie," rief er als er sie durch die T├╝r zu seinem B├╝ro kommen sah und stand sofort auf um milit├Ąrisch zu gr├╝├čen.
"Major," gr├╝├čte sie.
"Ich muss Ihnen als Ihr Verteidiger sagen, dass wir ins JAG-Hauptquartier m├╝ssen. Das hei├čt, dass Sie Ihre Arbeit in der Zeit nicht aus├╝ben k├Ânnen," erkl├Ąrte sie ihm als erstes.
"Ich werde mich von meiner Arbeit abmelden. Aber dazu muss ich zum Companion Da┬┤an," sagte er und ging aus dem B├╝ro. Er lie├č sie allein zur├╝ck. Mac sah ihm nach und bemerkte, dass er gar nicht mal so unattraktiv war wie sie erst dachte. Nach nicht l├Ąnger als zehn Minuten kam er wieder zur├╝ck.
"Ich hab alles erledigt. Wir k├Ânnen jetzt los," sagte er und schnappte sich sein dunkelblaues Jackett, welches er sich ├╝ber seinen B├╝rostuhl gelegt hatte. Sie kamen aus der Botschaft und Mac f├╝hrte ihn zu ihrem Auto. Sie schloss sich die Fahrert├╝r auf stieg halb ein und ├Âffnete f├╝r ihn die Beifahrert├╝r.
"Haben Sie eigentlich ein Auto, Major?" fragte sie Liam, um ein Gespr├Ąch mit ihm anzufangen.
"Nein, Companion Besch├╝tzer lernen Shuttles zu fliegen," antwortete er ihr Gedankenverloren.
"Achso. Aber eine Tomcat k├Ânnen Sie noch fliegen?"
"Ich wei├č es nicht, es ist zu lange her," antwortete er und sah aus dem Fenster.


Vor dem JAG-Haupthauptquartier

Nach einiger Zeit kamen sie in Falls Church vor dem Hauptquartier an. Liam musste bevor er das Geb├Ąude betreten durfte seine Waffe und sein Global abgeben. Mac brachte Liam in ihr B├╝ro und befragte ihn. Aber er beteuerte immer wieder seine Unschuld. Mac wusste nicht warum, aber sie glaubte ihm. Zur gleichen Zeit liefen Mic Brumby und Harm Rabb an ihrem B├╝ro vorbei und sahen wie sie den jungen Mann ansah, der ihnen mit dem R├╝cken zu sa├č. Jeder der beiden wurde eifers├╝chtig auf einen Mann, von dem sie noch nicht einmal das Gesicht gesehen hatten.
"Na, eifers├╝chtig?" fragte Lt. Bud Roberts, als dieser die beiden vor dem Fenster von Macs B├╝ro beobachtet hatte.
"Nein, nat├╝rlich nicht. Wir, wir wollten Mac nur was fragen, aber dann sahen wir das sie mit ihrem Mandanten ein Gespr├Ąch f├╝hrte, nicht wahr Com. ?" stotterte Mic Brumby.
Harm nickte nur zustimmend, weil er immer noch so ├╝berrascht war, wie ihn dieser fremde Mann bei Mac so fertig machen konnte. Mac wurde nun auf die drei M├Ąnner vor ihrem B├╝ro aufmerksam und trat zu ihnen hinaus.
"Was ist denn hier los?" fragte sie, als sie sah das hier anscheinend eine Versammlung ohne sie stattfand.
"Nichts Col.," antwortete Bud Roberts und machte sich so schnell er konnte aus dem Staub. Mac blickte dann die beiden restlichen M├Ąnner pr├╝fend an. Sie wollte zwar noch etwas sagen, lie├č es aber dann doch und wandte sich zum gehen. Sie verschwand wieder in ihrem B├╝ro und schloss die T├╝r hinter sich. Liam genoss den Moment, den er allein war im B├╝ro war. Da konnte er sich endlich mal in diesem Zimmer umsehen. Liam musste sich eingestehen, dass dieser Col. MacKenzie keinen schlechten Geschmack hatte. Da kam sie auch schon wieder. Liam sah sie fragend an und Mac l├Ąchelte nur aufmunternd.
"Major, haben Sie Hunger? Ich auf jeden Fall," fragte Mac.
"Im Moment? Nein, ich erledige sonst immer zur Mittagszeit meine privaten Sachen," erkl├Ąrte er ihr.
"Okay, dann kommen Sie trotzdem mit. Ich werde Sie den ganzen Tag mit mir herumschleifen m├╝ssen. So lauten leider die Gerichtsauflagen. Sonst gehen Sie sofort ins Gef├Ąngnis," sagte Mac dann. Sie ├Âffnete die gl├Ąserne B├╝rot├╝r und ging hinaus. W├Ąhrenddessen, erhob sich Liam von seinem Stuhl und folgte ihr.
Als erstes holten sie Liams Waffe und Global beim Pf├Ârtner ab. Dann f├╝hrte sie ihn in ein Burgerhaus in der N├Ąhe des Hauptquartiers. Sie bestellte sich einen Burger und Liam sa├č nur nachdenklich neben ihr. Nachdem sie gegessen hatte, stand sie auf und zog ihn an seinem Jackett├Ąrmel mit sich.
"So, was machen wir jetzt?" fragte sie, weil sie ihre Arbeit im B├╝ro schon erledigt hatte.
"Ich wei├č nicht," sagte Liam sch├╝chtern.
"Dann gehen wir zu Ihnen nach Hause. Sie m├╝ssen noch Ihre Uniform holen, denn Sie k├Ânnen nicht jeden Tag in Zivilkleidung im Hauptquartier herumlaufen," sagte Mac, als sie das Haus verlie├čen. Liam und Mac stiegen, nachdem sie wieder auf dem Parkplatz vom JAG-Hauptquartier angekommen waren, in ihren Wagen ein.

Vor dem Apartmenthaus in Washington D.C.

Liam zog seine Sicherheitskarte durch den Kartenschlitz an der modernen Haust├╝r.
"Hallo Major Kincaid, sch├Ân dass Sie wieder da sind," ert├Ânte eine Computerstimme die ihn begr├╝├čte.
Er stie├č die T├╝r auf und ging schnellen Schrittes in den n├Ąchsten Aufzug. Mac kam kaum hinterher, weil er so urpl├Âtzlich losgesprintet war.
"Hey, wollen Sie mit mir um die Wette laufen?" fragte Mac am├╝siert.
"Nein, nein. Entschuldigen Sie bitte. Ich sch├Ątze ich benehme mich nicht gerade wie ein Gentleman, oder?" stotterte Liam zusammen, als sie zusammen den Aufzug betraten. Er tippte auf den Knopf mit der f├╝nf darauf und die Kabine setzte sich sofort in Bewegung. W├Ąhrend der Fahrt sprach keiner der beiden ein Wort. Liam wusste nicht, wor├╝ber er mit ihr reden sollte und Mac traute sich nicht, weil sie sich nicht wieder mit sich selbst unterhalten wollte. Die Kabine blieb auf einmal stehen und die T├╝ren ├Âffneten sich. Liam trat als erster hinaus und begab sich zu seiner Wohnungst├╝r. Er zog wieder seine Sicherheitskarte ├╝ber den Computer an der T├╝r. Es klickte kurz und er konnte die T├╝r mit Leichtigkeit aufschieben.
Mac trat nach ihm ein und schloss hinter sich die T├╝r. Liam ging in sein Schlafzimmer, schob hinter sich die T├╝r zu, sodass sie ihn nicht mehr sehen konnte. Mac setzte sich derweil auf die blaue Ledercouch, die mitten im Wohnzimmer stand. Er beeilte sich so, dass er schon nach ein paar Minuten mit seiner olivgr├╝nen Navy-Uniform in der Hand in der Schlafzimmert├╝r stehen blieb. Sie sah ihn einige Zeit lang pr├╝fend an. Mac sah ihm zum erstenmal in die Augen. Sie sahen selten jung und unschuldig aus. Liam ging ihr entgegen und fragte dabei:
"Kann ich Ihnen was anbieten, einen Drink oder so?"
"Danke, ich nehme einen Kaffee, wenn es Ihnen nicht zu gro├če Umst├Ąnde bereitet," antwortete Mac.
Liam warf die Uniform auf den Sessel, der der Couch gegen├╝berstand und ging in die K├╝che. Sie h├Ârte, wie er die Kaffeemaschine anschaltete und die Schrankt├╝ren ge├Âffnet wurden. Er holte zwei Tassen heraus und stellte sie auf den gl├Ąsernen Couchtisch, der zwischen der Couch und dem Sessel stand. Er ging zur├╝ck in die K├╝che und fragte:
"Wollen Sie Milch oder Zucker?"
"Nichts, danke," rief sie ihm zu und h├Ârte, wie er die K├╝hlschrankt├╝r schloss. Dann piepte auch schon die Kaffeemaschine. Dieses piepen bedeutete, dass der Kaffee fertig war. Liam holte eine Thermokaffeekanne aus dem Schrank und f├╝llte den hei├čen Kaffee ein, bevor er ihn auf den Couchtisch stellte und ihr eine Tasse einschenkte. Liam ging mit seiner Tasse zu seinem Schreibtisch und schaltete seinen Computer an. Er setzte sich auf den B├╝rostuhl vor dem Schreibtisch und drehte sich zu Mac um.
"Hat die Anklage eigentlich stichhaltige Beweise gegen mich?" fragte Liam und trank einen gro├čen Schluck aus seiner Tasse.
"Nein, eigentlich nicht. Sie haben nur einen Bericht von einem damaligen Petty Offizier Cooper. Und dessen Zeugenaussage," antwortete sie.
"Cooper?" fragte er so, als m├╝sse er sich an etwas erinnern. "Der ist doch nicht gut auf mich zu sprechen gewesen. Weil ich mit seiner Freundin ...," Liam sprach nicht weiter, es war ihm peinlich.
"Es kann also sein, dass Cooper Sie in etwas reinreiten will?" stellte sie fest.
"Ja, zu zutrauen w├Ąre es ihm. Au├čerdem hat er mir damals Rache geschworen," sagte Liam. Der richtige Liam sagte dies zu Augur, als sie miteinander sprachen.
"Der ist nun nicht mehr glaubw├╝rdig," sagte Mac.
"Wenn das stimmt, dann muss doch auch meine Anklage aufgehoben werden, oder nicht?" fragte Liam hoffnungsvoll.
"Nein, so wie ich Harm kenne, wird er die Anklage durchbringen wollen," antwortete Mac.
"Haben Sie und Harm?" fragte Liam um vom Thema abzulenken.
"Nein, nat├╝rlich nicht. Wir sind nur Freunde," stritt sie sofort ab. Liam gab sich damit zufrieden.
"Was machen wir dann? Ich war es doch nicht," lenkte er das Gespr├Ąch wieder auf das alte Thema zur├╝ck.
"Wir m├╝ssen die Verteidigung so undurchdringlich aufbauen, dass niemand sie durchbrechen kann," sagte Mac.
Liam blickte auf seine digitale Wanduhr und fragte nur zur Sicherheit:
"Sie m├╝ssen also jede Minute auf mich aufpassen? "
"Ja, aber nicht jede. Wir m├╝ssen uns nicht im selben Raum befinden," antwortete Mac.
"Dann werde ich Sie jetzt in ein Hotel bringen, ich gehe auch sofort wieder in meine Wohnung zur├╝ck," versprach Liam.
"Nein, so geht das leider nicht. Ich w├╝rde es ja auch so machen. Aber es verst├Â├čt gegen die gerichtlichen Auflagen. Ich muss also die Nacht bei Ihnen bleiben," erkl├Ąrte sie.
"Sie, Sie meinen, dass Sie bei mir in der Wohnung ...?" stammelte Liam zusammen. Denn er h├Ątte sich das ganz anders vorgestellt und blickte sie verst├Ârt an. Mac sah seinen verst├Ârten Blick.
"Ich werde nat├╝rlich auf dem Sofa schlafen," sagte sie deswegen.
"Nein, ich stelle Ihnen gern mein Bett zur Verf├╝gung. Ich sehe sowieso jeden Abend noch fern," wehrte Liam sofort ab.
"Dann m├╝ssen wir uns bald zum Schlafen fertig machen. Wer benutzt als erster das Bad?" fragte sie.
"Nat├╝rlich Sie, Col. Sie sind doch hier der rangh├Âchste Offizier," antwortete Liam am├╝siert. "Das Bad befindet sich hinter der T├╝r rechts neben der K├╝che," sagte Liam und zeigte mit der rechten Hand auf die beschriebene T├╝r.

In Harmon Rabbs Apartment

Harm lag auf seinem Bett und konnte nicht einschlafen, weil ihm dieser fremde Mann in Macs B├╝ro nicht aus dem Kopf ging. Sie hatte ihn mit diesem bestimmten Blick angesehen, mit dem sie jeden Mann ansieht, der sp├Ąter ihr Freund wurde. Warum tat das nur so verdammt weh? Diese Frage stellte er sich die halbe Nacht ├╝ber. Mac war doch immer nur eine Freundin f├╝r ihn gewesen? Er w├Ąlzte sich f├╝r den Rest der Nacht in seinem Bett herum.

In Liam Kincaid┬┤s Apartment

Liam war gerade eingeschlafen, da fand er sich in einer kleinen Gef├Ąngniszelle wieder. Ein Mann kam auf ihn zu. Es war Sandoval, der skrupelloseste FBI-Agent und dazu noch sein Vater.
"Major, ich kenne Ihr Geheimnis. Aber daf├╝r, dass Sie die Taelons verraten haben und der Boss des Widerstandes geworden sind, werde ich Sie jetzt t├Âten m├╝ssen," sagte Sandoval und hob seinen Skrill.
"Neeeeiiiinnn!" schrie Liam und hob seine H├Ąnde. Aber sie leuchteten nicht mehr so wie fr├╝her.
Mac wurde von seinem Schrei geweckt und lief ins Wohnzimmer. Dort fand sie Liam am Boden liegend. Sie r├╝ttelte ihn wach und als er das Bewusstsein wiedererlangte, sah er sie zu tode erschrocken an.
"Wer sind Sie?" fragte er erschrocken.
"Ich bin Col. Sarah MacKenzie. Wissen Sie das nicht mehr?"
"Was? Wo bin ich?"
"Sie sind in Ihrer Wohnung, Major," antwortete sie ihm.
Sie konnte die Verwirrung in seinen Augen nicht mehr ertragen. Deshalb wandte sie ihren Blick ab und hatte pl├Âtzlich das Gef├╝hl, ein kleines Kind in den Armen zu halten.
"K├Ânnen Sie sich nicht erinnern, Major?" fragte sie besorgt.
"Oh ja doch, Sie sind Col. MacKenzie, oder?" antwortete Liam.
"Stimmt. Und wie hei├čen Sie?" fragte sie ihn um festzustellen, ob er das Ged├Ąchtnis verloren hatte.
"Ich hei├če Major Liam Nevell Kincaid," antwortete er.
"Gut, Sie haben Ihr Ged├Ąchtnis nicht verloren. Morgen fr├╝h werden wir zu einem Arzt gehen," sagte sie und begab sich wieder ins Bett.
Er legte sich wieder aufs Sofa und schlief sofort ein. Am n├Ąchsten Morgen wachte er auf und sah Mac in ihrer Uniform durch seine Wohnung laufen. Liam erschrak und nahm sein Global zur Hand. Er rief Renee an.
"Was habe ich gestern getan? " fragte er sie als die Verbindung endlich stand.
"Bleiben Sie dort, wo Sie sind, Liam. Ich werde in wenigen Minuten bei Ihnen sein," sagte sie zu ihm, weil sie ahnte was passiert war. Liam schaltete das Global ab und wartete auf Renee. Nun bemerkte Mac, dass Liam auch wach war.
"Na, endlich ausgeschlafen, Major?"
"Ja, aber wer sind Sie und was machen Sie hier?" fragte er dann.
"Wissen Sie das denn nicht mehr? Ich bin Col. Sarah MacKenzie," antwortete sie.
Da klingelte es an der Haust├╝r. Mac ging zur Sprechanlage und fragte:
"Wer ist da?"
"Ich bin Renee Palmer und muss unbedingt zu Li... ├Ąh Major Kincaid. Aber wer sind Sie?" fragte diese dann.
"Ich erkl├Ąre es Ihnen, wenn Sie oben sind Ms. Palmer," antwortete Mac.
"Major, wer ist Renee Palmer?" fragte Mac den immer noch auf dem Sofa liegenden Liam.
"Sie ist eine Freundin. Sie arbeitet bei Doors International," antwortete Liam.
Es klingelte an der Wohnungst├╝r. Mac ging hin und ├Âffnete, weil Liam noch nichts anhatte und es ihr peinlich war ihn aufzuscheuchen.
"Wo ist er?" fragte Renee schnell um keine Zeit zu verlieren.
"Er wartet im Wohnzimmer," antwortete Mac ihr und verstand die Eile nicht.
Sie rannte schnell zu Liam und rief dabei:
"Liam, ist in letzter Zeit irgendetwas passiert?"
"Er ist letzte Nacht von der Couch gefallen. Danach hat er nicht mehr gewusst wer ich bin und wo er sich befand," antwortete Mac f├╝r Liam.
"Wie lange ist das schon her?" fragte Renee aufgeregt, weil sie glaubte seine Erinnerungen wieder zubekommen.
"Ich wei├č nicht so genau, vielleicht sechs Stunden."
"Dann ist es noch nicht zu sp├Ąt," stie├č Renee Hoffnungsvoll aus.
"Wie meinen Sie das?" fragte Mac schockiert, weil sie etwas schlimmes vermutete.
"Die Taelons haben da eine neue Heilmethode. Dadurch k├Ânnen Leute die an Amnesie leiden ihre Erinnerungen zur├╝ckerlangen. Bei Li.... ├Ąh Major Kincaid k├Ânnte diese Methode bestimmt auch helfen. Was machen Sie eigentlich hier?" erkl├Ąrte Renee und fragte dann die Frage, die ihr schon seit ihrer Ankunft auf den Lippen brannte.
"Ich muss ihn bewachen," antwortete Mac.
"Sie m├╝ssen ihn Babysitten?" fragte Renee.
"Na, Babysitten w├╝rde ich das nicht gerade nennen. Die gerichtlichen Auflagen besagen, dass ich rund um die Uhr auf ihn aufpassen muss," sagte Mac leicht verlegen.
"Gericht!? Was hat er denn angestellt?" fragte Renee als sie alles f├╝r die Behandlung fertig machte.
"Er soll in seiner Zeit als Pilot sein Geschwader im Stich gelassen haben," antwortete Mac.
"Das kann ich mir nicht vorstellen. Er ist immer so pflichtbewusst," sagte Renee und hob ihr Global ├╝ber seine Stirn.
"Wie konnten Sie eigentlich so schnell feststellen was er hat?" fragte Mac.
"Er fragte mich, was er gestern gemacht hatte und dann sah ich seine Augen. Sie waren leicht anger├Âtet. Und weil wir bei Doors ├Âfter damit zutun haben, wusste ich was er hatte."
"Wie lange dauert die Behandlung? Wir m├╝ssen zur├╝ck ins Hauptquartiert," sagte Mac und dr├Ąngte damit Renee.
Wie von Mac dazu aufgerufen klingelte ihr Handy.
"MacKenzie," sagte sie als sie das Gespr├Ąch annahm.
`Ich bin`s Harm. Wo sind Sie? Wir warten schon auf Sie?┬┤ fragte er besorgt am anderen Ende. War sie mit dem Unbekannten...? Nein, oder doch?
"Ich bin in Major Kincaids Apartment."
Also doch, dachte Harm.
"Hey Flyboy, ist irgendwas mit Ihnen?" fragte Mac weil es am anderen Ende still wurde.
`Es ist nichts, Mac,┬┤ antwortete er. Aber in seinem Inneren kochte er vor Wut. Was hat dieser Major blo├č mit ihr angestellt?
"Also, der Major ist vom Sofa gefallen und leidet unter einer befristeten Amnesie. Wir sind gerade dabei sie zu behandeln," sagte Mac.
Was vom Sofa gefallen? da keimte Hoffnung in ihm auf.
`Wann k├Ânnen Sie voraussichtlich hier sein?┬┤ fragte er.
"In ein paar Stunden. Bis dann Harm," antwortete Mac und legte auf.
Dann widmete sie sich wieder Liam.
"Ich habe es gleich geschafft. Liam, was haben Sie gestern Morgen gemacht?" fragte Renee ihn um festzustellen, ob die Heilmethode schon angeschlagen hatte.
Er ├╝berlegte kurz, dann antwortete er:
"Ich stand auf und ging ins B├╝ro. Da┬┤an wollte einen Bericht von mir haben. Dann kam eine Frau... An mehr kann ich mich nicht mehr erinnern."
"Es wirkt noch nicht ganz," sagte Renee zu Mac.
"Wann wirkt es richtig?" fragte Mac unruhig.
"Ich kann es nicht sagen, vielleicht in einer Stunde in manchen schlimmen F├Ąllen wirkt es nie," antwortete Renee und ├╝berpr├╝fte Liams Werte.
"Nie?" fragte Mac best├╝rzt. Denn das k├Ânnte bedeuten, dass er nicht mehr wusste was sie gestern Abend besprochen hatten.
Sie warteten alle gespannt darauf, dass Liam wieder aufwachte. Denn Renee hatte ihm ein Schlafmittel verabreicht, damit er sich schneller an alles erinnern konnte. Er tr├Ąumte wieder. Sandoval kommt auf ihn zu und sein Skrill leuchtet bedrohlich auf. Liam hebt sch├╝tzend seine H├Ąnde. Sein Kimeraerbe hilft ihm wiedereinmal. Liam wachte auf und jemand klingelte unruhig an der Haust├╝r. Renee k├╝mmerte sich um Liam und Mac ging zur Sprechanlage.
"Ja, wer ist da?" fragte sie als sie den Knopf gedr├╝ckt hatte.
"Mac, ich bin es Harm," antwortete eine M├Ąnnerstimme.
"Ich werde Sie reinlassen. Fahren Sie in den f├╝nften Stock," erkl├Ąrte Mac.
Sie ging nun auch zu Liam und fragte:
"Wie geht es Ihnen, Major? K├Ânnen Sie sich an etwas erinnern?"
"Mir geht es besser. Ich wei├č nicht genau. Da ist ein Name...," antwortete Liam.
Diesmal klingelte es an der Wohnungst├╝r. Mac ging zur T├╝r und ├Âffnete. Harm kam hereingest├╝rmt. Er sah den jungen Mann auf der Couch liegen. Eine blonde Frau half ihm aufzustehen. Liam sah den Mann hereinst├╝rmen und fragte erschrocken:
"Wer sind Sie? Was wollen Sie von mir?"
"Ich bin Lt. Com. Harmon Rabb," antwortete der dunkelhaarige gro├če Mann.
"K├Ânnen Sie mich mal einen Moment allein lassen?" fragte Liam und gab allen sich in seiner Wohnung befindenden zu verstehen, dass sie ihn ins Badezimmer lassen sollten. Er streifte sich seinen Bademantel ├╝ber, nahm sich seine Uniform vom Sessel und lief auf dem schnellsten Weg ins Badezimmer. Nach einer viertel Stunde kam er frischrasiert und in seiner Navy-Uniform wieder heraus.
"K├Ânnen wir zur Voranh├Ârung?" fragte Harm.
"Von mir aus k├Ânnen wir. Was meinen Sie Renee?" antwortete Liam.
"Ja, Sie erinnern sich wieder. Ich bin der Meinung, dass Sie geheilt sind," sagte Renee.
Sie verlie├čen nacheinander die Wohnung und Liam schloss sie wieder ab. Liam verabschiedete sich von Renee.

In Falls Church vor dem JAG-Hauptquartier

Liam, Mac, Harm und Mic Brumby kommen gerade in den Besprechungsraum. Sie setzten sich an den langen Tisch, der in der Mitte des Raumes stand. Liam und Mac sa├čen auf der rechten Seite und die beiden anderen auf der gegen├╝berliegenden Seite. Harm musterte Mac. Dabei dachte er: Was sie wohl an ihm findet? Ob sie mich nach diesem Auftritt noch mag?
Er h├Ârte den anderen gar nicht zu. Dann mit einemmal:
"... haben wir einen Zeugen gefunden. Nicht wahr Comander?"
"Was? Was haben Sie eben gesagt?" fragte Harm erschrocken.
"Ich sagte, dass wir einen glaubw├╝rdigen Zeugen gefunden haben," antwortete Brumby.
"Ja, er sagte, dass sie nicht sehr verl├Ąsslich waren," sagte Harm Rabb schnell.
"Wie hei├čt denn Ihr Zeuge?" fragte Mac.
"Es ist Cpt. Michael Cooper," antwortete Mic Brumby stolz. Ob ich mit ihr ein Date bekomme? fragte sich Mic.
"Cooper?!" fragte Mac schockiert.
"Warum nicht, er hat auf uns einen guten Eindruck gemacht," erkl├Ąrte Brumby.
"Er hatte Vorurteile. Er will dem Major schon seit Jahren eins auswischen," erkl├Ąrte Mac und wurde langsam sauer.
"Na und, er sagte es h├Ątte nichts damit zutun, was vor Jahren geschah," sagte dann Harm, der jetzt wieder an ihrem Gespr├Ąch teilnahm.
"Ich meine doch, dass das etwas damit zutun hat," fing Liam an. "Er hat es mir nie verzeihen k├Ânnen, dass seine Freundin mich damals verf├╝hrt hatte. Cooper dachte immer ich w├╝rde ihm alles wegnehmen. Eines Abends, es war auf einer Party, da hat mich dieses M├Ądchen abgef├╝llt und nach Hause ...," er konnte nicht weitersprechen. Man konnte sehen wie tiefe risse es in seine Seele gezogen haben musste. Zum Gl├╝ck hat mir Renee Liams Erinnerungen gegeben.
"Sie meinen, er will sich an Ihnen r├Ąchen?" fragte Harm schockiert.
"Das wollte er schon damals. Er hat mir geschworen das Leben zur H├Âlle zu machen," antwortete Liam ruhig.
"Wenn das so ist, werden wir sie gewinnen lassen," sagte Harm und Brumby stimmte ihm zu.

Einige Zeit sp├Ąter im Gerichtssaal

"Alle Anwesenden erheben sich bitte f├╝r den ehrenwerten Richter Smith," rief ein Gerichtshelfer.
Alle standen auf und ein Richter mit angegrautem Haar betrat den Saal und setzte sich auf den Richterstuhl. Der Richter sah alle Beteiligten an.
"Comander Rabb, wer ist Ihr erster Zeuge?" fragte er dann.
"Ich rufe Captain Michael Cooper in den Zeugenstand," antwortete Harm.
Cooper setzte sich in den Zeugenstand wurde vereidigt und musterte Liam. Hat sich dieser Bastard irgendwie ver├Ąndert? Sein Gesicht kommt mir fremd vor. Egal. Morgen sitzt dieses Schwein hinter Gittern.
"Captain. Stimmt es das sie damals unter Major Kincaid gedient haben?" fragte Harm.
"Ja, Sir das stimmt," antwortete Cooper.
"Was geschah an dem besagten Morgen?" fragte Rabb weiter.
"Ich kam aus meinem Quartier. Genauso auch der Major," antwortete Cooper und betonte besonders Liams Rang.
"Und dann? Kam Major Kincaid p├╝nktlich?" dr├Ąngte Harm.
"Ausnahmsweise. Es wunderte mich sehr, aber er war p├╝nktlich," antwortete der Zeuge.
"Sie meinen also er war sonst nie p├╝nktlich?" hakte Harm nach.
"Ja. Es war damals nichts Neues, wenn Kincaid zu sp├Ąt kam. ├ťber uns wurde immer gesagt, wir w├Ąren die unp├╝nktlichste Truppe bei der Navy," erz├Ąhlte Cooper und blickte immer wieder zu Liam hin├╝ber.
"Stimmt es nicht auch, dass Sie dem Major damals Rache geschworen haben?" ging Harm unvermittelt auf das aktuelle Thema ├╝ber.
"Ja. Nur weil ich sauer auf ihn war. Ich hab es aber nie wirklich ernst gemeint. Er hat mich immer vor der ganzen Truppe zur Schnecke gemacht. K├Ânnen Sie nicht verstehen wie das ist immer derjenige zu sein, der f├╝r alles verantwortlich gemacht wird?" fragte er und wurde im Gesicht hochrot vor ├Ąrger.
"Das stimmt nicht," fl├╝sterte Liam Mac ins Ohr.
"Ich glaube es Ihnen," fl├╝sterte sie zur├╝ck.
"Aber deswegen bedroht man doch niemanden," stellte Harm fest.
"Es war doch nur eine Effekthandlung," beteuerte Cooper. "Ich meinte es nie ernst."
"Col. der Zeuge geh├Ârt Ihnen," sagte Harm dann an Mac gewandt als er mit seiner Befragung durch war.
"Gut. Sie sagten eben Sie wurden von Major Kincaid immer vor der Truppe fertig gemacht. Wie hat er es angestellt?" fragte sie frei heraus.
"Er, er meinte immer ich sei langsam und fliegen k├Ânnte ich auch nicht," stotterte Cooper zusammen.
"Aber das reicht doch nicht aus um jemanden einen Fehler vorzuwerfen. Die Anderen von Ihrer Truppe haben nichts in der Art in ihre Berichte geschrieben," setzte ihm Mac zu.
"Ich war genau hinter ihm und konnte ihn genau beobachten," wollte sich Cooper rausreden.
"Sie konnten ihn also beobachten," wiederholte Mac Coopers Worte.
"Wollen Sie mir etwa vorwerfen, einen gef├Ąlschten Bericht eingereicht zu haben?" fragte Cpt. Cooper best├╝rzt.
"Das habe ich nicht gesagt," Mac blieb ruhig. "In Ordnung, ich brauche sie nicht mehr. Sie sind aus dem Zeugenstand entlassen," setzte Mac schnell noch ran.
Cooper wurde in den Besucherteil gebracht. Dann sagte Mac:
"Ich rufe Major Kincaid in den Zeugenstand."
Liam stellte sich langsam hin und begab sich auf den Platz, an dem Cooper kurz vor ihm schon gesessen hatte. Cooper sah ihn aus dem Zuschauerteil w├╝tend an. Liam sah, wie er unter seiner Uniformjacke etwas sortierte und dann einen Moment sp├Ąter traf ihn ein Schuss. Liam sank in sich zusammen. Mac st├╝rmte zu ihm, um ihn zu st├╝tzen. Ein Beamter eilte zu Cooper und entriss ihm die Kanone. Sanit├Ąter kamen sofort in den Gerichtssaal gest├╝rmt und mussten Liam sofort beatmeten. Langsam glitt Liam in die Bewusstlosigkeit ├╝ber und h├Ârte in weiter Ferne die Sirene des Krankenwagens.

Im Washington Memorial Hospital am n├Ąchsten Morgen

Mac sa├č schon eine Weile an Liams Krankenbett. Als sie kam, sah sein Gesicht genauso wei├č wie die Wand neben seinem Bett aus. Mac kannte diesen Mann kaum, dachte aber ihn gern zu haben. Er sah so zerbrechlich aus. Um ihn herum standen so viele Ger├Ąte die im Einklang piepten. Ein Arzt kam herein.
"Sind Sie die Freundin?" fragte dieser.
"Nein, dass ist ganz anders. Wir kennen uns nur gut. K├Ânnen Sie mir sagen, wie es um ihn steht?" stritt sie ab.
"Die Kugel war ganz dicht an seinem Herz vorbeigegangen. Sie hat eine Arterie durchtrennt, die zwar von seinem Herz wegf├╝hrt aber eine der wichtigsten im menschlichen K├Ârper ist," antwortete der Arzt.
"Wird er es ├╝berstehen?" fragte sie den jungen Mann als sie die Worte des Arztes verarbeitet hatte.
"Wenn er die n├Ąchsten 24 Stunden ├╝berlebt hat es keine sp├Ąteren Folgen f├╝r ihn," antwortete der Arzt.
"Kann ich bei ihm bleiben?" fragte sie.
"Aber ja. Soll ich einen Verwandten informieren?" fragte der Arzt nun.
"Ich wei├č nicht. Rufen Sie Renee Palmer von Doors International an. Sie ist eine gute Bekannte von ihm," sagte sie dann.
Der Arzt verlie├č den Raum und Harm Rabb winkte sie heraus.
"Wie geht es ihm?" fragte er aufgeregt.
"Schlecht," brachte sie heraus. War das eben eine Tr├Ąne? fragte sich Harm. Empfindet sie doch etwas f├╝r ihn?
Renee machte sich sofort auf den Weg als der junge Mediziner anrief.
Sie kam in einen gro├čen Warteraum und sah dort die junge Frau die heute Morgen in Liams Wohnung war. Wie war doch gleich ihr Name? MacKenzie? Der Mann da neben ihr war der nicht auch heute Morgen da? Er sah so eifers├╝chtig aus. Ob das was mit Liam zutun hatte? Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Liam ist in solchen Sachen ein wenig unsicher. Nun stand sie vor den beiden und fragte besorgt:
"Was ist mit ihm? Lebt er noch?"
"Er liegt im k├╝nstlichen Koma. Wenn er die n├Ąchsten 24 Stunden ├╝berlebt, ...," antwortete Mac.
"Kann ich zu ihm?" fragte sie nun etwas ruhiger.
"Ja, er liegt in Zimmer 24. Das ist den Gang runter die zweite T├╝r links," sagte Mac.
Renee war in f├╝nf Minuten am Zimmer, ├Âffnete die T├╝r und trat ein. Ihr wurde ├╝bel als sie ihn so kreidebleich in seinem Bett liegen sah. Leise ging sie zu ihm und nahm seine Hand in die ihre. Ich war ihm schon mal n├Ąher, zwar nur gesch├Ąftlich aber immerhin. Dachte sie sich. Aber wenn sie ihn verlieren w├╝rde, t├Ąte es ihr mehr als nur weh. Was machen wir nur, wenn er nicht durchkommen sollte? fragte sie sich. Ob Augur schon bescheid wei├č? Nach einer Weile ging sie wieder und erreichte Augur ├╝ber ihr Global. Augur war nicht auf so eine Nachricht gefasst gewesen. Er wollte sofort ins Krankenhaus kommen, aber Renee meinte dass dies nicht gut sein k├Ânne. Deshalb versprach sie ihm ins Versteck zu kommen und ihr alles genau zu berichten. Derweil machte sich Harm vorw├╝rfe nichts gegen Cooper unternommen zu haben. Er nahm Mac in den Arm und strich ihr ├╝ber den R├╝cken. Wann wird er es mir wohl sagen? fragte sie sich, als ihr Kopf an seiner Schulter ruhte. Wie aus heiterem Himmel kam ein langezogener Pfeifton aus Liams Krankenzimmer. Sofort rannten f├╝nf ├ärzte und zwei Schwestern in sein Krankenzimmer. Sie hatten alle besorgte Gesichter.
"Was ist passiert?" fragte Mac einen der herbeieilenden Ärzte.
"Wir m├╝ssen ihn sofort stabilisieren. Denn das was wir bei der ersten OP korrigiert haben h├Ąlt anscheinend nicht mehr," antwortete der Arzt und betrat das Zimmer. Die T├╝r schloss er nicht, weswegen Mac und Harm jetzt einen noch bleicheren Liam sahen als vorher. Die ├ärzte gaben leise Kommentare und luden den Elektroschocker auf. Sie dr├╝ckten die beiden mit Strom aufgeladenen handlichen Stromleiter an seine Brust. Ihn durchzog ein Ruck. Dann wurde die gerade Linie auf dem einen der Monitore von einer kurvenreicheren abgel├Âst. Die Krankenschwestern und die ├ärzte atmeten auf einmal sichtlich auf.
"Es wird alles wieder gut, Mac," fl├╝sterte Harm ihr ins Ohr.
Sie schluchzte leise an seiner Schulter. Die Ärzte kamen wieder aus dem Krankenzimmer. Der Arzt, mit dem sie vorher gesprochen hatten kam zu den beiden Offizieren und sagte:
"Wir haben ihn wieder stabilisiert. Aber ab jetzt muss er st├Ąndig beobachtet werden. Sie k├Ânnen aber erst wieder zu ihm, wenn er wieder bei Bewusstsein ist."
"K├Ânnen Sie uns sofort informieren, wenn wir zu ihm d├╝rfen?" fragte Mac und wischte sich gerade eine Tr├Ąne aus den Augen.
"Ja, sicher," antwortete ihnen der junge Mediziner.
Harm setzte sich langsam in Bewegung und zog Mac mit sich.
"Mac, wollen wir auf den Schock einen Kaffee trinken gehen? Die Cafeteria befindet sich hier ganz in der N├Ąhe," fragte er die blasse Frau neben sich.
"Ja, danke ich kann jetzt einen Kaffee wirklich gut gebrauchen," antwortete sie leise.
Langsam gingen sie in Richtung Cafeteria. Mac setzte sich an einen der Tische die nah am Eingang standen. In der Zwischenzeit bestellte Harm zwei Tassen Kaffee.

In den unterirdischen Gew├Âlben des Widerstandes

Renee hatte Augur alles ├╝ber ihren Aufenthalt bei Liam im Krankenhaus erz├Ąhlt. Ebend erreichte sie die Nachricht von dem Zwischenfall.
"Ich kenne ihn schon seit seiner Geburt. Er ist mein bester Freund. Liam kann nicht einfach so sterben ohne den Menschen geholfen zu haben," sagte Augur immerzu. Er konnte sich einfach nicht beruhigen. Renee dagegen sah ihm beim umherrennen nur hinterher. Sie dachte zwar das gleiche wie Augur aber war nicht so mit den Nerven fertig. Aber Augur k├╝mmerte sich immer sehr um seine Freunde. Obwohl Liam erst seit zwei Jahren dazuz├Ąhlt, ist dieser sein bester. Damals als er ihn nach seiner Geburt in den Armen hielt wusste er Liam w├╝rde etwas besonderes werden. Jetzt soll dieser Mann dem Tod so nahe sein? Kann denn das wahr sein?

Wieder im Washington Memorial Hospital

Mac trank geistesabwesend ihren Kaffee aus. Harm sah ihr schweigend zu und wartete mit ihr auf den jungen Arzt. Dieser kam nicht also gingen beide gegen zehn Uhr Abends nach Hause. In der Nacht gab es keine besonderen Vorkommnisse mehr.
Am n├Ąchsten Morgen wachte Liam auf. Mac kam erst sp├Ąter aber sie kam und brachte Harm mit.
"Was passiert mit Cooper?" fragte Liam.
"Er wir vor Gericht gestellt. Da werden wir Sie wieder brauchen," antwortete Mac.
"Wie lange muss ich hier noch rumliegen?" fragte er etwas heiser.
"Ich habe den Arzt noch nicht gefragt. Aber ich werde es sofort wenn ich ihn sehe," antwortete Mac und nahm Liams Hand in die ihre. Bei dieser Geste kr├╝mmt sich etwas in Harms Magen zusammen.
"Danke," sagte Liam schicksalsergeben. Denn er h├Ąlt es nicht mehr lange in diesem Krankenbett aus. Obwohl Liam noch Schmerzen versp├╝rte. Er ist in dieser Hinsicht noch wie ein kleines Kind. Er hat Hummeln im Hintern und muss unbedingt los.
"K├Ânnen Sie Renee anrufen? Ich muss unbedingt mit ihr sprechen," sagte er noch bevor Mac und Harm sein Zimmer verlie├čen. Nach einer Weile kam sie und Liam freute sich so ├╝ber ihren Besuch, dass er sie anbettelte ihn aus dem Krankenhaus zu schmuggeln.
"Augur muss ein Meeting mit allen Mitgliedern abhalten, dass die Taelons immer mehr aufpassen. Die h├Ątten mich fasst entlarvt," sagte er nerv├Âs.
"Das kann ich veranlassen, aber ich werde Sie nicht aus dem Krankenhaus schmuggeln bevor Sie wieder gesund sind," antwortete Renee ernst.
"Warum?" fragte er wie ein kleines Kind. "Mir geht es doch wieder gut."
"Im Moment geht es Ihnen gut. Aber was ist, wenn es auf einmal anders wird. Dann k├Ânnen wir nichts tun. Und wie wollen Sie dann gegen Cooper aussagen?" versuchte sie ihn zu ├╝berzeugen.
"Ist ja schon gut. Ich bleibe hier. Aber nur so lange, wie es sein muss," antwortete Liam. Er l├Ąchelte sie an und Renee wollte ihm schon glauben schenken. Aber dann sah sie die Bl├Ąsse in seinem gutaussehenden Gesicht. Er ist ihr bester Freund seit einiger Zeit jedenfalls.

Nach einer Woche bei Liams Entlassung

Die Farbe kehrte in den letzten Tagen in sein Gesicht zur├╝ck. Mac, Harm und Renee wollten ihn abholen.
"Ma┬┤am," sagte er fr├Âhlich und hob zum Scherz seine Hand an die Stirn.
"Ist schon gut Major," antwortete sie ihm und ihre Stimme hatte den selben scherzhaften Unterton wie seine. Renee begab sich ins Versteck des Widerstandes um sich um alles zu k├╝mmern und Liam fuhr mit Harm und Mac ins J.A.G. Hauptquartier.

Im JAG-Huptquartier

Harm und Mac mussten zwar nicht mit ins Gericht, aber Mac wollte Liam beistehen und Harm wollte auf die beiden aufpassen. Denn ihm war es nicht so geheuer, dass Mac Liam beistehen wollte. Liam war es eher peinlich, aber es sah gut aus einen Anwalt dabei zuhaben. Der Richter er├Âffnete die Verhandlung p├╝nktlich und Mic Brumby klagte Cooper an.
"Sie sind kurz nach dem SS-Krieg aus dem Navy-Corps ausgetreten?" fragte Brumby als erstes.
"Ja, Sir. Das stimmt, Sir," antwortete Cooper.
"Sie haben auf Major Kincaid geschossen, als dieser vor Gericht stand?" fragte Brumby weiter.
"Ja, Sir," antwortete er wieder.
"Warum haben Sie eine Falschaussage gemacht?" wurde Cooper weitergefragt.
"Ich machte sie weil dieser Major mir meine Freundin ausgespannt hat und diese mich wegen ihm verlassen hat, Sir," antwortete Cooper.
"Nur weil er vor ├╝ber zehn Jahren ihre Freundin ausgespannt hat, haben Sie ihn erschie├čen wollen?"
"Ja. Er hatte es verdient, Sir," antwortete Cooper wieder.
"Aber Sie k├Ânnen ihn doch nicht deshalb erschie├čen?" fragte Brumby.
"Ich glaube schon, Sir. Er hat mich provoziert, Sir," antwortete der M├Ârder.
"Er hat Sie provoziert? Wie soll er das denn angestellt haben?" fragte Brumby sauer.
"Damals hat er mich vor der Truppe fertig gemacht, Sir."
"Sie meinen also, dass Sie nach zehn Jahren so etwas nicht vergessen haben? Aber warum wollten sie ihn denn t├Âten. Sie konnten ihn doch hinter Gitter bringen."
"Das reichte mir nicht, Sir. Er hat mir die Freundin noch dazu ausgespannt, Sir."
"Deswegen brauchen sie trotzdem keine Selbstjustiz zu betreiben," sagte Mic Brumby etwas w├╝tend ├╝ber die Bemerkung zur Selbstjustiz.
"Ich habe das Verh├Âr beendet, Sir," sagte Brumby an den Richter gewand.
Cooper wurde von einem Gerichtsdiener auf die Anklagebank zur├╝ckgebracht.
"Ich rufe Major Liam Kincaid in den Zeugenstand," sagte Cooper und sah in die Richtung, in der gerade ein Mann von seinem Stuhl aufstand und die Hilfe von Mac abwehrte. Dieser Mann ging zu dem Stuhl, auf dem zuvor Cooper gesessen hatte.
"Wer sind Sie?" fragte Brumby.
"Ich bin Major Liam Nevell Kincaid. Ich war Kampfpilot," antwortete Liam.
"Stimmt es, dass sie von dem Angeklagten Captain Cooper im Gerichtssaal vor einer Woche angeschossen wurden?" fragte Brumby.
"Ja, ich war noch bis vor einer Stunde noch station├Ąr im Krankenhaus, Sir," antwortete Liam.
"K├Ânnen Sie dem Gericht schildern, wie es zu dieser Verletzung kam?" fragte Brumby darauf.
"Ja, ich sa├č so wie jetzt auf diesem Stuhl und machte meine Aussage zu dem Prozess gegen mich und Cpt. Cooper zog eine Handfeuerwaffe aus seiner Jackentasche. Die er auf mich richtete und abfeuerte. Der Schuss traf mich nahe am Herzen. Sodass ich dem Tod knapp von der Schippe gesprungen bin, Sir," antwortete Liam sinngem├Ą├č.
"Ich habe keine Fragen mehr an den Zeugen, " sagte Brumby an den Richter gewand.
"Die Verteidigung hat auch keine Fragen," sagte Coopers Anwalt.
Liam stand wieder auf und war Heilfroh, dass es nicht so lange gedauert hatte. Er setzte sich wieder zu Mac und Harm. Nach einer Weile verk├╝ndete der Richter das Urteil.
"... ergeht folgendes Urteil. Der Angeklagte Captain Michael Cooper wird zu drei Jahren Haft ohne Verk├╝rzungschancen verurteilt," sagte Richter Sullivan und Cooper schrak bei diesen Worten zusammen. Er beschuldigte sogar seinen Anwalt unf├Ąhig zu sein.

Nach einer Weile auf dem Parkplatz des Gerichtsgeb├Ąudes

"Also dann. Ich wei├č nicht, ob wir uns Wiedersehen werden. Ich geh dann mal. Bis irgendwann einmal," sagte Liam und ging dann nach Hause. Derweil betraten Harm und Mac den Aufzug, der sie in ihr Gro├čraumb├╝ro brachte. Dieser blieb aber unerwarteterweise stecken.
"Harm, dr├╝cken sie doch endlich die Klingel," sagte Mac und wollte Harm gerade beiseite schieben.
"Ich dr├╝ck ja schon," beschwerte sich Harm. Er dr├╝ckte den Knopf mit der Glocke darauf aber es passierte nichts. Kein Ton, kein gar nichts.
"Beeilen Sie sich mal. Ich hab noch Termine."
"Kann ich Sie mal was fragen?" wollte Harm wissen.
"Ja, solange der Aufzug sich nicht bewegt," antwortete Mac.
"Gut. Ich wollte Sie fragen, was Sie die ganze Nacht bei dem Major in der Wohnung gemacht haben?"
"Gar nichts. Er war sofort auf der Couch verschwunden. Was dachten Sie denn?"
"Was glauben Sie denn, was ich dachte?" fragte Harm beleidigt.
"Bei Ihnen wei├č man nie," antwortete Mac sauer.
"Naja, man konnte alles denken. Sie haben schlie├člich in seinem Apartment ├╝bernachtet. Und danach war der Major ohne Ged├Ąchtnis," grinste Harm.
"Was grinsen Sie denn so? K├╝mmern Sie sich lieber darum, dass ich p├╝nktlich zu meinen Terminen erscheine," antwortete Mac. Nun dr├╝ckte auch sie wie verr├╝ckt auf den Signalknopf. Dann blickte Mac auf ihre Armbanduhr:
"Kein Wunder, dass nichts funktioniert. Es ist Mittagspause," bemerkte sie ├Ąrgerlich. Bei dem Wort Mittagspause denkt Harm: Ich bekomme langsam Hunger. Hoffentlich kommen wir hier bald raus. Mac bemerkte dies und meinte:
"Denken Sie nicht einmal dran," der scharfe Unterton in ihrer Stimme brachte ihn dazu nicht mehr an etwas zum Essen zu denken.
"Ist ja schon gut."
Irgendwann viel sp├Ąter klingelte Mac`s Handy. Sie ging ran und versuchte Harms sauren Blick zu ignorieren. Am anderen Ende war Admiral Chegwidden. Dieser wollte wissen, wann Mac und Harm endlich von Coopers Verhandlung zur├╝ckk├Ąmen. Mac erz├Ąhlte ihm, dass sie mit dem Aufzug stecken geblieben waren. Der Admiral meinte er w├╝rde sofort einen Mechaniker benachrichtigen. es leuchtete unten, da wo Harm und Mac wie gew├Âhnlich in den Aufzug stiegen, eine rote Lampe auf, dass der Aufzug defekt sei. Aber als die beiden einstiegen, war sie noch nicht an. Kein Mensch k├╝mmerte sich darum. Nur alle benutzten den anderen Aufzug oder nahmen die Treppe. Nach einer langen Zeit kam wirklich ein Mechaniker zu ihnen in die Kabine. Mac kam zu ihren Terminen und sie gingen wieder zum Alltag ├╝ber.

ENDE

___________________________
(c) 2002 Rob

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