Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m√ľssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5563
Themen:   95492
Momentan online:
307 Gäste und 1 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erzählungen
Anna
Eingestellt am 11. 12. 2014 18:23


Autor
Ein neues Thema ver√∂ffentlichen.     Antwort ver√∂ffentlichen.
valcanale
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2014

Werke: 10
Kommentare: 48
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um valcanale eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Als Anna zur Welt kam ging soeben einer der strengsten und kältesten Winter in der Geschichte des 20. Jahrhunderts zu Ende. Das erste Friedensjahr nach dem furchtbaren Krieg endete mit einer ungewöhnlich langen Kälteperiode, die von November bis zum März des darauffolgenden Jahres anhielt.

Eigentlich hatte der Arzt den Geburtstermin f√ľr Anna Anfang M√§rz errechnet. Als sich nach drei Wochen noch immer keine Anzeichen f√ľr eine bevorstehende Niederkunft abzeichneten, wurde Annas Mutter auf der gyn√§kologischen Station des Bezirkskrankenhauses aufgenommen. F√ľr den folgenden Morgen wurde der Termin f√ľr einen Kaiserschnitt angesetzt, man k√∂nne nicht l√§nger zuwarten wurde der Mutter gesagt.
Als sie wenige Tage sp√§ter mit dem Neugeborenen die Klinik verlie√ü, wickelten es die Schwestern sicherheitshalber noch in mehrere Lagen Zeitungspapier, um es vor der grimmigen K√§lte zu sch√ľtzen.
Zwei Tage sp√§ter endete die K√§lteperiode und der Fr√ľhling begann.

Sp√§ter hatte sich Anna oft gefragt, welch gl√ľckliche Vorsehung sie davor bewahrt hatte, nicht zum errechneten Termin zur Welt zu kommen. Vielleicht war es ein unbewusster Instinkt der Mutter gewesen, der dazu f√ľhrte das Ungeborene l√§nger in der W√§rme und Geborgenheit des Leibes zu halten. Zum frieren und hungern blieb in den folgenden Nachkriegsjahren noch Zeit genug.

Ich traf Anna heuer im M√§rz zwischen Mos und Pontevedra am portugiesischen Pilgerweg nach Santiago. Es hatte die letzten Tage pausenlos geregnet, ich war nass und durchgefroren und sehnte mich nach einem trockenen Pl√§tzchen und einem hei√üen Getr√§nk. Unter einem gesch√ľtzten Mauervorsprung sahen mich unter der Kapuze eines Regenponchos fr√∂hliche Augen an: ‚ÄěHei√üer Tee gef√§llig?‚Äú Ich nahm dankbar an und setzte mich zu Anna auf die Stufen.
Um diese Jahreszeit war der Camino Portugues nicht sehr stark frequentiert, man traf selten auf andere Pilger. Auch dieses Alleinsein hatte mir zunehmend zu schaffen gemacht.
Ich kramte meine schon feuchten Kekse aus dem Rucksack und teilte sie mit Anna. Dann traten wir gemeinsam den Weiterweg durch den Regen an.
Was mich an Anna faszinierte war neben ihrer Fr√∂hlichkeit vor allem ihre W√§rme und Herzlichkeit. Und ihre Art ganz bei den Dingen zu sein. Wenn sie lachte, wenn sie sprach, wenn sie voll Begeisterung auf etwas am Wegesrand hinwies, voll mit Entdeckerfreude wie ein kleines Kind, war mir, als ginge trotz des Regens die Sonne auf. Als ich sie darauf ansprach, erz√§hlte sie mir die Sache mit ihrer Geburt. Sie sei von Anfang an ein Gl√ľckskind gewesen.

Ich war verbl√ľfft, weil ich sie viel j√ľnger gesch√§tzt h√§tte. Dass sie schon fast auf die Siebzig zuging sah man ihr nicht an. Mein Alter lag deutlich unter ihrem, trotzdem fiel es mir nicht leicht, mit ihrer Lebendigkeit Schritt zu halten. Nicht nur beim Gehen.

Ich hatte mir eine Auszeit von meinem Beruf genommen, um mir √ľber mein Leben mehr Klarheit zu verschaffen. Es war ein Punkt erreicht an dem ich mich pl√∂tzlich m√ľde und kraftlos f√ľhlte und mir mein Tun zunehmend sinnlos erschien. Immer √∂fter fragte ich mich, ob ich noch auf dem richtigen Weg sei. Als mir dann ein Bericht √ľber den spanischen Jakobsweg in die H√§nde fiel, war eine Entscheidung gefallen. Allerdings w√§hlte ich die portugiesische Variante, die weniger √ľberlaufen und vor allem wesentlich k√ľrzer beschrieben war.
In Porto war ich Anfang M√§rz voll Energie und Neugierde losgelaufen. Das anfangs dicht besiedelte, wenig reizvolle Gebiet, das st√§ndig nasskalte Wetter, die ungem√ľtlichen, zum Teil ungeheizten Herbergen, hatten meinen anf√§nglichen Enthusiasmus bald reduziert. Noch waren die Tage kurz, es dunkelte immer noch fr√ľh, in den kleineren Ortschaften waren viele L√§den geschlossen. An einem Abend sa√ü ich ohne Proviant v√∂llig allein im leeren Pilgerquartier, war hungrig, m√ľde und demotiviert. Und dachte ans aufgeben.

Anna war bisher einen anderen Teil des Weges als ich gelaufen. Sie hielt sich nicht gerne an Vorgaben. Wenn ihr danach war, suchte sie eigene Wege zu gehen. Ich bewunderte ihren Mut. In den beiden Tagen, an denen wir gemeinsam am Camino unterwegs waren, erz√§hlte sie viel, vor allem aus ihrer ganz fr√ľhen Lebensgeschichte und ich begriff nach und nach, wie sie die Ereignisse ihres Lebens f√ľr sich gen√ľtzt und gewandelt hatte, um zu der Person zu werden, die sie heute war.

In Arcade brach endlich die Sonne durch die Regenwolken.
In Caldas de Reis trennten sich unsere Wege wieder.

Später fielen mir während des Gehens immer wieder Annas Erzählungen ein.
Als am Beginn einer neuen Etappe die D√§cher des Ortes fr√ľhmorgens mit einer leichten Schneeschicht bedeckt waren und ich trotz meiner hochwertigen Wanderausr√ľstung schrecklich fror, erinnerte ich mich an Annas Schilderungen √ľber das fehlende Heizmaterial in den ersten Nachkriegsjahren. Die geschw√§chte, unterern√§hrte Bev√∂lkerung konnte der K√§lte nicht widerstehen, vor allem Alte und Kinder wurden von Krankheiten dahingerafft. Viele litten an Tuberkulose und Rachitis. Zwanzig Prozent der Neugeborenen starben damals im ersten Lebensjahr. Ich habe √ľberlebt, sagte Anna gl√ľcklich.

Weil auch warme Kleidung Mangelware war, hatte Annas Mutter ihren alten Wintermantel aufgetrennt, gewendet und daraus einen Mantel f√ľr das Kind gen√§ht. Aus dem Rest wurden warme Hauspatschen geflochten. Sie seien alle damals sehr kreativ gewesen, meinte Anna, das habe ihr im sp√§teren Leben immer wieder weitergeholfen.

Wenn ich an meinen feuchten Keksen unterwegs knabberte, fiel mir das Care-Paket ein, √ľber das Anna erz√§hlt hatte. Vor allem die Kinder hatten voll Freude auf die angek√ľndigten Lebensmittelpakete aus Amerika gewartet, in denen die k√∂stlichsten Dinge enthalten sein sollten: Schokolade, Dosenpfirsiche, Ananas. Im Paket das Annas Familie erhielt war aber nur Trockenmilch und Trockenei, sehr salziges Dosenfleisch und eine Dose mit Butterschmalz gewesen, keine Schokolade, was die Kinder sehr entt√§uschte.
‚ÄěAber es war auch eine Packung Kakao und ein Kilo Zucker dabei!‚Äú sagte Anna fr√∂hlich. ‚ÄěDas gab f√ľr uns Kinder mit der Trockenmilch ein wahres Luxusgetr√§nk!‚Äú

In ihren Erz√§hlungen gab es nie ein Wort der Anklage, kein Gejammer, sie sah immer auch die andere, gute Seite. ‚ÄěEtwas ist immer gut an den Dingen, auch wenn man l√§nger suchen muss und es vielleicht erst sp√§ter versteht!‚Äú sagte sie oft vergn√ľgt. Zuletzt auch als es in der Herberge kein Wasser zum Duschen gab: ‚ÄěWie gut, dass es heute so kalt beim wandern war, so sind wir wenigstens nicht verschwitzt!‚Äú Sie fand f√ľr alles einen Sinn.

Eine Woche sp√§ter erreichte ich das Cap Finisterre, einen der westlichsten Punkte an der Atlantikk√ľste Spaniens und das endg√ľltige Ziel meines Weges.
Neben mir machte ein weiterer Pilger halt, wir kamen ins Gespr√§ch, ich erz√§hlte auch von meiner Begegnung mit Anna. Er sah mich nachdenklich an. Er h√§tte die Anna, die ich beschreibe, im Vorjahr zwischen Leon und Burgos am spanischen Jakobsweg getroffen und sie h√§tten einige Etappen des Weges gemeinsam gemacht. Dann h√§tte sie aber eine Pause einlegen m√ľssen. Sie sei damals schon schwer krank gewesen, die √Ąrzte h√§tten ihr nur mehr wenig Zeit gegeben. Er glaube nicht, dass sie Santiago wirklich erreicht habe.

Ich war √ľberzeugt, dass Anna √ľberlebt hatte. Sie hatte in ihrem Leben schon so viel √ľberstanden. Auch √Ąrzte wissen nicht alles.
Schlie√ülich dachten die Menschen fr√ľher auch, dass am Cap Finisterre die Erde zu Ende w√§re.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


aligaga
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Sep 2014

Werke: 78
Kommentare: 4729
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um aligaga eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo @valcanale,

wenn man zur Erzeugung gr√∂√ütm√∂glicher Betroffenheit mit (statistischen) Zahlen aufwarten m√∂chte, sollten die stimmen, sonst macht man sich unglaubw√ľrdig und das gew√ľnschte Tremolo stellt sich nicht ein.

Eine S√§uglingssterblichkeit von 20% gab es nach dem WK II in Deutschland l√§ngst nicht mehr. So hoch lag sie um die Wende des vorigen Jahrhunderts, als man von Geburtshygiene noch verschwommene Vorstellungen und keine Antibiotika zur Verf√ľgung hatte. 1947 lag sie bei unter 10 % (und die Geburtenrate fast so niedrig wie heute!). Eine Geburt in einem Bezirkskrankenhaus war im Fr√ľhjahr '47 keineswegs ein so hohes Risiko, wie hier glauben gemacht werden will.

Bei einem Kaiserschnitt war der Klinikaufenthalt damals nicht unter zehn Tagen ‚Äď es gab noch keine ‚ÄěWunsch-Kaiserschnitte‚Äú wie heute, sondern nur solche nach Indikation.

Was an deinem Plot am meisten st√∂rt, ist der merkw√ľrdige Umstand, dass sich das lyrische Ich zwar eines sehr engen Vertrauensverh√§ltnisses zu einer Genossin ber√ľhmt, am Ende aber von einem anderen Reisenden aufgekl√§rt werden muss, wie es ‚Äěwirklich‚Äú um diese Person st√ľnde. Das geht nicht recht zusammen. Entweder ist diese ‚ÄěAnna‚Äú damals doch wieder gesund geworden, oder es gab kein echtes Vertrauensverh√§ltnis zwischen den beiden PfadfinderInnen.

Aber auch wenn diese Fehler beseitigt und die Story plausibilisiert w√ľrde ‚Äď so recht ans Herz gehen will sie nicht. Sie bliebe dann immmer noch eine recht langweilige, distanzierte, mit √ľberfl√ľssigen Routendetails garnierte Nummer, von der man nicht so recht wei√ü, was sie einem denn sagen m√∂chte. Vor allem dann, wenn man bedenkt, dass sich inzwischen Millionen von r√ľstiger Rentnern √ľber den Jakobsweg w√§lzen. Der von diesen umtriebigen Massen generell an den Tag gelegte (religi√∂se!) Optimismus kann ziemlich an den Nerven zerren, wie jeder wei√ü, der mit diesem Malstrom schon einmal in Ber√ľhrung kam.

Gruß

aligaga


Bearbeiten/Löschen    


valcanale
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2014

Werke: 10
Kommentare: 48
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um valcanale eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Wenn dir mein Text nicht gefällt, Aligaga, ist das o.k. Konstruktive Kritik ist immer willkommen.
Aber bitte verschone mich mit deiner "Besserwisserei" (vor allem √ľber Dinge, von denen du offensichtlich null Ahnung hast, - siehe etwa bei deinen Antworten √ľber Psychologie, Erziehung oder wie hier √ľber die Nachkriegszeit). recherchiere einfach gr√ľndlich, falls dich etwas wirklich interessiert, ansonsten behalte deine unprofessionnellen Kommentare bitte f√ľr dich!

Zu deiner Information:

Der Hungerwinter 1946/47 war mit zwei Monaten Dauerfrost in Norddeutschland einer der längsten und kältesten im 20. Jahrhundert. ………..Die Säuglingssterblichkeit lag zeitweise bei 20 Prozent und mehr.

Quelle: Wikipedia

Im Gegensatz zu dir weiss ich also wovon ich erzähle (auch wenn ich mein Wissen gar nicht von Wikipedia beziehen muss).
Valcanale

Bearbeiten/Löschen    


aligaga
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Sep 2014

Werke: 78
Kommentare: 4729
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um aligaga eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Beim Gockeln kann man schnell daneben liegen, @valcanale, wenn man die falschen Kn√∂pfchen dr√ľckt. Ich geh mal davon aus, dass du die >20% S√§uglingssterblichkeit per 1947 nicht aus den deutschen (oder bayerischen?) Bezirken, sondern im gesamten Nachkriegseuropa (einschlie√ülich Russland) herausgelesen hast.

Deine "Anna" kam aber in einem doitschen Bezirkskrankenhaus nieder, so h√∂ren wir. Also m√ľsstest du die n√§mliche Statistik ziehen, sonst wird's falsch. Da kannst du auch gleich gucken, wie lang die Muttis nach einem Kaiserschnitt damals das Klinikbett h√ľten mussten. Bei der Mandel-Op lag man eine, nach einem normalen Blinddarm drei Wochen. Das waren noch Zeiten!

In den 70ern des vorigen Jahrhunderts, als das Motorradfahren wieder im Kommen war, gab's folgenden feinen Spruch an die Automobilisten: "Schimpfen Sie nicht auf den Motorradfahrer! Es könnte ihr Chef sein!" Vielleicht solltest auch du ihn ein wenig beherzigen?

Im √ľbrigen nehme ich Bezug auf alles zuvor schon konkret Angemerkte.

Vielleicht noch ein kleiner Tipp zu deinem Stil: Der Vorspann des St√ľckerls steht in der falschen Zeit - er ist eine R√ľckblende und m√ľsste folglich (da die Haupthandlung im Imperfekt spielt) zur√ľck ins Plusquamperfekt (die Lateiner nennen's "consecutio temporum"). So etwas gekonnt hinzukriegen, ist eine h√ľbsche, sprachliche Herausforderung, der du dich stellen solltest!

Heitere Gr√ľ√üe

aligaga

Bearbeiten/Löschen    


valcanale
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2014

Werke: 10
Kommentare: 48
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um valcanale eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Tja, wie schon gesagt, Aligaga, an historischem und auch sonstigem Wissens mangelts dir gewaltig, dabei m√ľsstest du nur lesen k√∂nnen.

Deine "Anna" kam aber in einem doitschen Bezirkskrankenhaus nieder, so h√∂ren wir. Also m√ľsstest du die n√§mliche Statistik ziehen, sonst wird's falsch. Da kannst du auch gleich gucken, wie lang die Muttis nach einem Kaiserschnitt damals das Klinikbett h√ľten mussten‚Ķ..

Wo steht, dass "meine" Anna in einem deutschen Krankenhaus niederkam? Und von medizinischen Fakten (vor allem der damaligen Zeit) hast du keine Ahnung, als sag lieber nichts dr√ľber, du blamierst dich nur st√§ndig.

Da deine Kritik nichts zum Text beiträgt, werde ich deine weiteren Kommentare auch nicht mehr beantworten.
(Es ging mir nur darum, Fakten f√ľr andere Leser richtigzustellen, die du anzweifelst)
Valcanale

Bearbeiten/Löschen    


CPMan
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2014

Werke: 65
Kommentare: 160
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um CPMan eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Dein Text

Positiv: Sprachlich empfinde ich den Text als solide. Bei ein paar Formulierungen war ich mir nicht sicher. Ein Beispiel: F√ľr den folgenden Morgen wurde der Termin f√ľr einen Kaiserschnitt angesetzt Kann man nicht einfach sagen: F√ľr den folgenden Morgen wurde ein Kaiserschnitt angesetzt ?

Die Anna als Charakter finde ich interessant. Die Beschreibungen ihrer Fr√∂hlichkeit, bedingt durch ihre Geschichte, finde ich gelungen, und wecken meine Neugier. Man m√∂chte mehr √ľber Anna erfahren.

Auch das Ende finde ich angemessen. Nicht sonderlich √ľberraschend, aber auch nicht so, dass man behaupten k√∂nne, die Geschichte hat keine Pointe.

Negativ: Viele Dinge werden nur angerissen, aber nicht wirklich ausformuliert. Dein Text m√ľsste l√§nger und ausf√ľhrlicher sein, um mit dem Ich-Erz√§hler zu empfinden, auch Anna verdient mehr Text. Die kurzen Textpassagen wirken wie einem Epos entnommen (man denkt an gro√üe Epen wie Anna Karenina) und dann wird man mit wenig Text abgespeist. Schade.

Gruß,

CP Man

Bearbeiten/Löschen    


7 ausgeblendete Kommentare sind nur f√ľr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zur√ľck zu:  Erz√§hlungen Ein neues Thema ver√∂ffentlichen.     Antwort ver√∂ffentlichen.
Werbung