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Leselupe.de > Lange Texte
Annem-Trilogie Teil II: Die Macht des Blutes
Eingestellt am 01. 10. 2003 21:09


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putorius
Hobbydichter
Registriert: Jun 2001

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PROLOG

Am Abend nach der Schlacht versank die Sonne gleich einem geschwollenen Auge hinter den Ausl├Ąufern des Siebenwaldgebirges. Der Kampfl├Ąrm hatte sich schon beinahe gelegt, war einer hohlen Stille gewichen, die nur von gelegentlichen suchenden Rufen gest├Ârt wurde. General Shargar sah vom Burgturm aus auf die Reste der Telfenischen Schutzflotte, die nunmehr zur G├Ąnze aus Treibholz bestand und gestattete sich ein d├╝nnes L├Ącheln. Ja, die Eroberung war besser als geplant ├╝ber die B├╝hne gegangen. ├ťber dem Gerberviertel schwenkte eine Dreiergruppe von Rotdrachen in eine enge Schleife und stie├č auf eines der letzten Widerstandsnester hinab. Schwarzer Qualm und geborstene Holztr├Ąger, die aus der Entfernung wie eine Handvoll verkohlter Tannennadeln aussahen, stiegen in die Rauch geschw├Ąngerte Luft auf, um gleich darauf wieder als feine Aschewolke nieder zu rieseln.
"Meinen Gl├╝ckwunsch, Shargar."
Shargar drehte sich zu Tost'agir um und senkte dem├╝tig das Haupt. "Es hat nichts mit Gl├╝ck zu tun, Meister. Oft wird die Kampfkraft der Menschen an den Leistungen ihrer Kampfmagier gemessen. Ein leichtfertiger Irrtum, dessen ich mich bedient habe."
"Das wird die Zukunft zeigen. Noch profitieren wir von dem ├ťberraschungsmoment, aber mit Sicherheit werden die Menschen schlagkr├Ąftige Truppen aufstellen."
Shargar l├Ąchelte und legte den Kopf leicht schief. "Daran habe ich bereits gedacht. Im Westen liegt eine fast endlose Grasebene, die bis zu einem gro├čen Meer reicht. Die Gegend ist praktisch unbewohnt und es gab noch nie Gr├╝nde daf├╝r, ein Heer aufzustellen. Am ehesten droht Gefahr aus dem S├╝den, da dort die Kaiserlichen Truppen der nahen Hauptstadt Kawydor stehen. Sie sind gut ausgebildet und auch deren Magier sollten uns den n├Âtigen Respekt abverlangen. Aber sie werden es schwer haben, nach Telfens zu gelangen, es sei denn, Kaiser Rungal will seine Mannen durch den Nordweg quetschen, der die einzige Verbindung zwischen S├╝dannem und Nordannem darstellt."
Tost'agir nickte zum Hafen hinab. "Es sei denn, man versucht es ├╝ber den Seeweg, General."
"Ihr sagt es, Meister."

DIE MACHT DES BLUTES

Hrinko Enderlode knallte die schwere Eisent├╝r zu. "Die Vorr├Ąte reichen f├╝r Monate. Ein Problem weniger. Notiere das, Insro!"
"Klar, schon in Arbeit." Insro Dauling kratzte mit dem Schreibdorn die Symbole f├╝r 'gef├╝llt' und 'Korn' in den Sandstein neben der besagten T├╝re. Zusammen mit seinem Mentor Hrinko z├Ąhlte er zu den wenigen Zwergen, die nicht mit den Drachen Farlowees sympathisierten. Und tats├Ąchlich war der Angriff auf die K├Ânigsstadt Kalhem unter dem gemeinsamen Beschlu├č von Drachen und Zwergen erarbeitet und auf den aussagekr├Ąftigen Namen 'Operation Br├╝ckenkopf' getauft worden. Rotdrachen hatten daher im Schutze der Nacht Dutzende von mit Zwergen besetzten Landungsschiffen ├╝ber die Meerenge zwischen Farlowee und Annem gezogen w├Ąhrend die Rotdrachen unter der F├╝hrung Tost'agirs die Stadt dem Erdboden gleich gemacht hatten. Jetzt sicherten die Echsen das Umland, wohingegen die Zwerge die Aufgabe hatten, letzte Widerstandsnester zu eliminieren und Bestandsaufnahmen durchzuf├╝hren. Hrinko und Insro waren dazu eingeteilt worden, in den Kellern einer gro├čen Taverne nach Sch├Ątzen aller Art zu suchen, wozu besonders Vorr├Ąte z├Ąhlten, die f├╝r die bevorstehenden K├Ąmpfe im Augenblick weitaus wichtiger waren als Gold und Juwelen.
Hrinko kramte einen fingerlangen Holzspan aus der Hosentasche und entz├╝ndete ihn an einer Wandfackel. Damit wiederum steckte er sich seine Steinpfeife an, aus der er drei tiefe Z├╝ge nahm. "Was denkst du, Insro. Wie k├Ânnen wir zwei Winzlinge dieses sinnlose Blutvergie├čen aufhalten?"
Insro z├Âgerte kurz. Nun ... wir sind zwei gegen tausend. Und es w├Ąre schon mehr als Gl├╝ck, wenn ..." Hrinko brachte seinen Famulus zum Schwingen, indem er ihm mit dem ausgestreckten Arm gegen die Brust schlug. Der wollte zwar protestieren, aber ein Blick ins Gesicht seines Mentors gen├╝gte, um zu schweigen. Hrinko starrte den Gew├Âlbetunnel hinab zu einer Stelle, wo dieser in einen offenbar gr├Â├čeren Quertunnel ausm├╝ndete. Insro lauschte. Schritte. Schlurfende Schritte, Metall, das vom harten Stein scharf widerhallte. Und noch mehr. Beide waren inzwischen r├╝ckw├Ąrts zu einer Stelle gegangen, an der der Tunnel einen scharfen Knick machte und konnten nun gerade noch erkennen, wer oder was da in dem Gew├Âlbe unter der Taverne herumlief. Da! Nur kurz konnte man im huschenden Zwielicht der Pechfackeln einige Gestalten erkennen. Eine kleine Gruppe, die in rascher Gangart durch die Keller zog. Ein kurzes Aufleuchten einer Handfackel, das in Hrinko und Insros Gang z├╝ngelte, dann war die Gruppe schon vorbei, und die Ger├Ąusche wurden schnell leiser.
"Brat mir nen Erdling, Insro. Das waren Zwerge! Was bei den sieben H├Âllen haben die hier zu suchen?"
Insro kratzte sich in seinem strohblonden Bart. "Sah nicht so aus, als ob die viel Wert darauf legen, unentdeckt zu bleiben."
"Das sehe ich genau so. Still!" Ein scharfes Klacken ert├Ânte, dann folgte das schwere ├ächzen verrosteter T├╝rangeln. F├╝nf Herzschl├Ąge sp├Ąter fiel die T├╝re laut krachend ins Schloss, das Klacken ert├Ânte erneut und auch die Schritte wurden wieder lauter. Als die seltsame Gruppe wieder an der Ausm├╝ndung vorbei gepoltert war, kehrte endlich Ruhe ein. "Soso, da hat jemand was zu verstecken. Wollen doch mal sehen, was es ist." Hrinko wollte los gehen, aber Insro hielt ihn an der Schulter zur├╝ck. Der Mentor drehte sich zu seinem Famulus um und schickte ihm einen Blick entgegen, der giftiger war als tausend Vipern; also lie├č er ihn los.
"Nun, ... du willst sicher nicht ohne mich gehen."
Ein belustigtes L├Ącheln huschte ├╝ber Hrinko Enderlodes b├Ąrtiges Gesicht und er mu├čte am├╝siert den Kopf sch├╝tteln. "Dann mal los, Insro Dauling!"
Die T├╝re war schnell gefunden, denn es gab in dem Querkorridor nur eine T├╝re aus Metall, und von den anderen waren alle aus Holz und so morsch dass diejenigen, die nicht sowieso schon sperrangelweit offenstanden, schon vom ansehen zu Staub zerfielen. Hrinko pre├čte sein Ohr gegen das k├╝hle Metall und lauschte angestrengt, aber seinem Gesicht konnte man entnehmen, dass er nichts h├Ârte. Also nahm er seine Windaxt vom R├╝cken und schlug dreimal kr├Ąftig mit der breiten Seite gegen die T├╝r. Dann dr├╝ckte er sein Ohr erneut dagegen. "Ich kann etwas h├Âren. Klingt so, als ob da jemand geknebelt w├Ąre."
"Und jetzt? Das Schloss sieht recht solide aus."
Hrinko l├Ąchelte geheimnisvoll und tippte mit seinen kurzen Fingern ein paar mal auf die blanke Oberfl├Ąche. "Als dein Mentor sehe ich nun die Zeit f├╝r gekommen an, dich in die Wunderwelt der Runenmagie einzuweihen."
Insros Mund war mit einem Schlag staubtrocken. "Ich, ... ich wei├č nicht was ich sagen soll."
"Sei einfach nur ruhig und sieh mir zu." Hrinko zog seinen Metalldorn aus der G├╝rteltasche und setzte ihn in Augenh├Âhe an das Metall. Er lie├č die Spitze einige Momente darauf ruhen und ritzte dann eine gro├če Raute in die T├╝re. "Das ist die Grundform. Je gr├Â├čer man sie zeichnet, desto akkurater mu├č sie sein. Allerdings ist dann auch die Zauberkraft h├Âher." Der Mentor zog einige gebogene Linien in das obere Drittel, die ein wenig an Fischgr├Ąten erinnerten, gefolgt von einer Reihe waagrechter Zick-Zack Linien direkt darunter. "Jetzt kommen wir gleich an den Punkt, an dem die Magie zu wirken beginnt. Du gehst besser einen Schritt zur├╝ck. Insro nickte still und befolgte die Anweisung prompt. Hrinko zog einen perfekten Kreis durch die Ecken der Raute und die d├╝nnen geritzten Linien begannen in zartem hellblau zu leuchten. Der Famulus keuchte auf. "So. Der Zauber ist aktiv. Nun mu├č ich ihn nur noch ausl├Âsen."
"Und das geht wie?"
"Recht einfach, und auch wieder nicht. Der Zauber wird nur aktiv, wenn ich die ├Ąu├čere Form exakt zeichne. Das kann ein Dreieck, ein Quadrat oder auch - wie hier - ein Kreis sein. Das Leuchten zeigt mir, dass alles geklappt hat. Aber um den Zauber auszul├Âsen mu├č ich die Rahmenform im Abstand eines vorgegebenen Verh├Ąltnisses erneut ziehen. Wollen wir hoffen, dass es hinhaut." Der Mentor zog diesen zweiten Kreis um die Rune, worauf hin die Linien rot auf gl├╝hten. Sogar Hrinko wich vorsichtshalber einen Schritt zur├╝ck, w├Ąhrend die Magie in die T├╝re eindrang. Zun├Ąchst breiteten sich vom Zentrum der Rune aus haarfeine rotgl├╝hende Linien radial ├╝ber das ganze Metall aus, bis es aussah wie ein Spinnennetz aus gl├╝henden F├Ąden; dann aber weiteten sich die Risse und Insro Dauling konnte deutlich eine zunehmende Hitze ausmachen, die sich schon bald fast ins unangenehme steigerte. Irgendwann war dann ein Punkt erreicht, an dem die T├╝re in sich kollabierte und zu faustgro├čen halbgeschmolzenen Metallklumpen zerfiel. Die Hitzeentwicklung war so stark, dass sich sogar Teile des T├╝rrahmens verfl├╝ssigten und als gl├╝hende Tropfen zu Boden zischten.
Hrinko Enderlode nahm eine der Wandfackeln aus ihrer Halterung und stie├č sie durch die entstandene T├╝r├Âffnung. "Man kann in dem Rauch nicht viel erkennen, aber es sieht aus, als ob da drinnen ein gefesselter Mensch sitzt."
"Und jetzt?"
"Jetzt wirst du da rein gehen und dem Mann die Fesseln l├Âsen, Famulus Insro Dauling."
Insro schluckte hart. Er wu├čte, dass sein Mentor in solchen Dingen keine Widerrede duldete und schob sich ├╝ber die noch hei├čen Eisenbrocken in den kleinen Raum. Der Mensch war gut verschn├╝rt worden. Und sah ihm absch├Ątzend in die Augen. Daher beschlo├č Insro, erst einmal den Knebel zu l├Âsen, den man dem Mann verpa├čt hatte.
Nachdem das getan war hustete der Mensch ausgiebig in der Rauch geschw├Ąngerten Luft. "Was soll das eigentlich? Zuerst nehmt ihr mich gefangen und nun befreit ihr mich wieder? Was l├Ąuft hier eigentlich?"
Mehr als ein Achselzucken fiel Insro auf Anhieb nicht ein, und er war froh, dass Hrinko nun ebenfalls in den Raum trat und sich r├Ąusperte. "Die Drachen und die Zwerge planen, Annem zu unterwerfen. Kalhelm soll der Br├╝ckenkopf f├╝r diesen Plan sein. Die Drachen sehen in Annem ihre alte Heimat, die ihnen vor Jahrtausenden zu unrecht entrissen worden ist, die Zwerge hingegen werden angezogen vom magischen Ruf der wertvollen Erze und Juwelen, die in den Bergen dieser Regionen ruhen. Aber es gibt eine Widerstandsbewegung unter den Zwergen, die dieses Vorhaben vereiteln wird."
Der Mensch blinzelte neugierig. "Diese Bewegung ... wieviele sind das und wo ist sie?"
Hrinko rollte unbeholfen mit den Augen und r├Ąusperte sich erneut und antwortete etwas schleppend. "Tja. Sehr viele sind es nicht. Es gibt nur wenige, die sich gegen diese Pl├Ąne stellen. Genau genommen ..." Hrinko schlo├č seine Hand zur Faust, spreizte den Daumen ab und lie├č ihn zwischen ihm und Insro hin und her pendeln.
Der Gefangene lie├č den Kopf nach hinten gegen die harte Steinwand knallen. "Oh nein. Es ist alles aus!"
Hrinko lie├č sich in die Hocke sinken und begann, die Fesseln an den Beinen des gefangenen zu l├Âsen. "Und wie kommt Ihr hier her? Es ist bei den Drachen un├╝blich Gefangene zu machen. Also. Was macht Euch so wertvoll f├╝r diese Viecher?"
"Keine Ahnung. Das h├Ąngt vielleicht damit zusammen, dass ich im Nordweg an der Beseitigung eines roten drachens beteiligt war. Ich bekam einen Hinweis darauf hier her zu gehen, das tat ich dann auch. Irgendwie mu├č mir mein Ruf vorausgeeilt sein, denn als ich die Stadt fast erreicht hatte, wurde ich von einem Trupp Zwerge gefangen und direkt hier her gebracht." Der Mentor hatte inzwischen auch die Handfesseln gel├Âst, so dass der Gefangene die Hand ausstrecken konnte. Insro h├╝pfte ungeschickt zur├╝ck und mu├čte mit seinem Gleichgewicht k├Ąmpfen.
"Keine Angst, so begr├╝├čen sich Menschen nunmal. Mein Name ist Calyr. Calyr aus Kawydor."
"Ich bin Hrinko Enderlode, Magistus der Hohen Worte, das da ist mein Famulus. Insro Dauling. Aber nun sollten wir sehen, dass wir von hier verschwinden."
Als die drei ungehindert ins Freie traten war es schon beinahe Dunkel. Die Taverne befand sich auf einer Anh├Âhe, direkt gegen├╝ber des Berges auf dem die Burg thronte. Sie zeichnete sich als dunkler Schemen vor dem violetten Abendhimmel ab und man konnte deutlich erkennen, wie gut ein halbes Dutzend Drachen dabei war, den Bergfried von oben her abzutragen. Was das sollte, konnte keiner der drei zufriedenstellend erkl├Ąren. Insros Vermutung, die Drachen k├Ânnten den Turm zum Horst ausbauen wirkte da noch am schl├╝ssigsten. Mit einem Mal war die Luft erf├╝llt von einem dunklen Rauschen. Hrinko reagierte blitzschnell. "In Deckung!"
Die Drei warfen sich hinter ein St├╝ck eingest├╝rzte Mauer und Insro Dauling zog ein in der N├Ąhe liegendes St├╝ck Segeltuch ├╝ber sich und die anderen, das wohl fr├╝her einmal als Sonnenschutz f├╝r die G├Ąsteterrasse gedient hatte.
Ein Schatten huschte ├╝ber die Taverne hinweg, zog einen Bogen und landete keine zwanzig Schritt entfernt auf der von Tr├╝mmern ├╝bers├Ąten Terrasse. Aus dem Schatten wurde ein Drache. Er war rot wie die ├╝brigen, aber er war etwas kleiner und sein K├Ârperbau ein wenig filigraner. Auff├Ąllig war, dass einige seiner Schuppen silbern aufblitzten und die Augen nicht schwefelgelb sondern pupillenlos und hellblau waren. Er faltete sorgsam die Fl├╝gel auf den R├╝cken und schn├╝ffelte mit schief gelegtem Kopf in die Nacht. Man konnte deutlich seinen rasselnden Atem h├Âren. Offenbar konnte er nichts orten, daher stellte er seine Ohrsegel auf und blies eine Ladung wei├čen Feuers durch den T├╝rbogen ins Innere der Taverne. Daraufhin hob er sich in die Luft und ruderte mit wenigen Fl├╝gelschl├Ągen hin├╝ber zur Burg.
Calyr war der erste, der sich wieder aus der Deckung wagte. Er machte einige Schritte zum Feuer und stutzte. "Das Feuer ist ja kalt!"
Hrinko trat zu ihm und sah in die eisblauen Flammen. "Eisfeuer. Es ist nur schwer zu l├Âschen, da es auch ohne Luft brennt. Aber zumindest wissen wir nun, mit wem wir es zu tun haben. Verflucht! Es war zwar ein Ger├╝cht, aber jetzt haben wir den Beweis." Hrinkos Blick wurde ernst und hart. "Dieser Drache eben war kein gew├Âhnlicher Drache. Er ist das Ergebnis der Verbindung eines Rotdrachens mit einem Eisdrachen. In diesem Bastard flie├čt das Blut beider Arten. Die Macht seines Blutes vereint die kaltbl├╝tige T├Âtungsgier der Rotdrachen mit der berechnenden Intelligenz der Eisdrachen. Sein Name ist Tost'agir."
Insro war inzwischen ebenfalls zu den beiden heran getreten und starrte ebenfalls bedr├╝ckt in die hellen Flammen. "Aber was hat er hier gewittert?"
Calyr beugte sich nach vorne und zog einen Gegenstand aus seinem Stiefel. Als er ihn in die H├Âhe hielt konnte man ein Amulett aus einem klaren Material erkennen, an dem ein ovaler Stein aus dem gleichen Material baumelte. "Das hier habe ich von einem Eisdrachen erhalten. Ich denke, Tost'agir hat die Magie dieses Schmuckst├╝cks gewittert."
Hrinkos Augen weiteten sich. "Magie?"
Calyr nickte und die drei blickten in den ovalen Stein, der jetzt schwach zu leuchten schien. In seinem Zentrum sahen sie eine Insel inmitten eines Nebelmeers.

Ende des zweiten Teils
Oktober 2003

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putorius

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