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Leselupe.de > Gereimtes
Antizyklisch
Eingestellt am 06. 10. 2006 18:23


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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Antizyklisch

Im Frieden liegt das Gurkenbeet,
geerntet ist, was einst ges├Ąt.
Doch pl├Âtzlich naht ein Frauenschuh,
das Erdreich krumt und schollt, nur zu!
Was soll das jetzt ÔÇô ist es schon Fr├╝hling?
Und dieser Absatz, welch ein W├╝hling!
Dazu geh├Ârt ein Frauenfu├č,
ein Bein, ein Scho├č, noch ist nicht Schluss,
ein Kopf ein Mund, oh welches Zucken,
wenn Lippen sich auf M├╝ndchen drucken!
Nicht Fr├╝hling kocht hier in den Lenden,
doch kann der Herbst es auch so enden.
So kommt es, dass im Gurkenbeet
noch sp├Ąt ein Leben neu entsteht.





__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Inu
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Hallo Vera Lena

Hab ich das jetzt recht verstanden
und die so sch├Ân beschuhte Dame kommt ganz banal im Gurkenbeet nieder? Da waren es pl├Âtzlich zwei. Und das im tristen Herbst. O Jammer.

Also w├Ârtlich genommen, k├Ânnte man die letzten beiden Zeilen so auffassen.

Lieben Gru├č
Inu

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebe Inu,

ich meinte eigentlich, dass das Kind bei Herbstnebel vielleicht sogar, jedenfalls nicht im Fr├╝hlingsrausch, unter heftigster Leidenschaft im Gurkenbeet gezeugt wird. Das ist ja dann doch weniger schrecklich.
Der Liebhaber wird zwar nicht direkt erw├Ąhnt, aber von K├╝ssen ist doch die Rede und die Lende schreibt man doch eher dem Mann zu. Ich hatte nicht gedacht, dass es schwer zu entr├Ątseln sei, aber das denke ich bei meinen Texten ja (leider) immer.

Dass ein Leben neu entsteht, kann doch auch der Zeugungsakt sein, denke ich. Also ich hatte mir den Text dann doch lustvoller vorgestellt, als Du ihn jetzt gelesen hast. Aber Deine Lesart ist durchaus auch m├Âglich, sehe ich jetzt.

Danke f├╝r Deine Antwort!
Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
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Sonnenkreis
Festzeitungsschreiber
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Liebe Vera-Lena,

Dein Gedicht beschreibt in interessanten Bildern
was ich derzeit auch beobachte:

Der Herbst ist eine Art Fr├╝hling. Nicht f├╝r alle
Menschen; aber f├╝r die, welche es einfach im Blut
sp├╝ren.

Eine Art Fr├╝hling mit seinem ganz eigenen Charme.
Vielleicht laden gerade die k├╝rzen Tage und die
l├Ąngeren N├Ąchte dazu ein?

Gelungen auch Deine ├ťberschrift: Ja, antizyklisch
pa├čt sehr gut...!

Dir von Herzen

Liebe Gr├╝├če)
Sonnenkreis

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Lieber Sonnenkreis,

eigentlich m├╝ssten sich ja das ganze Jahr hindurch Menschen zueinander hingezogen f├╝hlen, aber dem Fr├╝hling sagt man nun einmal nach, dass er diese Anziehung besonders unterst├╝tzt. In Ausnahmef├Ąllen, kann es ja aber auch einmal im Herbst so sein. In diesem Falle war es eben so, und wenn es dann so heftig zugeht, warum nicht im Gurkenbeet?

Mir hat gerade jemand einen Zierk├╝rbis aus seinem Garten geschenkt, und ich glaube, diese sch├Âne Frucht hat mich zu dem Text inspiriert.

Dir noch einen wundervollen Herbst, bunt und vertr├Ąumt!

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
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Inu
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hallo Vera Lena

ich wusste, wie Du das Gedicht gemeint hast. Ehrlich gesagt, hat mich einfach der Hafer gestochen ... aber schau mal:

ein Bein, ein Scho├č, noch ist nicht Schluss,
ein Kopf ein Mund, oh welches Zucken,
klingt schon ein bisschen nach Problem-Geburt oder?


wenn Lippen sich auf M├╝ndchen drucken! Die stolze Mutter k├╝sst das unter so gro├čen Komplikationen auf die Welt gebrachte Kleine ( im Gurkenbeet )

Mein Kommentar soll nur ein Scherz sein. Nimms nicht krumm

Einen sch├Ânen Sonntag w├╝nscht Dir
Inu

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