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Leselupe.de > Kindergeschichten
Anton fliegt durchs All
Eingestellt am 25. 07. 2003 14:15


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Stoffel
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Antons ganzes Interesse gilt dem Sternenhimmel und er ist der festen ├ťberzeugung, da├č es da drau├čen im All noch andere Lebewesen gibt. Sein Vater Karl arbeitet in einem Planetarium und schickt ihn, wegen des nahestehenden Unwetters, an diesem Tag schon fr├╝her nach Hause. Auf dem Weg dort hin sucht Anton Schutz in einer Scheune und w├Ąhrend er wartet, da├č sich das Unwetter verzieht, liest Anton in seinem spannenden Buch und erlebt dann aufregendes. Er begegnet Err-no-mek X7 und seinen Besch├╝tzer- Roboter, denen er ganz sch├Ân aus der Klemme hilft. Als das Unwetter aber vorr├╝ber ist, scheint alles nur....?


Anton fliegt durchs All

Antons Vater Karl arbeitete in einer Sternwarte und fast jeden Abend kam Anton her, um durch das riesige Teleskop in die unendliche Weite des Weltalls zu blicken. Zwar hatte er an Weihnachten ein eigenes bekommen, aber mit dem konnte man nicht so weit entfernte Planeten sehen, wie mit diesem hier. Einmal in der Woche war die Sternwarte f├╝r alle zug├Ąnglich und Vater Karl hielt dann einen langen Vortrag ├╝ber die Sterne und zeigte auch Dias. Aber nur bei sternenklarem Himmel, sonst ging das nicht. Anton hat so oft schon zugeh├Ârt, dass er alles auswendig konnte. Mama Marion erz├Ąhlte den Verwandten und Bekannten immer wieder die Geschichte mit dem Ball. Als der Anton n├Ąmlich ein Jahr alt war bekam er einen Ball geschenkt und zwar von Tante Elisabet.
Die sagte dann zum Anton:"Sag Ball, Anton. Sag Ball." Aber statt nun dann "Ball" zu sagen, sagte er "All". Tante Elisabet klatschte voller Entz├╝cken in die H├Ąnde und Mama Marion nahm Anton in die Arme und k├╝sste ihn heftig. "Ganz der Papa" sagte sie. "Ganz der Papa." Und als die Kinder in der Schule erz├Ąhlen durften, was sie sp├Ąter einmal werden wollten, sagte Anton "Astronaut".

W├Ąhrend die anderen Jungen drau├čen Piraten spielten oder Comics lasen, besch├Ąftigte sich Anton lieber mit seinen Astronomieb├╝chern. Das Regal war voll davon und am liebsten bastelte er an Raumflugmodellen, von denen schon unz├Ąhlige an der Decke hingen. Sehns├╝chtig blickt Anton auch an diesem Abend wieder durch das Teleskop in der Sternwarte, denn er war der Meinung, dass es da drau├čen irgendwo bestimmt noch andere Lebewesen gab. "Anton" sagte Papa Karl. "Es wird Zeit nach Hause zu gehen. Es soll heute ein Gewitter geben und ich habe hier noch zu arbeiten." Papa Karl hatte Recht, denn dicke Wolken zogen auf. Schnell steckte er sein kleines Taschenbuch in die Hintertasche und seine Mundharmonika und schwang sich auf sein Fahrrad. Weit allerdings sollte er nicht kommen. Der Regen peitschte ihm ins Gesicht und es donnerte und blitzte. Zum Gl├╝ck lag Bauer Friedrichs Scheune auf dem Weg, wo er schnell Unterschlupf suchte. Hier wollte er warten, bis sich das Unwetter verzogen hatte. Er holte sein B├╝chlein aus der Hosentasche und legte sich gem├╝tlich ins Heu. W├Ąhrend des lesens wurden seine Augen immer schwerer und w├Ąhrend das Unwetter immer heftiger tobte, schlief er bald ein.

Ein greller Schein drang durch den Spalt des Scheunentores und ein merkw├╝rdiges Brummen lie├č Anton erwachen. "Das ist bestimmt Bauer Friedrich", dachte Anton und glaubte, das sich das Unwetter auch schon verzogen haben musste. Langsam ├Âffnete er das Scheunentor und rieb sich verschlafen die Augen. Es war bereits dunkel und tats├Ąchlich, es war Sternen klarer Himmel. Doch vom Bauern Friedrich war nichts zu sehen und das Brummen hatte aufgeh├Ârt. Anton lauschte. H├Ârte er da nicht ein leises weinen? Suchend sah er sich um und da, auf dem Feld, da war irgendwas. Von dort kam auch das leise Weinen, das in ein Schluchzen ├╝ber ging. Es war so dunkel auf dem Feld, das er erst gar nichts erkennen konnte. Aber je mehr sich Antons Augen an die Dunkelheit gew├Âhnten und je weiter er aufs Feld ging, konnte er die Umrisse von einem Etwas erkennen. Es sah aus wie, wie ein Raumschiff und auf der Treppe, die aus ihm herunter gelassen war, sa├č jemand. Und dieser Jemand schluchzte vor sich hin.
Anton rieb ungl├Ąubig seine Augen und konnte nicht fassen, was er sah.
"Es ist wirklich ein Raumschiff", fl├╝sterte er leise vor sich hin. Neugierig und vorsichtig ging er weiter auf das Raumschiff und dem Jemand zu.

"Hallo" Sprach Anton den Jemand leise an und der sah auf. Der Jemand schien wie er ein Kind zu sein, bemerkte Anton sofort. Der einzige Unterschied waren nur die Ohren. Die, von dem Jemand, waren spitz und sehr gro├č und dann die Finger. Der Junge mit den spitzen Ohren hatte sechs an jeder Hand, das fiel Anton sofort auf.
Beide sahen sich eine Weile schweigend und pr├╝fend an. Dann stand der Jemand auf. "Hallo?" fragte der und sah Anton freundlich an. "Hallo " sagte Anton noch einmal und sein Herz pochte wild. "Mensch, ich wusste doch das es da noch andere gibt. Das ist doch ein echtes Raumschiff, oder?" fragte er, doch der andere sah ihn nur fragend an. "Raumschiff?" wiederholte der fremde Junge und Anton nickte. "Na klar, das muss doch ein Raumschiff sein. Es sieht aus wie die Zeichnung in meinem Buch hier."
Anton bl├Ątterte eine Seite auf und reichte es ihm hin. Als der Junge die Fotos von den Sternen und die Zeichnungen sah, schluchzte er leise. "Was ist los?" fragte Anton besorgt. "Hast du dich vielleicht verflogen?" Anton wusste, das es eine bl├Âde Frage war und sah ihn mitleidig an. Er hatte so viele Fragen, dabei wusste er nicht mal, ob der Jemand ihn verstand. Ein Ger├Ąusch kam aus dem Inneren des Raumschiffs und etwas ├Ąngstlich machte Anton ein paar Schritte zur├╝ck. "Nok...nok...baga...nok" sagte eine blecherne Stimme und ein Roboter kam heraus. Er hatte ein merkw├╝rdiges Ding in seiner Hand und das gab er dem Jemand. Schnell setzte der das Ding, das aussah wie ein Kopfh├Ârer, auf. "Hallo Erdenjunge!" Sagte der Jemand. "He klasse" Rief Anton. "Du kannst mich ja doch verstehen." Der Jemand l├Ąchelte. "Ja, ich kann dich jetzt verstehen. Sag mir deinen Namen, Erdenjunge." Forderte der ihn auf. "Anton, Anton hei├če ich. Anton Kleinmann." Dann reichte ihm Anton die Hand zum Gru├č hin. Z├Âgernd erwiderte der Jemand Antons Gru├č und sah ihn wieder fragend an. Anton lachte. "Das macht man hier bei uns. Man gibt sich die Hand, wei├čt du." Der Jemand gr├╝belte. "Ach so, man gibt sich die Hand." Wiederholte er. "Ich bin Err-no-mekX7" Sagte er und erz├Ąhlte, wie er hier auf die Erde kam. Err-no-mek X7 war wie Anton ein Junge und da wo er herkam, gab es auch Kinder und Eltern. Ein klein wenig anders sahen sie allerdings aus. Err-no-mek hatte sechs Finger an jeder Hand und hatte sehr spitze Ohren. Traurig sah Err-no-mek X7 zu Boden. Er hatte das Raumschiff einfach ohne Wissen der Eltern genommen und es auf die Erde programmiert. Bis zur Milchstra├če ging auch alles gut, dann allerdings, als er in die Atmosph├Ąre der Erde kam schlug ein Blitz in den Bordcomputer ein, so dass er ausfiel. Trotz des Verbots der Eltern sich der Erde zu n├Ąhern, trieb ihn seine gro├če Neugierde her. R4-8-2, so hie├č sein Roboterfreund, konnte leider auch nicht weiter helfen. Er war n├Ąmlich nur darauf programmiert ihn zu besch├╝tzen. "Also dann ist der so eine Art Bodygard?" Wollte Anton wissen und lachte. Err-no-mek X7 sah ihn an. Dieses Wort konnte ihm nicht ├╝bersetzt werden. Aber er programmierte das neue Wort sofort in seinen Kopfh├Ârer ein. Anton besah sich im Inneren den Schaden, denn etwas Ahnung von Elektrik hatte er ja. Einige Kabel waren ganz schwarz verschmort und hingen lose herum. "Hast du mal einen Schraubenzieher?" Wollte Anton wissen und Err-no-mek X7 drehte an seinem Kopfh├Ârer. "Ah, Schraubendreher. Werkzeug zum Festziehen und l├Âsen von Schrauben." So einen Kopfh├Ârer h├Ątte Anton auch gern, dann br├Ąuchte er n├Ąmlich nie wieder in ein Lexikon zu schauen. R4-8-2 reichte ihm das Werkzeug und Anton schraubte erst einmal die Konsole des Bordcomputers auf. "Na so ein Kabelsalat!" St├Âhnte er.
Anton runzelte die Stirn. Es sah wirklich nicht gut aus. Einige der Kabel mussten erneuert werden und die Frage war, ob die, die er daheim hatte, daf├╝r ausreichen w├╝rden. "Ok, wir m├╝ssen einen Plan machen." Sagte Anton bestimmend. "Plan?" Err-no-mek X7 drehte wieder an seinem Kopfh├Ârer. "Plan." Wiederholte er. "Ich verstehe. Dann bitte ich einen Plan zu machen." Anton wollte Kabel aus Papa Karls Keller holen und Isolierband. So lange sollten sich die beiden Besucher hier ruhig verhalten. Zum Gl├╝ck war es dunkel und niemand w├╝rde die beiden bemerken. Als er sich auf den Weg machen wollte, hielt Err-no-mek X7 ihn am ├ärmel fest. "Mitkommen!" Sagte er und sah Anton erwartungsvoll an. Aber er konnte die beiden doch unm├Âglich mitnehmen. Mama Marion w├╝rde in Ohnmacht fallen oder so. Sie hatte doch schon Angst vor M├Ąusen und Spinnen. R4-8-2 reichte Anton ein kleines Ding. "Was soll ich damit?" Fragte er. "Denken wo hin wollen und mitnehmen." Sagte Err-no-mek X7 und l├Ąchelte. "Mann, du bist ja wie ich. Ganz sch├Ân hartn├Ąckig." Bemerkte Anton und sah sich das Ding an. Es sah aus, wie etwas was er aus Filmen kannte. "Ist das etwa so was wie ein Beamer?" Fragte er und die beiden nickten. Und tats├Ąchlich, kaum an Papas Keller gedacht, standen die drei schon im Dunkeln dort. "Das ist ja irre!" Rief Anton und tastete sich langsam und leise an den Lichtschalter heran. Dann schlich er nach oben und stellte fest, dass seine Mutter noch nicht wieder daheim war. W├Ąhrend er einige Dinge zusammen suchte und sie im Rucksack verstaute, sahen sich die beiden anderen neugierig um. "So wir k├Ânnen wieder." Rief Anton, aber die beiden waren weg. Von oben aus der K├╝che h├Ârte er scheppernde Ger├Ąusche. Als Anton au├čer Atem in die K├╝che kam, stand Err-no-mek X7 am ge├Âffneten K├╝hlschrank und machte sich gerade an Mama Marions Torte zu schaffen. Ein paar gebratene H├Ąhnchenkeulenreste lagen auf dem Boden zerstreut, die Milch versch├╝ttet auf dem Tisch und R4-8-2 testete den Stabmixer. "Oh nein!" Rief Anton. "Wenn das meine Mutter sieht, dreht sie mir den Hals um." Err-no-mek X7 war ├╝ber und ├╝ber mit Torte beschmiert. "Gute Nahrung" Sagte er begeistert und schob sich noch ein St├╝ck der Torte in den Mund. Hastig sammelte Anton alles ein und wischte den Boden. "Leute, das gibt gro├čen ├ärger!" Err-no-mek X7 drehte an seinem Kopfh├Ârer. "Oh ├ärger. Dann lieber wieder gehen." Noch einmal sah sich Anton um. So weit war alles wieder in Ordnung, bis auf das die H├Ąlfte der Torte fehlte. Zumindest gelang es Anton erst mal das Licht im Raumschiff wieder her zu stellen. Und einige der Instrumente schienen nun auch wieder zu funktionieren. Problem war jetzt noch, heraus zu finden wo der Planet der beiden lag. Die Programmierung des Bordcomputers war gel├Âscht und die Daten musste neu eingegeben werden. Anton hatte eine gl├Ąnzende Idee. Er gab Err-no-mek einen Stift und riss eine leere Seite des Buches heraus. "Hier, versuch mal etwas auf zu malen." Err-no-mek ├╝berlegte und drehte wieder an dem H├Ârer. Dann kritzelte er in Blitzesschnelle etwas auf und reichte Anton das Papier zur├╝ck. "Das ist die Milchstra├če." Bemerkte er und Err-no-mek nickte. "Hinter da Abolon". Der Heimatplanet der beiden lag also genau hinter der Milchstra├če.
Anton sah auf seine Armbanduhr. Vater Karl musst auf dem Weg nach Hause sein. Freitag Abends war die Sternwarte n├Ąmlich geschlossen und dann arbeitete er immer daheim weiter an seinen Aufzeichnungen. So also k├Ânnten sie in aller Ruhe dort nach den Daten suchen, die sie f├╝r die Programmierung br├Ąuchten. Anton wusste wie er das Teleskop in die richtige Position bringen musst, und stellte es auf Milchstra├če ein. Interessiert sah Err-no-mek durch das Teleskop und freute sich. "Abolon!" Rief er freudig. "Abolon!" R4-8-2 drehte sich ein paar male im Kreis. Er schien sich wohl auch zu freuen. Mitleidig sah Anton seinen neuen Freund an und musst an seine eigenen Eltern denken. Sie w├╝rden sich bestimmt auch sehr gro├če Sorgen machen. Und vielleicht suchten Err-no-meks Eltern schon nach Err-no-mek? Anton hatte seinem Vater oft zugesehen und fand die n├Âtigen Daten schnell,. Dann schrieb er sie auf und es ging per Beamer zur├╝ck zum Raumschiff. "So, das h├Ątten wir". Sagte Anton und alle starrten erwartungsvoll auf den Bordcomputer, nach dem die Daten eingegeben waren. Es ratterte und eine F├╝lle von Zeichen liefen ├╝ber den Bildschirm, bis es zum Stillstand kam. Pl├Âtzlich brummte es, die Raumschifft├╝r schloss sich und sie stiegen in die L├╝fte. "Wie h├Ąlt man das bl├Âde Ding nur an!" Schrie Anton. Aber alle Versuche es wieder zu landen, scheiterten. Anton sah aus einer der Luken, wie sie immer h├Âher und h├Âher stiegen, bis die Erde immer kleiner und kleiner wurde. "Anton mitkommen. Anton mein Freund." Das hatte ihm gerade noch gefehlt, dachte sich Anton. Er war eh schon viel zu sp├Ąt dran und seine Eltern w├╝rden ein Heiden Zinnober machen. Das hier w├╝rde ihm doch keiner glauben. "Anton traurig?" Wollte Er-no-mek wissen und Anton zuckte mit den Schultern. "Ach, jetzt ist eh alles egal. Wenn ich nur wieder zur├╝ck komme." Er dachte an den n├Ąchsten Tag. Da wollte ihn sein Vater n├Ąmlich zu einem Astronomentreffen mitnehmen und darauf wollte Anton nur ungern verzichten. Schon bald erreichten sie die Milchstra├če. "Das ist ja fantastisch!" Rief Anton und presste seine Nase gegen die Luke, um alles ganz genau zu sehen. Und dann tauchte in der Ferne ein wundersch├Âner Planet auf. Ein wenig sah er aus wie die Erde, nur eben war viel mehr Gr├╝n zu erkennen. "Abolon!" Rief Err-no-mek und zeigte auf ihn. "Er liegt genau hinter der Milchstra├če, darum hatte ihn noch niemand entdecken k├Ânnen." Dachte Anton. Dann tauchte das Raumschiff in seine Atmosph├Ąre ein und man konnte Berge, T├Ąler, W├Ąlder und Seen erkennen. ├ťber eine Art Landeplatz in einem Tal kam das Raumschiff zum Stillstand und langsam setzte es am Boden auf. Da standen viele andere Raumschiffe herum, nur eben sehr viel gr├Â├čere. Die Raumschifft├╝r ├Âffnete sich und Anton folgte den beiden zum Eingang des Berges. Er hatte sich schon gewundert, dass keine H├Ąuser zu sehen waren. Die Bewohner des Planeten lebten n├Ąmlich in den Bergen. Im Inneren des Berges lag eine Stadt und mit einem Gef├Ąhrt fuhren sie immer weiter hinein, vorbei an H├Ąndlern, Gesch├Ąften und Wohneinheiten. Es war Tag hell hier drin und auch Pflanzen wuchsen ├╝ppig. Sie hielten vor einer dieser Wohneinheiten und Err-no-mek winkte Anton, ihm zu folgen. Ein lustig aussehendes Tier auf zwei Beinen kam ihnen entgegen und war au├čer sich vor Freude. "Ob das wohl so was wie ein Haustier war?"
Misstrauisch roch es an Anton und sah ihn mit seinen gro├čen Augen an. Err-no-mek sagte etwas in seiner Sprache zu ihm und dann fing das lila Tier an, sich an Antons Arm zu kuscheln. "Streicheln, Anton" sagte Err-no-mek und das tat der dann auch. Am Endes des Flures ├Âffnete Err-no-mek eine T├╝r und lugte vorsichtig hinein. Drinnen musste sich Err-no-mek erst einmal einiges von seinen Eltern anh├Âren, w├Ąhrend Anton drau├čen wartete. Dann war Ruhe. Err-no-mek kam wieder heraus und zog Anton in den Raum hinein. "Eltern von Err-no-mek" Stellte er sie vor. Die Freundlich sahen sie Anton an und setzten sich Kopfh├Ârer auf. "Wir danken dir Erdenmensch." Fing Err-no-meks Vater an und klopfte Anton auf die Schulter. Wie der erz├Ąhlte, war noch nie ein Erdenmensch da gewesen und er meinte, es w├Ąre vielleicht auch f├╝r alle hier besser so. Sie allerdings kannten die Menschen schon lange, aber so miese Dinge wie Luftverschmutzung, Atomm├╝ll, Kriege und anderes gab es auf diesem Planeten nicht. "Merkw├╝rdig." Dachte Anton und sah zur Uhr. "Seit dem Start von der Erde scheint kaum Zeit vergangen zu sein." Bevor er wieder abreiste, zeigte ihm Err-no-mek noch sein Zimmer. Anton machte gro├če Augen. ├ťberall hingen Flugzeug und Raketenmodelle, wie es sie auf der Erde gab, an der Decke. Und Zeichnungen davon an den W├Ąnden und auch Err-no-mek besa├č viele B├╝cher. Es waren B├╝cher, die Anton zwar nicht lesen konnte, aber es waren viele Bilder darin zu sehen. Sein kleiner Freund interessierte sich also auch f├╝r die Astronomie und hatte ebenso sehns├╝chtig wie Anton den Sternenhimmel erforscht. Err-no-mek war traurig, als seine Eltern den Start f├╝r Antons R├╝ckkehr zur Erde vorbereiteten. "Anton mal wieder kommen?" Fragte er, und Anton l├Ąchelte. "Naja, vielleicht, wenn ich Astronaut bin. Das aber dauert wohl noch ein paar J├Ąhrchen." Und insgeheim hoffte er, dass niemals ein Astronaut bis hier her k├Ąme. Beide umarmten sich kameradschaftlich. "Warte!" Anton kramte in seiner Hosentasche, holte seine alte Mundharmonika hervor und spielte darauf. "Hier, die schenke ich dir." Err-no-mek bedankte sich und ├╝berlegte kurz. "Hier, das schenkt Err-no-mek seinem Erdenfreund." Er gab Anton einen Stein und erkl├Ąrte, dass es ein St├╝ck seines Planeten sei. Wo immer Anton auch sei, Err-no-mek k├Ânnte ihn von hier aus orten. Das kleine Raumschiff wurde so programmiert, dass es Anton auf der Erde absetzte und wieder allein zur├╝ck flog. Etwas wehm├╝tig sah er zur Luke heraus, wie sein neuer Freund immer kleiner und kleiner wurde und auch der wunderbar gr├╝ne Planet bald nicht mehr zu sehen war. Vorbei an der Milchstra├če ├╝berkam Anton gro├če M├╝digkeit. Ersch├Âpft schloss er die Augen und schlief ein. "Hier ist er!" Rief eine Stimme laut und Anton erwachte. Grelles Licht blendete ihn. "Bin ich schon da?" Fragte Anton verschlafen und rieb sich die Augen. "Hoffentlich hat er sich nicht erk├Ąltet." H├Ârte er die besorgte Stimme seiner Mutter. Immer wieder dr├╝ckte sie den etwas verst├Ârt schauenden Anton und Papa Karl strich ihm ├╝ber den Kopf. "Wir haben uns ziemliche Sorgen gemacht." Mit der Decke, die ihm Mama Marion um die Schulter geh├Ąngt hatte, lief er hinaus auf das Feld und sah zum Himmel. Das Gewitter hatte sich verzogen und er war sternenklarer. Anton konnte sich gar nicht mehr so recht erinnern, au├čer das er Schutz vor dem Gewitter in der Scheune gesucht hatte.

Vater Karl bedankte sich bei Bauer Friedrich und dann ging es ab nach Hause. Dort gab es erst einmal leckeren, hei├čen Kakao und ein St├╝ck Torte. "Komisch" Sagte Mutter Marion, als sie drei St├╝cke auf den Teller legte. "Heute Mittag war doch noch viel mehr davon da?" Sie zuckte kurz mit den Schultern und brachte das Tablett ins Wohnzimmer. "Das ihr M├Ąnner immer so einen gro├čen Tortenhunger haben m├╝sst." Scherzte sie lachend, aber das h├Ârten Anton und sein Vater Karl nicht. Die beiden waren viel zu vertieft in ihrem Gespr├Ąch ├╝ber das Astronomentreffen. Gern h├Ątte er noch etwas in seinem Taschenbuch gelesen, aber das musste er wohl in der Scheune vergessen haben, so wie er wohl auch seine Mundharmonika auf dem Heimweg verloren haben musste. "Schade, so einen Freund h├Ątte ich gern gehabt." Fl├╝sterte Anton, als er im Bett lag und an seinen Traum von Err-no-mek dachte. Anton seufzte tief. Wer wei├č? Vielleicht liegt da drau├čen, auf einem Planeten, irgendwo im All ja auch gerade ein kleiner Junge im Bett und denkt an seinen Freund?Dann schlief er seelenruhig ein und Katze Konrad schnurrte leise, w├Ąhrend sie vergn├╝glich mit einem kleinen Stein am Boden spielte.


(├╝ber Vorschl├Ąge w├╝rde ich mich sehr freuen)

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Tanja_Elskamp
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Hallo, Stoffel!


quote:
Antons Vater Karl arbeitet in einer Sternwarte und fast jeden Abend kommt Anton her, um durch das riesige Teleskop in die unendliche Weite des Weltalls zu blicken.
Wenn ich es richtig sehe, anfangs einer der wenigen S├Ątze in der Gegenwart und somit ein Zeith├╝pferchen.

quote:
Mama Marion erz├Ąhlt den Verwandten und Bekannten immer wieder die Geschichte mit dem Ball.
Hehe, die Stelle fand ich sehr nett zu lesen, sehr lebendig.

quote:
Hinten aus der Hosentasche holte er das kleine Taschenbuch heraus,
M├Âglicherweise habe ich es jedes Mal ├╝berlesen, aber von einem bestimmten Buch, das Anton immer oder zur Zeit dabei hat, ist vorher keine Rede, oder?

quote:
"Hallo" Sprach Anton den Jemand leise an und der sah auf.
Sehr h├Ąufig fehlt nach der w├Ârtlichen Rede das Komma und du schreibst gro├č statt klein.

quote:
"Hallo?" fragte es und sah Anton an. "Mensch, ich wusste doch das es da noch andere gibt. Das ist doch ein Raumschiff, oder?" Fragte Anton, doch der andere sah ihn nur fragend an. "Raumschiff?" Erwiderte der Jemand und Anton nickte.
Das kommt mir nicht ganz schl├╝ssig vor: Der au├čerirdische Junge plappert zwar m├╝helos die menschliche Sprache nach, kann den Sinn aber nicht erfassen? Da w├╝rde ich vorschlagen, ihn nur fragend schauen zu lassen oder ihn unverst├Ąndlich antworten zu lassen, bis der "Kopfh├Ârer" gebracht wird.

quote:
Er hatte ein merkw├╝rdiges Ding in seiner Hand und das gab er dem Jemand. Schnell setzte der das Ding, das aussah wie ein Kopfh├Ârer, auf...
Die Beschreibung, wie der Kopfh├Ârer ausgeh├Ąndigt und genutzt wird, gef├Ąllt mir gut, auch die nachfolgende Unterhaltung finde ich gelungen.

quote:
"Also dann ist der so eine Art Bodygard?"...
Hmhmhm, gef├Ąllt mir nicht ganz so gut, weil es ausgerechnet ein englisches Wort ist, das nicht verstanden werden kann. Die Idee, nicht alles im Kopfh├Ârer zu haben, finde ich gut, aber dass der Kopfh├Ârer nur deutsch kann oder so, finde ich nicht so gut, macht aus meiner Sicht nicht so wirklich Sinn.
Was mir ebenso fehlt in der Szene ist eine Beschreibung seitens Anton, was ein Bodyguard ist (um das Wort mit Erkl├Ąrung eingeben zu k├Ânnen).

quote:
"Hast du mal einen Schraubenzieher?" Wollte Anton wissen und Err-no-mek X7 drehte an seinem Kopfh├Ârer. "Ah, Schraubendreher. Werkzeug zum Festziehen und l├Âsen von Schrauben."
Mein pers├Ânliches Highlight in der Geschichte *lach* - ich finde den Begriff Schraubendreher so unheimlich bl├Âde...sehr genial, gerade diesen Begriff ein wenig auf die Schippe zu nehmen (so liest es sich zumindest f├╝r mich).

quote:
"Oh Ärger. Dann lieber wieder gehen."
Bis zu diesem Satz nutzt du f├╝r Err-no-mek normale Sprache beziehungsweise kurze S├Ątze und Nachgesprochenes und ich muss sagen, dass mir das auch wesentlich besser gef├Ąllt. Diese Nutzung der Grundform l├Ąsst Err-no-mek in meinen Augen ein wenig dumm erscheinen, anstatt seine Fremdartigkeit zu unterstreichen.

quote:
So weit war alles wieder in Ordnung, bis auf das die H├Ąlfte der Torte fehlte. Zumindest gelang es Anton erst mal das Licht im Raumschiff wieder her zu stellen.
Hoppla! Wo ist der ├ťbergang zum Raumschiff, die Nutzung des Beamers oder ├Ąhnlich?

quote:
So also k├Ânnten sie in aller Ruhe dort nach den Daten suchen, die sie f├╝r die Programmierung br├Ąuchten. Anton wusste wie er das Teleskop in die richtige Position bringen musst, und stellte es auf Milchstra├če ein.
Hier fehlt wieder der ├ťbergang, diesmal der zur Sternwarte, bei der auch generell interessant zu erfahren gewesen w├Ąre, wie der Au├čerirdische auf diese Einrichtung im Ganzen reagiert.

quote:
R4-8-2 drehte sich ein paar male im Kreis.
Erinnert f├╝r meinen Geschmack an dieser Stelle zu arg an R2D2.

quote:
Das hatte ihm gerade noch gefehlt, dachte sich Anton.
Wenn er selbst sich das denkt, warum dann nicht "Das hatte mir gerade noch gefehlt"?

quote:
Heiden Zinnober
Das ist ein regionaler Ausdruck. Zwar konnte ich mir die Bedeutung leicht denken, aber ich w├╝rde eher eine allgemein verst├Ąndliche Formulierung einsetzen.

quote:
Da wollte ihn sein Vater n├Ąmlich zu einem Astronomentreffen mitnehmen und darauf wollte Anton nur ungern verzichten.
Diese Stelle gef├Ąllt mir ├╝berhaupt nicht. Ein Junge, der absolut begeistert von der Astronomie ist, bekommt die absolut einmalige Chance, mit Au├čerirdischen in einem Raumschiff, dass der Junge selbst repariert hat, zu dessen Heimatplaneten zu fliegen und er denkt ... an ein Astronautentreffen? Sorry, kann ich aber nicht glauben.

quote:
Schon bald erreichten sie die Milchstra├če.
Das glaub ich gern, denn die Erde ist ja Teil der Milchstra├če Spa├č beiseite: Ist etwas ungl├╝cklich geworden.

quote:
vorbei an H├Ąndlern, Gesch├Ąften und Wohneinheiten. Es war Tag hell hier drin und auch Pflanzen wuchsen ├╝ppig.
Hier w├╝rde ich eine weitere Beschreibung gut finden.


Ich stoppe hier mal, auf die einzelnen Stellen einzugehen und beschreibe stattdessen, was mir allgemein so aufgefallen ist.
Die Story ist recht schwierig zu lesen, weil sie kaum Abs├Ątze hat, auch nicht w├Ąhrend w├Ârtlicher Rede, zudem sind noch relativ viele Fehler drin. Angefangen bei der bereits angesprochenen w├Ârtlichen Rede geht es vor allem weiter mit falschen oder fehlenden Kommata, einigen Fehler in der Gro├č- / Kleinschreibung und ein paar "verschluckten" Buchstaben.

Die Geschichte erinnert stark an eine Mischung aus "Explorers" (kennst du den Film? Wenn nein, kann er dich sicher noch weiter inspirieren bez├╝glich dieser Geschichte hier), "Robbi, Tobbi und das Fliewat├╝├╝t" sowie ein bisschen Star Wars (siehe oben), macht aber nichts, weil etwas ganz anderes dabei herauskommt letztlich - auch ein sch├Ân runder Pluspunkt daf├╝r!

Im Gro├čen und Ganzen sollte die Geschichte in einigen Punkten zusammengestrichen und gek├╝rzt werden, daf├╝r fehlt bei anderen Stellen wieder ein wenig die M├Âglichkeit, sich herein zu finden.
Ein paar Sachen habe ich diesbez├╝glich ja schon angesprochen, auch die sp├Ątere Erw├Ąhnung von Umweltproblemen auf der Erde geh├Ârt meiner Ansicht nach nicht in die Geschichte.
Das Thema ist: ein von Raumfahrt begeisterter Junge, der Au├čerirdische kennenlernt, sogar ihren Planeten besucht und dann in seinem Wunsch, Astronaut zu werden, best├Ąrkt zur Erde zur├╝ck kehrt.
Darum w├╝rde ich die Story ansiedeln und alles andere dann f├╝r weitere Geschichten aufheben, vielleicht sogar Fortsetzungen von dieser?
Schade finde ich auch die Aufl├Âsung des Ganzen, die auch nicht ganz gelungen ist. F├╝r Erwachsene ein klassischer Schluss, f├╝r Kinder zwar sicherlich verst├Ąndlich, aber traurig. Warum nicht einfach alles als wirklich erlebt belassen?
Anton k├Ânnte den Stein in der Hosentasche finden und ich f├Ąnde es besser, wenn er sich erinnert, zum Himmel sieht und sowas sagen w├╝rde wie "Bis bald" oder sowas - zumal du auch geschrieben hast, er k├Ânne sich an nichts erinnern, vermisse seine Mundharmonika und sein Buch (wieso noch gleich das Buch?), sp├Ąter aber bedauernd an seinen au├čerirdischen Freund denkt - das passt nicht ganz.

Kurzfassung:
Der Text braucht eine Nachbearbeitung in den angesprochenen Punkten Rechtschreibung und ein wenig Grammatik, Form (Abs├Ątze, w├Ârtliche Rede) und ihm t├Ąte neben einem inhaltlichen Rotstift eine Erg├Ąnzung auf der anderen Seite bei einigen Stellen gut.
Die Grundidee gef├Ąllt mir, das Thema ist auch nicht ganz so "abgelutscht" wie einige andere.

Ich hoffe, das eine oder andere zumindest bringt dich weiter?

Liebe Gr├╝├če,
Tanja

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Stoffel
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guten Morgen Tanja,

wow!
ich habe nicht damit gerechnet, dass sie ├╝berhaupt jemand liest und wenn, dann nicht mit so einem Kommentar. Das freut mich total!!
Und vor allem ist, Du hast in den Punkten Recht. Ich habe sie selbst nicht gesehen, komisch. Naja, sonst schreibe ich eher k├╝rzeres.

Werde mich p├ ap├ dabei machen und ausbessern, etc...
Die angesprochenen Filme kenne ich. Die Geschichten, die ich schreibe, haben meist eine Aussage. Ok, bei dieser hier kommt es nicht so heraus.
Ich hatte es mit Rechtschreibprogramm eigentlich gescannt. Komisch, muss ein neues endlich haben.

Ich danke Dir recht herzlich und werde mir genauso gro├če M├╝he geben, wie Du sie Dir mit meiner Geschichte gemacht hast.

lG
sch├Ânes Wochenende
Susanne

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flammarion
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sehr nette kindergeschichte. gef├Ąllt mir gut.Bin mal mit m stift dr├╝bergegangen und habe alle ├Ąnderungsvorschl├Ąge in klammern gesetzt:
Anton fliegt durchs All
Antons ganzes Interesse gilt dem Sternenhimmel und er ist der festen ├ťberzeugung, da(ss) es da drau├čen im All noch andere Lebewesen gibt. Sein Vater Karl arbeitet in einem Planetarium und schickt ihn, wegen des nahe()nden Unwetters, an diesem Tag ()fr├╝her nach Hause. Auf dem Weg ()sucht Anton Schutz in einer Scheune und w├Ąhrend er wartet, da(ss) sich das Unwetter verzieht, liest Anton in seinem spannenden Buch und erlebt dann (A)ufregendes. Er begegnet Err-no-mek X7 und seine(m) Besch├╝tzer- Roboter, denen er ()aus der Klemme hilft. Als das Unwetter aber vo()r├╝ber ist, scheint alles nur....?


Anton fliegt durchs All

Antons Vater Karl arbeitete in einer Sternwarte und fast jeden Abend kam Anton her, um durch das riesige Teleskop in die unendliche Weite des Weltalls zu blicken. Zwar hatte er an Weihnachten ein eigenes bekommen, aber mit dem konnte man nicht so weit entfernte Planeten sehen, wie mit diesem hier. Einmal in der Woche war die Sternwarte f├╝r alle zug├Ąnglich und Vater Karl hielt ()einen langen Vortrag ├╝ber die Sterne und zeigte auch Dias. Aber nur bei sternenklarem Himmel, sonst ging das nicht. Anton hat so oft schon zugeh├Ârt, dass er alles auswendig (wuss)te. Mama Marion erz├Ąhlte den Verwandten und Bekannten immer wieder die Geschichte mit dem Ball. Als der Anton n├Ąmlich ein Jahr alt war(,) bekam er einen Ball geschenkt und zwar von Tante Elisabet(h).
Die sagte dann zum Anton: ()"Sag Ball, Anton. Sag Ball." Aber statt ()"Ball" zu sagen, sagte er "All". Tante Elisabet(h) klatschte voller Entz├╝cken in die H├Ąnde und Mama Marion nahm Anton in die Arme und k├╝sste ihn heftig. "Ganz der Papa"(,) sagte sie. "Ganz der Papa." Und als die Kinder in der Schule erz├Ąhlen durften, was sie sp├Ąter einmal werden wollten, sagte Anton "Astronaut".

W├Ąhrend die anderen Jungen drau├čen Piraten spielten oder Comics lasen, besch├Ąftigte sich Anton lieber mit seinen Astronomieb├╝chern. Das Regal war voll davon und am liebsten bastelte er an Raumflugmodellen, von denen schon unz├Ąhlige an der Decke hingen. Sehns├╝chtig blickt(e) Anton auch an diesem Abend wieder durch das Teleskop in der Sternwarte, denn er war der Meinung, dass es da drau├čen irgendwo bestimmt noch andere Lebewesen gab. "Anton"(,) sagte Papa Karl. "Es wird Zeit(,) nach Hause zu gehen. Es soll heute ein Gewitter geben und ich habe hier noch zu arbeiten." Papa Karl hatte Recht, denn dicke Wolken zogen auf. Schnell steckte er sein kleines Taschenbuch (und seine Mundharmonika) in die Hintertasche und schwang sich auf sein Fahrrad.
Weit allerdings sollte er nicht kommen. Der Regen peitschte ihm ins Gesicht und es donnerte und blitzte. Zum Gl├╝ck lag Bauer Friedrichs Scheune auf dem Weg, wo er ()Unterschlupf suchte. Hier wollte er warten, bis sich das Unwetter verzogen hatte. Er holte sein B├╝chlein aus der Hosentasche und legte sich gem├╝tlich ins Heu. W├Ąhrend des (L)esens wurden seine Augen immer schwerer und (obwohl) das Unwetter immer heftiger tobte, schlief er bald ein.

Ein greller Schein drang durch den Spalt des Scheunentores und ein merkw├╝rdiges Brummen lie├č Anton erwachen. "Das ist bestimmt Bauer Friedrich", dachte (er) und glaubte, das(s) sich das Unwetter auch schon verzogen haben musste. Langsam ├Âffnete er das Scheunentor und rieb sich verschlafen die Augen. Es war bereits dunkel und tats├Ąchlich, es war (s)ternen()klarer Himmel. Doch vom Bauern Friedrich war nichts zu sehen und das Brummen hatte aufgeh├Ârt.
Anton lauschte. H├Ârte er da nicht ein leises (W)einen? Suchend sah er sich um und da, auf dem Feld, da war irgendwas. Von dort kam auch das leise Weinen, das in ein Schluchzen ├╝ber ging. Es war so dunkel auf dem Feld, das(s) er erst gar nichts erkennen konnte. Aber je mehr sich Antons Augen an die Dunkelheit gew├Âhnten und je weiter er aufs Feld ging, konnte er die Umrisse von einem Etwas erkennen. Es sah aus wie, wie ein Raumschiff und auf der Treppe, die aus ihm herunter gelassen war, sa├č jemand. Und dieser Jemand schluchzte vor sich hin.
Anton rieb ungl├Ąubig seine Augen und konnte nicht fassen, was er sah.
"Es ist wirklich ein Raumschiff", fl├╝sterte er leise vor sich hin. Neugierig und vorsichtig ging er weiter auf das Raumschiff und de(n) Jemand zu.

"Hallo"(, s)prach Anton den Jemand leise an und der sah auf. Der Jemand schien wie er ein Kind zu sein, bemerkte Anton sofort. Der einzige Unterschied waren nur die Ohren. Die, von dem Jemand, waren spitz und sehr gro├č(. U)nd dann die Finger(!) Der Junge mit den spitzen Ohren hatte sechs an jeder Hand, das fiel Anton sofort auf.
Beide sahen sich eine Weile schweigend und pr├╝fend an. Dann stand der Jemand auf. "Hallo?"(,) fragte (Anton und sah ihn) freundlich an. "Hallo"(,) sagte Anton noch einmal und sein Herz pochte wild. "Mensch, ich wusste doch(,) das(s) es da noch andere gibt. Das ist doch ein echtes Raumschiff, oder?"(,) fragte er, doch (er erntete nur einen fragenden Blick). "Raumschiff?"(,) wiederholte der fremde Junge und Anton nickte. "Na klar, das muss doch ein Raumschiff sein. Es sieht aus wie die Zeichnung in meinem Buch hier."
Anton bl├Ątterte eine Seite auf und reichte es ihm hin. Als der Junge die Fotos von den Sternen und die Zeichnungen sah, schluchzte er leise. "Was ist los?"(,) fragte Anton besorgt. "Hast du dich vielleicht verflogen?" Anton wusste, das(s) es eine bl├Âde Frage war und sah ihn mitleidig an. Er hatte so viele Fragen, dabei wusste er nicht mal, ob der Jemand ihn verstand.
Ein Ger├Ąusch kam aus dem Inneren des Raumschiffs und etwas ├Ąngstlich machte Anton ein paar Schritte zur├╝ck. "Nok...nok...baga...nok"(,) sagte eine blecherne Stimme und ein Roboter kam heraus. Er hatte ein merkw├╝rdiges Ding in seiner Hand und das gab er dem Jemand. Schnell setzte der das Ding, das aussah wie ein Kopfh├Ârer, auf. "Hallo Erdenjunge!"(, s)agte der Jemand. "He(, K)lasse"(, r)ief Anton. "Du kannst mich ja doch verstehen." Der Jemand l├Ąchelte. "Ja, ich kann dich jetzt verstehen. Sag mir deinen Namen, Erdenjunge."(, f)orderte der ihn auf. "Anton, Anton hei├če ich. Anton Kleinmann." Dann reichte ()Anton die Hand zum Gru├č hin. Z├Âgernd erwiderte der Jemand Antons Gru├č und sah ihn wieder fragend an. Anton lachte. "Das macht man hier bei uns. Man gibt sich die Hand, wei├čt du." Der Jemand gr├╝belte. "Ach so, man gibt sich die Hand."(, w)iederholte er. "Ich bin Err-no-mekX7"(, s)agte er und erz├Ąhlte, wie er hier (her) auf die Erde kam. Err-no-mek X7 war wie Anton ein Junge und da(,) wo er herkam, gab es auch Kinder und Eltern. Ein klein wenig anders sahen sie allerdings aus. Err-no-mek hatte sechs Finger an jeder Hand und hatte sehr spitze Ohren.
Traurig sah Err-no-mek X7 zu Boden. Er hatte das Raumschiff einfach ohne Wissen der Eltern genommen und es auf die Erde programmiert. Bis zur Milchstra├če ging auch alles gut, dann allerdings, als er in die Atmosph├Ąre der Erde kam schlug ein Blitz in den Bordcomputer ein (und) er fiel aus. Trotz des Verbots der Eltern(,) sich der Erde zu n├Ąhern, trieb ihn seine gro├če Neugierde her. R4-8-2, so hie├č sein Roboterfreund, konnte leider auch nicht weiter helfen. Er war n├Ąmlich nur darauf programmiert(,) ihn zu besch├╝tzen. "Also(,) dann ist der so eine Art Bodygard?"(, w)ollte Anton wissen und lachte. Err-no-mek X7 sah ihn an. Dieses Wort konnte ihm nicht ├╝bersetzt werden. Aber er programmierte das neue Wort sofort in seinen Kopfh├Ârer ein.
Anton besah sich im Inneren den Schaden, denn etwas Ahnung von Elektrik hatte er ja. Einige Kabel waren ganz schwarz verschmort und hingen lose herum. "Hast du mal einen Schraubenzieher?"(, w)ollte Anton wissen und Err-no-mek X7 drehte an seinem Kopfh├Ârer. "Ah, Schraubendreher. Werkzeug zum Festziehen und (L)├Âsen von Schrauben."
So einen Kopfh├Ârer h├Ątte Anton auch gern, dann br├Ąuchte er n├Ąmlich nie wieder in ein Lexikon zu schauen. R4-8-2 reichte ihm das Werkzeug und Anton schraubte erst einmal die Konsole des Bordcomputers auf. "Na so ein Kabelsalat!"(, s)t├Âhnte er.
Anton runzelte die Stirn. Es sah wirklich nicht gut aus. Einige der Kabel mussten erneuert werden und die Frage war, ob die, die er daheim hatte, daf├╝r ausreichen w├╝rden. "Ok, wir m├╝ssen einen Plan machen."(, s)agte Anton bestimmend. "Plan?" Err-no-mek X7 drehte wieder an seinem Kopfh├Ârer. "Plan." Wiederholte er. "Ich verstehe. Dann bitte ich(,) einen Plan zu machen."
Anton wollte Kabel aus Papa Karls Keller holen und Isolierband. So lange sollten sich die beiden Besucher hier ruhig verhalten. Zum Gl├╝ck war es dunkel und niemand w├╝rde (sie). Als er sich auf den Weg machen wollte, hielt Err-no-mek X7 ihn am ├ärmel fest. "Mitkommen!"(, s)agte er und sah Anton erwartungsvoll an. Aber er konnte die beiden doch unm├Âglich mitnehmen. Mama Marion w├╝rde in Ohnmacht fallen oder so. Sie hatte doch schon Angst vor M├Ąusen und Spinnen.
R4-8-2 reichte Anton ein kleines Ding. "Was soll ich damit?"(, f)ragte er. "Denken wo hin wollen und mitnehmen." Sagte Err-no-mek X7 und l├Ąchelte. "Mann, du bist ja wie ich. Ganz sch├Ân hartn├Ąckig."(, b)emerkte Anton und sah sich das Ding an. Es sah aus, wie etwas(,) was er aus Filmen kannte. "Ist das etwa so was wie ein Beamer?"(, f)ragte er und die beiden nickten. Und tats├Ąchlich, kaum an Papas Keller gedacht, standen die drei schon im Dunkeln dort. "Das ist ja irre!"(, r)ief Anton und tastete sich langsam und leise an den Lichtschalter heran. Dann schlich er nach oben und stellte fest, dass seine Mutter noch nicht wieder daheim war. W├Ąhrend er einige Dinge zusammen suchte und sie im Rucksack verstaute, sahen sich die beiden anderen neugierig um. "So(,) wir k├Ânnen wieder."(, r)ief Anton, aber die beiden waren weg.
Von oben aus der K├╝che h├Ârte er scheppernde Ger├Ąusche. Als Anton au├čer Atem in die K├╝che kam, stand Err-no-mek X7 am ge├Âffneten K├╝hlschrank und machte sich gerade an Mama Marions Torte zu schaffen. Ein paar gebratene H├Ąhnchenkeulenreste lagen auf dem Boden zerstreut, die Milch versch├╝ttet auf dem Tisch und R4-8-2 testete den Stabmixer. "Oh nein!"(, r)ief Anton. "Wenn das meine Mutter sieht, dreht sie mir den Hals um." Err-no-mek X7 war ├╝ber und ├╝ber mit Torte beschmiert. "Gute Nahrung"(, s)agte er begeistert und schob sich noch ein St├╝ck der Torte in den Mund.
Hastig sammelte Anton alles ein und wischte den Boden. "Leute, das gibt gro├čen ├ärger!" Err-no-mek X7 drehte an seinem Kopfh├Ârer. "Oh ├ärger. Dann lieber wieder gehen." Noch einmal sah sich Anton um. So weit war alles wieder in Ordnung, (nur) das(s) die H├Ąlfte der Torte fehlte.
Zumindest gelang es Anton(,) erst mal das Licht im Raumschiff wieder her zu stellen. Und einige der Instrumente schienen nun auch wieder zu funktionieren. Problem war jetzt noch, heraus zu finden(,) wo der Planet der beiden lag. Die Programmierung des Bordcomputers war gel├Âscht und die Daten musste(n) neu eingegeben werden.
Anton hatte eine gl├Ąnzende Idee. Er gab Err-no-mek einen Stift und riss eine leere Seite des Buches heraus. "Hier, versuch mal(,) etwas auf zu malen." Err-no-mek ├╝berlegte und drehte wieder an dem H├Ârer. Dann kritzelte er in Blitzesschnelle etwas auf und reichte Anton das Papier zur├╝ck. "Das ist die Milchstra├če."(, b)emerkte er und Err-no-mek nickte. "Hinter da Abolon". Der Heimatplanet der beiden lag also genau hinter der Milchstra├če.
Anton sah auf seine Armbanduhr. Vater Karl musst auf dem Weg nach Hause sein. Freitag Abends war die Sternwarte n├Ąmlich geschlossen und dann arbeitete er immer daheim weiter an seinen Aufzeichnungen. So ()k├Ânnten sie in aller Ruhe dort nach den Daten suchen, die sie f├╝r die Programmierung br├Ąuchten. Anton wusste(,) wie er das Teleskop in die richtige Position bringen musst(e), und stellte es auf (die) Milchstra├če ein. Interessiert sah Err-no-mek durch das Teleskop und freute sich. "Abolon!"(, r)ief er freudig. "Abolon!"
R4-8-2 drehte sich ein paar male im Kreis. Er schien sich wohl auch zu freuen. Mitleidig sah Anton seinen neuen Freund an und musst(e) an seine ()Eltern denken. Sie w├╝rden sich bestimmt auch sehr gro├če Sorgen machen. Und vielleicht suchten Err-no-meks Eltern schon nach (ihrem Sohn)?
Anton hatte seinem Vater oft zugesehen und fand die n├Âtigen Daten schnell(). Dann schrieb er sie auf und es ging per Beamer zur├╝ck zum Raumschiff. "So, das h├Ątten wir."(, s)agte Anton und alle starrten erwartungsvoll auf den Bordcomputer, nach dem die Daten eingegeben waren. Es ratterte und eine F├╝lle von Zeichen liefen ├╝ber den Bildschirm().
Pl├Âtzlich brummte es, die Raumschifft├╝r schloss sich und sie stiegen in die L├╝fte. "Wie h├Ąlt man das bl├Âde Ding nur an!"(, s)chrie Anton. Aber alle Versuche(,) es wieder zu landen, scheiterten. Anton sah aus einer der Luken, wie sie immer h├Âher und h├Âher stiegen, bis die Erde immer kleiner und kleiner wurde.
"Anton mitkommen. Anton mein Freund." Das hatte ihm gerade noch gefehlt, dachte sich Anton. Er war eh schon viel zu sp├Ąt dran und seine Eltern w├╝rden ein Heiden Zinnober machen. Das hier w├╝rde ihm doch keiner glauben. "Anton traurig?" Wollte Er-no-mek wissen und Anton zuckte mit den Schultern. "Ach, jetzt ist eh alles egal. Wenn ich nur wieder zur├╝ck komme."
Er dachte an den n├Ąchsten Tag. Da wollte ihn sein Vater n├Ąmlich zu einem Astronomentreffen mitnehmen und darauf wollte Anton nur ungern verzichten. Schon bald erreichten sie die Milchstra├če. "Das ist ja fantastisch!"(, r)ief Anton und presste seine Nase gegen die Luke, um alles ganz genau zu sehen. Und dann tauchte in der Ferne ein wundersch├Âner Planet auf. Ein wenig sah er aus wie die Erde, nur eben war viel mehr Gr├╝n zu erkennen.
"Abolon!"(, r)ief Err-no-mek und zeigte auf ihn. "Er liegt genau hinter der Milchstra├če, darum hatte ihn noch niemand entdecken k├Ânnen."(, d)achte Anton. Dann tauchte das Raumschiff in seine Atmosph├Ąre ein und man konnte Berge, T├Ąler, W├Ąlder und Seen erkennen. ├ťber eine Art Landeplatz in einem Tal kam das Raumschiff zum Stillstand und langsam setzte es am Boden auf. Da standen viele andere Raumschiffe herum, nur eben sehr viel gr├Â├čere. Die Raumschifft├╝r ├Âffnete sich und Anton folgte den beiden zum Eingang des Berges. Er hatte sich schon gewundert, dass keine H├Ąuser zu sehen waren. Die Bewohner des Planeten lebten n├Ąmlich in den Bergen. Im Inneren des Berges lag eine Stadt und mit einem Gef├Ąhrt fuhren sie immer weiter hinein, vorbei an H├Ąndlern, Gesch├Ąften und Wohneinheiten. Es war (t)ag()hell hier drin und auch Pflanzen wuchsen ├╝ppig. Sie hielten vor einer dieser Wohneinheiten und Err-no-mek winkte Anton, ihm zu folgen. Ein lustig aussehendes Tier auf zwei Beinen kam ihnen entgegen und war au├čer sich vor Freude. "Ob das wohl so was wie ein Haustier war?"
Misstrauisch roch es an Anton und sah ihn mit seinen gro├čen Augen an. Err-no-mek sagte etwas in seiner Sprache zu ihm und dann fing das lila Tier an, sich an Antons Arm zu kuscheln. "Streicheln, Anton"(,) sagte Err-no-mek und das tat der dann auch. Am Endes des Flures ├Âffnete Err-no-mek eine T├╝r und lugte vorsichtig hinein. Drinnen musste sich Err-no-mek erst einmal einiges von seinen Eltern anh├Âren, w├Ąhrend Anton drau├čen wartete. Dann war Ruhe. Err-no-mek kam wieder heraus und zog Anton in den Raum hinein. "Eltern von Err-no-mek"(, s)tellte er sie vor. ()Freundlich sahen sie Anton an und setzten sich Kopfh├Ârer auf. "Wir danken dir(,) Erdenmensch."(, f)ing Err-no-meks Vater an und klopfte Anton auf die Schulter.
Wie der erz├Ąhlte, war noch nie ein Erdenmensch (bei ihnen) gewesen und er meinte, es w├Ąre vielleicht auch ()besser so. Sie allerdings kannten die Menschen schon lange, aber so miese Dinge wie Luftverschmutzung, Atomm├╝ll, Kriege und anderes gab es auf diesem Planeten nicht. "Merkw├╝rdig."(, d)achte Anton und sah zur Uhr. "Seit dem Start von der Erde scheint kaum Zeit vergangen zu sein."
Bevor er wieder abreiste, zeigte ihm Err-no-mek noch sein Zimmer. Anton machte gro├če Augen. ├ťberall hingen Flugzeug und Raketenmodelle, wie es sie auf der Erde gab, an der Decke. Und Zeichnungen davon an den W├Ąnden und auch Err-no-mek besa├č viele B├╝cher. Es waren B├╝cher, die Anton zwar nicht lesen konnte, aber es waren viele Bilder darin().
Sein kleiner Freund interessierte sich also auch f├╝r die Astronomie und hatte ebenso sehns├╝chtig wie Anton den Sternenhimmel erforscht. Err-no-mek war traurig, als seine Eltern den Start f├╝r Antons R├╝ckkehr zur Erde vorbereiteten. "Anton mal wieder kommen?"(, f)ragte er, und Anton l├Ąchelte. "Naja, vielleicht, wenn ich Astronaut bin. Das aber dauert wohl noch ein paar J├Ąhrchen." Und insgeheim hoffte er, dass niemals ein Astronaut bis hier her k├Ąme. Beide umarmten sich kameradschaftlich. "Warte!" Anton kramte in seiner Hosentasche, holte seine alte Mundharmonika hervor und spielte darauf. "Hier, die schenke ich dir." Err-no-mek bedankte sich und ├╝berlegte kurz. "Hier, das schenkt Err-no-mek seinem Erdenfreund."
Er gab Anton einen Stein und erkl├Ąrte, dass es ein St├╝ck seines Planeten sei. Wo immer Anton auch sei, Err-no-mek k├Ânnte ihn von hier aus orten. Das kleine Raumschiff wurde so programmiert, dass es Anton auf der Erde absetzte und wieder allein zur├╝ck flog. Etwas wehm├╝tig sah er zur Luke heraus, wie sein neuer Freund immer kleiner und kleiner wurde und auch der wunderbar gr├╝ne Planet bald nicht mehr zu sehen war.
Vorbei an der Milchstra├če ├╝berkam Anton gro├če M├╝digkeit. Ersch├Âpft schloss er die Augen und schlief ein. "Hier ist er!"(, r)ief eine Stimme laut und Anton erwachte. Grelles Licht blendete ihn. "Bin ich schon da?"(, f)ragte Anton verschlafen und rieb sich die Augen. "Hoffentlich hat er sich nicht erk├Ąltet."(, h)├Ârte er die besorgte Stimme seiner Mutter. Immer wieder dr├╝ckte sie den etwas verst├Ârt schauenden Anton und Papa Karl strich ihm ├╝ber den Kopf. "Wir haben uns ziemliche Sorgen gemacht." Mit der Decke, die ihm Mama Marion um die Schulter geh├Ąngt hatte, lief er hinaus auf das Feld und sah zum Himmel. Das Gewitter hatte sich verzogen und er war sternenklar(). Anton konnte sich gar nicht mehr so recht erinnern, (nur daran,) das(s) er Schutz vor dem Gewitter in der Scheune gesucht hatte.

Vater Karl bedankte sich bei Bauer Friedrich und dann ging es ab nach Hause. Dort gab es erst einmal leckeren, hei├čen Kakao und ein St├╝ck Torte. "Komisch"(; s)agte Mutter Marion, als sie drei St├╝cke auf den Teller legte. "Heute Mittag war doch noch viel mehr davon da?" Sie zuckte kurz mit den Schultern und brachte das Tablett ins Wohnzimmer. "Das(s) ihr M├Ąnner immer so einen gro├čen Tortenhunger haben m├╝sst."(, s)cherzte sie lachend, aber das h├Ârten Anton und sein Vater Karl nicht. Die beiden waren viel zu vertieft in ihr() Gespr├Ąch ├╝ber das Astronomentreffen.
Gern h├Ątte (Anton) noch etwas in seinem Taschenbuch gelesen, aber das musste er wohl in der Scheune vergessen haben, so(,) wie er wohl auch seine Mundharmonika auf dem Heimweg verloren haben musste.
"Schade, so einen Freund h├Ątte ich gern gehabt."(, f)l├╝sterte Anton, als er im Bett lag und an seinen Traum von Err-no-mek dachte. Anton seufzte tief. Wer wei├č? Vielleicht liegt da drau├čen, auf einem Planeten, irgendwo im All ja auch gerade ein kleiner Junge im Bett und denkt an seinen Freund?
Dann schlief er seelenruhig ein und Katze Konrad schnurrte leise, w├Ąhrend sie vergn├╝glich mit einem kleinen Stein am Boden spielte.

Habe mich auf rechtschreibung und interpunktion konzentriert und nur da, wo der text mir zu krud war, ebenfalls vorschl├Ąge gemacht.
Meiner meinung nach k├Ânntest du die ganze einleitung ersatzlos streichen.
Eine katze kann Konrad hei├čen, aber ich habe noch nie eine katze mit einem stein spielen sehen. Hunde schon.
Ganz lieb gr├╝├čt






__________________
Old Icke

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Stoffel
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Hallo Marion,

danke f├╝r die M├╝he, die Du Dir gemacht hast.
Ist zwar f├╝r mich nicht immer ganz einfach, Deine Klammern und die Bedeutung rauszufinden, aber ich werde es versuchen.
Ich habe bereits angefangen Tanjas Anregungen/Tipps zu verarbeiten, aber ich mache es St├╝ckweise.
Wenn ich fertig bin, werde ich es Euch wissen lassen.

Vielen Dank
sch├Ânen Tag
Stoffel

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