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Leselupe.de > Gereimtes
Aphrodite im Park
Eingestellt am 14. 02. 2012 10:40


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ThoraNaThor
Hobbydichter
Registriert: Feb 2012

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Aphrodite im Park

Morgentau liegt auf den Bl├Ąttern, meinen Schultern und dem Kopf.
Man denkt sich wohl, ich st├╝nde hier, nicht abgeholt, wie dieser Topf.
An meiner Hand, nun h├Ąngt er da, leer und verlassen - armes Ding.
So geht's mir auch - nach hundert Jahr - in diesem Park - die Zeit verging.

Die sch├Âne Aphrodite fein,
mit ihrem Apfel und dem Kranz,
ich gl├Ąnzte toll, der Ruhm war mein,
man ehrte mich mit einem Tanz.

Das war ich einst - lang ist es her,
und heute kennt mich keiner mehr.
Die Menschen haben mich vergessen,
auch meine Sch├Ânheit - wie vermessen ...
sie gingen einfach nur vorbei,
sch├Ân war ich einst - nun einerlei.

Doch eines Tages war es da -
das Hochgef├╝hl, das mut'ge JA.
Ich wollte nicht mehr traurig sein,
ins Leben wollt' ich mitten rein -
ich wollte lachen, singen, toben -
auch wenn nur Unrat kommt von oben -
der Regen w├Ąscht ihn wieder fort,
und Hoffnung bleibt f├╝r immer dort.
Ich f├╝hlte mich in Menschen 'rein,
in alle hier, in gro├č und klein.
Sie lachten, unterhielten sich -
sie liebten und bemalten mich,
ich konnte jeden Tag bestaunen,
die Vielfalt dieser sch├Ânen Welt -
ach, k├Ânnt' ich wenigstens 'mal raunen -
ich w├╝rd' es tun - wie's mir gef├Ąllt.

Von meinem Haupt - und auch den Armen,
es sieht schlimm aus - zum Gotterbarmen,
tropft nun auch schon seit Ewigkeiten -
der Vogeldung -
Gemeinsamkeiten?

Mit diesem Topf? - Oh, aber ja,
er war vor Tagen noch nicht da,
wurde gebraucht f├╝r's Saufgelage
im Freien hier - was f├╝r'ne Plage.
Sie tranken, gr├Âlten, stritten, lachten -
ach, was sie sonst noch alles machten.
In diesem Topf kam Essen mit,
doch dann bekam er einen Tritt.
Es flog zu mir, das arme Ding,
das ich mit off'nem Arm empfing.
Jetzt baumelt es an meinem Finger,
mit ihm zwei Äste und so Dinger,
die ich nicht wollte, keine Frage,
's war'n R├╝pel halt, ne echte Plage.

Um gleich bei dem Jargon zu bleiben
denk' ich mir nun - was k├╝mmert's mich.
Den Rowdies werden wir es zeigen,
wir chillen hier, der Topf und ich ... .

Und wenn man sehen k├Ânnt' wie wir,
das Wesen drin, in Mensch und Tier -
und Ding - das woll'n wir nicht vergessen,
dann w├Ąre es auch nicht vermessen,
zu sagen, dass wir edel sind und rein und treu
und liebevoll ...
der Topf hat nie ein Herz besessen,
doch er ist mein, so wie's sein soll.

Er ist nun endlich gl├╝cklich hier,
denn er ist da, er ist bei mir
und jetzt sind wir zwei eng vereint,
so ist's nun mal, denn keiner weint
um uns zwei H├╝bschen eine Tr├Ąne
's ist m├╝├čig, dass ich das erw├Ąhne ... .
Wir h├Ąngen 'rum - wie'n Liebespaar -
wie Menschen, die sich innig m├Âgen,
ach, w├Ąre es doch wirklich wahr,
zwei "Herzen", die sich nie betr├Âgen.

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