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Leselupe.de > Ungereimtes
April
Eingestellt am 04. 04. 2011 22:34


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Vera-Lena
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April

Silbern umschleiert
Birken im knospenden Kleid
Amselgezwitscher



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Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Walther
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Lb. Vera-Lena,

mein Vorschlag w├Ąre:

Nebel umschleiert
die samenschweren Birken
Amselgezwitscher

Dies w├Ąre ein lupenreines Haiku und dr├╝ckte wohl das aus, was Du aussagen wolltest. Die Interpretationen/Metaphern sind in tats├Ąchliche Beobachtungen verwandelt. Damit w├Ąre Heidruns Kritik Gen├╝ge getan.

Der Nebel k├Ânnte ├╝brigens vom Samen selbst kommen. Er wird gerade vom Wind verweht und qu├Ąlt Verheuschnupfte wie mich ganz erheblich.

Gerne gelesen und mich in das Bild hineinversetzt.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Vera-Lena
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Lieber Walther,

danke. Du hast vollkommen Recht.

Jetzt will ich aber einmal erkl├Ąren, wie Das Haiku eigentlich entstanden ist. Diesen silbernen Schleier habe ich tats├Ąchlich gesehen. F├╝r mich stellt er also keine Methapher, sondern eine Realit├Ąt dar.

Wir hatten hier schon ├Âfter soche Lichtph├Ąnomene, die ein Physiker vielleicht verstehen w├╝rde, ich aber nicht.

Einmal gab es vor unserem Balkon einen "Vorhang" aus hellzart farbigen Lichttropfen und zwar nur hier ├╝ber eine Breite von 5 Metern. Ich dachte, jetzt sei ich endg├╝ltig ver├╝ckt geworden. Ich holte meinen Mann und [Gott sei Dank!] er sah es auch. Da standen wir Beide und bestaunten dieses Ph├Ąnomen, es war unglaublich. Erst nach 30 Minuten war es dann verschwunden.

Als ich gestern den Silberschleier sah, war mein Mann nicht zu Hause und nun wei├č ich nat├╝rlich nicht, war er auch f├╝r andere Menschen real, oder nur f├╝r mich.

Jedenfalls handelt es sich f├╝r mich dabei um keine Metapher.

Wo ich Heidrun Recht geben muss, das ist das "Kleid". Ja, das ist eine Metapher.

Ich war aber gestern Abend schon so m├╝de, dass ich keine Lust mehr hatte, etwas zu erkl├Ąren oder gar zu ├Ąndern.

Mit der Angabe der Jahreszeit irrt sie sich nat├╝rlich gewaltig, denn mehr als einen im Fr├╝hjahr knospenden Baum braucht man nicht, um zu kennzeichnen, dass es sich in diesem Text um den Fr├╝hling handelt. Vielleicht war sie ja auch schon m├╝de und hat sich mit der Kritik ein bisschen zu viel vorgenommen. Dergleichen passiert schon einmal.

Nun danke ich Dir ganz herzlich f├╝r Deinen Vorschlag, lieber Walther. Da wir nun aber bei Ungereimtes gelandet sind alle miteinander, m├Âchte ich den Text so stehen lassen, da mir die silbernen Schleier viel bedeuten. Manchmal bekommt man so au├čergew├Âhnliche Dinge geschenkt und ich wollte das einfach mit anderen teilen. Das ist sehr oft der Beweggrund, warum ich in die LL etwas eingebe.

Aber Dein Vorschlag ist wundersch├Ân und wird allen Haiku-Liebhabern, die ihn hier lesen sollten, bestimmt gefallen.

Ich hoffe, dass Du den miesen Heuschnupfen gut in den Griff bekommst, so etwas kann einen ja wirklich fertig machen.

Lieber Walther, herzlichen Dank f├╝r Deine Unterst├╝tzung! Ich wei├č Dein Wissen und K├Ânnen immer zu sch├Ątzen.

Dir, trotz geschwollenen Augen und einem gelegentlichen "hatschi", (vielleicht hast Du ja aber auch ein gutes Medikament, das Dir diese Dinge erspart) auch heute wieder einen sch├Ânen Fr├╝hlingstag.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


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