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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Arachnophobie
Eingestellt am 09. 04. 2005 13:56


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IngridHendriok
Hobbydichter
Registriert: Mar 2005

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Arachnophobie

Ein Beispiel meiner aufregenden Erlebnisse mit Spinnen

Es war im Fr├╝hsommer 2004 und ich wieder mal
zu Hause in Berlin.
Da es in dem sch├Ânen alten Haus in Mecklenburg noch sehr an Gem├╝tlichkeit fehlte, pendelte ich allzu gern zwischen beiden Wohnst├Ątten hin und her.
Besonders mein Mann hat dort noch Jahre zu tun!

Der Wetterbericht versprach W├Ąrme und viel Sonnenschein; so entschloss ich mich,das Auto stehen zu lassen und zu Fu├č zu unserem Kleingarten in Falkenh├Âhe zu gehen.Die frische Luft tat mir gut;ich genoss sie in vollen Z├╝gen. Das Gezwitscher der V├Âgel ├╝bert├Ânte die sp├Ąrlichen Ger├Ąusche der Fahrzeuge auf der Falkenberger Chaussee,denn der Berufsverkehr war l├Ąngst vorbei.Mein Weg zum Garten f├╝hrte mich ├╝ber die Prendener Stra├če am Naturschutzgebiet ÔÇ×LuchÔÇť vorbei.Mit ein wenig Gl├╝ck kann man hier Rehe, Fasane, Feldhasen und auch mal einen Fuchs oder ein Rudel Wildschweine beobachten.Ich freute mich auf die Gartenarbeit und schritt noch z├╝giger voran.Am Grundst├╝ck angekommen begr├╝├čte mich schwanzwedelnd unsere Gartenkatze ÔÇ×FestusÔÇť,die Katzenmutter meines Katers Karl und auch vieler Katzenkinder, die von mir jahrelang in liebe H├Ąnde gegeben wurden. Festus erhielt seine Streicheleinheiten und ein kr├Ąftiges Fr├╝hst├╝ck.
Nun ├Âffnete ich voller Elan die Schuppent├╝r, um die ben├Âtigten Gartenger├Ąte zu holen. Ein fetter schwarzer Brummer flog in hohem Bogen dicht an meiner Nase vorbei
und lie├č sich danach auf der Erde nieder.Verdutzt schaute ich zu ihm, - da weiteten sich meine Augen entsetzt und ich erstarrte, als der vermeindliche Brummer achtbeinig schnell in einer Mauerritze verschwand.

Die Vorstellung, das Insekt w├Ąre in meinem Gesicht gelandet, lie├č mich erschauern.
Mir fiel in diesem Augenblick unser Sohn Torsten ein,
der mir vor einigen Tagen von einer gro├čen Kreuzspinne erz├Ąhlte, deren Netz er versehentlich auf seiner Terrasse zerst├Ârt hatte. Sie sa├č ihm pl├Âtzlich am Hals!
Da Torsten Spinnen wegen ihrer N├╝tzlichkeit achtet, wollte er das Insekt vorsichtig ins Gras setzen. Da sp├╝rte er einen Biss in seiner Hand.-
Er meinte, es w├Ąre nicht so schlimm!

Ich betrachtete nun den Schuppeneingang genauer:
War es ein Luftzug, der den "Brummer" nach drau├čen schweben lie├č? Da entdeckte ich feine F├Ąden am T├╝rrahmen und an der Innenseite der Schuppent├╝r.
Ich erkannte: Mit dem ├ľffnen der T├╝r hatte ich das Spinnennetz zerst├Ârt und das Insekt nach Drau├čen gezogen.

"Hallo, Ingrid!ÔÇť
Die Stimme unseres Nachbarn unterbrach meine Gedanken.
Ich lud ihn zu einer Tasse Kaffee ein, denn ich freute mich ├╝ber seinen Besuch; konnte ich mich doch durch ihn etwas ablenken. W├Ąhrend ich in der K├╝che hantierte, beruhigte
ich mich ein wenig. Zwanglos plauderten wir danach.
Doch auch Stunden sp├Ąter,mein Nachbar war l├Ąngst gegangen, mu├čte ich an die Spinne denken.
Auch heute noch ├Âffne ich nur mit Vorsicht die Schuppent├╝r!

I.Hendriok / 4 - 2005
__________________
Ingrid Hendriok

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