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Leselupe.de > Feste Formen
Aron Manfeld: An den Sohn des Poeten
Eingestellt am 12. 01. 2019 17:11


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AbrakadabrA
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Mein Sohn ich muss und werde vor Dir sterben
Das ist Gesetz das ist des Menschen Los
An meiner Grube stehst Du teilnahmslos
Verfluchst den Alten denn Du wirst nix erben

Warum fragst Du die Antwort kann ich geben
Ich hatte niemals Glück noch war da Geld
Erwerbslos kalt in meiner schwarzen Welt
Der Poesie gefangen ohne Leben

Es war Enttäuschung oftmals tiefes Leid
Verlage lachten über meine Kunst
Und Deine Mutter blieb nicht mal ein Jahr

Gerichtsvollzieher Armut Einsamkeit
Schon morgens soff ich mich in bunten Dunst
Vergiss mich schnell ich küss Dein blondes Haar
__________________
Aron Manfeld

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Mondnein
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Interessantes Rollenspiel, Abra,

denn wer schreibt schon, um davon eine Familie zu ernähren? Eigentlich nur die Journalisten.

Und wenn einer vom Schreiben leben und andere ernähren will, dann muß er sich natürlich einen (anderen) Brotberuf suchen, sei es Taxifahrer, sei es Lehrer, sei es Hausmann einer Frau, die die Brötchen verdient, am besten etwas, was mit Kunst nix zu tun hat.

So weit von der Realität entfernt ist es (was kann es auch anderes sein?) natürlich nur die Selbstbespiegelung eines Poeten, dem es geht wie allen Poeten. Und er bespiegelt sich selbst wie alle Poeten. In seinem eigenen Gedicht, wie jeder Poet. Und damit es nicht als Spiegelbild durchgeht, schreibt man seinem lyrischen Ich einen gewissen Sarkasmus zu, als wolle man nur die anderen Poeten verspotten. Das gibt den anderen Poeten die Möglichkeit, mitzulachen (über die anderen).

Haha.


__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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