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Leselupe.de > Fremdsprachiges und MundART (L)
Assassini
Eingestellt am 15. 11. 2003 12:09


Autor
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Warui
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2003

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Assassini (01.11.2003)

White Assassin, Black Assassin,
What, you haven't dared to guess him?
Just this little boy alive,
Whom you thought a toy for life.

The White Assassin in white clothes.
Is he the good one? No one knows!
No one's feared by him walk on by
To kill: For him no reason to cry.

The Black Assassin in his heavy black coat
Is a bad one? Congrats, found a scape goat!
Feared just by the image in your head
That this one shared with you a bed.

Assassin is an attitude to the circumstance,
Emotions for him (at work) are just a fence.
The little black boy with the talon,
Money's scentless, a head is a melon.

Assassining is work with a sword
Emotions are handled with a fork.
Lil' white boy can feel no hate,
but for love he's a good bait.

Now that you finally have dared to read,
Recognize, what you denied, what I repeat:
That white and black are all the same
You just saw him as a shame.

Noy that you've opened your eyes, seeing,
Watch and Feel: Whole mankind's being
Is evil, bad, murderous and inhonestly.
But few dare to confess this fact really.

---

(Epilogue)

Truth or Dare,
Have to share.
Being untruly I wouldn't dare,
Being truly you kick me down there.
You cannot handle truth, so why d'ya care?

(Ich wei├č auch selbst, dass das hier das Forum f├╝r Betroffenheitspoesie ist .... deshalb poste ichs hier)
__________________
Ever tried? Ever failed?Try again! Fail better!(Samuel Beckett)

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blaustrumpf
???
Registriert: Mar 2003

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Hallo, Warui

Danke f├╝r deinen Hinweis, dass du mit Absicht dieses Forum gew├Ąhlt hast. Hier ist es ja weniger ├╝blich, auf formale Stolpersteine hinzuweisen. Eher versuchen sich die Kommentieren in die jeweilige Gem├╝tslage der Schreibenden ein St├╝ck weit hineinzuversetzen.

Allerdings muss ich gestehen, dass mir eben dieses nicht gelingen will. Zum einen liegt es an der sprachlichen Form, die du gew├Ąhlt hast. Ich bin des Englischen durchaus m├Ąchtig, aber bei einer Formulierung wie "No one's feared by him walk on by" sto├če ich an meine Grenzen. K├Ânnte es sein, dass wir einfach zu unterschiedliche Grammatiken nutzen? Die von dir immer wieder aufgebrochenen Rhythmen machen mir den Zugang zu deinen Versen auch nicht gerade leichter.

Ein weiteres Problem, das sich mir stellt, hat mit Assoziationen und Erwartungshaltungen zu tun. "Assassini" - da erwarte ich einfach etwas anderes als einen philosophischen Exkurs "der m├Ârder ist ein braver mann / dein denken wohl nicht anders kann / als deine angst zu projizieren / zum buhmann ihn ausstaffieren." Gut, es wird vermutlich nicht jede/r bei "Assassini" sofort an die von Haschisch befl├╝gelte M├Ârdertruppe des Scheich-al-Djebel aus dem Mittelalter denken. Aber selbst, wenn dieser gedankliche "Link" fehlt: Die ├ťberschrift passt in meinen Augen einfach nicht zu dem, was folgt. F├╝r dich mag es anders aussehen, aber wenn du dein Gedicht f├╝r dich allein oder f├╝r eine spezielle Leserschaft geschrieben hast, stellt sich mir die Frage, warum du es in einem ├Âffentlichen, weitgehend anonymen Forum vorstellst.

Es tut mir Leid, dass ich nicht einfach tr├Âstend Worte f├╝r die angenommene Betroffenheit posten und das Ganze auf sich beruhen lassen kann. Aber die Betroffenheit als solche (sei es die des Autors, also deine, oder die eines wie auch immer gearteten Protagonisten) wird mir, schlicht gesagt, nicht deutlich genug. So lese ich das Ganze allenfalls als eine Ermahnung an mich. Allerdings kommst du - oder kommt dein Text - mit einer solchen auch nicht "zu mir durch".

Das liegt vermutlich daran, dass du nicht nur vermeidest, der Betroffenheit oder deinen "Assassins" erkennbare Z├╝ge zu verleihen, sondern auch mit keinem Wort zeigst, wen du eigentlich ansprechen willst. Mir scheint, dass hier eine Verwechslung von Allgemeing├╝ltigkeit und Allgemeinpl├Ątzen vorliegt. Gemeint ist es sicher anders, aber mir als Leserin bleibt mit den mir derzeit zug├Ąnglichen Informationen einfach kein anderer Schluss. Leider.

Ach ja, ein Blick in dein Profil half mir auch nicht weiter. Es zeigt mir lediglich, dass du "neu" dabei bist. Da ist es mir besonders wichtig festzuhalten, dass meine Kritik am Werk nichts weniger ist als ein Angriff.

Sch├Âne Gr├╝├če von blaustrumpf
__________________
Daf├╝r bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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Mara K.
Guest
Registriert: Not Yet

hallo warui .....

nun denn, ich les das mit dem wei├čen m├Ârder und das mit dem schwarzen ... dann keinen grund zu schreien und meucheln ist harte arbeit ...
vielleicht sollte ich den beruf wechseln ? obwohl mir die englische sprache weit mehr liegt als beispielsweise die russische ... ich krieg's nicht auf die reihe, was du eigentlich damit sagen m├Âchtest. f├╝r mich jedenfalls ist wei├č und schwarz noch lange nicht eins ... man kann's zu einem netten mausgrau mischen vielleicht, wenn man denn alles ├╝ber einen kamm scheren m├Âchte.
vielleicht kannst du es einmal ├╝bersetzen und mit einem leichten reim versehen ...
sorry, nix f├╝r ungut ...
mutig finde ich es dennoch ein solches werk einzustellen.
herzlich Mara K.

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Warui
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2003

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sooooo *h├Ąndereib* ... find ich ja erstmal gut, dass jemand sich ├╝berhaupt traut, was dazu zu schreiben, deswegen bin ich hergekommen, in anderen Foren war das n├Ąmlich nicht so wirklich der Fall .... seis drum ...
-----
Unter Betroffenheitspoesie z├Ąhlt f├╝r mich nicht nur, dass ich davon betroffen sein muss, sondern dass auch andere betroffen sein k├Ânnen, sich getroffen f├╝hlen k├Ânnen von bestimmten Sichtweisen, wenn sie sie denn einmal sehen .... das ist hier der Fall ...

Warum ich "Assassini" in Englisch geschrieben habe? Ganz einfach, weil es mir so eingefallen ist ...
Ich gebe durchaus zu, dass ich ab und an geistig etwas stolpere, u.a. weil ich meine Werke durchweg an einem St├╝ck schreibe, also wirklich spontan und da unterl├Ąuft mir mal so ein Fehler.
Das mit dem Rhythmus ist auch so ne Sache, der ich noch nicht wirklich m├Ąchtig bin im Englischen, hoffe aber, dass sich das mit der Zeit bessert, schlie├člich macht ├ťbung den Meister ... *hoffund├╝b*

Ich sage nicht, was "gut" oder "b├Âse" ist ... au├čer in der letzten Strophe und da bezieh ich mich nicht auf diesen Beruf, sondern auf Menschen im Allgemeinen ... mag sein, dass ich ein etwas .... realistisch-pessimistisches Bild vom Menschen habe, aber meiner Einsch├Ątzung nach k├Ânnte man fast jeden dazu kriegen, wenn man nur die richtigen "Kn├Âpfe" dr├╝ckt ... deswegen auch keine spezielle Leserschaft und deswegen ├Âffentliches Forum.
Das "gut" und "b├Âse", das sonst im gedicht anzufinden ist, ist relativ, denn es kommt darauf an, ob man
1) ├╝berhaupt um eine solche Einstellung beim anderen wei├č, und
2) ob oder wie man damit umgehen kann
Aus 1 und 2 ergebn sich dann auch solche Polarisierungen wie "schwarz" und "wei├č", dennn hier ist es wirklich das selbe (zumindest substantiell), da es um dieselbe Person geht ... Nur in einem Fall schert sich niemand darum, da ist das der s├╝├če Kerl von Nebenan, sobald das jedoch irgendwie bekannt wird ..... usw.

Ermahnung? H├Âchstens, dass man sich (nicht nur bei sowas) mal wirklich eigene Gedanken machen sollte .... ich will nicht, dass (promovierter) Attent├Ąter als wirklicher Beruf anerkannt wird oder sowas, aber er steht als Extrem f├╝r Lebenseinstellungen, die einfach aus Schubladendenken heraus verurteilt werden ... blos keine eigenen Gedanken machen ...

Nat├╝rlich ist der Assassine nicht betroffen, aber die angesprochene Person (ganz eindeutig ... finde ich) von der Tatsache an sich, mit so einem Menschen (Menschen?) je zu schaffen gehabt zu haben ... "Feared just by the image in your head / That this one shared with you a bed" .... bei der Arbeit kennt der Attent├Ąter keine Gef├╝hle, da kann (und muss) er Privatleben und Beruf stark trennen ....
Wen ich im Endeffekt anspreche, sollte sp├Ątestens im Epilog klar werden: Jeden, der Wahrheit um jeden Preis verlangt, aber damit nicht umgehen kann, wenn er sie pr├Ąsentiert bekommt ... klar ist mein Assasine ein recht extremes Beispiel ... aber ├ťbertreibung verdeutlicht manchmal am besten -_-

Stimmt, ich bin neue auf der Lupe ... und?

@Mara K:

Hab mich mal an ner dt. Version versucht ... vielleicht werden dann einige Sachen auch klarer ....

Der Attent├Ąter (16.11.2003)

Der wei├če und der schwarze Mann
Hast du ihn denn nicht erkannt?
Ein Spielball des Lebens war er f├╝r dich,
Da trifft dich die Erkenntnis wie ein Stich.

Des einen Mannes Kleidung so unschuldig wei├č;
Ist er der Gute!? Bei ihm hast du kein Angstschwei├č.
Niemand f├╝rchtet ihn in seinem wei├čen Leinen.
T├Âten ist f├╝r ihn kein Grund zum Weinen.

Der Andere jedoch mit dem schwarzen Mantel
Ist das B├Âse, der S├╝ndenbock in deinem Lebenswandel.
Dich schaudert schon allein bei dem Gedanken,
Dass du in Bett geteilt hast mit diesem Kranken.

Das professionelle T├Âten ist ein Einstellung
Gef├╝hle bei der Arbeit nur eine Behinderung.
Der b├Âse Schwarze mit der Klaue t├Âtet f├╝r Geld,
Und bei einem Blattschu├č bist du auch ein Held.

F├╝r den M├Ârder mit dem Flammenschwert
Haben Gef├╝hle nur privaten Wert.
Der kleine Wei├če hat nie Hass gekannt
Doch die Liebe hat ihn nicht verbannt.

Nun wagtest du doch einmal den Blick,
Also schrecke nicht zu schnell zur├╝ck.
Denn beide M├Ârder sind doch ein Mann
Auch wenn kaum jemand es verstehen kann.

Nun wagtest du den Blick in die Welt
Lass dir zeigen, was ich heut vergelt:
Der Mensch ist schlecht, jeder einzelne von denen,
Nur will niemand in sich gehen, die Wahrheit zu erkennen.

----
Mata ne
Warui
__________________
Ever tried? Ever failed?Try again! Fail better!(Samuel Beckett)

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Mara K.
Guest
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Hallo Warui ...

schon die ├ťberschrift macht alles viel klarer ...
danke sehr f├╝r deine R├╝ckmeldung und du machst dir ja wirklich auch richtig M├╝he, das finde ich sehr lobenswert,
danke sehr... und willkommen hier
Herzlichst und mit W├╝nschen f├╝r eine gute Zeit,
Mara K.

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Warui
Festzeitungsschreiber
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ja, du hast recht, wahrscheinlich erkl├Ąrt schon die ├ťberschrift einiges, was ansonsten mi├čverst├Ąndlich ist, n├Ąmlich, dass es sich um eine Person handelt.
Bin ├╝berrascht, dass die ├ťbersetzung so gut geworden ist ... wenn ich bedenke, welchen Alkoholpegel ich haben sollte ^^.... aber darauf musste ich einfach antworten .... ich sollte mir ein gro├čes Schild um den Hals h├Ąngen, auf dem steht VESTEHT MICH! .... *l├Ąchl* .. was ne vorstellung ...

Danke f├╝r den Willkommensgru├č

Mata ne
Warui
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