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Leselupe.de > Ungereimtes
At Night
Eingestellt am 22. 11. 2003 21:07


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Isola
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2003

Werke: 12
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At Night

In tiefer Nacht, im Mondenschein,
im feuchten Gras des Waldes,
hat ein schöner JĂŒngling gelegen,
die TrÀnen wie Tau auf den Wangen.

Seufzen entrann sich seinen Lippen,
einem Beben im Gebirge gleich;
sein Herz war ihm schwer
und die Seele regte sich nicht mehr.

Der Mond ließ sein Licht auf ihm tanzen
und er schloss bald die Augen,
TrÀnen bildeten sich darin,
waren das letzte Lebendige an ihm.

Von TrÀumen geplagt, versuchte er,
der Welt zu entgehen, einfach
die Flucht ergreifen,
doch den Weg, den gab’s nicht mehr.

Verzweiflung fĂŒhlt’ er nur noch,
Hass fĂŒr die grausame Welt,
Schmerz in der linken Brust,
hĂ€tt’ er’s doch gewusst!

Dann hĂ€tt’ er nie den Schritt gewagt,
der ihn nun plagt und
quÀlt in Höllenpein;
als bald schon winzigklein.

Da sieht er nur noch einen Weg,
das Edelste, was ein JĂŒngling kann tun,
den Tode sich erkaufen,
um Friede zu finden in seiner Qual.

Da sieht er zum Himmel,
den Mond auf ihn lÀcheln
und lÀchelt auch, ein letztes Mal
und wart nicht mehr.



all rights by V.L., 2003

__________________
Denn jeder tötet, was er liebt. (Oscar Wilde)

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