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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Atemnebel
Eingestellt am 04. 10. 2000 12:05


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mortisha
Hobbydichter
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Habe heute das erste Mal seit der Sommer begonnen hatte, gefroren, als ich vor die Tür ging. Die Hände tief in den Taschen meiner Hose, wartete ich auf den Bus und spürte den Morgen an meinen Beinen hinaufkriechen. Die Straßen fransten an ihren Enden aus und wurden dort grau, nein, waren dort zuende. Der Morgen kroch mir unter den Kragen meiner Jeansjacke und unter das T-Shirt. Ich dachte, guten Morgen, und schaute meinem Atem zu. Er vermischte sich mit diesem Himmel und verschwand. So, dachte ich noch, jetzt ist es also Herbst. Endgültig. Selbst die Sonne änderte daran gar nichts, als sie sich über den Horizont schob und den Nebel zu schmelzen begann. Ich stieg in den Bus und sah der Jahreszeit zu, wie sie sich änderte.





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carter
Guest
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schade

hallo mortisha,

das ist echt treffend, was du da schreibst. bei mir ist es jedes jahr wieder der dampfende atem, der mir unmissverstehlich klar macht, dass der sommer gegangen ist.

hab mich lange auf deiner internetseite umgesehen. da ist das hier ja nur die spitze des eisbergs. bloß schade, dass du deine biography nicht presigeben willst. ich würde gern mehr über dich wissen...

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mortisha
Hobbydichter
Registriert: Oct 2000

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the unstoppable

schön, dass es dir gefallen hat. meinst du, dass es immer nur der sommer ist, der geht?
ich habe das gefühl, dass ich erst im herbst eines jahres ein bisschen älter werde. wenn es so ist, dass es draußen neblig ist und kalt, dann kommt man erst zur ruhe, so etwas zu bemerken...

deine seiten gefallen mir im übrigen auch sehr gut. vielleicht schau ich öfter mal vorbei.
was hälst du von einem linktausch...
;-)
still the same
mort*
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Frank Zimmermann
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Wird mal Schriftsteller

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Aus der Werkstatt

Ein Text mit guten, wenn auch nicht ganz originären Beschreibungen, die ein Empfinden nachvollziehbar wiedergeben. Doch es bleibt ein "Werkstatt-Text", zu einer fertigen Geschichte reicht es nicht.
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fz

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