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Leselupe.de > Ungereimtes
Atemstöße
Eingestellt am 09. 09. 2009 14:37


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Perry
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Registriert: Aug 2004

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Atemstöße


Windstill,
die Nacht hat alle Farben
mit ihrem Grau übermalt.
Nur im Rascheln feuchten Laubs
regt sich noch Leben.

Unter sterbender Sonne,
trage ich
einen Vogel zu Grabe.
Er hat den Flug
in den Süden verpasst.

Und alles Licht
ist Schatten gewichen,
hat sich eingewebt
in glitzernde Netze,
die, nächtlich gespannt,

meinen Atem fangen.


Version vom 09. 09. 2009 14:37

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

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Hallo Perry
in S1
würde ich die letzte Zeile umstellen :

regt sich Leben noch
( klingt melodischer )

außerdem aus gleichem Grund
statt übermalt : bemalt

S2 und S3
folgen nicht der schönen Melodie
Ich würde empfehlen
die Worte umzubauen
klingt vor allem in S2 sehr pathetisch

Alles in allem
hat es mir trotzdem gefallen
LG
Ralf






__________________
RL

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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

Werke: 177
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Hallo Perry!

Insgesamt ein ansprechendes Stimmungsbild, bis auf eine Ausnahme:

quote:
Unter sterbender Sonne,
trage ich
einen Vogel zu Grabe.
Er hat den Flug
in den Süden verpasst.

Das ist mir zu extrem und drückt viel zu sehr auf die Tränendrüse - einfach zu viel des Guten!

Liebe Grüße
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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