Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92201
Momentan online:
247 Gäste und 12 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Auch im Schmerz...(Ode an unsere Freundschaft...)
Eingestellt am 07. 10. 2001 19:19


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
elocin
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2001

Werke: 14
Kommentare: 4
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um elocin eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Auch im Schmerz stehst du mir bei.

Deine hoffnungsvolle Stimme durchbricht wie ein gleisendheller Lichtstrahl die Dunkelheit, die meine Seele umh├╝llt.

Du glaubst, du k├Ânntest mir helfen,
doch wie schnell ist die Kerze, die du entz├╝ndest erlischt, das wei├čt du nicht.

Du glaubst, du k├Ânntest mir helfen.
Du reichst mir deine Hand,
aber sie ist zu schwach, um mich zu ziehen und mir fehlt die Kraft sie zu greifen.

Wir sind wohl beide nicht f├╝r diese oberfl├Ąchliche Welt geschaffen.
-Zu verletztlich, zu tief, zu schwierig-
Unsere Leben sind mehr kalt als warm, mehr blau als rot.

Wir gehen ein St├╝ck gemeinsam,
doch wir sind nicht untrennbar vebunden.

Du glaubst, ich sei stark, doch im Inneren bin auch ich zerbrechlich.
Aber ich geh' nicht sorgsam mit mir um. Am wenigsten vermag ich mich selbst zu sch├╝tzen.
Rauhe Schale-weicher Kern.
So war es gedacht, um mich vor Schmerz und Entt├Ąuschung zu bewahren.
Nun ist es gelungen mich zu verwunden.

Ein Traum, der mich qu├Ąlt und ich kann ihn nicht vergessen.
-Traurig und doch gl├╝cklich-
Tr├Ąnen flie├čen, die auch du siehst.
Aber es flie├čen tausende, von denen du nichts wei├čt.
Tr├Ąnen, die man nicht in der Lage ist zu sehen.

Es zerbricht viel mehr als du denkst.

Ich bin dir dankbar, dass du versuchst den Ri├č zu heilen.
Doch auch du kannst mich nicht f├╝hren.
Ich mu├č den Weg aus dem Dunkel selbst finden.
Aber sei nicht besorgt, ich werde schon vom Licht am Ende des Tunnels geblendet.

Ich mu├č nur die Kraft finden, mich zu erheben und zu mir selbst zur├╝ckzufinden-ohne mich umzuschauen.

W├╝rdest du um mich weinen, wenn ich sterbe?
Sei gewiss-ich bin nicht tot
nur verletzt.

Ich werde das L├Ącheln wiederfinden...
__________________
Leider ist er gestorben. Ich habe ihn stets nur vorw├Ąrts gehen sehen. Niemals sah ich ihn bei Erreichtem stehenbleiben.
(Konfuzius)

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Rhea
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Sep 2001

Werke: 11
Kommentare: 54
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Hallo elocin,

dass gef├Ąllt mir richtig gut. Es geht einem so nah. Vielleicht ist das aber auch nur bei mir so, weil ich den Gedankengang aus eigener Erfahrung nachvollziehen kann. Es kommt sehr ehrlich r├╝ber, dass gef├Ąllt mir.
Mach weiter so!
lG
Rhea
__________________
Amore, more, ore, re probantur amicitiae.

Bearbeiten/Löschen    


elocin
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2001

Werke: 14
Kommentare: 4
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um elocin eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Liebe Rhea,

ich danke Dir f├╝r Dein Kompliment. Oft versuche ich Gedichte zu schreiben, in denen es um Probleme und Sorgen von anderen geht. In solchen Momenten ist es nicht so einfach das wirkliche Gef├╝hl zu empfinden. Bei diesem Gedicht war es anders und es schmerzt...
diese Erkenntnis!

elocin
__________________
Leider ist er gestorben. Ich habe ihn stets nur vorw├Ąrts gehen sehen. Niemals sah ich ihn bei Erreichtem stehenbleiben.
(Konfuzius)

Bearbeiten/Löschen    


Thingolf
Hobbydichter
Registriert: Sep 2001

Werke: 3
Kommentare: 2
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Sehr intensiv, zerbrechlich und gef├╝hlvoll!
Das waren die ersten Gedanken, welche mir bei deinen Worten in den Sinn kamen.
Nicht ├╝berladen mit schwulstigen Wortspielereien, man merkt das diese Zeilen tief aus den Herzen kommen, ja sie spr├╝hen vor Gef├╝hl.

Ich finde jenes Werk ist ein gutes Beispiel, da├č die Dichtkunst nicht nur aus Reimen, sondern vor allem aus Herzblut besteht, wenn manchmal auch teuer erkauft.

Aber dies macht doch unsere Inspiration aus, die Gewi├čheit der Verg├Ąnglichkeit...
__________________
Wenn Wesen, die die Sonne schuf
In Schlaf und Weltennacht versinken
Wenn ungeh├Ârt verhallt mein Ruf

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Gereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!