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Leselupe.de > Gereimtes
Auf dem Fensterbrett die Tropfen
Eingestellt am 19. 02. 2010 09:27


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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Auf dem Fensterbrett die Tropfen
Scheinen wie im Takt zu klopfen:
Drau├čen taut es. Es wird warm.
Auf dem Baum der Spatzenschwarm

Zwitschert fr├Âhlich, flattert hektisch.
Dichterdenken, dialektisch,
Schlie├čt: Der Winter endet hier.
Ach, wie wohl und hei├č wird mir

Bei Gedanken, die man denkt,
Wenn man sich ein L├Ącheln schenkt,
An die Dinge, die es gibt,
Wenn man sich im Fr├╝hling liebt,

Wenn im Sommer laue L├╝fte,
Schwanger von der Bl├╝ten D├╝fte,
Z├Ąrtlich nackte K├Ârper streicheln,
Die sich k├╝ssen, schmusen, schmeicheln!

Drau├čen ists noch immer grau,
Doch man wei├č es sehr genau,
Dass sich jetzt die Wetter wenden
Und die kalten Zeiten enden.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Vera-Lena
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Was mir an diesem Text gef├Ąllt, ist das Tempo, lieber Walther.

Solche Sachen sollte man unbedingt laut lesen, ansonsten kommt man nicht auf seine Kosten.

Das Gedicht ist ja rhythmisch auf das Klopfen angelegt und das taktet sich durch den gesamten Text.

Zum Schlu├č scheint ja dann der Eiszapfen vom Dach endlich abgeschmolzen zu sein, und nun ist das Klopfen mit dem Wort "enden" dann auch folgerichtig zu Ende.

Wieder einmal k├╝nstlerisch sehr geschickt gestaltet dieses Werk hier.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena




__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Walther
Routinierter Autor
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Lb. label,

danke f├╝r Deine lobende Erw├Ąhnung. In der Tat ist das keine "gro├če Kunst". Ich bin ein Gelegenheits.be.dichter. Das und nicht mehr will (und kann) ich sein. Grenzen sollte man erkennen, bevor man sich in ihnen verfangen stranguliert.

LG W.

Lb. Rhea_Gift,

in der Tat kommen aus dem Lesen anderer Gedichte immer wieder Anregungen und Ermutigungen, sich selbst an ├Ąhnlichen Themen zu versuchen.

Danke und lieber Gru├č W.

Lb. Marie-Luise,

es freut ungemein, Dich zu erfreuen. Das ist der gr├Â├čte Dank, der einem Verseschmied gegeben werden kann.

LG W.

Lb. Vera-Lena,

aus Deiner Feder das Wort "k├╝nstlerisch" zu lesen, macht mich verlegen. In der Tat sind alle meine Gedichte f├╝r's laut vortragen geschrieben. Ich spreche sie immer so, wie ich es in einer Lesung tun w├╝rde. Und erst, wenn dieser Lackmustest bestanden ist, wage ich eine Ver├Âffentlichung. Vorher bleibt das Gedicht auf der Festplatte zum weiteren Reifen.

Lieber Dank und bester Gru├č

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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