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Leselupe.de > Gereimtes
Auf dem Weg
Eingestellt am 21. 05. 2009 19:42


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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Auf dem Weg


An des Tales weiter Flanke
Rundet sich ein schmaler Weg.
Ist es, dass sich mein Gedanke
Den ich schon seit Tagen heg,

Hier verflĂĽchtigt und enthebt?
Ich klag stumm, ich leide, schwanke:
Ist dies Leben schon gelebt?
DrĂĽben steht sie, jene schlanke,

Buche: Zu ihr drängt mein Schritt.
Hier will ich fĂĽr heute rasten.
Doch die Sorgen rasten mit.
Es muss aufhör’n, dieses Hasten.

Auszeit, um die ich so bitt’,
Sie soll helfen und entlasten.
Alles, was ich je erstritt,
Auch die Chancen, die verp.r.assten,

Stürzt ins Nichts, die Welt zerfällt.
Birgt der Blick ĂĽber die Felder,
Der das Aug’ in Ruhe hält,
Und das Grün der hohen Wälder

Meine Rettung tief in sich?
FrĂĽhlingsboten, GlĂĽcksvermelder,
Zwitschern, freu’n sich königlich,
Pfeifen auf Verlust und Gelder,

Machen sich `nen schönen Lenz.
Ich hör zu, tief in Gedanken.
Wer es sehen will, erkennt’s:
Es nĂĽtzt nichts, mit sich zu zanken.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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MarenS
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Registriert: Feb 2005

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Fein! Wirklich fein. Der Hader mit sich selbst, Zweifel und dann die Erkenntnis.
Fragt sich nur, wie lange sie diesmal anhält.

GrĂĽĂźe von Maren

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Heidrun D.
Guest
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Da gebe ich den Ladys gern Recht. -

Mir gefällt der Anfang am besten:

quote:
An des Tales weiter Flanke
Rundet sich ein schmaler Weg.

Das klingt, als würdest du eine schöne Frau beschreiben. - Ein Eindruck, der sich während des ganzen Textes verstärkt, obwohl ja LyrI, quasi en passant, mit sich selber hadert.

Nur die "verp.r.assten" schmiegen sich mir nicht ins Bild.

Liebe GrĂĽĂźe
Heidrun


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MarenS
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Feb 2005

Werke: 185
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Ich sehe den Stil nicht als Persiflage an sondern als eine Möglichkeit der dichterischen Freiheit sich auszudrücken. Manchmal passt eben auch dieser Stil und warum nicht, in drei Teufels Namen?

Noch hoffe ich, Walther, dass nicht alles den Bach runter geht.

GrĂĽĂźe von Maren

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